Marwin Hitz ist die neue Nummer Eins beim FC Basel. Im Trainingslager am Tegernsee nimmt er erstmals Stellung zu seinem Wechsel.

Nach fast 14 Jahren in Deutschland wechselt Marwin Hitz diesen Sommer zurück in seine Heimat. 2008 wechselte der Ostschweizer vom FC St. Gallen zum VfL Wolfsburg. Dort war er hinter Stamm- und Nationaltorwart Diego Benaglio Ersatzkeeper. Mit den Wölfen wurde Hitz in der selben Saison Deutscher Meister. In fünf Jahren kam Hitz in der VW-Stadt gerade einmal zu 19 Einsätzen. Trotzdem war es für ihn eine sehr prägende Zeit: «Felix Magath habe ich sehr viel zu verdanken. Er forderte viel aber wenn man seine Leistung brachte, kam auch viel zurück. Durch ihn konnte ich als Mensch wie auch als Spieler wachsen. Ohne ihn hätte ich vermutlich nicht den selben Weg gemacht.»

Mit Augsburg in die Europa League, danach zum BVB

So zog er im Sommer 2013 weiter zum FC Augsburg. Bei den Fuggerstädtern wurde er zur unbestrittenen Nummer Eins. In der Saison 2014/15 beendete der FCA auch dank guten Leistungen des Schweizers die Saison auf Rang fünf und qualifizierte sich somit für die Europa League.

Nach 157 Spielen für Augsburg wechselte Hitz im Sommer 2018 schliesslich zu Borussia Dortmund. Nachdem er im Pott die ersten zweieinhalb Saisons kaum zum Einsatz kam, wurde er im Januar 2021 zum Stammkeeper und verdrängte somit den anderen Schweizer Roman Bürki.

Die neue Nummer eins beim FCB

Im Sommer 2021 kam mit Gregor Kobel ein dritter Schweizer ins Torwartteam und von Beginn weg war klar, dass er auch die Nummer eins wird: «In Dortmund waren wir auf jeder Position mehrfach sehr gut besetzt. In Basel haben wir wir viele junge, gute Talente aber die müssen alle noch wachsen», sagt Hitz. Nachdem Hitz in der letzten Saison also wieder kaum zum Einsatz kam, entschied er sich nun für den Wechsel.

Wieso es schliesslich der FCB geworden ist, erklärt er wie folgt: «Ich habe den FCB schon immer verfolgt, den FC Basel nimmt man auch in Deutschland wahr. Es ist der grösste Klub der Schweiz und ich bin stolz für diesen Verein spielen zu können.» Der FCB hat momentan vor allem sehr junge, unerfahrene Spieler im Team. Mit seiner Erfahrung will der Ostschweizer dem Team auf und neben dem Platz helfen: «Ich habe in meiner bisherigen Karriere doch schon einiges erleben dürfen. Ich versuche natürlich wo es geht zu helfen. Zuerst muss ich das Team noch etwas besser kennenlernen aber ich werde helfen, wo Hilfe gebraucht wird.»

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