Dieser Artikel wurde von 20 Minuten publiziert.
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Immer wieder blieben Spieler von Olympique Lyon minutenlang liegen. Der FC Basel reagierte naiv – sehr zum Ärger von Ludovic Magnin und auch den Spielern.
Die Young Boys gewannen mit 2:1 auswärts beim, FC Basel.Claudio De Capitani/freshfocusDie Szene des SpielsLetzte Woche war in Basel Ausnahmezustand angesagt. Grund dafür waren die «drey scheenste Dääg», die Fasnacht. Auch die Spieler des FC Basel waren beim Cortège am Montag dabei und sahen sich das Spektakel an. Am Sonntag schien es nun aber fast so, als ob die FCB-Stars mit den Köpfen noch bei der Fasnacht waren, traf YB doch bereits in der 1. Minute. Oder in anderen Worten: Nach der Fasnacht schockte Fassnacht die Basler sowohl zu Beginn, als auch in der Schlussphase. Die Berner gewannen im Joggeli mit 2:1.Die SchlüsselfigurGanz klar YBs Winter-Neuzugang Christian Fassnacht. Er zeigte gegen den FC Basel eine Top-Leistung und führte mit seinen beiden Toren seine Farben zum Auswärtssieg. Fassnacht liess seine ganze Qualitäten aufblitzen. Für solche Leistungen haben ihn die Berner Verantwortlichen in der Winterpause zurückgeholt.Grosse Freude bei Christian Fassnacht.Claudio De Capitani/freshfocusDas bessere TeamIn der Anfangsphase überzeugten die Young Boys. Der FC Basel befand sich vor allem in der Startphase noch im Tiefschlaf, der frühe Rückstand war deshalb durchaus verdient. Mit der Zeit wurden die Basler besser und kamen auch immer wieder zu Chancen, die sie jedoch immer und immer wieder vergaben. Bis zur 67. Minute. In dieser traf Philip Otele zum Ausgleich. Die Vorlage kam von Xherdan Shaqiri, der bis zu diesem Zeitpunkt blass gewesen war. Doch weil die Berner auch Fassnacht hatten, gab es die Pleite für den FCB.Dank des Siegs konnten die Berner eine Serie durchbrechen. Bis vor dem FCB-Spiel folgte für YB in den letzten fünf Meisterschaftspartien auf einen Sieg immer eine Niederlage. Die Basler befinden sich hingegen in einer Mini-Krise. Sechs Punkte aus den letzten sechs Spielen entsprechen einem Schnitt von nur einem Zähler pro Partie.Das Tribünen-GezwitscherSeit dem 30. August 2020 hatten die Young Boys von 19 Spielen elf gegen den FCB gewonnen. Es gab sechs Remis und die beiden einzigen Siege hatten unter Fabio Celestini als FCB-Trainer resultiert. Beste Voraussetzungen also für Rotblau, schliesslich fand auch dieses Spiel in Basel statt. Doch diese Mini-Serie des FCB unter Celestini riss nun mit der Niederlage gegen das Team von Giorgio Contini. Durch die Niederlage verpasste der FC Basel den Leaderthron, auf dem Servette bleibt. Mit dem 2:1 ist Bern dagegen definitiv wieder zurück im Meisterschaftskampf.Die Tore1’ I 0:1 I Der Ball landete bei Christian Fassnacht. Dieser traf bereits ganz früh in der Partie zur Berner Führung. Ein eiskalter Schuss. Die Entstehung, respektive, wie der Ball zu Fassnacht kam, war hingegen ein wenig glückhaft.67’ I 1:1 I Otele schoss den Ausgleich. Und er bereitete seinen Treffer nach einem Doppelpass mit Shaqiri gleich selbst vor.78’ I 1:2 I Wieder Fassnacht! Hitz klärte unsauber, der Berner staubte ab.Das andere Spiel: Lugano siegt gegen WintiLugano kann gegen Winterthur endlich wieder jubeln. Martin Meienberger/freshfocusDer FC Lugano wollte nach zuletzt drei Liga-Pleiten in Serie und dem Aus in der Conference League wieder auf die Siegerstrasse zurückkehren. Der Gegner: Der FC Winterthur, der ebenfalls dringend Punkte benötigt. Der FCW hängt immer noch am Tabellenende fest und ist akut abstiegsgefährdet. Die Partie fand hauptsächlich in der Hälfte des FC Winterthur statt. Tore fielen in der ersten Hälfte keine.Lugano fand in der zweiten Hälfte ein Rezept gegen das Winterthurer Abwehrbollwerk – und das hiess: Georgios Koutsias. Der 21-jährige Grieche traf in der 50. und 56. Minute doppelt. Winterthur konnte sich nach dem Doppelschlag wieder etwas aufrappeln. In der 85. Minute gelang Loic Lüthi der Anschlusstreffer. Matteo Di Giusto schoss tief in der Nachspielzeit um ein Haar den Ausgleich. Lugano-Goalie Amir Saipi musste sich ganz lang machen, um Di Giustos Schuss noch um den Pfosten zu lenken. So blieb es beim 2:1 für Lugano.So gehts weiterJetzt ist erstmals Nationalmannschafts-Pause. Nach dieser treffen die Young Boys auf den FC St. Gallen, der FC Basel muss gegen Winterthur ran. Lugano spielt gegen Servette.
GC gegen Basel endet 1:1. Für Aufreger sorgen drei Platzverweise und die Auswechslung von FCB-Superstar Xherdan Shaqiri.
Der FC Biel aus der Promotion League wollte im Final des Schweizer Cup die Sensation gegen den grossen FC Basel. Doch die Seeländer scheiterten und verloren Zwar kamen die Seeländer mittels eines Elfmeters zum Ausgleich, doch der FC Basel drehten in der Folge auf. Besonders schön: das Tor zum 4:1 durch Moustapha Cissé. Es war der Schlusspunkt des Spiels. Der FC Basel holte dank des Erfolgs über Biel das Double.
Publiziert13. September 2025, 12:02Nachwuchsförderung: «Es ist eins vor zwölf»: FCB-Präsident Degen fordert ReformenDavid Degen schlägt Alarm. Der Präsident des FC Basel fordert Reformen beim SFV und der Liga um die Entwicklung von Nachwuchstalenten zu sichern.Ein Treffer mitten ins Basler Herz: Das 1:0 von Kopenhagen im Rückspiel der Champions-League-Playoffs.SRFDarum gehtsDer FC Basel startet durchwachsen in die Saison mit neun Punkten aus fünf Spielen.Basel verpasst knapp die Champions League und spielt nun in der Europa League.Präsident David Degen sieht die Europa League als Chance für den FCB und den Schweizer Fussball.Zudem fordert er Reformen im Schweizer Fussball, insbesondere bei der Trainerausbildung.Der FC Basel legte einen Saisonstart hin, der mit dem Ausdruck «so lala» beschrieben werden kann. In der Super League hat man nach fünf Partien neun Punkte auf dem Konto. Den Einzug in die Champions League verpasste man gegen Kopenhagen knapp – jetzt spielt der FCB in der Europa League.Präsident David Degen gab ein ausführliches Interview, spricht unter anderem über das Verpassen der Champions League und stellt Forderungen an den Schweizer Fussballverband (SFV) und an die Liga.Europa League für Schweizer Clubs besserKopenhagen war eine halbe Nummer zu gross für den Schweizer Meister. Man schlug sich wacker, war im Rückspiel die bessere Mannschaft – trotzdem reichte es am Ende knapp nicht. «Die Königsklasse zu erreichen, wäre finanziell, aber auch fürs Prestige toll gewesen. Da ist aber auch das Gefühl, dass wir wohl einfach noch nicht so weit sind, um wirklich wieder zur Champions League zu gehören», so Degen.Sportlich und für den Uefa-Koeffizienten der Schweiz sei es vielleicht sogar besser, in der Europa League zu spielen – zumal der FCB attraktive Gegner zugelost bekommen habe.Das Champions-League-Abenteuer der Young Boys im letzten Jahr endete in einer Blamage mit null Punkten aus acht Spielen. In der Europa League dürften YB und der FC Basel bessere Chancen haben, etwas zu reissen.«Trainerausbildung in der Schweiz hinterfragen»Trotzdem hebt Degen den Mahnfinger. «Wir müssen in der Schweiz verdammt aufpassen, dass wir gegenüber Nationen, die eigentlich in unserer Bandbreite liegen, nicht den Anschluss verpassen. Ich glaube, da ist es nicht fünf vor, sondern bereits eins vor zwölf», erklärt er gegenüber den Tamedia-Zeitungen und denkt dabei zum Beispiel eben an Dänemark.Der Lösungsvorschlag des 42-Jährigen? Eine Reform beim SFV. «Beim Verband geht es um die Ausbildung des Nachwuchses und der Trainer. Bei der Entwicklung unserer Talente haben wir selbst im Vergleich zu kleineren Nationen Land verloren.» Auch bei der Trainerausbildung sieht er massiv Luft nach oben.«Und wenn ich sehe, dass man bei uns selbst als Nationalspieler im allerbesten Fall fünf Jahre benötigt, um als Trainer die Uefa-Pro-Lizenz zu erwerben, dann wundert mich das nicht.» Da müsse man die Trainerausbildung in der Schweiz hinterfragen. «Ich sage nichts gegen den einen oder anderen Trainerkurs. Aber ich sage: ein halbes, vielleicht ein ganzes Jahr – und Stempel aufs Papier», führt Degen aus.Ein guter Trainer sei ein Leader, der ein Gefühl im Umgang mit Menschen hat – «das hast du oder nicht.» Da könne man noch so viele Kurse in Bern besuchen. «Und zumindest die, die das haben, müsste man gezielt fördern und rasch voranbringen. Denn die brauchen wir – im Nachwuchs und bei den Profis.»Semiprofessionelle Challenge LeagueBei der Swiss Football League (SFL) forder der FCB-Präsident ebenfalls eine Reform. «Ich sehe in der Challenge League aktuell eine Handvoll Clubs, die das Potenzial für die Super League haben. Da geht es nicht nur um den Sport, sondern auch darum, wie es sich auf das Produkt auswirkt. Denn es gibt immer wieder Aufsteiger mit bescheidener Fanbasis, die der Super League und ihrer Attraktivität eher schaden als nützen.»Er wünsche sich allerdings keine geschlossene Super League. «Aber ich denke, die wirtschaftlichen Kriterien für eine Aufnahme in der Super League müssten strenger sein. Hinzu kommt, dass die Challenge League semiprofessionell betrieben werden müsste.» So, wie es jetzt sei, würden dort ganz viele ausländische Profis spielen, bei denen es nie für mehr reichen werde – «und es ist folglich zu wenig Platz für den Schweizer Nachwuchs, um sich zu entwickeln.»20 Minuten Fantasy LeagueStell dir vor, du kannst dein eigenes Fussballteam managen und die Topstars auf den Platz schicken – genau das bietet dir die 20 Minuten Fantasy League! Erstelle dein individuelles Dreamteam, zeig dein Gespür für Taktik und erklimme die Rangliste.Deine Spieler punkten basierend auf ihren realen Leistungen: Tore sorgen für Jubel und Extrapunkte, Rote Karten können hingegen teuer werden. Strategisches Denken ist gefragt, wenn du am Ende ganz oben landen willst.Spannung, Wettbewerb und grossartige Preise erwarten dich jeden Monat. Bist du bereit, die Herausforderung anzunehmen?
Die Zeichen bei Cedric Itten und den Young Boys stehen auf Trennung. Der Stürmer wird die Berner verlassen und ein erneutes Ausland-Abenteuer anstreben. Wie die deutsche «Bild» schreibt, soll der 28-Jährige sich mit Fortuna Düsseldorf einig sein. Klaus Allofs, Sportchef der Fortuna, bestätigt gegenüber «Bild» das Interesse am zwölffachen Nati-Spieler.«Das ist richtig». Er sei ein Stürmer, «der für Tore gut ist, das zeigen seine Statistiken. Wenn man oben dabei sein will, braucht man einen Stürmer, der zweistellig trifft.» Das Team aus der zweiten Bundesliga soll mit YB in Verhandlungen über die Ablösesumme stehen. Dem Bericht zufolge fordern die Berner marktwertgerechte 2 Millionen Euro. Die Fortuna will aber nur 1,5 Millionen Euro inklusive Boni bezahlen. (dma)Cedric Itten spielte bereits bei den Glasgow Rangers und Greuther Fürth im Ausland.Claudio De Capitani/freshfocus