
Der FC Zürich hat die besseren Chancen, doch der FC Basel gewinnt einen aufregenden Klassiker
Dieser Artikel wurde von BZ publiziert.
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Der FC Zürich hat die besseren Chancen, doch der FC Basel gewinnt einen aufregenden Klassiker
In der 21. Runde der Super League gewinnt der FC Basel beim FC Zürich mit 1:0. Obwohl der FCZ das bessere Team war, gehen die drei Punkte am Ende nach Basel, denn der FCB gewinnt das Spiel im Sinne einer Spitzenmannschaft.
Das Spiel:
Der FC Zürich startete zwar nur mit einem gelernten Verteidiger auf dem Feld. Doch verteidigen musste das Heimteam lange auch gar nicht, denn der FCZ drückte den FCB mehrheitlich in die eigene Hälfte. Doch weil Juan José Perea aus kürzester Distanz und Mounir Chouiar per Elfmeter an Marwin Hitz scheiterten, ging das schwächere Team mit einem 1:0 in die Pause. Denn Kevin Carlos war nach einem Shaqiri-Freistoss per Kopf zur Stelle und durfte so über das 1:0 jubeln.
Nach dem Seitenwechsel verdiente sich der FCB dann den Sieg, konnte den Sack aber bis zum Schluss nicht zumachen. Kevin Carlos und der eingewechselte Philip Otele scheiterten mehrfach an Yanick Brecher. Und so blieb es bis zum Schluss spannend und auch Hitz war erneut gefragt, ehe der erste Klassiker-Sieg seit sieben Spielen in trockenen Tüchern war.
Der Beste:
FCB-Goalie Marwin Hitz parierte nicht nur den Elfmeter. Er verhinderte auch mit dem linken Bein den frühen Rückstand und war auch in Halbzeit zwei bei mehreren Gelegenheiten nicht zu bezwingen
Die Stimmen zum Spiel:
Xherdan Shaqiri: «Das war ein schöner Tag für alle Basler. Klassiker sind immer speziell. Wir haben schwach angefangen und dennoch gewonnen. Das stimmt mich zuversichtlich. Jede Mannschaft hat einen Plan, um mich aus dem Spiel zu nehmen. Zürich hat alles auf die Offensive gesetzt. Aber wir konnten es am Ende souverän heimspielen. Nur das 2:0 hat gefehlt. Aber momentan machen wir es halt gerne spannend.»
Marwin Hitz: «Es war sicher eine schöne Woche für uns und auch für mich. In der ersten Halbzeit waren wir schlecht, kamen nie richtig vors Tor. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir uns den Sieg verdient. Da hatten wir auch noch mehr Chancen als nur für das eine Tor.»
Samuel Ballet: «Wir haben es Anfang Woche besprochen. Es hat mich gewundert, doch ich habe mich in den Dienst des Teams gestellt und konnte die Rolle in der Dreierkette mit meiner Erfahrung auch übernehmen. Wir sind selber schuld, dass wir aus den letzten neun Spielen nur einmal gewonnen haben.»
Yanick Brecher: «Es war eine turbulente Woche wegen den vielen Ausfälle und Transfers. Aber wir haben dennoch ein gutes Spiel gemacht. Die Niederlage ist extrem bitter, aber wir haben mal wieder im Abschluss zu viel liegen lassen.»
Die Statistik:
Die Bilder vom Spiel:
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