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FC Basel

Auf diese zehn Spieler muss Ludovic Magnin in den nächsten Tagen verzichten

Adrian Barisic vom FC Basel beim Aufwärmen vor dem Super League Spiel gegen FC Sion im Stade de Tourbillon, Sion.
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Am 13. September hat der FC Basel sein nächstes Pflichtspiel zu bestreiten. Die Reise führt den FCB dann ins Berner Oberland, zum FC Thun. Bis dahin trainiert die Mannschaft von Trainer Ludovic Magnin in der Brüglinger Ebene – allerdings in einer kleineren Gruppe als gewöhnlich.

Gleich zehn Spieler von Rotblau weilen bei ihren Nationalmannschaften. Es sind dies: Adrian Barisic (Bosnien-Herzegowina), Jonas Adjetey (Ghana), Tim Spycher, Dion Kacuri, Arlet Junior Zé (alle U-21 Schweiz), Marvin Akahomen, Agon Rexhaj (beide U-19 Schweiz), Marin Soticek (U-21 Kroatien), Neuzugang Jéremy Agbonifo (U-21 Schweden) und Tim Pfeiffer (U-20 Deutschland).

Die beiden Basler A-Nationalmannschaftsakteure haben unterschiedliche Aufgaben in der WM-Qualifikation vor sich. Barisic spielt gegen San Marino und Österreich, Adjetey gegen Tschad und Mali.

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    AboAlles zum FCB-Spiel gegen Lausanne – Léo Leroy verwandelt das Joggeli in ein TollhausÜber 33’071 Zuschauer sorgen beim Sieg des FC Basel im Cup-Halbfinal gegen Lausanne für eine unvergessliche Atmosphäre.Publiziert heute um 19:47 UhrLéo Leroy schiesst den FC Basel gegen Lausanne in der 110. Minute zum Sieg.Foto: Priscila Bütler (Imago, Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie Ausgangslage des FC BaselMit einem Sieg im Heimspiel gegen Lausanne-Sport würde der FCB seinen insgesamt 24. Cupfinal-Einzug der Vereinsgeschichte realisieren und die Chancen hochhalten, am Ende der Saison mindestens einen Pokal in die Höhe stemmen zu dürfen. Um dies zu schaffen, müssen die Basler allerdings eine Negativserie brechen: Seit über drei Jahren konnte der FCB gegen die Waadtländer kein Spiel mehr gewinnen.Für den FCB spricht aber die Formstärke von zuletzt fünf Siegen in Serie in der Super League. Die Kulisse an diesem Sonntagnachmittag ist einem Halbfinal auf jeden Fall würdig: 33’071 Zuschauer haben den Weg in den St.-Jakob-Park gefunden. Das ist ein Rekord, denn noch nie waren so viele Zuschauer bei einem Cup-Halbfinal im neuen Joggeli.Das SpielDie Gäste erwischen den besseren Start in die Partie und haben in der Startphase mehr Spielanteile. In der 27. Minute steigt Kévin Mouanga bei einem Lausanner Eckball am höchsten und bringt die Gäste per Kopf 1:0 in Führung. Danach erhöht der FCB den Druck; weil die Zuspiele im Schlussdrittel aber zu ungenau sind, schaut weiterhin wenig Zählbares heraus. Die grössten Chancen für den FCB in der ersten Halbzeit haben in der 41. Minute Philip Otele, der seinen Schlenzer knapp am rechten Pfosten vorbeiziehen sieht, und Metinho, der allein vor Lausanne-Goalie Letica scheitert.Nur wenige Minuten nach Wiederbeginn gelingt dem FCB dann aber der Ausgleich. Der bis dahin blasse Bénie Traoré trifft nach einem Eckball in der 46. Minute zum Ausgleich. Der FCB ist nun definitiv im Spiel angekommen, nur wenige Minuten später vergibt der Ivorer eine Grosschance zum 2:1. Das rächt sich in der 65. Minute mit dem neuerlichen Führungstreffer durch Aliou Baldé. Doch eben dieser Baldé bringt den FCB zehn Minuten später mit einem Kopfball ins eigene Tor wieder in die Partie. In der 82. Minute vergibt Kevin Carlos allein vor Letica die Chance auf die Entscheidung, und so kommt es zur Verlängerung.In dieser greift nur noch der FC Basel an, Lausanne steht tief. Doch die Basler vergeben einige Topchancen: Léo Leroy schiesst aus bester Position am Tor vorbei (100.), Kevin Carlos sieht seinen Kopfball von Letica aus der Ecke gekratzt (104.). In der 110. Minute macht es Leroy dann besser und sorgt durch sein Tor zum 3:2 für die Entscheidung. Lausanne kann nicht mehr reagieren, und der FCB zieht in den Cupfinal ein.Stadion: St.-Jakob-Park. – 33’071 Zuschauende. – Schiedsrichter: San.Tore: 27. Mouanga 0:1 (Custodio). 46. Traoré 1:1 (Ajeti). 65. Baldé 1:2 (Letica). 75. Shaqiri 2:2. 111. Leroy 3:2.FC Basel (4-2-3-1): Hitz; Mendes (72. Kade), Adjetey, Vouilloz, Schmid; Avdulahu, Metinho (72. Kevin Carlos); Traoré (91. Soticek), Shaqiri, Otele (114, Baró); Ajeti (91. Leroy).Lausanne (4-3-3): Letica; Giger, Mouanga, Dussenne, Poaty (96. Fofana); Koindredi (63. Sow), Roche, Custodio (114. Oviedo); Okou (96. de la Fuente), Sène (76. Ajdini), Diabaté (63. Baldé).Bemerkungen: FCB ohne van Breemen (verletzt), Barisic, Cissé und Rüegg (alle im Aufbau). Lausanne ohne Bruchez, Sanches und Senaya (alle verletzt). – Ersatzbank FCB: Salvi, Fink, Sigua, Akahomen. – Verwarnungen: 84. Roche (Foul). 92. Ajeti (Foul). 107. Schmid (Foul). 116. Dussenne (Reklamieren).Die TaktikFabio Celestini lässt gegen Lausanne zum fünften Mal in Folge dieselbe Startelf auflaufen. Auch das 4-2-3-1-System mit und das 4-4-2 ohne Ballbesitz behalten die Basler bei. Lausanne schafft es aber in der ersten Halbzeit, mit seinem Dreiermittelfeld die Passwege im Zentrum zuzustellen und so die Basler zu vielen Fehlzuspielen zu zwingen. Dadurch kann der FCB nur selten Angriffe lancieren.In der zweiten Halbzeit stellt Celestini mit den Einwechslungen von Anton Kade und Kevin Carlos in der 72. Minute dann auf eine Raute im Mittelfeld und einen Doppelsturm um. Ab diesem Zeitpunkt ist der FCB deutlich überlegen. In der Verlängerung bringt er aber Léo Leroy für Ajeti und geht damit wieder auf ein 4-2-3-1 zurück.Der AufregerNach Leroys entscheidendem Tor in der Verlängerung wird der St.-Jakob-Park zum Tollhaus. So laut wie in den Schlussminuten war es im Joggeli lange nicht mehr. Für Lausanne hingegen bedeutete die nun ungebremste Euphorie den K.-o.-Schlag. Dominik Schmid sagt nach dem Spiel über die Stadionlautsprecher an die Fans gerichtet: «Zusammen mit euch im Rücken sind wir im Moment unaufhaltbar. Ihr habt uns in den Cupfinal gepusht, und jetzt gehen wir zusammen nach Bern!» Auch Lausanne-Trainer Ludovic Magnin zeigt sich beeindruckt von der Atmosphäre: «Unglaublich, was heute in Basel los war.»Das muss besser werdenBeim Führungstreffer der Waadtländer können im Basler Strafraum weder Metinho noch Jonas Adjetey Torschütze Mouanga am Kopfball hindern. Und auch beim zweiten Gästetreffer durch Baldé in der zweiten Halbzeit sieht die Basler Hintermannschaft nicht gut aus. Joe Mendes lässt sich ausdribbeln, Adjetey kommt zuvor nicht ins Kopfballduell. Danach steht die FCB-Defensive aber solide und lässt kaum noch Torchancen zu. Dennoch hat der FCB in den vergangenen Spielen solche Situationen besser lösen können.Das sagt der TrainerFabio Celestini jubelt nach dem Abpfiff ausgiebig vor der Muttenzerkurve, bevor er Richtung Kabine verschwindet. «Ich musste 120 Minuten lang mein Temperament zurückhalten. Die Mannschaft braucht während des Spiels einen ruhigen Trainer, auch wenn mir das nicht immer leichtfällt. Nach dem Schlusspfiff bin ich explodiert», erklärt er diese Szene.Zum Spiel sagt der FCB-Trainer: «Die ersten 30 Minuten waren schwierig, wir hatten viele Ballverluste. Man hat gesehen, dass der Druck in einem Halbfinal ein anderer ist als in einem normalen Ligaspiel. Ich wusste aber, dass Lausanne nicht über das gesamte Spiel so pressen kann wie in der ersten Halbzeit. Deshalb habe ich in der Halbzeit zur Mannschaft gesagt: Wir müssen einfach glauben, glauben, glauben.»So geht es weiterAm 1. Juni trifft der FC Basel nun auf den FC Biel, der am Vorabend überraschend YB aus dem Wettbewerb eliminierte. Doch zuvor steht für den FC Basel bereits ein anderes «Finalspiel» an, wie es Dominik Schmid jüngst bezeichnete. Am nächsten Sonntag empfangen die Basler im St.-Jakob-Park Servette Genf zum Spitzenspiel der Super League. Mit einem Sieg könnte der FCB seinen Vorsprung an der Spitze auf mindestens acht Punkte erhöhen.Erfreuliche Nachrichten gibt es für diejenigen, die für diese Partie bisher noch kein Ticket kaufen konnten und auf das Bundle-Angebot, in dem auch das letzte Saisonspiel gegen Luzern inbegriffen ist, verzichten wollen. Der FCB kündigte vor dem Spiel gegen Lausanne nämlich an, dass er auf den geplanten Einzelticketzuschlag verzichten werde. «Aufgrund der starken Kritik betreffend den 30-Prozent-Zuschlag auf die Einzeltickets für die letzten beiden Heimspiele wird auf die Preiserhöhung verzichtet. Die Einzeltickets werden ab Montag zu den regulären Preisen verfügbar sein», teilt der Verein auf seiner Website mit.Mehr zum Sieg des FC Basel gegen LausanneDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenSimon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FC Basel: Jetzt redet der Boss: David Degen: «Ich weiss nicht, ob Fabio Celestini im Sommer gehen will»

    FC Basel: Jetzt redet der Boss – David Degen: «Ich weiss nicht, ob Fabio Celestini im Sommer gehen will»Der FCB-Präsident will den Titel. Er spricht über die Trainer-Causa und sagt, dass Taulant Xhaka bei ihm wohl öfters im Kader stünde.Publiziert heute um 06:18 UhrDer Chef und sein Trainer: David Degen (links) und Fabio Celestini.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer FC Basel hat einen neuen Podcast mit dem Namen «Achzädreyenünzig». In der ersten Folge ist FCB-Präsident David Degen zu Gast. Dabei spricht er unter anderem über …… seine allgemeine Stimmung«Wenn man die Tabelle anschaut, könnte die Stimmung natürlich nicht besser sein. Vor den letzten drei Siegen hatten wir sicher eine schwierige Phase. Aber nun hat man gesehen, dass die Mannschaft merkt, dass in dieser Saison etwas in der Luft liegt. Jetzt haben wir vier Punkte Vorsprung. Da fängt man irgendwo an, weiterzudenken.»… den Traum vom Titel«Unser Ziel war die Top sechs und das haben wir erreicht. Es ist klar, dass man Ziele immer mal wieder anpassen muss. Ein Titel ist kein Muss ist. Ich hoffe, dass uns das in den nächsten zwei, drei Jahren gelingt. Nur: So, wie wir sieben Runden vor Schluss dastehen, will ich Meister werden. Wenn nicht jetzt, wann dann?»… die Unruhe um Trainer Fabio Celestini«Natürlich haben wir von der Sportkommission Gespräche geführt in der Nationalmannschaftspause, auch mit dem Trainer. Die Diskussionen waren lang, intensiv und kritisch. Meine Einstellung dabei ist, dass man nicht das Maximum herausholen kann, wenn man nicht kritisch miteinander umgehen kann. Am Schluss zählt nur der Erfolg des Clubs. Fabio hat einen Vertrag bis 2026 und Stand jetzt ist er im Sommer unser Trainer. Ich kenne natürlich seine Sicht nicht. Ich weiss nicht, wie Fabio tickt und ob er im Sommer gehen will. Das werden wir sehen. Aber das ist für uns jetzt kein Thema.»… den Inhalt der Gespräche«Die Gespräche sind da, um das Maximum herauszuholen, gewisse Reize auszulösen und Punkte anzusprechen, die wir sehen. Wir reden dabei über alles: Auswechslungen, die taktische Ausrichtung, die Startaufstellung. Fabio ist beispielsweise stark darauf aus, sauber von hinten herauszuspielen. Dafür braucht man die entsprechenden Spieler. Wenn man diese Charaktere nicht unbedingt hat, muss man vielleicht etwas adaptieren, um erfolgreicher sein zu können. Ich würde Spieler nie so einsetzen, dass sie ihre Schwäche zeigen müssen, sondern so, dass diese auf ein Minimum reduziert werden. Ich versuche, die Stärken der Spieler einzusetzen. Aber wichtig ist dabei: Ich rede Fabio nicht rein. Ja, ich würde dem Trainer gerne mal eine Aufstellung diktieren, mache ich aber nicht. An dem Tag, an dem ich das mache, muss ich künftig selbst an die Linie stehen. Aber man diskutiert intensiv und sagt dem Trainer Dinge, die wir sehen. Am Schluss muss er aus dem Büro raus und es sich überlegen.»… Gespräche mit anderen Trainern«Natürlich haben wir vor allem mit der Sportkommission gewisse, lose Gespräche geführt, die normal sind im Fussballbusiness. Wir müssen den Club strategisch richtig für die Zukunft aufstellen und im Fussballbusiness kann jeden Tag etwas passieren. Es ist logisch, dass man für alle Eventualitäten vorbereitet sein muss. Aber wir stehen hundert Prozent hinter Fabio, er ist unser Trainer im Sommer, er hat einen Vertrag bis 2026. Gut, dass er und sein Team sich die Unruhe, die hereingetragen worden ist, nicht haben anmerken lassen und sie die drei Siege geholt haben.»… die wenige Spielzeit von Taulant Xhaka«Das ist reine Sache des Trainers. Ich habe mich noch nie eingemischt, auch wenn andere sagen, ich hätte es getan. Ehrlich gesagt: Ich würde Taulant wohl das eine oder andere Mal auf die Bank mitnehmen, auch wenn er nicht spielt. Aufgrund seiner Energie und seiner Motivation und weil er weiss, was Basel bedeutet. Ich hoffe schwer für Tauli, ja für alle, dass wir ihm einen schönen Abschied bereiten können. Das würde ihm sicher viel geben.»David Degen spricht im Podcast über viele weitere Themen. Beispielsweise über seine Karriere als Spieler, Erlebnisse aus seiner Kindheit und er verrät auch, dass er inzwischen eine Freundin hat. Die ganze Folge können Sie hier anhören.Der FC Basel und das Trainer-Thema CelestiniDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Die FCB-Spieler in der Einzelkritik: Zum Jahresende ist kein Spieler des FC Basel gut

    AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik – Zum Jahresende ist kein Spieler des FC Basel gutBeim 0:1 gegen GC im letzten Spiel vor der Winterpause sind zehn Basler ungenügend. Stimmen Sie ab!Publiziert heute um 23:44 UhrKeine Punkte für den FC Basel beim letzten Spiel vor der Winterpause.Foto: Georgios Kefalas (Keystone)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMarwin Hitz: 4,5Gleich zu Beginn der Partie kann Marwin Hitz einige Bälle ohne viel Aufwand fangen, beziehungsweise parieren. Beim 0:1 durch Noah Persson ist der Basler Goalie dann ohne Chance – zu platziert kommt der Schuss. Viel mehr muss er an diesem Abend nicht tun, gerade in der zweiten Halbzeit zeigt GC wenig nach vorne.Joe Mendes: 3,5In der 37. Minute wird Joe Mendes von Xherdan Shaqiri sehenswert in die Tiefe geschickt und kann abschliessen. Der Schuss geht aus spitzem Winkel links am Tor vorbei. Ansonsten bleibt der Rechtsverteidiger unauffällig. Bringt zu wenige Flanken an den Mann für die vielen Male, die er am Rande des GC-Sechzehners auftaucht.Adrian Barisic: 4,5Auch gegen GC zeichnet Adrian Barisic vor allem eines aus: seine Aggressivität. Es gefällt, wie intensiv er seine Zweikämpfe jeweils führt. Hat zudem eine Kopfball-Chance nach Flanke von Taulant Xhaka, diese bleibt aber ungefährlich.Jonas Adjetey: 3Jonas Adjetey startet solide in die Partie. Hat die eine oder andere Balleroberung und wirkt im Spiel nach vorne sicher. Dann kommt jedoch die 21. Minute, in welcher der Innenverteidiger Hauptverantwortlicher für den Basler Rückstand wird. Ob es eine Unkonzentriertheit war oder ein technischer Fehler – Adjetey darf den Ball in dieser Situation nicht an Tim Meyer verlieren. Auch elf Minuten später, beim Pfostenkopfball von Lee Young-Jun, sieht der Ghanaer nicht gut aus. Er steht zu weit vom Gegenspieler weg und geht nicht ins Kopfballduell. An seiner schwachen Leistung ändert auch die Kopfball-Chance in der 40. Minute, die auf dem Tor landet, nichts. Wird in der 66. Minute für Finn van Breemen ausgewechselt.Dominik Schmid: 3,5Man darf sich fragen, ob Dominik Schmid vor dem 0:1 durch Noah Persson nicht etwas näher am Torschützen hätte stehen müssen, um möglicherweise in einen Block zu kommen. Klar ist hingegen, dass Schmid den hohen Pass von Shaqiri in der Schlussphase im Sechzehner besser verarbeiten muss. Und dass er den Schuss in der Nachspielzeit aufs Tor bringen sollte. Hat auch gute Aktionen – keine Frage. Aber insgesamt ist das zu wenig.Léo Leroy: 3,5Seine auffälligste Aktion hat Léo Leroy in der 57. Minute, als er einen Ball mit der Brust kontrolliert und anschliessend volley meterweit am Tor vorbei in Richtung Publikum schiesst. Auch ansonsten zeigt er eine überschaubare Leistung. Manchmal misslingen ihm Aktionen, manchmal hat er gute Impulse, doch die eine, zündende Idee kommt auch ihm nicht.Taulant Xhaka: 3,5Der Basler Captain steht zum ersten Mal in dieser Super-League-Saison in der Startelf. Taulant Xhaka tut das, weil Leon Avdullahu gelbgesperrt und Romario Baro noch immer verletzt ist. Dabei erledigt er seine Aufgabe grundsätzlich solide. Doch es fällt auch auf, dass ein Mittelfeld mit Léo Leroy und Avdullahu dynamischer und inspirierter wirkt, als eines mit dem Franzosen und Xhaka. Gut sind jedoch die Standards, die Xhaka treten darf. In der 78. Minute verlässt er das Feld für Gabriel Sigua.Marin Soticek: 3Marin Soticek gibt bereits in der zweiten Minute den ersten Schuss der Partie ab, nachdem Xherdan Shaqiri einen Eckball flach in den Rückraum spielt. Seine beste Chance – und damit die wohl beste der Basler – hat er nach einem Shaqiri-Freistoss, der mit Mühe durch die Mauer kommt und Soticek einen leicht seitlichen Abschluss aus elf Metern erlaubt. Doch der Schuss des Flügelspielers ist nicht präzis genug und GC-Goalie Justin Hammel hält. Verlässt in der 66. Minute nach einer engagierten, aber nicht genügenden Leistung das Feld für Bradley Fink.Xherdan Shaqiri: 4Lange zeigt Xherdan Shaqiri einen eher unauffälligen Auftritt. Seine Chip-Pässe in die Tiefe wollen nicht richtig funktionieren und der tief stehende GC-Block lässt den Basler Star nicht richtig zur Entfaltung kommen. Mit dem Fortschreiten der Partie findet auch Shaqiri besser ins Spiel, setzt seine Mitspieler immer wieder gut in Szene. Toll beispielsweise sein Pass in der 37. Minute durch die Beine von Amir Abrashi und in den Lauf von Joe Mendes oder sein Doppelpass mit Bradley Fink in der zweiten Halbzeit. Insgesamt hat sich die Basler Offensive um Shaqiri aber zu wenig zwingende Chancen erspielt.Anton Kade: 3Gerade in der zweiten Halbzeit hat Anton Kade den ein oder anderen guten Vorstoss. Doch wenn es nicht die Mitspieler sind, die daraus nichts machen, ist es Kade selbst – wie beispielsweise in der 74. Minute als der Deutsche über das ganze Feld rennt und den Moment fürs Abspiel oder die Schussabgabe verpasst. Insgesamt deutlich zu wenig.Kevin Carlos: 3Seine beste Chance hat Kevin Carlos in der 33. Minute. Doch wirklich gefährlich wird sein nur halbwegs getroffener Volley für GC-Goalie Justin Hammel nicht. Dass er ansonsten kaum Aktionen hat ausser einem herausgeholten Freistoss, ist Indiz genug dafür, dass dieser Auftritt, der in der 66. Minute mit einer Auswechslung endet, zu wenig ist. Das machen auch die Bälle, die der Stürmer gut abschirmt und verteilt nicht wett.Albian Ajeti: 3,5Albian Ajeti kommt in der 66. Minute für Kevin Carlos. Seine beste Chance hat er dann kurz vor Schluss, als sein Kopfball nach Flanke von Finn van Breemen knapp am Tor vorbeigeht. Ansonsten hat auch er Mühe mit der solide stehenden GC-Abwehr.Bradley Fink: 3Bradley Fink ersetzt für die knappe letzte halbe Stunde Marin Soticek. Ein erstes Mal wird er auffällig, als er sich in der 70. Minute durch einen Doppelpass mit Xherdan Shaqiri in Abschlussposition bringt, doch anstelle mit links zu schiessen, umläuft und in der Folge zu wenig Druck hinter den Ball bringt. Hat noch zwei weitere Chancen, die gar nicht erst aufs Tor kommen.Finn van Breemen: 4Finn van Breemen kommt in der 66. Minute für Jonas Adjetey. Hat danach erst zwei Unsicherheiten, bevor er in der Schlussphase einige gute lange Bälle in den GC-Strafraum bringt. Ist aufgrund dieser genügend.Gabriel Sigua: –Gabriel Sigua kommt in der 78. Minute für Taulant Xhaka und so zu seinem dritten Ligaeinsatz in dieser Saison. Er ist zu kurz im Einsatz für eine Note.Roméo Beney: –Der Offensivspieler kommt für die letzten Minuten für Joe Mendes. Es ist Roméo Beneys erstes Ligaspiel seit dem 27. Juli. 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