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FC Basel

Auf diese zehn Spieler muss Ludovic Magnin in den nächsten Tagen verzichten

Adrian Barisic vom FC Basel beim Aufwärmen vor dem Super League Spiel gegen FC Sion im Stade de Tourbillon, Sion.
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Am 13. September hat der FC Basel sein nächstes Pflichtspiel zu bestreiten. Die Reise führt den FCB dann ins Berner Oberland, zum FC Thun. Bis dahin trainiert die Mannschaft von Trainer Ludovic Magnin in der Brüglinger Ebene – allerdings in einer kleineren Gruppe als gewöhnlich.

Gleich zehn Spieler von Rotblau weilen bei ihren Nationalmannschaften. Es sind dies: Adrian Barisic (Bosnien-Herzegowina), Jonas Adjetey (Ghana), Tim Spycher, Dion Kacuri, Arlet Junior Zé (alle U-21 Schweiz), Marvin Akahomen, Agon Rexhaj (beide U-19 Schweiz), Marin Soticek (U-21 Kroatien), Neuzugang Jéremy Agbonifo (U-21 Schweden) und Tim Pfeiffer (U-20 Deutschland).

Die beiden Basler A-Nationalmannschaftsakteure haben unterschiedliche Aufgaben in der WM-Qualifikation vor sich. Barisic spielt gegen San Marino und Österreich, Adjetey gegen Tschad und Mali.

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    – 18 Minuten Überzahl reichen dem FC Basel nicht für einen PunktDie Basler verlieren auswärts gegen GC mit 1:2. In der Schlussphase der Partie kommen sie dem Ausgleich durch zwei Lattentreffern denkbar nahe. Publiziert heute um 01:13 UhrAlbian Ajeti gibt gegen GC unerwartet früh sein FCB-Comeback. Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Vor dem SpielDie Winter-Transferphase ist vorbei und der FC Basel folgte mehrheitlich dem Wunsch seines Cheftrainers. Denn Fabio Celestini machte schon Anfang Januar deutlich, dass ihm wenig Wechsel in seinem Kader lieb wären. Es wurden fünf. Jonathan Dubasin wechselte leihweise zu Real Oviedo. Neu hinzu kamen Nicolas Vouilloz, Benjamin Kololli, Albian Ajeti und Dion Kacuri. Nicht überraschend stehen zwei davon gegen GC auch in der Startelf: Vouilloz und Kololli. Nicht dabei ist hingegen Renato Veiga, der die erste seiner beiden Rotsperren absitzt. Für ihn rückt Taulant Xhaka in die Startaufstellung. Und auch Finn Van Breemen ist neu unter den ersten Elf, da Fabian Frei krank fehlt. Die beiden bisherigen Spiele gegen GC in dieser Saison verlor der FCB. Sollte dies auch in der dritten Partie der Fall sein, würden die Zürcher die Basler in der Tabelle überholen. Ansonsten kann der FCB seinen Vorsprung auf sechs Punkte ausbauen. Die erste HälfteDer FC Basel spielt in der Defensive wie gewohnt in zwei Viererketten, wobei sich Kololli mehr an der Arbeit gegen den Ball beteiligt als Barry. Offensiv lässt Celestini sein Team in einem 4-2-3-1 agieren. Barry ist der einzige Stürmer, Kade und Gauto haben für einmal die Seiten gewechselt. Zu Beginn der Partie weisen beide Teams wenig Offensivdrang vor. Das Geschehen spielt sich im Mittelfeld ab, der FCB hat etwas mehr Ballbesitz. Für Aufsehen sorgen lediglich die vier Gelben Karten, die innerhalb der ersten 25 Minuten verteilt werden sowie der Abschluss von Anton Kade, der aus spitzem Winkel links am Tor vorbeigeht – und eventuell als Pass für Barry gedacht war. Dass vom FCB in der Offensive eher wenig kommt, hängt mitunter damit zusammen, dass GC in einer defensiven Fünferkette agiert und die Räume für den FCB im offensiven Drittel daher rar sind. Dann aber gewinnt die Partie im Letzigrund an Intensität. Mit ihrem ersten guten Angriff gehen die Zürcher in der 29. Minute durch Momoh in Führung. Nur sechs Minuten später bringt Van Breemen FCB-Leihspieler Fink im Strafraum zu Fall. Dafür gibt es die fünfte Gelbe Karte der ersten Halbzeit und einen berechtigten Penalty. Diesen schiesst Morandi ins Tor und lässt Hitz dabei keine Chance. Die Antwort des FC Basel folgt sogleich. Bereits in der 38. Minute verkürzt Schmid am Ende einer Basler Kombination über mehrere Stationen sehenswert via Pfosten auf 1:2. Mit diesem Zwischenresultat gehen die Teams in die Kabine. Die zweite HälfteFür die zweite Halbzeit wechseln Gauto und Kade die Seiten und spielen so auf ihren gewohnten Positionen. Mehr Stringenz im FCB-Spiel gibt es dadurch jedoch vorerst nicht. Auch GC macht nicht viel Druck, hat aber die beiden ersten Chancen der zweiten Hälfte durch Avdullahu, der beinahe ein Eigentor schiesst, und Fink. Bereits in der 51. Minute nimmt Celestini seinen ersten Wechsel vor. Augustin kommt für den angeschlagenen Kololli. Rund zehn Minuten später kommen Dräger und Kacuri, weitere zehn Minuten danach Rüegg und Ajeti. Letzterer gibt damit sein Comeback im Rotblauen Trikot, Kacuri sein Debüt. Währenddessen findet Rotblau immer besser ins Spiel, hat in Person von Barry, Kade und Schmid Chancen auf den Ausgleich. Weiter unterstützt wird das Basler Drängen auf das 2:2 durch die Gelbrote Karte, die Schiedsrichter Dudic in der 77. Minute an Abels vergibt. In der Folge treffen Dräger und auch Augustin die Latte, der FCB kann sich zeitweise in der Zürcher Hälfte festspielen. Doch für ein Tor reicht es auch mit den fünf Minuten Nachspielzeit nicht. Der FC Basel unterliegt dem Grasshopper Club Zürich zum dritten Mal in dieser Spielzeit. Der KnackpunktEs bricht gerade die 35. Minute an, als GC-Flügel Momoh einen Pass in den FCB-Strafraum auf Fink spielt. Dieser nimmt den Ball mit dem Rücken zum Tor an – entscheidet sich gegen einen Schuss aus der Drehung. Van Breemen realisiert das zu spät und befindet sich bereits auf dem Weg an den Boden. Er grätscht von hinten in seinen Gegenspieler hinein – es gibt Penalty. Diesen schiesst Morandi ins Tor. Den Zweitorerückstand können die Basler nicht mehr aufholen. Die UnparteiischenAlessandro Dudic und sein Team beginnen das Spiel mit einer harten, aber klaren Linie. Schon in den ersten 45 Minuten verteilt der Unparteiische fünf Gelbe Karten. Davon sind alle vertretbar. In der zweiten Halbzeit kommen drei weitere hinzu. Zwei davon gehen an Abels. Und dort kann man Schiedsrichter Dudic kritisieren. Die erste Gelbe Karte für Abels Einsteigen gegen Schmid muss man schon nicht zwingend geben. Dass er für sein Foul an Barisic dann mit Gelbrot vom Platz gestellt wird, ist schwierig nachzuvollziehen. Denn die Armbewegung des GC-Spielers ist natürlich und Barisic wird nur im Gesicht getroffen, da er seinen Kopf sehr weit unten hat. Der O-TonFCB-Trainer Celestini zeigt sich nach dem Spiel erwartungsgemäss unzufrieden: «Ich bin enttäuscht von der ersten Halbzeit. GC war besser, hatte mehr Energie und mehr Chancen.» Man könne die Niederlage auch nicht auf die beiden Lattentreffer schieben. GC habe diesen Sieg verdient. Die FolgeDurch diese Niederlage fällt der FCB in der Tabelle hinter GC zurück und ist neu auf dem zehnten Rang. Da Lausanne-Sport gegen Yverdon gewinnen konnte, haben die Basler nur noch drei Punkte Vorsprung auf den Barrage-Platz. Demnach müssen sie sich in den kommenden Partien wieder vermehrt nach hinten orientieren – die Championship Group ist wieder weiter weg gerückt. Seine nächste Partie bestreitet der FCB am kommenden Samstag auswärts in Yverdon (18 Uhr). Am Mittwoch danach steht der Cup-Viertelfinal gegen den FC Lugano zuhause im Joggeli an (20.30 Uhr). Der FCB verliert gegen GC«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastAn dieser Stelle findest du einen ergänzenden externen Inhalt. Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    Zum 131. Geburtstag – Der FC Basel stellt ein viertes, goldenes Trikot vorDas neue FCB-Leibchen wird beim Heimspiel gegen Servette am 24. November im Fanshop erhältlich sein.Publiziert heute um 18:34 UhrDas vierte FCB-Trikot der Saison 2024/25 ist in Gold gehalten.Foto: FC BaselJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkAn diesem Freitag feiert der FC Basel seinen 131. Geburtstag. Bereits am Morgen stellt der Club seine neue Geburtstagskollektion vor: Eine Mütze, einen Ball, Socken, einen Schal und eine Tasse, die nun im Fanshop erhältlich sind. Die Produkte weisen goldene Elemente auf, sind von Basilisken geziert und – wie sich später herausstellen wird – lediglich so etwas wie ein Vorbote. Denn am Freitagabend präsentiert der FC Basel sein viertes Trikot der Saison 2024/25.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosWobei «präsentieren» hier ein grosses Wort ist. Denn weder auf den Fotos noch im gut zwei Minuten langen Video, das der FCB dazu veröffentlicht, ist das ganze Trikot abgebildet. Erkennen lässt sich aber Folgendes: Ein goldener Grund mit einem dezenten Basilisken-Muster, dunkelrote Akzente am Kragen und ein roter Basilisk, der auch bereits auf dem dritten Trikot dieser Saison zu finden ist. Die goldene Farbe erinnert laut FCB an die Schale des Eies, aus dem der Basilisk geschlüpft sein soll.Am 24. November, dem Tag des Servette-Heimspiels, wird das limitierte Trikot für Saisonkarten-Besitzerinnen und -Besitzer sowie für alle, die ein Ticket fürs Spiel vorweisen können, im FCB-Fanshop erhältlich sein. Letzterer öffnet an jenem Sonntag bereits um 10 Uhr. Sollten Exemplare übrig bleiben, werden diese danach im Onlineverkauf erhältlich sein.Abonnieren Sie den Podcast über Apple Podcasts, Spotify oder jede gängige Podcast-App.Linus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    1:1 gegen Winterthur – Das dritte FCB-Testspiel verläuft «träge und traktormässig»Trotz vielen Rotationen tut sich der FCB gegen Winterthur schwer. Die Niederlage abwenden kann erst Xherdan Shaqiri.Publiziert heute um 18:00 UhrXherdan Shaqiri verschiesst gegen Winterthur zwar einen Penalty, verhindert aber dennoch eine Niederlage.Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkShaqiri gegen Spagnoli. Elf Meter trennen den erfahrenen FCB-Captain vom ehemaligen Basler Nachwuchsgoalie in der 63. Minute der Testpartie zwischen dem FC Basel und dem FC Winterthur. Das scheinbar ungleiche Duell endet unerwartet: Erst pariert Spagnoli den Elfmeter von Shaqiri, dann den Nachschuss von Kaio Eduardo. Es ist der Höhepunkt einer ansonsten ereignisarmen Partie.Nachwuchs-Campus Basel. – Ohne Zuschauende. – SR Mirel Turkes.Tore: 34. Die Giusto (Foulpenalty). 64. Adjetey 1:1 (Shaqiri).FCB (4-4-2): Salvi; Kade, Barisic (46. Adjetey), Vouilloz, Cissé; Junior Zé (46. Beney), Essiam, Leroy (46. Casadei), Soticek; Hunziker (46. Kaio Eduardo), Kevin Carlos.FCB (ab der 61. Minute): Pfeiffer; Tsunemoto, Adjetey, Akahomen, Schmid; Sigua, Casadei; Beney, Shaqiri, Otele; Eduardo.Bemerkungen: FCB ohne Rüegg und van Breemen (beide verletzt), Hitz, Koindredi, Traoré, Ajeti, Kacuri, Gauto (alle kein Aufgebot). – Verwarnungen: Keine. – 63. Spagnoli wehrt Penalty von Shaqiri ab.Das dritte Mal ist es bereits, dass der FC Basel in der laufenden Saisonvorbereitung ein Testspiel absolviert. Nach einem Unentschieden gegen den SCR Altach und einem Sieg gegen Rapperswil-Jona stammt der Gegner nun ein erstes Mal aus der heimischen Super League. Auf Seiten der Basler setzt Trainer Ludovic Magnin ein weiteres Mal auf viele Rotationen und gibt mit Marwin Hitz, Bénie Traoré und Albian Ajeti gleich mehreren etablierten Akteuren eine Spielpause.Winterthur auf AugenhöheAuf dem Rasen sind es derweil lange die Gäste aus Zürich, die für die gefährlicheren Aktionen sorgen. In der 34. Minute kommt Salvi im Strafraum zu spät, worauf Winterthur-Stürmer Matteo Di Giusto den entstandenen Elfmeter souverän verweretet. Die Führung zu diesem Zeitpunkt ist nicht unverdient – die gefährlichste Aktion der Basler bis zu diesem Zeitpunkt war ein direkter Freistoss von Mittelfeldmann Léo Leroy.Bereits zur Halbzeit nimmt Magnin dann einige Wechsel vor, ersetzt die Startelf in der 61. Minute schliesslich komplett. Auch Xherdan Shaqiri steht nun mit auf dem Platz und macht gegen seinen vermeintlichen Lieblingsgegner, sammelte er gegen Winterthur in der abgelaufenen Saison doch gleich acht Skorerpunkte, rasch auf sich aufmerksam. Die Szene, die zum Basler Penalty führt, leitet er ein. Und die vom Punkt vergebene Chance zum Ausgleich macht er nur Sekunden später vergessen: Sein Eckball in der 63. Minute landet auf dem Kopf von Jonas Adjetey, der zum Ausgleich trifft.Nun soll ein Cut folgenSo verliert der FC Basel auch seine dritte Testpartie nicht. Nach wie vor präsentiert sich das Basler Spiel jedoch statisch und zäh, erfrischende Aktionen sind Mangelware. Als «träge und traktormässig» bezeichnet Trainer Magnin gewisse Phasen des Spiels. Und sagt: «Wenn die Saison heute schon angefangen hätte, wäre das nicht gut.»Die fehlende Frischheit erklärt sich Trainer Magnin nach wie vor mit der hohen Trainingsintensität der vergangenen Wochen. Weiter identifiziert er einen Schwachpunkt im «Herzen der Mannschaft», dem zentralen Mittelfeld. «Uns ist bewusst, dass wir dort sehr wichtige Spieler verloren haben», so der Trainer.Jedenfalls sei die Zeit nun reif für Entscheidungen: «Am Mittwoch werden wir sicher nicht so viele Experimente sehen», sagt Magnin. Dann nämlich stellt sich der FC Basel dem FC Wil – und damit wieder einem unterklassigen Gegner.Saisonvorbereitung FC BaselNewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    – Der FC Basel gewinnt zu null dank Pfosten, Latte und HitzDie Basler holen mit dem 1:0 gegen Luzern den zweiten Auswärtssieg der Saison. Und dies trotz weitaus mehr Spielanteilen für die Gastgeber. Publiziert heute um 20:07 UhrMarwin Hitz zeigt im Basler Tor eine sehr gute Leistung. Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Vor dem SpielNachdem der FCB zuletzt eine englische Woche mit einem Unentschieden gegen SLO, einem Sieg gegen Lugano und einer Niederlage gegen GC bestritten hatte, ist die laufende Woche weniger intensiv. Trainer Celestini genehmigte seiner Mannschaft am Montag wie auch am Donnerstag einen freien Tag. Im Hinblick auf das Spiel gegen Luzern ist schon vor der Verkündigung der Mannschaftsaufstellungen klar: Celestini wird eine Elf auf den Platz stellen, die so noch nie zusammen ein Spiel begonnen hat. Denn die Liste der Abwesenden ist lang. Gesperrt sind Veiga und Xhaka, wodurch Avdullahu zu seinem dritten Startelfeinsatz in der Liga kommt. Weitere Abwesende sind Augustin, Comas, Demir, Dräger, Hunziker, Lopez, Malone, Sigua, Zé und Rüegg. Zudem ist Lang, der ansonsten wohl zum Einsatz gekommen wäre, krank. Die erste HälfteDer FCB startet trotz der vielen Absenzen wie unter Celestini üblich in der Defensive in einem 4-4-2. Offensiv entspricht die Formation dann eher einem 4-2-3-1. Die Innenverteidigung bilden dabei Barisic und Van Breemen, während Frei und Avdullahu im Mittelfeldzentrum spielen. Das Spiel beginnt ereignisarm. In den ersten 20 Minuten schiesst einzig Fabian Frei aufs Tor. Dazu dribbelt Kade einmal gefährlich in den gegnerischen Sechzehner hinein, spielt dann den Pass aber zu ungenau. Luzern hat auf der anderen Seite zwei Eckbälle zu verzeichnen. Dann muss das Spiel von der 18. bis in die 21. Minute unterbrochen werden. Grund dafür sind die beiden Fankurven, die unter dem Motto «auf kollektive Strafen folgen kollektive Antworten» den Platz in weissen Pyrorauch hüllen. Mit dieser Aktion nehmen sie Bezug auf die Strafe, welche nach dem Ausschreitungen beim Spiel zwischen Lausanne-Sport und Servette verhängt wurde. Diese müssen je ein Spiel vor leeren Heimkurven bestreiten. Nach der Unterbrechung und bis zur Pause ist Luzern das bessere Team. Doch die Schüsse gehen entweder am Tor vorbei, oder werden von Hitz gehalten. Auf der Seite der Basler hat Kade einen Schuss, der geblockt wird und Schmid stösst einmal verheissungsvoll in den gegnerischen Sechzehner vor, doch auch hier misslingt der letzte Pass. So steht es zur Pause 0:0. Die zweite HälfteFür die zweite Halbzeit wechselt Celestini Beney für Gauto ein. Luzern erwischt aber den deutlich besseren Start. Noch in der 46. Minute trifft Ottiger mit einem Lupfer über Hitz aus ziemlich spitzem Winkel den Pfosten. In der darauffolgenden Minute bringt Chader den Basler Goalie dazu, seine wohl bisher beste Parade der Saison zu zeigen. Und wieder nur kurze Zeit später köpfelt Simani nach einem Eckball aus nur fünf Metern Hitz in die Hände. Die Spielanteile allein würden zu diesem Zeitpunkt auf eine Luzerner Führung schliessen lassen. Danach kann sich der FCB aber etwas fangen. Durch Jovanovic und Schmid kommt er zu zwei Abschlüssen, die aber ungefährlich bleiben. Luzern hat danach mehr vom Spiel, doch so gefährlich wie zu Beginn der zweiten Halbzeit werden die Gastgeber nicht. So ist es dann entgegen dem Spielverlauf der FC Basel, der nach 66 Minuten in Führung geht. Dubasin spielt zu Jovanovic, dieser über FCL-Verteidiger Jaquez zurück zu Dubasin und der Spanier schliesst unten rechts direkt ins Tor ab. Kurz darauf verlässt der Torschütze für Barry das Feld. Der FCL ist auch in Rückstand das bessere Team. Die beste Chance auf den Ausgleich hat er durch Okou in der 83. Minute. Dieser trifft von ausserhalb des Strafraums die Latte. Da die Basler aber solidarisch Verteidigen und sich immer wieder mit Kontern, die aber nicht konsequent zu Ende gespielt werden, entlasten können, bleibt es bei diesem 1:0 aus Sicht des FCB. Der KnackpunktDas Spielentscheidende in dieser Partie gegen den FC Luzern ist, dass die Basler zum zweiten Mal in dieser Super-League-Saison zu null gespielt haben. Denn aufgrund der nicht optimalen Zielstrebigkeit und Chancenauswertung in der Offensive, wäre man bei einem Gegentreffer möglicherweise nicht über ein Unentschieden hinausgekommen. Gründe dafür, dass der FCB kein Gegentor bekommt, gibt es mehrere. Allen voran zu nennen ist Hitz, der nach zuletzt zwei verpassten Partien wieder im Tor stand und eine sehr gute Leistung zeigte. Aber natürlich muss man sich aus Basler Sicht auch bewusst sein, dass dieses Spiel mit einem Pfosten- und einem Lattentreffer der Luzerner ohne das nötige Glück auch anders hätte ausgehen können. Die UnparteiischenSchiedsrichter Alessandro Dudic und sein Team zeigen in der Swissporarena eine solide, wenn auch nicht fehlerfreie Leistung. Richtig ist sicher, dass Dudic das Spiel in der 18. Minute unterbricht. Falsch ist dann, dass es in der 70. keinen Eckball für die Basler gibt, da Jaques als letzter am Ball ist. Auch gibt es vor dem Lattenschuss von Okou zwei Aktionen, in es nicht falsch gewesen wäre, den Baslern einen Freistoss zuzusprechen. Erst das vermeintliche Handspiel von Klidjé, dann das Foul von Frydek an Beney. Der O-TonEr glaube nicht an Glück, sagt Celestini nach der Partie. «Wenn die Jungs nicht gekämpft hätten, hätten wir dieses Spiel verloren.» Denn Luzern ist laut FCB-Trainer die bessere Mannschaft gewesen. Man hätte schon vor der Partie gewusst, dass es aufgrund der 13 Absenzen im Kader kompliziert werden würde. Zusammenfassend für seine bisherige Arbeit beim FC Basel sagt Celestini: «Die Bilanz fällt sehr gut aus. Wir holten 13 Punkte aus sieben Spielen. Und im Pokal sind wir im Viertelfinal.» Die FolgeMit diesem 1:0-Sieg gegen Luzern beschliesst der FCB das Jahr 2023. Er steht noch immer auf dem zweitletzten Platz in der Tabelle. Allerdings konnte er Stade Lausanne-Ouchy auf sieben Punkte distanzieren. Zu Platz sechs, wo der FC Luzern steht, und damit zur Championship Group sind es nach dem Sieg ebenfalls sieben Punkte. Nach einem gemeinsamen Abschlussessen am Sonntagabend geht es für die Basler Spieler in die Winterpause. Nach den medizinischen Checks am 2. Januar nehmen sie am 3. Januar das Training wieder auf. Der FCB gewinnt gegen Luzern«Dritte Halbzeit» – der FussballpodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    FC Basel: Abgang – Germano Vailati kehrt heim13 Jahre lang war der Tessiner beim FC Basel als Goalie und Torhütertrainer angestellt. Nun schliesst er sich dem FC Lugano an.Publiziert heute um 08:42 UhrAdieu FCB: Germano Vailati war viele Jahre dem FC Basel treu.Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkNach 13 Jahren beim FC Basel verlässt Germano Vailati Rotblau und wird per sofort Torhütertrainer bei der 1. Mannschaft des FC Lugano.Im Sommer 2012 stiess Vailati als Spieler vom FC St.Gallen zum FCB. In der Folge war er während sechs Jahren stets ein zuverlässiger zweiter Torhüter – zunächst hinter Yann Sommer und danach hinter Tomas Vaclik. Als solcher wurde er in Basel fünfmal Meister, einmal Cupsieger und er gehörte zum Team, das im Jahr 2013 bis in die Halbfinals der Europa League vorstiess. Mit drei Einsätzen in der Gruppenphase desselben Wettbewerbs im Jahr 2015 hatte er auch grossen Anteil am ersten Gruppensieg des FCB im Europacup. Insgesamt hütete Vailati das FCB-Tor in 37 Ernstkämpfen der 1. Mannschaft.Nach seiner Aktivkarriere blieb Vailati Rotblau treu und amtete während den letzten sieben Jahren als Torhütertrainer in der Nachwuchsabteilung. Nun kehrt der 44-jährige Tessiner in seine Heimatstadt zurück. Zu jenem Verein, bei dem er im Juli 1999, gegen den FCB, in der höchsten Schweizer Spielklasse debütierte – und wird Torhütertrainer bei der 1. Mannschaft des FC Lugano.Mehr zum FC Basel:Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    – Der FC Basel kann in der 17. Minute einpackenEtwas mehr als eine Viertelstunde ist um, da der FCB in Bern mit 0:3 hoffnungslos zurückliegt. Am Ende verliert er gegen YB so hoch, wie seit 2018 nicht mehr.Publiziert heute um 19:44 UhrJoël Monteiro hämmert den Ball in der 2. Minute unter die Latte – und das Unheil bricht über den FC Basel herein.Foto: Urs Lindt (Freshfocus).Vor dem SpielDie Bilanz vor dieser Partie ist furchterregend – und zwar für den FC Basel: Letztmals hat Rotblau am 22. Mai 2016 beim BSC Young Boys ein Pflichtspiel gewonnen. Also zu einer Zeit, die eine ganz andere war als es sie jetzt ist. Danach, da hat der FC Basel in 16 Anläufen in Bern 13 Niederlagen kassiert, also in knapp acht Jahren nur gerade drei Remis geholt. Das, in Kombination mit den jüngsten Basler Eindrücken beim Cup-Aus gegen Lugano und danach bei der 1:2-Heimniederlage gegen Lausanne-Sport, macht wenig Hoffnung darauf, dass der FCB in der Liga – wie bisher immer unter Celestini – auf eine Niederlage mit einem Sieg antworten kann.Trotzdem gibt es auch Anlass zu Basler Optimismus. Dafür gesorgt hat in den vergangenen Wochen und Tagen aber weniger die eigene Zickzack-Formkurve, sondern das Bild, das dabei der Gegner abgab: Am Montag wurde Raphael Wicky als YB-Trainer freigestellt, nachdem er zuvor dreimal in Folge verloren hatte. YB ist dabei ebenfalls aus dem Cup ausgeschieden und hat als Leader der Super League innert kürzester Zeit einen Sieben-Punkte-Vorsprung auf Servette auf nur einen Zähler runterschmelzen lassen. Kommt hinzu: Den letzten Direktvergleich gewann am 27. Januar der FCB mit 1:0 – allerdings in Basel.Die erste HälfteBasel ist nicht Bern. Und es sind noch keine 17 Minuten rum, da die Pessimisten in rotblauen Reihen Hochkonjunktur feiern, während dort, wo Optimismus war, nur noch Ernüchterung ist. YB hat soeben durch Meschack Elia getroffen –und weil das zuvor schon Joël Monteiro (2.) nach dem ersten (und zu Unrecht) gegebenen Eckball sowie Cedric Itten (11.) nach der ersten Berner Freistoss-Flanke gelungen war, liegen die Basler bereits mit 0:3 hinten.Es läuft erst die 17. Minute – und Meschack Elia sorgt dafür, dass Marwin Hitz bereits zum dritten Mal den Ball aus seinem Tor holen muss.Foto: Urs Lindt (Feshfocus).Wie der Sieger dieser Partie heissen wird, ist damit klar. Die Fragen, die noch bleiben, sind andere.Zum Beispiel jene, warum die Basler zum dritten Mal in Folge miserabel in eine Partie gestartet sind. 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Aber wir entscheiden uns für die simple, etwas bösere Variante und sagen: der Anpfiff.Die UnparteiischenMan muss nicht an der falschen, ersten Eckball-Entscheidung rummäkeln, wenn man bedenkt, dass Barry die anschliessende Hereingabe besser per Kopf klären und Vouilloz robuster in den darauf folgenden Zweikampf mit Torschütze Monteiro gehen könnte. Schiedsrichter Sandro Schärer und seine Assistenten im Wankdorf und in Volketswil haben die Partie im Griff.Der O-Ton«Das war mein Fehler», sagt Fabio Celestini nach der 1:5-Klatsche. Und der Trainer des FC Basel schiebt nach: «Wenn wir so spielen und so verlieren, dann habe ich in der Vorbereitung irgend etwas nicht richtig gemacht.»Auf der Suche nach Orientierung und Halt: FCB-Spieler Mohamed Dräger (links) und sein Trainer Fabio Celestini.Foto: Urs Lindt (Freshfocus).Die FolgeFür den FC Basel steht am Ende mit 1:5 die höchste Pflichtspiel-Niederlage seit dem 14. Mai 2023 und dem 1:6 in St. Gallen. Im Gegensatz zu damals, als es vier Tage später gegen die Fiorentina daheim um den Einzug in den Final der Conference League ging, sind dieses Mal keine Spieler geschont worden. Und auch gegen YB hat man seit jenem historischen 1:7 im 2018 trotz all der vielen Niederlagen, die da waren, nie mehr so hoch verloren.Damit einher gehen zwei unschöne Premieren mit Fabio Celestini als FCB-Trainer: Die Basler haben nun auch mit ihm erstmals zwei Ligapartien in Folge verloren. Und wenn man das Elfmeter-Aus im Cup ebenfalls mitrechnet, ging man nun bereits in drei aufeinanderfolgenden Pflichtspielen als Verlierer vom Feld.Weil Yverdon am Samstag den FC Zürich 3:2 bezwang, ist man in der Tabelle nun nur noch Neunter – weiterhin mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den elften Platz, der zum Saisonende die Barrage bedeutet. Der Rückstand auf den sechsten Platz ist aber auf neun Punkte angewachsen, was bei sechs verbleibenden Partien nun wirklich uneinholbar wirkt. Auf diesem sechsten Platz steht neu der FC Winterthur, der am kommenden Samstag (18 Uhr) im St.-Jakob-Park der nächste Gegner ist.Wir berichten regelmässig über den FCB und möchten wissen, ob Sie sich diese Inhalte auch als Push-Nachricht auf Ihrem Smartphone wünschen. Füllen Sie diese kurze Umfrage aus und teilen Sie uns Ihre Meinung mit.Mehr zum FC Basel und der Niederlage bei YBOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare