Der FC Basel zeigt eine überzeugende Leistung und schlägt den FC Zürich auswärts mit 4:2.

Das Spiel um den Befreiungsschlag geht deutlich an den FC Basel. Das Team von Alex Frei gewinnt das Duell beim Schweizer Meister Zürich dank drei Toren in der zweiten Halbzeit mit 4:2.

Ausgeglichene erste Halbzeit

In der ersten Halbzeit verlief der Match ausgeglichen. Beide Mannschaften, die aus einer erfolgreichen Europacup-Woche kamen, trafen einmal nach einem Standard. Der FC Basel durch Andi Zeqiri zum 1:0, der FCZ fünf Minuten vor der Pause durch Mirlind Kryeziu zum 1:1.

Danach war es aber vorbei mit den Gemeinsamkeiten an diesem Sonntagnachmittag: Am Ende konnte der FCB aufatmen und mit Zuversicht auf die kommenden Wochen schauen; für den FCZ wird die Lage mit zwei Punkten aus sechs Spielen immer heikler.

Nach der Pause erlebte der FC Zürich ein viertelstündiges Fiasko. Zwei herrlich getretene Freistösse von Taulant Xhaka profitierten den Basler Stürmern – in der 53. Minute dem kurz zuvor eingewechselten Zeki Amdouni, der mit dem ersten Tor im FCB-Trikot seinen persönlichen Befreiungsschlag schaffte, und in der 57. Minute dem Doppeltorschützen Zeqiri.

Dass dann beim vierten Gegentreffer Goalie Yanick Brecher, der bis anhin in dieser Saison einzige makellose Zürcher, patzte, passte zu diesen völlig verunglückten FCZ-Minuten im Letzigrund. Darian Males nahm das Geschenk, das ihm Brecher mit der missglückten Flanken-Abwehr vorlegte, an.

Basler Startschuss?

Basel kam dank seinen Offensivspielern, zu denen neu auch der erstmals in der Super League eingesetzte Innerschweizer Teenager Bradley Fink gehört, zum ersten Sieg in der laufenden Meisterschaft. Mit dem Weiterkommen in der Conference League und dem ersten Erfolg in der Super League dürften die Basler die Saison so richtig lanciert haben.

Zumindest deuten die vielen herausgespielten Torchancen auf eine erstarkte Mannschaft hin. «Etwas wächst zusammen», freute sich Captain Xhaka im Interview mit «blue».

Für den FCZ und speziell für Trainer Franco Foda hingegen wird ein Sieg immer dringender. Die nächste Chance bekommt der Meister nach einer für einmal komplett spielfreien Woche am kommenden Samstag daheim gegen den FC Lugano. Danach stehen wieder englische Wochen an mit schwierigen Europa-League-Partien.

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