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ByRSSWochenduell zu Traoré-Rot – Machen die Regelhüter den Fussball kaputt?Die viel diskutierte Rote Karte gegen FCB-Angreifer Bénie Traoré hat wieder einmal eine Grundsatzdebatte ausgelöst. Publiziert heute um 18:03 UhrDiese Aktion bewegt die Fussball-Schweiz: Basels Bénie Traoré spielt erst den Ball, ehe er St. Gallens Jordi Quintillà trifft.Foto: Walter Bieri (Keystone)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkJa. Diese Kontaktsportart droht absurd zu werden.Der FC Basel hat in der laufenden Saison am meisten Tore der Super League geschossen, am wenigsten erhalten und als einziges Team in den letzten fünf Ligapartien keine Niederlage kassiert. Zudem ist der FCB Zweiter. Doch all das ist nach dem 1:1 vom Sonntag in St. Gallen Nebensache.Das Einzige, worüber nach diesem Spiel landauf, landab auf allen möglichen Kanälen debattiert wird, ist die umstrittene Rote Karte gegen Basels Bénie Traoré. Ein Entscheid, der dem Ausschluss von St. Gallens Lukas Görtler im Januar ähnelt und deshalb Fragen aufwirft und zig Reaktionen nach sich zieht.Nochmals: Ja, der Schiedsrichter mag regeltechnisch korrekt gehandelt haben. Schliesslich wird er angewiesen, die Rote Karte zu zeigen, wenn ein Spieler einen anderen mit offener Sohle oberhalb des Knöchels trifft. Doch: Wo ist der Ermessensspielraum in einer solchen Szene, die gar kein eigentlicher Zweikampf ist? Wo ist das Verständnis für einen im normalen Bewegungsablauf ausgeführten Pass im Rutschen, worauf dann der heraneilende Gegner unbeabsichtigt getroffen wird? Wer Fussball spielt, weiss: Passiert – und tut vielmals auch weh. Aber dafür einen Spieler mit der Höchststrafe sanktionieren? Nein.Es darf nicht sein, dass ein Standbild, das im Fall Traorés in der Tat nicht schön anzuschauen ist, mehr Macht hat als die Interpretation der ganzen Szene. Würde man dieses stets als Massstab nehmen, könnten zum Beispiel x Luftduelle, bei denen es zum Zusammenprall zweier Körper kommt, ähnlich geahndet werden.Werden die Schiedsrichter weiter angewiesen, derartige Vergehen, die nicht einmal mit einer Zweikampf-Absicht und damit auch nicht rücksichtslos erfolgen, mit einem Platzverweis zu bestrafen, ist das nicht im Sinne dieses Kontaktsports. Der Fussball droht sich hin zur Absurdität zu verändern. Diese ist bereits seit längerem bei der Interpretation der Handspiel-Regel zu beobachten.Früher – und da müssen wir gar nicht so weit zurückgehen – war ein Handspiel dann ein Handspiel, wenn der Ball absichtlich mit der Hand gespielt wurde. Heute ist die Regelauslegung so kompliziert, dass die verteidigenden Spieler im Strafraum automatisch die Arme hinter den Rücken nehmen, wenn der Angreifende nur schon den Anschein macht, als würde er flanken. Ist das noch Fussball? Nein.Deshalb tun die Regelhüter gut daran, Finessen in der Regelauslegung zu überdenken und dabei im einen oder anderen Fall einen Schritt zurückzugehen. Damit sich der Fussball nicht weiter von seinem Ursprung entfremdet. Dominic WillimannNein. Schiedsrichter setzen konsequent ein Regelwerk durch, das Spieler vor Verletzungen schützt. Das ist nur richtig so.Über wenig lässt sich im Fussball so vortrefflich streiten wie über sie: die Unparteiischen. Wird ein Foul gepfiffen, schauen alle ganz genau hin. «Keine Absicht», heisst es dann schnell. Oder: «Ball gespielt!»Ball gespielt. Es ist eine jener flapsigen Fussballregeln, die zwar erstaunlich präsent sind, ihren Ursprung aber wohl eher aus Pausenhof-Zeiten haben. Denn das Regelwerk, das als Grundlage einer Super-League-Partie dient, ist weitaus komplexer. Und die zu bewältigende Aufgabe für Unparteiische ist es ebenso.Deren Aufgabe ist es nämlich, das existierende Regelwerk im hitzigen Spielbetrieb durchzusetzen und so ein faires Spiel zu ermöglichen. Insbesondere aber hat die Gesundheit der Spieler oberste Priorität. Hierbei gilt es mitunter zu beurteilen, ob eine schwere Verletzung bei einer Aktion mit realistischer Wahrscheinlichkeit in Kauf genommen wird.Da die Regeln nicht jede Situation exakt voraussagen können, muss der Schiedsrichter zuweilen Risiken und Eventualitäten abwägen, die Rede ist von «Regelauslegung». Entsprechende Entscheide bergen natürlicherweise Diskussionsstoff. Dass Unparteiische diese Entscheide jedoch in Sekundenschnelle treffen können, macht die Durchführung eines geregelten Fussballspiels überhaupt erst möglich.Nimmt man indes Abstand vom hitzigen Treiben auf dem Platz, fällt etwas anderes auf: Es ist häufig nicht das Regelbüchlein, das für Unruhe sorgt. Und eigentlich auch nicht die Linie des Schiedsrichters. Es sind die Enttäuschung, der Frust, das Zähneknirschen, die gern mal auf die Person mit der Pfeife im Mund projiziert werden. Diese emotionale Komponente ist es, die das Gefühl der scheinbar widerfahrenen Ungerechtigkeit befeuert. Sie ist der Grund, warum Xherdan Shaqiri einen Platzverweis als «klaren Fehlentscheid» betitelt, während St.-Gallen-Trainer Enrico Maassen eine Rote Karte durchaus korrekt findet.Womit wir wieder bei Bénie Traoré wären. Hätte die «Rot-statt-Tor-Aktion» nämlich auf der Gegenseite stattgefunden, wäre er wohl durchaus froh darum gewesen, die Gesundheit seines Körpers vom Unparteiischen geschützt zu wissen. Genau so will es auch das Regelwerk, so richten sich die Unparteiischen aus. Das macht den Fussball nicht kaputt, im Gegenteil: Ein Pfiff zugunsten der Intaktheit eines Fuss- oder Kreuzbandes, das dient dem Sport. Fussballer werden schliesslich auf dem Rasen bewundert – und nicht im Krankenbett. Janko WeibelDie jüngsten Wochenduelle:Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
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ByRSSAcht Siege in zehn Spielen – Gegen keine Mannschaft gewinnt der FCB häufigerAm Ostermontag spielt der FC Basel zu Hause gegen Yverdon und ist dabei klarer Favorit.Publiziert heute um 15:57 UhrGegen keine andere Mannschaft in der Super League weist der FC Basel eine so hohe Siegquote auf wie gegen Yverdon.Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkAm Ostermontag trifft der FC Basel zu Hause auf Yverdon. Im letzten Spiel, bevor die Liga geteilt wird, treffen die Basler auf die Mannschaft, gegen die man die höchste Siegquote in der Super League aufweisen kann. Acht der zehn Begegnungen in der höchsten Schweizer Spielklasse konnte der FCB gewinnen. Einzig im September 2023 konnten die Westschweizer eine Partie für sich entscheiden.Auch die Tabelle spricht klar für die Mannschaft von Fabio Celestini. Während die Basler mit sechs Punkten Abstand auf Servette die Rangliste anführen, liegt Yverdon auf dem Barrageplatz. Die letzten vier Spiele bestritt der FCB allesamt siegreich. Yverdon hingegen verlor zwei Mal und spielte zwei Mal ein Unentschieden. Die Basler haben am Montag die Möglichkeit, das erste Mal seit November und Dezember 2017 fünf Ligaspiele in Serie zu gewinnen.Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Yomo Isler ist Praktikant bei der Basler Zeitung. Er schloss 2024 die Matura am Gymnasium am Münsterplatz ab und ist seit Februar 2025 als Praktikant bei der BaZ tätig.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
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