Mal spielt der FCB mit einem Pressing, ein anderes Mal lässt er sich zurückfallen. FCB-Trainer Ciriaco Sforza erklärt seine Spiel-Philosophie.

Von aussen betrachtet zeigt sich der FCB inkonstant. Immer wieder zeigt er ein anderes Gesicht. Deshalb die Fragen: Wie will FCB-Trainer Ciriaco Sforza seine Mannschaft eigentlich spielen sehen? Wie sieht seine Spiel-Philosophie aus?

Ordnung im Zentrum

Ob der Gegner schon früh attackiert wird oder ob sich die Mannschaft zurückzieht, entscheide die Spielsituation, so Sforza: «Es gibt Momente, in denen wir den Gegner früh unter Druck setzen. Es gibt aber auch Momente, in dem ich sage: Hauptsache das Mittelfeld muss zu sein. Wichtig für mich ist, dass wir das Zentrum zu und da Ordnung haben». Übrigens habe der FCB im letzten Spiel diese Ordnung im Zentrum verloren in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit und deswegen gegen Sion auch die beiden Gegentore kassiert. 

In der Abwehr stellte die Dreierkette gegen Lugano eine Ausnahme dar. Ciriaco Sforza lässt sehr gerne mit vier Verteidigern spielen. Je nach Spielsituation formiert sich aber automatisch eine Dreierkette. Zum Beispiel beim hohen Pressing.

Dominanz, Leidenschaft und Wille

Dominantes Auftreten verlangt Ciriaco Sforza schon seit dem er diesen Trainerjob übernahm. Für ihn heisst Dominanz aber nicht nur frühzeitiges Angreifen: «Dominanz heisst für mich nicht, dass wir immer hohes Pressing spielen müssen». Die Dominanz im Mittelfeld ist für ihn entscheidend. «Dort muss man dann aber giftig spielen – aggressiv auf den Ball», erklärte der Cheftrainer weiter.

Klar ist es unmöglich über 90 Minuten lang Pressing zu spielen. Über das ganze Spiel will Ciriaco Sforza aber Dominanz, Leidenschaft und Wille bei jedem einzelnen Spieler sehen, wie er sagt.

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