Am Sonntag nimmt der FCB gegen Luzern das Ziel Meistertitel ohne einen Ersatz des Topskorers in Angriff. Cheftrainer Patrick Rahmen ist aber darauf vorbereitet.

Seit Samstag ist es offiziell: FCB-Stürmer Arthur Cabral wechselt zu Fiorentina in die höchste italienische Liga. Damit verliert der FCB seinen Topskorer unmittelbar vor dem Start in die Rückrunde. Aber auch ohne den Brasilianer wollen die Basler in der zweiten Saison den Meistertitel angreifen.

«Ich bin der Meinung, dass der Meistertitel unser Ziel sein muss. Aber ich glaube, es ist auch der Zeitpunkt, wo man von dieser Mannschaft noch kein Muss erwarten darf. Für das muss sie sich nochmals ein wenig weiterentwickeln. Aber ich sehe den Titel absolut im möglichen Bereich», sagte Cheftrainer Patrick Rahmen an der Medienkonferenz vom Donnerstag.

Cabrals Wechsel stimmte für alle Seiten

Zustimmung erhielt Rahmen auch von FCB-Boss David Degen: «Alles was Patrick Rahmen gesagt hat, teile ich zu hundert Prozent. Wir von der sportlichen Führung wissen auch, dass wir Arthur Cabral verloren haben, der 28 Tore erzielt hat. Das ist schon eine Hausnummer.» Mit dieser Aussage stärkt Degen den Rücken des Cheftrainers und nimmt somit ein wenig Last von dessen Schultern.

Dass die FCB-Führung kurz vor dem Rückrundenstart die Freigabe für den Wechsel seines Topskorers erteilt hat, habe aber nicht nur mit der finanziellen Situation zu tun. «Wir haben Cabral nicht verkauft, weil wir das Messer am Hals hatten. Wir haben ihn verkauft, weil die Komponenten gestimmt haben», so Degen weiter.

Bereit für den Rückrundenstart

Trotz dieses kurzfristigen Abgangs musste der Cheftrainer schon länger damit rechnen, dass er irgendwann nicht mehr auf seinen Topskorer zurückgreifen kann. Neben einem Wechsel bestand auch immer die Möglichkeit einer Verletzung des Brasilianers. Deshalb ist Rahmen auf diese Situation vorbereitet.

«Es wäre auch möglich gewesen, dass Arthur in der Rückrunde noch bei uns ist und aus irgendeinem Grund die ersten vier Spiele ausgefallen wäre. Dann hätten wir die genau gleiche Situation. Deshalb hat es auch in den Testspielen Situationen gegeben, in denen er nicht gespielt hat. Wir werden sehen, was in den nächsten Stunden noch passieren wird. Wir sind aber auch bereit, wenn kein Zugang bis am Sonntag dazukommt», ist Rahmen überzeugt.

Da noch kein Neuzugang vermeldet worden ist, wird der FCB in Luzern das Ziel Meistertitel ohne Cabral-Ersatz in Angriff nehmen.

Verfolgen Sie den FCB-Rückrundenauftakt gegen Luzern bei uns online via Live-Ticker. Das Spiel wird am Sonntag um 16:30 Uhr in der Swissportarena angepfiffen. 

Der Beitrag Keine Zieländerung – trotz Abgang von FCB-Topskorer erschien zuerst auf Telebasel.

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