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  • Alles zum FCB-Spiel gegen St. Gallen: Der FCB siegt trotz Platzverweis und St. Galler Chancenplus

    – Der FCB siegt trotz Platzverweis und St. Galler ChancenplusDie Basler gewinnen im St.-Jakob-Park mit 1:0 gegen St. Gallen. Renato Veiga sieht Rot und Thierno Barry entscheidet das Spiel in Unterzahl. Publiziert heute um 20:46 UhrRenato Veiga (ganz rechts) sieht früh in der zweiten Halbzeit Rot – dennoch gewinnt der FCB. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)Vor dem SpielMit dem FC St. Gallen treffen die Basler am Sonntag auf den Vierten der Super League, der mit 36 Punkten elf mehr auf dem Konto hat als der FCB. Allerdings sind die Gäste derzeit in einem Formtief. Seit drei Spielen haben sie nicht mehr gewonnen. Dennoch geht FCB-Trainer Fabio Celestini von einem gewohnt offensiv eingestellten FCSG aus. Im Vergleich mit der 0:1-Niederlage gegen Lugano nimmt er nur einen Wechsel in der Startformation vor. Dieser betrifft Juan Gauto, der anstelle von Jean-Kévin Augustin spielt. Für mehr Veränderung sorgt am Sonntag dann das Trikot der Basler. Dieses ist nicht wie gewohnt Rotblau, sondern anlässlich der bevorstehenden Basler Fasnacht schwarz-weiss. Die erste HälfteDer FCB steht in der Defensive wie unter Fabio Celestini gewohnt in einem 4-4-2. Offensiv ist allerdings Thierno Barry die klare Spitze. Hinter ihm spielt Benjamin Kololli als offensiver Mittelfeldspieler. St. Gallen hat den besseren Start in die Partie. Nach drei Minuten versucht sich Okoroji aus der Distanz. Dieser Schuss geht aber klar am Tor vorbei. Enger wird es für die Basler zwei Minuten danach, als Stanic nach einer St. Galler Ecke völlig frei den Ball nicht richtig trifft. Der FCB kommt währenddessen schon aus der eigenen Hälfte, allerdings kaum gefährlich vor das gegnerische Tor. So sind die St. Galler in der ersten Halbzeit das bessere Team. Sie geben laut den Statistikern mehr Schüsse ab, haben mehr Eckbälle und gewinnen mehr Zweikämpfe. Für den FCB sprechen in den ersten 45 Minuten hauptsächlich die 60 Prozent Ballbesitz, die ihn aber nur in einer Aktion kurz vor der Pause richtig gefährlich werden lassen. Da Barisic die von Kololli weitergeleitete Frei-Flanke aber aus nur drei Metern per Kopf an die Latte setzt, steht es zur Pause 0:0. Die zweite HälfteDer FCB kann dem Lattentreffer keinen Schwung entnehmen: St. Gallen kommt wie schon in der ersten Halbzeit besser in die Partie. Die Gäste spielen ab der 46. Minute in Überzahl, da Veiga Rot für ein Foul an Schubert sieht. Kurz darauf haben sie zwei grosse Chancen auf die Führung. Zuerst trifft Stanic per Kopf die Latte, dann verpassen Sutter und Vallci vor Hitz nur knapp. Celestini reagiert danach auf den Platzverweis und wechselt erst Xhaka für Kade, kurz darauf auch Van Breemen für Frei ein. Von da an spielt der FCB in einem 3-5-1. Der St. Galler Druck bleibt bestehen. Allerdings gelingt es den Baslern durch Konter, ins gegnerische Drittel zu gelangen. So auch in der 63. Minute, als Van Breemens Befreiungsschlag direkt zu Barry kommt, der Stürmer den Ball gekonnt kontrolliert, an Vallci vorbei sprintet und souverän unten links an Zigi vorbei ins Tor trifft. Er bestätigt damit den Aufwärtstrend, der in seinem Spiel seit der Rückrunde klar erkennbar ist. Das Spiel wird danach hitzig und unübersichtlicher. Die Basler konzentrieren sich aufs Verteidigen und Kontern, während St. Gallen das Spiel kontrolliert und zu einigen Ausgleichschancen kommt. Da aber sowohl Möller in der 85. Minute als auch der bei einem Eckball aufgerückte Zigi in der 92. Minute beide am Tor vorbeischiessen, kommt es zum Basler Sieg. Der KnackpunktMan könnte an dieser Stelle natürlich das sehenswerte Tor von Barry anführen. Jedoch wäre aus diesem Schuss kein Siegtreffer geworden, hätte der FCB in der Defensive nicht die Null gehalten. Besonders brisant wurde es gleich nach dem Platzverweis gegen Veiga. Der darauffolgende Freistoss endete in einem Kopfball-Lattentreffer von Stanic. Kurz darauf schlug Okoroji eine Flanke in den Basler Strafraum. Sutter verpasste knapp mit dem Kopf, dahinter stand Vallci bereit für den Schuss. Jedoch gelang es Hitz, den Ball entscheidend abzulenken. Hätte St. Gallen zu diesem Zeitpunkt das Tor erzielt, hätten sich die Chancen für einen Basler Sieg deutlich verringert. Die UnparteiischenSolche Bilder sind in der Super League mittlerweile fast Standard: Der Schiedsrichter – am Sonntagnachmittag Urs Schnyder – und sein Team verlassen das Stadion unter Pfiffen. Dabei muss aus neutraler Sicht aber festgehalten werden, dass diese Schiedsrichterleistung unter dem Strich eine gute war. Klar, hier und da hätte man anders entscheiden können, beim Foul Vallcis an Barry in der 71. Minute auch müssen. Aber die Rote Karte gegen Veiga ist korrekt, auch wenn die Aktion für den Basler unglücklich verläuft, da sein Bein auf dem Ball aufliegt, als er Schubert oberhalb des Knöchels trifft. Der O-TonMit der ersten Halbzeit scheint FCB-Trainer Celestini nicht wirklich zufrieden: «Wir haben zwar mit unserer Idee gespielt, aber wir waren zu langsam und im Kopf etwas müde.» Nach der Roten Karte habe man aber gesehen, was seine Mannschaft ausmache. Damit meint er unter anderem wohl die Einsatzbereitschaft und den Team-Gedanken. «Was am Schluss bleibt, ist der Stolz auf meine Spieler.»Die FolgeNach diesem 1:0 gegen den FC St. Gallen steht der FCB auf Tabellenplatz neun. Aus den 23 Ligaspielen in dieser Saison hat man nun acht Siege und vier Unentschieden geholt, woraus 28 Punkte resultieren. Das sind sechs Punkte mehr als Lausanne-Sport, welches sich momentan auf dem Barrage-Platz befindet. Auf der anderen Seite zeigt der Blick nach vorne, dass das sechstplatzierte Luzern ebenfalls sechs Punkte vor den Baslern ist. Weiter geht es für die Basler am nächsten Samstag auswärts gegen GC (20.30 Uhr). Das Team von Bruno Berner fiel aufgrund der 0:1-Niederlage gegen den FCZ an diesem Wochenende hinter den FCB. Drei Punkte trennen es von den Baslern. Der FCB gewinnt gegen St. Gallen«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Interview mit Thierno Barry: Barry: «Die FCB-Fans nahmen mir die lähmende Angst»

    Thierno Barry, Stürmer beim FC Basel. Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Thierno Barry, die letzten Monate waren schwierig für Sie. Sie schossen keine Tore, wurden zur Zielscheibe für Hassnachrichten und befanden sich plötzlich mitten in der Basler Krise. Dann erzielten Sie gegen Winterthur endlich zwei Treffer. Was ging Ihnen in diesem Moment durch den Kopf? Als ich den Schuss zum 1:0 abgab, ging mir gar nichts durch den Kopf. Erst als der Ball ins Tor ging, fühlte ich eine Mischung aus ganz vielen Emotionen. Zum einen pure Erleichterung, denn auf diesen Moment habe ich lange gewartet. Zum anderen kamen Gedanken hoch an die ganze Arbeit, die ich investiert habe, und an mein verlorenes Selbstvertrauen.

  • «BaZ direkt» – der tägliche Podcast: FCB vor St. Gallen: Sitzt Xhaka nochmals 90 Minuten auf der Bank?

    – FCB vor St. Gallen: Sitzt Xhaka nochmals 90 Minuten auf der Bank?Nach der Niederlage gegen Lugano trifft der FC Basel am Sonntag auf das Team aus der Ostschweiz. Vor dem Spiel geben einige Routiniers zu reden.Publiziert heute um 16:00 UhrAbonnieren Sie diesen Podcast: auf Spotify, Apple Podcast oder Google Podcasts.Der FCB ist gut ins neue Jahr gestartet, sehr gut sogar – bis zur Heimniederlage gegen den FC Lugano am vergangenen Wochenende lief es (fast) perfekt. Am Sonntag (16.30 Uhr, St. Jakob-Park) sind die Basler gegen St. Gallen nun auf Wiedergutmachung aus. Unklar ist hingegen, ob Routiniers wie Taulant Xhaka oder Michael Lang dabei auf dem Feld stehen werden. Während Lang seit langem wenig bis gar keine Spielzeit erhält, ist Xhaka gegen die Tessiner erstmals in dieser Saison 90 Minuten lang auf der Bank gesessen. BaZ-Sportredaktor Dominic Willimann versteht diesen Entscheid. Im Gespräch mit «BaZ direkt»-Gastgeber Benjamin Wirth betont er: «Fabio Celestini setzt eben gern auf junge Kräfte wie Leon Avdullahu oder Renato Veiga, die zurzeit performen.» Anderer Meinung ist Willimann bei Lang. Er sagt: «Der Aussenverteidiger wird unter Wert verkauft. Er hätte eine Chance verdient.» Der Lesestoff zum Thema«BaZ direkt» – der tägliche PodcastDen Podcast können Sie kostenlos hören und abonnieren auf Spotify oder Apple Podcast. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «BaZ direkt».Benjamin Wirth ist Journalist und Autor. Seit 2019 publiziert er Beiträge in der BaZ.Mehr Infos@beniwirthDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Dion Kacuri nach Basel: FCB verpflichtet GC-Talent

    – FCB verpflichtet GC-TalentDie Basler stehen kurz vor der Verpflichtung des Schweizer U-21-Nationalspielers Dion Kacuri. Am Mittwoch steht der Medizincheck an. Publiziert heute um 18:32 UhrSoll das Basler Mittelfeld mittelfristig bereichern: Dion Kacuri. Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Es ist nicht das erste Mal, dass dieser Name in Verbindung mit dem FC Basel auftaucht: Dion Kacuri. Bereits Mitte Januar hiess es, dass der FCB ein Angebot für den bald 20-jährigen Mittelfeldspieler des Grasshopper-Clubs Zürich abgegeben habe. Damals stockten die Verhandlungen allerdings aufgrund des Besitzerwechsels bei den Grasshoppers, der kurz bevorstand.Dieser ist nun vollzogen. GC gehört nicht mehr der chinesischen Besitzerin Jenny Wang und dem Fosun-Konzern. Denn übernommen hat den Club bekanntlich der Los Angeles FC. Die neue Präsidentin heisst Stacy Johns. Medizincheck am MittwochDer Besitzerwechsel hat auch neuen Schwung in die Transferverhandlungen um Dion Kacuri gebracht. Denn gemäss BaZ-Informationen absolviert der Schweizer U-21-Internationale bereits am Mittwoch den Medizincheck. Sollte dabei alles gut gehen, steht einem mehrjährigen Vertrag beim FCB nichts mehr im Weg. Nur: Ähnlich wie Albian Ajeti wird auch Kacuri nicht sofort einsatzbereit sein. Von einer guten Fitness kann man bei ihm zwar ausgehen. Allerdings fehlt es auch ihm an Spielpraxis. Nachdem er in der Saison 2022/23 kurz vor dem Durchbruch gestanden haben soll, brach er sich den Fuss, woraus eine Pause über mehrere Monate resultierte. Weitere Verstärkungen für den FCB?In der laufenden Saison absolvierte der offensiv ausgerichtete Mittelfeldspieler dann gerade mal sieben Ligaspiele. Dabei wurde er jedes Mal eingewechselt und kommt so insgesamt auf 124 Einsatzminuten. Mit diesen Voraussetzungen ist anzunehmen, dass Kacuri beim FCB etwas Anlaufzeit brauchen wird. Der Plan ist es wohl, dass er bis zum Sommer auf seine ersten Teileinsätze kommen wird. Heisst das demnach, dass der FCB sich noch weiter verstärken wird? Eher nicht. Es ist davon auszugehen, dass sich am Basler Kader nicht mehr viel ändern wird und das Team von Fabio Celestini den Rest der Saison mit dem aktuellen Personal bestreitet. Aktuelles zum FC Basel«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Podcast zum Schweizer Fussball: «Der FCB kann sich die Finalrunde eigentlich abschminken»

    – «Der FCB kann sich die Finalrunde eigentlich abschminken»Auf wem ruhen jetzt noch die Hoffnungen des FCB, der Abstiegsrunde zu entgehen? Und warum tun sich die Basler so schwer damit, Tore zu erzielen? Hören Sie die «Dritte Halbzeit».Publiziert heute um 19:00 UhrIrgendwie wirkt es fast unwirklich. Vor sieben Runden noch lag der FC Zürich an der Spitze der Tabelle. Er hatte soeben die Young Boys mit 3:1 geschlagen. Bo Henriksen war der Trainer, der die Zürcher vom letzten Tabellenplatz an die Spitze geführt hatte.Und heute? Sagt Thomas Schifferle in der aktuellen Ausgabe unseres Fussball-Podcasts: «Die Clubführung und der Trainer müssten so ehrlich sein, dass man sagt: ‹Das war es.›» Sieben Spiele ohne Sieg führen natürlich auch zu dieser Aussage. Vor allem aber sind es die Differenzen, die sich seit Mitte Dezember zwischen Trainer und Clubführung offenbart haben: «Man muss einfach festhalten, dass es nicht mehr passt.»«Die aktuellen Probleme hat der FCZ doch selber provoziert», sagt Oliver Gut. Und spricht die kritischen Worte an, die FCZ-Sportchef Milos Malenovic, aber auch FCZ-Präsident Ancillo Canepa öffentlich über die Entwicklung des Teams geäussert haben. Und das zu einem Zeitpunkt, zu dem der FCZ «weit über seinen Verhältnissen gelebt hat», wie das Schifferle formuliert.Ausserdem reden wir über die Probleme im Angriff des FC Basel, die auch Winterzugang Albian Ajeti kaum lösen wird. Zumindest nicht in den nächsten Wochen. «Seine Fitnesswerte sind schlicht und einfach nicht dort, wo sie sein sollten, um auf diesem Niveau helfen zu können», sagt Gut.Wir fragen uns auch, wie schwer die Young Boys vom Kreuzbandriss ihres Innenverteidigers Loris Benito getroffen werden. «Ein enormer Schlag» sei die Verletzung, sagt Dominic Wuillemin, «aber YB hat immer noch genügend Spieler, um nicht aus der Bahn geworfen zu werden.»Ausserdem reden wir über das Zürcher Kantonsderby zwischen GC und Winterthur. Und wir besprechen die Aktion der organisierten Fans, die an diesem Wochenende aus Protest gegen Kollektivstrafen konsequent in anderen Sektoren als üblich gestanden sind.Wann welches Thema besprochen wird02:17 Yverdon-Sport – FC Zürich22:22 Lausanne-Sport – Young Boys36:28 FC Basel – FC Lugano51:11 Grasshoppers – FC Winterthur59:04 FC Luzern – FC St. Gallen64:15 Women’s Super LeagueFlorian Raz ist Sportredaktor bei Tamedia, schreibt seit 2001 über Fussball und ist Gastgeber des Podcasts «Dritte Halbzeit».Mehr Infos@razingerFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Die Frage nach dem FCB-Spiel: Führen Kollektivstrafen gegen Fussball-Fans ans Ziel?

    – Führen Kollektivstrafen gegen Fussball-Fans ans Ziel?Gesperrte Fankurven gegen Gewalt im Umfeld von Fussballspielen: Damit können Hardcore-Fans natürlich nichts anfangen und setzen auch beim FC Basel Zeichen. Fortsetzung folgt …Publiziert heute um 13:00 UhrStimmung aus ungewohntem Sektor: Die Hardcore-Anhänger des FC Basel platzierten sich am Samstag in die normalerweise verwaiste Galerie um.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Wenn die Fankurve leer bleibt, ist das noch immer ein ungewohntes Bild. Auch wenn es Stade Lausanne-Ouchy auf der Pontaise gibt, wo es gar nicht genug Fans für eine Fankurve hat. Und auch wenn es zuletzt mehrere von den Behörden verordnete Fankurven-Sperrungen gegeben hat.An diesem Wochenende ist es ein Bild, das viele Schweizer Stadien betrifft, in denen professioneller Fussball gespielt wird. Die jeweilige Hardcore-Anhängerschaft zieht in andere Sektoren um. Sie protestiert auf diese Weise gegen die zuletzt gehäuften, einem zu diskutierenden Massnahmenkatalog gegen Fangewalt (Kaskaden-Modell) vorgreifenden Kurvensperrungen. Kollektivstrafen sind ihrer Meinung nach der falsche Ansatz.Doch haben die Fans damit recht? Wenn man fussballaffinen Experten glaubt, dann ja. Diese prophezeien, dass der beschrittene Weg der Behörden der Sache bestenfalls nicht schadet, befürchten aber eine Eskalation zwischen den Parteien. Umgekehrt ist es so, dass man von Politik und Justiz erwarten darf, dass sie diesen Weg nicht aus Populismus, sondern aus wohlüberlegten und -geprüften Gedanken beschritten haben – im Glauben, dass dieser im Kampf gegen Gewalt ein zielführender ist.Sicher ist: Auf weitere Kollektivstrafen werden weitere Protestaktionen der Anhängerschaft folgen.Dritte Halbzeit – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Oliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Alles zum Basler 0:1 gegen Lugano: Croci-Torti findet: «Der alte FCB-Zug ist wieder zurück»

    – Croci-Torti findet: «Der alte FCB-Zug ist wieder zurück»Die Basler verlieren mit 0:1 gegen den FC Lugano, weil sie in der entscheidenden Zone des Spielfelds keine passenden Lösungen finden. Publiziert heute um 09:41 UhrNeuzugang Benjamin Kololli ist der auffälligste Basler Offensivspieler – aber auch ihm will am Samstagabend gegen den FC Lugano kein Treffer gelingen.Foto: Georgios Kefalas (Keystone)Vor dem SpielEmmanuel Essiam, Michael Lang und Neuzugang Albian Ajeti (von links) nehmen auf der Tribüne Platz.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Dass dieses Heimspiel gegen Lugano kein alltägliches wird, ist schon vor dem Anpfiff klar. In der ansonsten leeren Muttenzerkurve hängt ein grosses Plakat: «Verschobeni Wohrnähmig – verschobeni Kurve». Da, wo normalerweise die lautesten Fans stehen, ist es am Samstagabend ruhig. Es ist ein Protest gegen die Behörden und die zahlreichen Kollektivstrafen, die ausgesprochen wurden. Dieses Mal unterstützt die Muttenzerkurve ihr Team aus dem Sektor G.Auf dem Rasen schickt Fabio Celestini jene Elf auf den Rasen, die man dort erwarten durfte – mit den zuletzt gesperrten Fabian Frei und Dominik Schmid in der Abwehr. Auf der Tribüne sitzt Neuzugang Albian Ajeti, der erst noch an seiner Fitness arbeiten muss. Und neben ihm nimmt Michael Lang Platz. Der hat zwar keine Probleme mit seiner Fitness, sein Trainer findet inzwischen aber nicht mal mehr einen Platz auf der Ersatzbank für den 32-Jährigen.Erste HalbzeitDie Basler starten besser. Schon in der 9. Minute hat Benjamin Kololli nach einem perfekten Pass von Renato Veiga die Chance zur Führung, scheitert aber an Amir Saipi. Auch in der 25. Minute ist es der Neuzugang, der zum Abschluss kommt – wieder hält Saipi. Und dann hätte um ein Haar Thierno Barry ein perfektes Thierno-Barry-Tor erzielt, als ihm der Ball an den Rücken geköpft wird, von dort aber knapp neben den Pfosten springt.Von den Gästen aus Lugano kommt in den ersten 45 Minuten herzlich wenig: Sie schiessen nicht ein Mal auf das Tor von Marwin Hitz. Und sie können froh sein, dass die Basler ihre Chancen nicht nutzen.Stadion: St.-Jakob-Park. – Zuschauer: 20’561. – Schiedsrichter: Fedayi San. – VAR: Sandro Schärer.4-4-2: Hitz; Vouilloz, Barisic, Frei, Schmid; Kololli (55. Gauto), Avdullahu, Veiga, Kade (63. Beney); Augustin (55. Demir), Barry (63. Jovanovic).Ersatzbank: Salvi; Van Breemen, Adjetey, Akahomen, Xhaka.Verletzt: Comas (Meniskus), Essiam (Schulter) sowie Hunziker und Lopez (beide Kreuzbandriss). – Rekonvaleszent: Dräger, Rüegg, De Mol, Malone, Sigua, und Zé. – Nicht spielberechtigt: Ajeti, Kayombo und Vogel.Ohne Aufgebot: Lang.Zweite HalbzeitAuch nach der Pause haben die Basler zunächst die besseren Gelegenheiten: Nach wenigen Minuten ist es erneut Kololli, der aus fünf Metern abschliesst und vergibt. Wohl auch darum wird der bis dahin auffälligste Offensivspieler des FCB kurz darauf ausgewechselt. Celestini bringt Juan Gauto und Yusuf Demir in die Partie und in der 63. Minute folgen Djordje Jovanovic sowie Roméo Beney. Impulse durch die eingewechselten Spieler bleiben allerdings aus. Die Basler Offensive ist weiter harmlos, während die Tessiner ihren einzigen Torschuss nutzen: In der 69. Minute schüttelt Renato Steffen Roméo Beney ab und trifft zum 1:0 durch die Beine von Marwin Hitz. Zwar haben die Basler danach noch Chancen, zum Beispiel durch Leon Avdullahu oder kurz vor Schluss durch Yusuf Demir. Doch Avdullahu rutscht der Ball über den Fuss und Demir wird in letzter Sekunde von Hajrizi geblockt. Der Schuss von Yusuf Demir (links) wird in letzter Sekunde noch durch Kreshnik Hajrizi (Rückennummer 4) geblockt.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Die UnparteiischenZuletzt ging es bei den Spielen des FCB ja häufig um die Schiedsrichter. Lukas Fähndrich war es bei der Partie gegen den FC Zürich und Alessandro Dudic am letzten Dienstag in Winterthur, als dieser zwei Spieler des Basler Gegners des Feldes verwies. Beim Spiel gegen Lugano ist der Unparteiische hingegen gar kein Thema: Fedayi San leitet eine grösstenteils faire Partie umsichtig und leistet sich keine nennenswerte Fehlentscheidung.Der KnackpunktEs sind nicht mal neun Minuten gespielt, als Benjamin Kololli einen Pass von Renato Veiga perfekt annimmt und frei vor Amir Saipi steht. Es ist die Chance, das 1:0 zu erzielen – doch Kololli vergibt. Natürlich ist das zu diesem Zeitpunkt noch kein Knackpunkt. Aber es ist ein Vorzeichen, dass die Basler ihre Chancen gegen Lugano nicht nutzen werden. Etwas, das Celestini im Anschluss beklagt, als er sagt: «Auf den letzten 30 Metern haben wir nicht genug gemacht.»Der O-TonAm letzten Wochenende sass Mattia Croci-Torti vor dem Fernseher und verfolgte das Spiel zwischen dem FC Basel und den Berner Young Boys. Er dachte sich: «Oh nein, da ist wieder der alte FCB-Zug. Unter Fabio Celestini ist das grosse Basel zurück». Und nach der Partie am Samstag erklärt er: «Dieses Spiel habe ich meinem Team gezeigt und ich habe gesagt: Wenn wir beim FC Basel gewinnen wollen, dann brauchen wir Persönlichkeit.»Genau diese Persönlichkeit zeigen die Tessiner: Sie sind eher unter- denn überlegen, aber sie nutzen ihren einzigen Torschuss. Croci-Torti sagt: «Aus dieser Situation machen nur die grossen Spieler unserer Liga ein Tor. Und Renato Steffen ist ein grosser Spieler.»Die FolgenDie Basler Punktejagd im neuen Jahr ist vorerst gestoppt. Nach sieben Zählern aus den ersten drei Partien verliert das Team zum ersten Mal. Jetzt folgen für die Basler zwei weitere Partien gegen Gegner, die in der Tabelle vor ihnen stehen: Am nächsten Sonntag ist der FC St. Gallen zu Gast im St.-Jakob-Park und in der Woche darauf spielen die Basler beim Grasshopper Club, der aktuell punktgleich einen Platz vor dem FCB in der Tabelle liegt. Alles zur Niederlage gegen den FC Lugano«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Tilman Pauls arbeitet seit über zehn Jahren für die Sportredaktion der Basler Zeitung und beschäftigt sich seit 2013 intensiv mit dem FC Basel.Mehr Infos@tilman_pFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Muttenzerkurve ohne MK: Gegen Lugano kommt die Stimmung von oben

    – Gegen Lugano kommt die Stimmung von obenIn allen Schweizer Stadien protestieren die organisierten Fans. Auch in Basel, wo die Muttenzerkurve auf die Gallerie ausweicht.Publiziert heute um 20:30 UhrKeine Fans, dafür eine klare Mitteilung: «Verschobeni Wohrnähmig – verschobene Kurve». Die Fans verfolgen das Spiel gegen Lugano aus dem Sektor G.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Während die Team der Super League grade fleissig um Siege und Punkte und Tabellenplätze spielen, gibt es in der Schweizer Liga noch ein anderes Duell. Eines, das etwas länger dauern dürfte als 90 Minuten. Denn in den letzten Monaten stehen die Zeichen in der Beziehung zwischen den Fussballfans und Behörden mal wieder auf «schwierig».Zuletzt wurden seitens der Behörden zahlreiche Kollektivstrafen, was die Fans in einer gemeinsamen Mitteilung als eine «Eskalation» beschreiben, die in die Sackgasse führt. Darum wird an diesem Spieltag protestiert. Nicht nur im St.-Jakob-Park, sondern in allen Schweizer Stadien. Überall hängen die gleichen Plakate als Zeichen, dass die Fans sich – in diesem Punkt – einig sind.Natürlich beteiligen sich auch die Basler Fans an der schweizweiten Aktion unter dem Motto «Verschobene Wahrnehmung, verschobene Kurven». Wie in allen Stadien haben die Fans ihre angestammten Plätze verlassen. In Basel bedeutet das: Die Muttenzerkure bleibt leer, dafür ist die Gallerie ganz oben im Stadion gefüllt. Ein ungewohntes Bild. Eines, das zeigen soll, die festgefahren die Situation gerade ist.«Wir wollen mit dieser Aktion anregen, was die Kollektivstrafen der KKJPD für den Schweizer Fussball und seine Fans bedeuten», schreiben die Fans in ihrer Mitteilung. «Wir wollen uns als Fans auastausch, mit allen im Stadion, von den Logen zu den Tribünen, von den Alteingesessenen zu den Familien, von jenen, die ihre Hände verwerfen, wenn die Kurve wieder zündet, bis zu jenen, die früher selbst in den Kurven standen.»Tilman Pauls arbeitet seit über zehn Jahren für die Sportredaktion der Basler Zeitung und beschäftigt sich seit 2013 intensiv mit dem FC Basel.Mehr Infos@tilman_pFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Ein Basler beim FC Lugano: Uran Bislimi: «Werner Mogg war der Erste, der mich gut fand»

    – Uran Bislimi: «Werner Mogg war der Erste, der mich gut fand»Uran Bislimi hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. Der 24-jährige Basler in Diensten des FC Lugano gehört seit kurzem zum Zirkel des Schweizer Nationalteams.Publiziert heute um 11:20 UhrHat im Januar in der Super League drei Tore erzielt: Uran Bislimi.Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Uran Bislimi, warum spielen Sie als Basler in Lugano?Ich erhielt im Sommer 2022 die Chance, aus der Challenge League in die Super League zu wechseln. Der FC Lugano gab mir diese Möglichkeit, und dafür bin ich sehr dankbar. Sie könnten aber auch das Dress des FC Basel tragen…Dort spielte ich ja bis Stufe U-21. Doch weiter nach oben ging es nicht. Ich war mit der ersten Mannschaft unter Raphael Wicky in einem Trainingslager am Tegernsee und bei ein paar Trainings in den Nationalmannschaftspausen dabei, mehr aber nicht.Wer war Ihr grösster Förderer im FCB?Arjan Peço begleitete mich als Trainer von der U-17 bis in die U-21. Aber Werner Mogg war der Erste, der mich gut fand. Er holte mich von Concordia in die U-16 des FCB.Und dann kam Murat Yakin.Ja, er war es, der mich überzeugen konnte, den nächsten Schritt zu wagen, in den Profifussball einzusteigen. Die Gespräche mit ihm gaben mir ein positives Gefühl, weshalb ich 2019 zu Schaffhausen in die Challenge League wechselte. Murat und später Hakan Yakin waren dort meine Trainer.Murat Yakin war es auch, der Sie in seiner Funktion als Nationaltrainer im letzten Jahr kontaktierte. Erinnern Sie sich an seinen Anruf?Natürlich. Ich war überrascht und auch nervös. Mit dem Nationalmannschaftsaufgebot ging für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung. Sie hätten aber auch Nein sagen können. Schliesslich sind Sie in Freundschaftsspielen zweimal für Kosovo aufgelaufen.Ja. Aber ich bin hier geboren und bin ein Basler Junge. Die Frage stellte sich für mich nicht.Werden wir Sie an der EM in diesem Jahr im Einsatz sehen?Ich werde bis im Sommer mein Bestes geben. Dann sehen wir, wie der Trainer entscheiden wird. Ihr Vorteil könnte sein, dass Sie als Mittelfeldspieler polyvalent einsetzbar sind.Falls das ein Vorteil sein sollte, umso besser. (lacht) Es stimmt, ich spiele gerne verschiedene Positionen im Mittelfeld, am liebsten auf derjenigen des Achters. Am Samstag laufen Sie mit Lugano ein nächstes Mal im St.-Jakob-Park gegen den FCB ein. Wie besonders ist diese Affiche für Sie?Immer speziell. Auch, weil mehr Freunde und Familienmitglieder als gewöhnlich im Stadion mir zuschauen kommen. Ich habe rund 25 Tickets organisiert. Berührungspunkte mit dem FCB habe ich kaum mehr. Taulant Xhaka und Dominik Schmid kenne ich gut von früher. Aber inzwischen bin ich bald fünf Jahre weg von Basel und spiele für die Farben, die ich trage. Das ist im Moment Schwarz-Weiss. Sie tun dies sehr konstant und auch erfolgreich. Im Januar gelangen Ihnen drei Tore.Ich hatte im letzten Halbjahr mit meinen Abschlüssen und Assists wenig Glück. Vielmals war da noch ein gegnerisches Bein dazwischen, oder die Zuspiele waren etwas ungenau. Zuletzt hat vieles viel besser geklappt.Wohin wird der Weg von Uran Bislimi führen?Natürlich ist da der Traum vom Ausland. Doch ich habe in Lugano einen Vertrag bis 2026 und fühle mich sehr wohl im Tessin. Mein Fokus liegt aber immer auf dem nächsten Spiel. Und am Samstag müssen wir im Joggeli eine Reaktion zeigen. Denn das Unentschieden am Mittwoch gegen GC war für uns zu wenig. Mehr zum FC Basel: Fussball-Podcast: «Die dritte Halbzeit»Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Dominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Fabio Celestini im Interview: «Ich kenne das: Fabio ist schwierig, Fabio hat seinen eigenen Kopf, Fabio ist stur»

    Seit Anfang November hat Fabio Celestini mit dem FC Basel elf Spiele bestritten. Die beeindruckende Zwischenbilanz: Sieben Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen.Foto: Philipp Schmidli (Keystone)Fabio Celestini, wann haben Sie zum letzten Mal in der Küche gestanden?Das ist schon ein bisschen länger her. In dieser Hinsicht bin ich nicht zufrieden mit mir in letzter Zeit! (lacht)

  • Besser als Frei, Rahmen und Sforza: Celestini holt zum Start der Rückrunde sieben Punkte

    – Celestini holt zum Start der Rückrunde sieben PunkteDer FC Basel startete letztmals vor fünf Jahren so gut in eine Frühjahrsrunde. Damals hiess der Trainer noch Marcel Koller. Publiziert heute um 12:36 UhrPatrick Rahmen und Fabio Celestini (links) beim Spiel zwischen Winterthur und Basel am Dienstagabend. Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Auf die Frage, was ihn mehr freue, dieser Sieg gegen den FC Winterthur oder die beiden Tore von Thierno Barry, antwortet FCB-Trainer Fabio Celestini am Dienstagabend: «Beides.» Klar. Denn beides kann sehr wichtig für den weiteren Verlauf der Saison sein. Winterthur ist ein direkter Konkurrent im Rennen um Platz sechs. Und sollte es sich bei Barrys Toren tatsächlich um einen «Knotenöffner» gehandelt haben, hätte der FCB doch noch den Stürmer gefunden, den er schon die ganze Saison über gesucht hatte. Das 3:1 ist der zweite Ligasieg in Serie für den FCB. Das gab es zuletzt im April 2023. Und darüber hinaus sichert dieses Ergebnis den Baslern die Punkte fünf, sechs und sieben in diesem Jahr. Das kann von den übrigen Super-League-Mannschaften nur noch der Servette FC erreichen, sollte er am Mittwochabend gegen St. Gallen gewinnen. Marcel Koller startete mit drei FCB-SiegenAber auch für Celestini selbst ist es eine bemerkenswerte Marke. Denn sieben Punkte aus den ersten drei Spielen nach der Winterpause, das gelang vor ihm schon länger keinem FCB-Trainer mehr. Alex Frei startete vor einem Jahr mit einem Unentschieden und zwei Niederlagen in die Liga-Rückrunde, zwischen die sich ein Cup-Sieg gegen GC schob. Danach wurde er entlassen, und Heiko Vogel übernahm interimistisch bis zum Sommer.Eine Saison zuvor führte Patrick Rahmen den FCB in die Rückrunde. Seine Bilanz aus den ersten drei Spielen: ein Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage. Danach erhielt er noch ein Spiel, bevor er entlassen wurde und Guillermo Abascal übernahm. Zu Beginn des Jahres 2021 hiess der FCB-Trainer Ciriaco Sforza. Auch er startete mit vier Punkten in die Rückrunde. Das reichte bei ihm, um bis im März Trainer zu bleiben, ehe dann Patrick Rahmen übernahm.Der letzte Trainer, dem der Start in die Rückrunde gelang, damals sogar mit dem Maximum von neun Punkten, war Marcel Koller. Und zwar in der Saison 2018/19, seiner ersten Saison als FCB-Trainer. Das ist mittlerweile fünf Jahre her. Damals stand der FCB im Januar auf Platz zwei und beendete die Saison auf ebendiesem. Der FC Basel nähert sich der Championship RoundWohin der gute Start führen wird, ist noch offen. Gut möglich, dass es für den Einzug in die Championship Round reicht, wenn es nach 33 Spieltagen zum Cut kommt. Vielleicht erlaubt die Form der Basler, sollte sie denn so gut bleiben, am Ende der Saison gar einen Blick auf die internationalen Plätze. Und Celestini? Sein Vertrag läuft Stand jetzt bereits im kommenden Sommer aus. Eine vorzeitige Verlängerung wäre allerdings keine Überraschung, sollten dem gelungenen Auftakt ins neue Jahr noch weitere Siege folgen. Der FCB-Sieg gegen Winterthur«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FC Basel punktet weiter: Barry macht Basel glücklich

    – Barry macht Basel glücklichDer FCB siegt bei Winterthur in einem wilden Spiel 3:1. Thierno Barry erzielt dabei seine beiden ersten Ligatore für Rotblau.Dominic WillimannPubliziert heute um 23:11 UhrPremiere auf der Schützenwiese: Thierno Barry erzielt seine ersten Ligatore für den FC Basel.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Das Grinsen könnte nicht breiter sein, als Thierno Barry an diesem kalten Dienstagabend die Winterthurer Schützenwiese verlässt. 3:1 hat seine Mannschaft gewonnen und dabei nahtlos an die Leistungen und Resultate der ersten beiden Pflichtspiele in diesem Jahr anknüpfen können: 0:0 beim FCZ, 1:0 gegen YB und nun 3:1 in der Eulachstadt. Man darf festhalten: Dem FC Basel ist der Start ins 2024 vollauf geglückt.Viel wichtiger ist für Barry nach den Basler Super-League-Punkten 23, 24 und 25 jedoch, dass er seinen Fluch endlich los ist: dass er als hochgelobter Angreifer aus der zweiten belgischen Division ans Rheinknie geholt worden ist – und bislang in der Liga bei den FCB-Fans zwar viele Emotionen ausgelöst, aber nie das Tor getroffen hat. Und nach seinem verrückten Start im Sommer mit seinen beiden Platzverweisen für Schlagzeilen anderer Art gesorgt hat.Das ist seit dem 30. Januar anders. Der 21-Jährige erzielt zwei Basler Tore und ist der Matchwinner schlechthin. Dass dem Führungstreffer nach 13 Minuten ein grober Schnitzer von Winterthurs Captain Granit Lekaj vorausgeht und auch das 2:0 aus einem Fehler in der Angriffsauslösung der Heimelf entsteht, ist am Ende nur Makulatur. Den letzten Basler Treffer schiesst Renato Veiga in der Nachspielzeit.Der FCB hat auch ohne seine beiden gesperrten Stammverteidiger Fabian Frei und Dominik Schmid bestanden. Trainer Fabio Celestini löste dieses «Problem», indem er Finn van Breemen in der Innenverteidigung nominierte und Marvin Akahomen auf links das Vertrauen schenkte. Der 16-jährige Nachwuchsakteur kam zu seiner Premiere in der ersten Mannschaft in dieser Saison – und machte seine Sache gut. Auch nicht im Basler Kader stand überraschend Taulant Xhaka: Der Routinier musste wegen muskulären Problemen am Unterschenkel kurzrfristig passen.Während beim Gast der Gameplan aufging, lief bei den Gastgebern alles schief, was schieflaufen kann. Bereits nach wenigen Sekunden zog sich Aldin Turkes, der gefährliche Stürmer der Mannschaft von Trainer Patrick Rahmen, eine Fussverletzung zu und musste ausgewechselt werden. Offensiv verlor Winterthur dadurch einiges an Strahlkraft. Schiedsrichter im FokusKnüppeldick kam es für die Winterthurer nach dem Seitenwechsel: Nach 56 Minuten standen sie nur noch zu neunt auf dem Rasen. Lekaj und Randy Schneider handelten sich innert weniger Minuten zwei Gelbe Karten ein und wurden von Schiedsrichter Alessandro Dudic des Feldes verwiesen. Es waren in der Tat harte Entscheide, die auf den Rängen für viel Unmut sorgten. Entsprechend wurde der Unparteiische mit unschönen Worten in die Katakomben verabschiedet. Die Diskussion um die Schiedsrichter in der Super League dürfte nach den Entscheidungen vom Wochenende nicht leiser werden.Dem FCB konnte dies egal sein. Es geht weiter vorwärts, er ist in der Tabelle auf Platz acht vorgerückt und bekommt am Samstag im Heimspiel gegen Lugano die nächste Chance, sich Platz 6 weiter anzunähern. Dabei wird Celestini wohl auch wieder auf Thierno Barry setzen. Dieser bedankte sich nach Abpfiff für das Vertrauen: «Endlich, nach fast sieben Monaten habe ich getroffen. Alle haben mich immer unterstützt. Die Pause im Januar hat mir geholfen, den Kopf freizubekommen.»Aktuelles zum FCB«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Der Podcast zum Schweizer Fussball: «Ist Albian Ajeti die Lösung der Basler Sturm-Probleme?»

    – «Ist Albian Ajeti die Lösung der Basler Sturm-Probleme?»Schafft der FC Basel doch noch den Sprung in die Top sechs? Wer soll künftig die Tore schiessen? Und was hat Fabio Celestini in seiner Amtszeit richtig gemacht? Hören Sie die «Dritte Halbzeit».Publiziert heute um 18:05 UhrEigentlich muss er einem ja leidtun. Lukas Fähndrich versucht an diesem Sonntagnachmittag ganz fest, zu einem richtigen Entscheid zu kommen. Auch wenn das am Ende bedeutet, dass er einen Entscheid fällen muss, den er selbst als falsch erachtet.Also schickt Fähndrich den St. Galler Lukas Görtler nach fünf Minuten mit Rot vom Feld, obwohl er als Schiedsrichter weiss, dass dieser Görtler nicht vom Feld gehört. Weil er bloss das Pech hat, dass ihm Gegenspieler Jonathan Sabbatini unter jenen Fuss läuft, mit dem er eben eine Flanke getreten hat.Fussball kann manchmal merkwürdig sein. Und genau darum ist der Platzverweis aus dem Spiel zwischen St. Gallen und Lugano eines der Themen in der aktuellen Ausgabe unseres Fussball-Podcasts.Ausserdem reden wir über das Zürcher Derby, in dem mit einem Mal die Grasshoppers die besseren – oder zumindest einflussreicheren – Spieler auf der Bank haben als die Rivalen des FC Zürich. «Das hätte vor ein paar Wochen auch noch niemand gedacht», sagt Ueli Kägi. Und folgert: «Das Kader des FCZ ist zu knapp.»Wir besprechen das 1:0 des FC Basel über die Young Boys und die Probleme, die derzeit beide Teams im Angriff haben. Beim FC Basel könnte demnächst Albian Ajeti als Wintertransfer vorgestellt werden. Der Basler hat zuletzt seinen Vertrag in der Türkei aufgelöst, wo er bei Gaziantepspor im letzten Halbjahr bloss 55 Minuten zum Einsatz gekommen ist – und dabei immerhin ein Tor erzielt hat.Und Thomas Schifferle wirft die Frage auf, ob die Young Boys ihre Wintertransfers noch bereuen könnten: «Es ist schön, wenn man so viel Selbstverständnis hat, dass man einen Jean-Pierre Nsame und einen Ulisses Garcia einfach so abgeben kann. Aber dann muss man auch mit solchen Leistungen rechnen wie am Samstagabend in Basel.»Wann welches Thema besprochen wird02:02 FC St. Gallen – FC Lugano12:50 Grasshoppers – FC Zürich34:41 FC Basel – BSC Young Boys54:22 FC Luzern – Lausanne-Sport60:48 Stade Lausanne-Ouchy – FC WinterthurMehr Schweizer FussballFlorian Raz ist Sportredaktor bei Tamedia, schreibt seit 2001 über Fussball und ist Gastgeber des Podcasts «Dritte Halbzeit».Mehr Infos@razingerFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Die Frage nach dem FCB-Spiel: Soll Avdullahu nun Xhakas Startelf-Platz bekommen?

    – Soll Avdullahu nun Xhakas Startelf-Platz bekommen? Obwohl der Routinier gegen YB wieder einsatzbereit war, erhielt der 19-Jährige den Vorzug. Gut möglich, dass dies in Zukunft häufiger vorkommen wird. Publiziert heute um 17:19 UhrTaulant Xhaka (Mitte) und Leon Avdullahu (rechts): Ist es Zeit für die Wachablösung? Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Er finde es toll, dass er nun die Qual der Wahl im Mittelfeldzentrum habe, sagte Fabio Celestini vor dem Spiel gegen YB. Und Leon Avdullahu sagte im Interview mit dieser Zeitung, dass er kein schlechtes Gewissen haben werde, falls es ihm in der Rückrunde gelinge, Taulant Xhaka aus der Startelf zu drängen. Tatsächlich deutet einiges darauf hin, dass ihm dies nun gelingen könnte. Denn gegen YB steht nicht etwa Xhaka neben dem gesetzten Renato Veiga in der Startformation, sondern Avdullahu. Und das, obwohl der Routinier nach abgesessener Sperre eigentlich wieder spielberechtigt gewesen wäre. Das habe mehrere Gründe, sagt Martin Rueda, der am Samstag für den gesperrten Celestini an der Seitenlinie stand, gegenüber Blue: «Wir haben die Vorbereitungsspiele mit Renato Veiga und Leon Avdullahu absolviert. Die beiden ergänzen sich gut, daher ist kein Wechsel nötig. Andererseits ist Taulant momentan nicht im Spielrhythmus und vor kurzem auch krank gewesen.»Es ist demnach gut möglich, dass Avdullahu auch in den anstehenden Partien gegen Winterthur und Lugano in der Startformation stehen wird. Denn Celestini hat, seit er in Basel ist, gezeigt, dass er es bevorzugt, wenig Wechsel in der ersten Elf zu haben. Die Leistungen Avdullahus lassen diese Option jedenfalls zu. Denn er wusste auch gegen YB wieder durch Ruhe, gute Antizipation, resolutes Zweikampfverhalten und eine tolle Übersicht zu überzeugen. Andererseits ist Taulant Xhaka halt eben Taulant Xhaka. Eine Basler Fussballlegende und nach wie vor ein Spieler, der durch seine Energie und sein aggressives Zweikampfverhalten einen erheblichen Einfluss aufs Spiel nehmen kann. Der Sieg gegen YB«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Alles zum FCB-Spiel gegen YB: Ein Ex-Zürcher beendet die Durststrecke gegen die Berner

    – Ein Ex-Zürcher beendet die Durststrecke gegen die BernerNach dreieinhalb Jahren ohne Sieg gelingt es dem FC Basel wieder, gegen YB zu gewinnen. Das einzige Tor schiesst Neuzugang Benjamin Kololli. Publiziert heute um 00:08 UhrBenjamin Kololli bejubelt seinen Treffer zum 1:0 gegen YB. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)Vor dem SpielBeim Rückrunden-Auftakt gegen den FC Zürich wusste die Basler Mannschaft nicht zu überzeugen. Zwar holte man einen Punkt gegen ein in der Tabelle deutlich besser platziertes Team. Doch besonders in der ersten Hälfte fehlte die Durchschlagskraft. Kommt hinzu, dass gegen Ende der Partie sowohl Roméo Beney als auch Fabio Celestini mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurden und damit gegen Bern fehlen.So steht am Samstag Martin Rueda an der Seitenlinie mit der Aufgabe betraut, den ersten Basler Sieg gegen YB seit dem 11. Juli 2020 zu holen. Denn nichts weniger strebt der FCB an, wie Celestini am Freitag vor dem Spiel sagte. Sollte ihm das gelingen, so kann der FCB vom elften bis auf den neunten Rang klettern – sofern GC und Lausanne-Sport am Sonntag verlieren. Für Basel könnte es zum kleinen Vorteil werden, dass es bei YB im Laufe der Woche offenbar Unruhen aufgrund des Tranfers von Jean-Pierre Nsame zu Como gab und der Kameruner den Bernern somit fehlt. Vor dem Anpfiff wird noch Materialwart Roger Eglin von David Degen und Marco Streller für sein 25-Jahre-Jubiläum beim FCB geehrt, dann kann es losgehen. Die erste HälfteBeim Blick auf die FCB-Startformation fallen zwei Dinge auf. Einerseits spielen Leon Avdullahu und Renato Veiga im Mittelfeldzentrum. Das, obwohl Taulant Xhaka seine Rotsperre abgesessen hat. Und andererseits spielt nicht etwa Djordje Jovanovic zusammen mit Thierno Barry im Sturm, sondern Jean-Kévin Augustin, der nach auskuriertem Muskelbündelriss wieder fit ist. Die Partie wird von Beginn an intensiv geführt. Beide Teams stehen in der Defensive eher hoch und machen Druck auf den ballführenden Spieler. Die erste Chance gehört Cedric Itten, der nach Zuspiel von Lukasz Lakomy aus spitzem Winkel links am Tor vorbei schiesst. Kurz darauf sieht Captain Fabian Frei Gelb für ein Foul an Joel Monteiro und ist damit im Spiel gegen Winterthur gesperrt. In der Folge erhöht sich die Intensität der Partie noch weiter und ohne, dass es sich angekündigt hat, geht der FCB in der 13. Minute durch Benjamin Kololli in Führung. Bis zur Pause wird es auf beiden Seiten nicht mehr nennenswert gefährlich. So geht der FCB mit einer Führung in die zweite Hälfte. Die zweite HälfteZu Beginn der zweiten Hälfte ist das Spiel ausgeglichen, Chancen gibt es auf beiden keine guten. Thierno Barry versucht sich in der 46. aus der Distanz – flach und harmlos am Tor vorbei. Filip Ugrinic versucht sich in der 49. ebenfalls – klar übers Tor. Bis rund 20 Minuten vor Schluss bleibt das so, wobei der FCB in dieser Zeit doch den etwas druckvolleren Eindruck macht. So hat der eingewechselte Juan Gauto in der 65. eine gute Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Er verpasst jedoch den richtigen Moment für den Abschluss. In der Schlussphase gelingt es YB besser, Druck aufzubauen. Itten hat in der 79. per Kopf eine grosse Chance auf den Ausgleich – vergibt aber aus fünf Metern. Zudem haben die Berner viele Eckbälle, die teilweise zu unübersichtlichen Situationen im Basler Strafraum führen. Doch der FCB verteidigt solidarisch. Nach der Einwechslung von Finn Van Breemen und Taulant Xhaka in der 81. stellen die Basler auf eine Fünferkette um. Dennoch kommt Itten kurz vor Ablauf der 90 Minuten zu seiner zweiten Topchance. Doch Marwin Hitz ist mit einer guten Parade zur Stelle. In der Nachspielzeit gibt es eine Rudelbildung vor der Basler Bank. Thierno Barry, Aurèle Amenda und Dominik Schmid sehen dafür Gelb. Doch an der Basler Führung können die Berner nichts mehr ändern. Der FCB gewinnt 1:0. Der KnackpunktEs läuft die 13. Minute. Amenda will einen Pass aus der eigenen Hälfte in die Spitze spielen. Doch Schmid reagiert gedankenschnell und fängt diesen ab. Er läuft einige Meter, bevor er den hereingrätschenden Lukasz Lakomy scheinbar mühelos stehen lässt. Mit Males im Rücken sprintet er in Richtung des Berner Strafraums und spielt dann im richtigen Moment den Querpass auf Benjamin Kololli. Noah Persson kommt zwar mit dem Fuss noch ran, doch nicht entscheidend genug, um den Pass zu unterbinden. So steht Kololli alleine vor Von Ballmoos, bleibt ruhig und lupft den Ball über den YB-Goalie. Der Ex-FCZ-Spieler wird zum Matchwinner im ersten Basler Sieg gegen YB seit dem 11. Juli 2020. Die UnparteiischenSchiedsrichter Fedayi San und sein Team haben keine einfache Partie zu leiten. Immer wieder gibt es strittige Szenen, besonders gegen Schluss wird es unübersichtlich. Dabei pfeift San in der ersten Hälfte mal strenger, mal weniger streng, aber so, dass es sich unter dem Strich auszugleichen scheint. Nach der Pause wird die Linie klarer. Strittig ist sicherlich die Gelbe Karte, die Monteiro für Reklamieren sieht, denn sein Zweikampf zuvor gegen Kade war kein Foulspiel. Und dass San das Spiel bis zu Ittens Chance in der 89. Minute laufen lässt, sorgt aus Basler Sicht für Unverständnis. Denn Taulant Xhaka lag da schon einige Zeit in der Berner Hälfte am Boden. Der O-TonNach dem Spiel sagt Fabio Celestini: «Ich bin stolz auf meine Mannschaft und darauf, dass sie auf dem Feld alles geben.» Ausschlaggebend für den Sieg sei die Energie gewesen, mit der sie auf den Platz ging. Man habe zusammen gekämpft und die defensive Struktur beibehalten. Die FolgeDank diesem 1:0-Sieg gegen YB hat der FC Basel nun 22 Punkte auf dem Konto und Lausanne-Sport sowie Yverdon – zumindest über Nacht – hinter sich gelassen. Mindestens so wichtig ist aus Basler Sicht aber wohl, dass man die Serie mit 15 YB-Spielen ohne Sieg beenden konnte. Weiter geht es für den FCB mit der ersten englischen Woche des Jahres. Am Dienstag (20.30 Uhr) ist er bei Ex-Trainer Patrick Rahmen in Winterthur zu Gast. Dann ohne Fabian Frei und Dominik Schmid, die beide gesperrt sind. Und am darauffolgenden Samstag (20.30 Uhr) empfangen die Basler zu Hause den FC Lugano. Die beiden Spiele werden wegweisend dafür sein, wohin es für die Basler in dieser Rückrunde gehen kann. Denn sowohl Winterthur als auch Lugano sind zwei Teams im Mittelfeld der Tabelle, die es möglicherweise zu überholen gilt, wenn Fabio Celestini mit seinem Team den Weg in die Championship Round, also unter die besten sechs, schaffen möchten. Der Sieg gegen YB«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. 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  • «BaZ direkt» – der tägliche Podcast: Noch nie so wenige Tore: Die grosse FCB-Stürmerkrise

    – Noch nie so wenige Tore: Die grosse FCB-StürmerkriseSturm und Drang im Angriff? Eher ein rotblaues Lüftchen. Ob ausgerechnet ein Heimkehrer für Besserung sorgen kann: fraglich.Publiziert heute um 16:00 UhrAbonnieren Sie diesen Podcast: auf Spotify, Apple Podcast oder Google Podcasts.Thierno Barry, im Sommer eigentlich als Stürmer Nummer 1 vorgesehen, hat in 17 Super-League-Spiele null Tore erzielt. Null.Djordje Jovanovic, im Sommer geholt als Stürmer Nummer 1 (weil Barry es nicht sein konnte), hat in 15 Super-League-Spielen zwei Tore erzielt. Immerhin.Der rotblaue Angriff ist nicht wirklich Sturm und Drang, sondern ein laues Lüftchen. Die Konsequenz: 19 Tore in bisher 23 Partien sind – wenig überraschend – der schlechteste Wert seit Einführung der Super League. Das wissen die Verantwortlichen beim FC Basel natürlich auch, ein neuer Stürmer ist längst angekündigt worden. Nur: Wo ist der? Ist es Albian Ajeti, wie das neuste Gerücht lautet? Und würde der Heimkehrer dem Club überhaupt weiterhelfen können? Fragen von «BaZ direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann für FCB-Redaktor Dominic Willimann. Hören Sie rein.Der Lesestoff zum Thema:Den Podcast können Sie kostenlos hören und abonnieren auf Spotify oder Apple Podcast. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «BaZ direkt».Sebastian Briellmann ist Autor der Basler Zeitung.Mehr InfosDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • «BaZ direkt» – der tägliche Podcast: Die Celestini-Brandrede ist ein begeisterndes Plädoyer für den Fussball

    – Die Celestini-Brandrede ist ein begeisterndes Plädoyer für den FussballDer FCB-Trainer hält nach dem FCZ-Spiel einen Monolog, der Kult werden dürfte. Man kann ihn verstehen. Schiris begreifen oft nicht, dass der Fussball von Emotionen lebt.Publiziert heute um 16:00 UhrAbonnieren Sie diesen Podcast: auf Spotify, Apple Podcast oder Google Podcasts.Auch zwei Tage nach dem Klassiker zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich gibt diese Partie weiterhin zu reden. Nicht wegen des Spiels an sich, dieses war äusserst langweilig, sondern wegen den Platzverweisen gegen den FCB-Spieler Romeo Beney und den FCB-Trainer Fabio Celestini. Letzterer ist wegen der ersten (unberechtigten) Verwarnung gegen Beney so enerviert, dass er nach Schlusspfiff so lange auf den Schiedsrichter Lukas Fähndrich einredet, bis der Ref auch dem Coach noch Gelb-Rot zeigt.Ein Highlight ist dann Celestinis Monolog an der Pressekonferenz. Es ist ein Plädoyer für den Fussball, die Leidenschaft, die Emotion. Hat Celestini damit Recht? Ja, finden die beiden «BaZ direkt»-Gastgeber Sebastian Briellmann und Benjamin Wirth – und sie schlussfolgern: Es täte gerade den Schiedsrichter gut, wenn sie diese Leidenschaft mitberücksichtigten – und nicht jedes in der Emotion gesprochene Wort auf die Goldwaage legten.Der Lesestoff zum Thema:Den Podcast können Sie kostenlos hören und abonnieren auf Spotify oder Apple Podcast. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «BaZ direkt».Sebastian Briellmann ist Autor der Basler Zeitung.Mehr InfosBenjamin Wirth ist Journalist und Autor. Seit 2019 publiziert er Beiträge in der BaZ.Mehr Infos@beniwirthFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Podcast zum Schweizer Fussball: «Celestinis Auftritt gibt den Spielern eine Ausrede»

    – «Celestinis Auftritt gibt den Spielern eine Ausrede»Wie lange darf ein Trainer auf einen Schiedsrichter einreden? Und was sagt es über das FCB-Kader aus, wenn gegen den FCZ nur zwei Spieler eingewechselt werden? Hören Sie die «Dritte Halbzeit».Publiziert heute um 18:14 UhrWas muss sich ein Schiedsrichter alles anhören? Und vor allem: wie lange? Darüber werden sich Dominic Wuillemin und Thomas Schifferle in der aktuellen Ausgabe unseres Fussball-Podcasts nicht einig. Für Wuillemin war der Auftritt des reklamierenden Fabio Celestini nach dem 0:0 seines FC Basel beim FC Zürich «unsouverän». Für Schifferle brachte der FCB-Trainer mit seinem Lamento über die Gelb-Rote Karte gegen den Basler Roméo Beney «wenigstens ein wenig Emotionen» in ein ansonsten fast ereignisloses Spiel.Wir diskutieren aber nicht nur Schiedsrichterentscheidungen und die Trainerreaktionen darauf. Wir reden auch darüber, warum der FC Zürich seit Saisonstart ohne Mittelstürmer spielt – und stattdessen mit Daniel Afriyie als hängender Spitze.Unter der Woche hat Milos Malenovic erklärt, es bringe nichts, einen Stürmer zu verpflichten. Schliesslich lasse Trainer Bo Henriksen ja sowieso ohne echte Sturmspitze spielen. Für Schifferle geht das Argument des FCZ-Sportchefs nur bedingt auf: «Wenn der Trainer keinen Stürmer zur Verfügung hat – wie soll er dann mit einem spielen?»Ausserdem besprechen wir den Start der Young Boys, die sich trotz mässig attraktivem Fussball immer weiter von der Konkurrenz entfernen. Wir fragen uns, was der Los Angeles FC mit den Grasshoppers vorhat. Wir reden über die Protestaktionen der organisierten Fans gegen die von der Politik beschlossenen Kurvensperren. Und wir freuen uns, dass der Schweizerische Fussballverband mit Pia Sundhage eine Nationaltrainerin von Weltruf verpflichtet hat.Wann welches Thema besprochen wird01:46 FC Zürich – FC Basel21:56 Young Boys – Grasshoppers29:50 Die neuen GC-Eigentümer44:28 Der Fanprotest54:11 FC Lugano – Stade Lausanne-Ouchy56:47 Pia Sundhage wird NationaltrainerinMehr Schweizer FussballFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Nach Gelb-Roter Karte an Beney: Fähndrich gibt zu, dass seine Entscheidung «klar falsch» war

    – Fähndrich gibt zu, dass seine Entscheidung «klar falsch» warDer Schiedsrichter gibt nach dem Klassiker zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich zu, dass er die Szene, die zur ersten Verwarnung an Roméo Beney führte, gar nicht gesehen hat.Publiziert heute um 17:19 UhrLukas Fähndrich sagt am Montag nach dem Klassiker zur ersten Gelben Karte in Richtung von Romeo Beney: «Das war klar falsch».Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Es war ein ziemlicher ereignisloser Klassiker, dieses 0:0 zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich am Sonntag im Letzigrund. Zumindest bis kurz vor Ende. Dann kassierte der FC Basel nämlich noch zwei Platzverweise und im Anschluss drehten sich die Diskussionen nur noch um Schiedsrichter Lukas Fähndrich und dessen Entscheidungen.Dieser hatte dem Basler Spieler Roméo Beney nach einem Zusammenstoss mit Nikola Boranijasevic in der 83. Minute die Gelbe Karte gezeigt. Dabei hätte man genauso gut den Zürcher verwarnen können. Oder sogar müssen? Und weil der junge Beney kurz darauf erneut ein Foul beging, enervierte sich Basels Trainer Fabio Celestini nach dem Abpfiff derart, dass auch er noch die Gelb-Rote Karte kassierte.Am Montag nun hat Fähndrich sich nochmals zur ersten Verwarnung von Beney geäussert. «Nach erneuter Ansicht der TV-Bilder bin ich leider zum Schluss gekommen, dass die erste Gelbe Karte gegen Beney klar falsch war», lässt Fähndrich ausrichten. Er habe die Szene auf dem Rasen gar nicht selbst gesehen und sei von seinem Team falsch informiert worden.«Trotzdem möchte ich betonen, dass es mein Fehlentscheid war, für den ich die Verantwortung übernehme. Auch wenn die zweite Gelbe Karte dann klar und richtig war, habe ich Verständnis für die Enttäuschung und die Tränen», sagt Fähndrich. Celestinis «Art und Weise» war das ProblemEr habe darum auch Verständnis für die Kritik von Fabio Celestini, der sich über die erste Verwarnung seines jungen Spielers aufgeregt hatte. Die Art und Weise jedoch, wie der FCB-Trainer diese vorgetragen hat, sei nicht akzeptabel. «Deshalb habe ich mich nach mehreren Hinweisen zur Gelb-Roten Karte als Sanktion entschieden», sagt Fähndrich.Das alles ändert allerdings nichts an den Folgen des Klassikers: Celestini wird am nächsten Samstag beim Spiel seines Teams gegen die Young Boys nicht dabei sein. Er ist von der Liga für ein Spiel gesperrt worden.«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Tilman Pauls arbeitet seit über zehn Jahren für die Sportredaktion der Basler Zeitung und beschäftigt sich seit 2013 intensiv mit dem FC Basel.Mehr Infos@tilman_pFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Zweimal Rot für den FC Basel: Hat das erste Foul von Beney eine Gelbe Karte verdient?

    – Hat das erste Foul von Beney eine Gelbe Karte verdient?Die erste Verwarnung für FCB-Spieler Roméo Beney hat im Klassiker weitreichende Folgen. Grund genug also, noch mal genau hinzusehen.Publiziert heute um 06:56 UhrRoméo Beney sieht für ein Foul an Nikola Boranijasevic die Gelbe Karte – eine Verwarnung, die in der Schlussphase des Klassikers in zwei Basler Platzverweisen mündet.Foto: Marc Schumacher (Feshfocus)Roméo Beney steht erst ein paar Minuten auf dem Platz, er hat noch Energie, und natürlich versucht er jetzt, diesen Ball zu erlaufen. Das Problem ist nur: Nikola Boranijasevic sieht das, versperrt ihm den Weg und provoziert die Kollision mit dem 19-jährigen Basler Spieler. Für Schiedsrichter Lukas Fähndrich ist klar: Foulspiel von Beney, Gelb.Es ist eine Aktion, über die niemand mehr sprechen würde, wenn danach nichts mehr passieren würde. Doch wenig später verursacht Beney nochmals ein Foul, sieht Gelb-Rot. Und das wiederum führt dazu, dass Fabio Celestini nach dem Schlusspfiff mit dem Referee diskutiert – und sich auch noch die Gelb-Rote Karte abholt. Es stellt sich also schon die Frage: War die Aktion von Beney wirklich eine Gelbe Karte wert?FCB-Spieler Roméo Beney foult Nikola Boranijasevic und sieht dafür die Gelbe Karte.SRFDer Blick auf das Video zeigt, wie Beney dem Ball hinterherläuft. Boranijasevic ändert seine Laufrichtung, und dann kommt es zur Kollision. Man kann es so sehen wie Fähndrich, nämlich dass Beney zu energisch auf seinen Gegner aufläuft. Man könnte aber auch auf die Idee kommen, dass der Zürcher hätte verwarnt werden müssen für seinen Einsatz. Oder aber, dass die Aktion nicht mal einen Pfiff wert ist.So aber hat das Duell Folgen für die Basler. Nicht unmittelbar im Spiel gegen den FCZ. Aber am nächsten Wochenende, an dem sowohl Roméo Beney als auch Fabio Celestini den Baslern fehlen werden.Alles Wichtige zum Klassiker gegen den FCZ«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Oliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare