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Taulant Xhaka fragt: «Wer füttert euch?» – und Granit eilt zu Hilfe

Taulant Xhaka sass auch beim Spiel gegen die Berner Young Boys für 90 Minuten auf der Bank.

Das deftige 1:5 gegen die Young Boys hat Spuren beim FC Basel hinterlassen, ganz besonders bei Taulant Xhaka. Der 32-jährige Routinier sass am Sonntag 90 Minuten auf der Bank und musste mit ansehen, wie die Partie beim Stand von 0:3 nach 17 Minuten entschieden war. Eingewechselt wurde er trotzdem nicht.

Am Montag meldete sich Xhaka dann – nicht zum ersten Mal – via Instagram zu Wort. Auslöser dafür war offensichtlich eine Schlagzeile dieser Zeitung: «Was denkt sich wohl Taulant Xhaka?» Denn im Tamedia-Podcast «Dritte Halbzeit» ging es im Anschluss an die Partie unter anderem um die Personalie Xhaka und darum, dass ein Spielertyp wie er dem FCB gegen YB vielleicht gutgetan hätte.

Xhaka kommentierte die Schlagzeile mit folgenden Worten: «Einmal der ‹Blick›, und jetzt kommt noch die BaZ? Ihr wisst schon, dass ich noch einen Vertrag bis 2027 habe, oder? Oder sagt euch mal wieder jemand: Schreibt über Taulant Xhaka? Versucht es nicht, denn es lohnt sich nicht. Vertrag bis 2027, und so wird es auch bleiben.» Später legte er nach: «Und der, der euch so gut füttert, dass ihr quasi nur über meine Situation berichten müsst, der weiss, wen ich meine.»

Im Instagram-Post von Taulant Xhaka (links) fragt er: «Oder sagt euch mal wieder jemand: Schreibt über Taulant Xhaka?» Granit Xhaka (rechts) schreibt später unter die zweite Äusserung seines Bruders: «Schön aufpassen, was du gerade machst. Kommt nicht gut für dich.»

Damit aber nicht genug. In guter alter Tradition meldete sich kurz darauf auch Granit Xhaka, der Captain des Schweizer Nationalteams, zu dem Thema und richtete einige Worte an jene Person, die sein Bruder Taulant als «Person X» beschrieben hat: «Schön aufpassen, was du gerade machst, kommt nicht gut für dich.» Garniert mit einem blauen und einem roten Kreis.

Wer diese «Person X» sein soll, ist unbekannt. Sind die Podcast-Teilnehmenden gemeint, die sich über Xhaka und seine Rolle geäussert haben? Trainer Fabio Celestini, weil dieser Xhaka in Bern nicht einsetzte? Oder Clubpräsident David Degen, der den Vertrag von Xhaka gemeinsam mit der sportlichen Führung im Februar letzten Jahres bis 2027 verlängerte?

Der Auslöser für die Kommentare der beiden Brüder verwundert jedenfalls. Im Podcast geht es nämlich darum, dass einer wie Taulant Xhaka den Baslern in Bern gefehlt habe. Einer der Diskussionsteilnehmer sagte: «Ich würde wirklich gerne wissen wollen, was er in dieser Situation denkt. Dass man ihn als relativen Haudegen nicht mehr brauchen kann. Als einen, der auch mal reingrätscht, der sich auch mal wehrt.» Eine Aussage pro Xhaka.

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Es ist nicht das erste Mal, dass Granit Xhaka sich zu Themen rund um den FCB und über die Situation seines älteren Bruders äussert. Anfang 2022 schrieb er nach einer Niederlage gegen den FCZ, als Taulant ebenfalls auf der Bank sass: «Lasst Spieler spielen, die wissen, um was es geht.» Im Januar 2023 schrieb er nach einer Niederlage gegen den FC Luzern in Richtung des Clubs: «Schämen müsst ihr euch! Unglaublich!»

Dieses Mal geht es nun offenbar darum, dass die beiden Brüder eine Person vermuten, die Taulant Xhaka trotz seines bis 2027 verlängerten Vertrags aus dem Verein drängen will. Ein Thema – dies nur kurz am Rande –, das im Podcast «Dritte Halbzeit» gar nicht angesprochen wurde.

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Fussball, nichts anderes als Mittel zu Umsatz und Gewinn.Ums Toreschiessen, meint dann vielleicht ein Dritter und grinst über den gelungenen Scherz. Und darüber, der explosiven Fragestellung geschickt ausgewichen zu sein.Einig wird man sich offenbar nur darin, dass es einer Organisation wie dem FC Basel um mehr geht als den grünen Rasen. Exemplarisch dafür: die diesjährige Basler Trikot-Strategie.Die Flammen-Trikots sorgten anfänglich für eine grosse Kontroverse.Foto: Anthony AnexGanze vier Trikotsorten sind es nämlich, die der FC Basel in dieser so jungen Saison bereits in den Verkauf gebracht hat. Hinzu kommen etliche Trainings- und Ausgangskollektionen. Dabei sind erst 15 Runden gespielt.Bestätigt sehen sich damit natürlich sofort diejenigen, die hinter grossen Fussballvereinen ohnehin schon Geldmaschinerien vermuten. Und ihre Argumente sitzen. 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Trotzdem sollte der FCB, möchte er weiterhin regionale Akzeptanz geniessen, auf seine Prioritäten achten. Weniger Nebenschauplätze, weniger Extravaganz – weniger goldene Spezialtrikots. Das wäre unter dem Strich mehr – und täte dem Basler Fussballerlebnis ganz sicher keinen Abbruch. Jankó WeibelNein! Die Fans lieben die Leibchen – warum sollte man den Hype künstlich bremsen?Zugegeben: Es war schon etwas ungewohnt, den FC Basel am Sonntagabend in goldenen Trikots zu sehen. Mit dunkelroten Akzenten. Gegen Servette. Und ja: Das grüne Basler Trikot, das dritte dieser Saison, wäre nur minimal weniger ungewohnt gewesen, hatten es die Spieler doch nur im Cupspiel gegen Subingen an. Es ist nicht schwierig, daran Kritikpunkte zu finden. Aber man muss auch die positiven Seiten der bisherigen vier FCB-Trikots dieser Saison anerkennen. 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Die beiden Flammen- sowie die beiden Basilisken-Designs wurden in Zusammenarbeit mit der Modedesignerin Anaïs Marti und den Grafikdesignern des Basler Designstudios Tristesse entworfen. Die Schrift für die Rückennummern und Spielernamen des Basler Grafikers Sylvan Lanz erhielt den Swiss Design Award. Diese Qualität macht sich bezahlt: Schon vor der Rückkehr Xherdan Shaqiris verkaufte man zehn Prozent mehr Trikots als im Vorjahr. Ende September, nach dem Coup, waren es dann hundert Prozent mehr. Haben sich ebenfalls gut verkauft: Die schwarz-weissen Flammen-Trikots.Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)Nun bringt man eben mit dem goldenen Trikot das vierte der Hinrunde heraus. Doch macht man das nicht lieblos. Sondern der FCB verbindet es mit seinem 131. 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