Die letzte Hürde des FC Basel auf dem Weg in die Europa League-Playoffs lautet ZSKA Sofia. Eine Hürde, die übersprungen werden muss.

Wenn der FC Basel am 1. Oktober 2020 auf ZSKA Sofia trifft, dann geht es mehr als nur um den Einzug in die Europa League. Nochmals mindestens sechs Partien auf europäischem Parkett. Es geht um das Erreichen oder Verpassen des ersten Saisonziels unter Trainer Ciriaco Sforza. Neben den Erreichen des nationalen Cupfinals und dem Mitmischen um den Meistertitel.

Der dritte Final in Folge

«Wir wissen alle, dass das ein extrem wichtiges Spiel ist. Für uns. Für die Mannschaft. Für den Verein. Und für den Schweizer Fussball. Wir wollen unbedingt in diese Gruppenphase», so FCB-Rechtsverteidiger Silvan Widmer, der sich der Wichtigkeit dieser Partie vollends bewusst scheint.

Es ist gleichzeitig auch der dritte Final in Serie für Rotblau in dieser Qualifikation. Keines der beiden vorherigen Duelle – weder gegen Osijek noch gegen Anorthosis Famagusta – konnten souverän bestanden werden. Man qualifizierte sich – wenn auch mit Ach und Krach für die Playoffs.

Als Viertelfinalist des Vorjahres geht Rotblau dennoch als Favorit in dieses Duell: «Wir wissen, dass der Gegner Qualität hat. Aber auch wir haben Qualität», sagt FCB-Trainer Ciriaco Sforza selbstbewusst.

Potenzial angedeutet

Er weiss aber auch, dass der FC Basel noch nicht auf der gewünschten Betriebstemperatur operiert. Zumindest nicht über die volle Spieldauer: «Wir wissen, dass wir viel besser spielen können. Wir haben in der Runde zuvor nach 25 Minuten mit 3:0 geführt. Dass wir den Gegner im Anschluss ein bisschen unterschätzt haben, das geben wir zu», so der FCB-Trainer, der auch bei der Niederlage in Genf am Sonntag gute Ansätze sah: «Bis zur roten Karte habe ich eine Mannschaft gesehen, die sehr konzentriert und mit Biss zu Werke ging. Die gezeigt hat, was sie drauf hat. Was sie für Potenzial hat. Und ich wünsche mir, dass morgen wieder diese Mannschaft von der ersten Sekunde an auf dem Platz steht».

Dass der FC Basel in diesen Start-Wochen seine Wackler drin hat, ist laut Sforza auch den Umständen anzukreiden: «Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen: Wir hatten keine Vorbereitung. Dann noch ein neuer Trainer. Zwei solche K.o.-Spiele haben wir bereits hinter uns und sind weitergekommen. Nun stehen wir ein Spiel vor der Gruppenphase», so FCB-Trainer Ciriaco Sforza.

Ohne Taulant Xhaka – mit Edon Zhegrova

Auch der Faktor Kraft ist nach dem nahtlosen Übergang zur neuen Saison immer wieder Thema. Wenn es nach Silvan Widmer geht, aber nur in den Köpfen der Spieler – und nicht in den Beinen. «Wir hatten während des Corona-Unterbruchs eine längere Ruhepause. Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Ich bin ein Spieler, der am liebsten zweimal in der Woche spielt. Natürlich gibt es Tage, an denen man müde ist. Das ist aber reine Kopfsache».

Verletzt fehlen werden dem FC Basel in diesem kapitalen Spiel Elis Iufi, Yannick Marchand, Raoul Petretta und Taulant Xhaka. Neuzugang Edon Zhegrova ist spielberechtigt.

Sie können das Spiel des FC Basel gegen ZSKA Sofia live auf telebasel.ch im Live-Ticker ab 20:30 Uhr mitverfolgen.

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