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Mit Aston Villa uns Stuttgart

Basel und YB bekommen gleich viel Mal den gleichen Gegner zugelost

Xherdan Shaqiri vom FC Basel zeigt einen Daumen hoch während des Champions-League-Qualifikationsspiels gegen den FC Kopenhagen am 20. August 2025.
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Die neue Ligaphase in der Eruopa League ist ausgelost. Die Schweizer Vertreter FC Basel und YB kennen nun ihre europäischen Gegner. Der frühere Bayern-Stürmer und -Trainer Jürgen Klinsmann drückte einen Buzzer und der Computer loste dann die acht Gegner pro Team aus. Dabei wurden den Schweizer Teams einige spannende Duelle zugetragen.

So treffen sowohl YB als auch Basel gleich viermal auf die gleichen Gegner. Aston Villa, Olympique Lyon, FCSB Bukarest und der VfB Stuttgart werden sicher einmal in die Schweiz reisen und ein Schweizer Team empfangen.

Tabelle mit Fussballspielen, die Heim- und Auswärtsspiele verschiedener Teams aus Topf 3 zeigt, darunter Young Boys, Basel, und Nürnberg.

Nebst den bereits genannten Teams stehen für die Berner Duelle mit OSC Lille, PAOK Thessaloniki, Ludogorets Razgrad und Panathinaikos an. Die Basler bekamen Duelle mit RB Salzburg, Viktoria Pilzen, dem SC Freiburg und KRC Genk zugelost.

Der erste Spieltag findet am 24. und 25. September statt. Der offizielle Spielplan wird am Sonntag bekanntgegeben. Die Ligaphase endet am 29. Januar, dann folgen die K.o.-Runden. Am 20. Mai steigt schliesslich der Final im Beşiktaş Park in Istanbul.

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Thun-Captain Marco Bürki bringt Shaqiris Leistung auf den Punkt: «Neunmal kann man ihn stoppen, aber bei der zehnten Aktion macht er in einem solchen Spiel eben den Unterschied.»Der AufregerDer FC Basel hat das Geschehen bis zur Pause im Griff. Drei Minuten sind in der zweiten Hälfte gespielt, da rammt Nicolas Vouilloz Elmin Rastoder im Strafraum. Den fälligen Penalty verwertet Leonardo Bertone. Thun verkürzt auf 1:2 und ist plötzlich im Spiel. Die folgenden rund 50 Minuten muss der FCB gegen die aufstrebenden Gastgeber leiden. Ohne dieses Foul des Basler Innenverteidigers hätte sein Team sich in der zweiten Halbzeit vielleicht von einer anderen Seite präsentiert.Die 90 MinutenDer FC Basel startet flott. Von den Spielern, die in den letzten Tagen mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften unterwegs waren, steht nur Adrian Barisic von Anfang auf dem Thuner Plastikrasen. Alle anderen FCB-Starter haben in den letzten zwei Wochen fleissig in der Brüglinger Ebene trainiert.Entsprechend engagiert geht der FCB gegen den Aufsteiger zur Sache. Und belohnt sich im ersten Umgang mit zwei sehenswerten Toren. Das Besondere daran: Bei beiden Treffern hat Xherdan Shaqiri wesentlichen Anteil daran. Das 1:0 erzielt er gleich selbst, nachdem er in der Entstehung der Aktion mitbeteiligt war. Schliesslich steht er richtig, als Ibrahim Salahs abgefälschter Weitschuss von beiden Pfosten zu ihm gelangt. Und kurz vor der Pause ist seine Hereingabe so gut, dass Albian Ajeti sehenswert auf 2:0 erhöht.Shaqiri setzt auch den Schlusspunkt – mit dem 3:1 per Elfmeter. Zuvor allerdings tut sich der Gast gegen den Aufsteiger schwer, der nach dem Seitenwechsel viel besser im Spiel ist. Chancen auf das 2:2 hätten die Thuner gehabt, aber auf den letzten Metern fehlt es ihnen an Präzision. Dennoch zeigt sich in den zweiten 45 Minuten, weshalb die Berner Oberländer nach sechs Spieltagen mit 13 Zählern dastehen.Stockhorn Arena. – 10’014 Zuschauer. – SR Tschudi. – Tore: 24. Shaqiri 0:1. 41. Ajeti 0:2. 51. Bertone 1:2 (Penalty), 90.+8 Shaqiri 1:3 (Penalty).Thun: Steffen; Heule, Bürki, Montolio, Fehr; Käit (84. Gutbub), Bertone, Meichtry (46. Imeri), Reichmuth; Rastoder (78. Bamert), IbayiFCB: Hitz; Tsunemoto, Barisic (65. Adjetey), Vouilloz, Schmid; Salah (64. Junior Zé), Metinho, Koindredi, Otele (86. Soticek), Ajeti (75. Broschinski), Shaqiri.Bemerkungen: FCB ohne Leroy (gesperrt), Traoré, van Breemen (beide verletzt), Rüegg, Akahomen, Kacuri, Pfeiffer (alle U-21), Gauto und Kaio Eduardo (beide kein Aufgebot). – Ersatzbank FCB: Salvi; Agbonifo, Bacanin, Daniliuc, Cissé. – Verwarnungen: 36. Meichtry (Foul), 40. Reichmuth (Foul), 73. Heule (Foul), 84. Metinho (Foul), 90.+2 Matoshi (Foul), 90.+3 Broschinski (Unsportlichkeit). – Rote Karte: 77. 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Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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Die BaZ beurteilt die Leistungen der Spieler des FC Basel über die achtzehn absolvierten Super-League-Partien – und verzichtet dabei auf den Cup, da man nur drei zusätzliche Pflichtspiele absolvierte und dabei zweimal gegen unterklassige Gegner antrat.Ein Ranking, das sich zwar am Liga-Notenschnitt orientiert, aber damit auch aufzeigt, dass dieser allein noch nicht alles über den wahren Wert der jeweils eingesetzten Spieler aussagt.Thierno Barry: Notenschnitt 5,0Hier feiert Thierno Barry im August die Basler Führung in Genf – in drei Liga-Einsätzen gelingen ihm fünf Tore.Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)Der Franzose ist nur etwas mehr als eine Saison in Basel, doch aufgrund seiner bewegten Monate in Rotblau hat er im Joggeli Kultstatus inne. Das zeigt sich, als der Angreifer Anfang November ein FCB-Heimspiel besucht und dabei von den Fans lautstark gefeiert wird, Autogramme geben muss und fleissig für Selfies zur Verfügung steht. Aus der Schweiz verabschiedet er sich fussballerisch mit acht Toren in vier Partien, fünf davon in der Liga. Stark! Diese Topbilanz bringt ihm die Höchstnote aller eingesetzter Spieler ein. Und auch wenn dies nicht wirklich seinen Anteil am Basler Abschneiden spiegelt, so lässt sich doch feststellen: Wenn man an seine Leistungen bei den Siegen über GC (3:0) und Servette (6:0) denkt, dann hat das durchaus seine Logik.Marwin Hitz: 4,8Keine einzige Minute hat Marwin Hitz bislang in der Liga verpasst, und er weist den zweitbesten Basler Notenschnitt auf. Das ist ziemlich gut. Und dennoch bleibt die eine grosse Frage um den 37-jährigen Basler Goalie bestehen: Bleibt er auch über den Sommer hinaus beim FCB? Laut FCB-Sportdirektor Daniel Stucki soll das der Plan sein. Vielleicht findet Hitz bei sich zu Hause im Thurgau ja einen festlich-warm dotierten Vertrag unter dem Weihnachtsbaum.Xherdan Shaqiri: 4,6Seine Standards sind eine Wucht und eine Bereicherung für die Liga: Xherdan Shaqiri.Foto: Peter Klaunzer (Keystone)Es ist wie bei den Lehrern: Fröhliche Schüler mit einem gewinnenden Lächeln haben zuweilen einen Bonus. Denn wenn man an die schwierige Akklimatisierungsphase im September denkt, dann darf man sich schon fragen, warum Xherdan Shaqiri im ganzen Halbjahr lediglich eine ungenügende Note erhalten hat. Weniger erstaunlich ist, dass er hinter Barry und Hitz den drittbesten Gesamtschnitt aller Kaderspieler aufweist. Sein Herbst war bekanntlich aus Gold. Und sein linker Fuss war auch noch im Dezember für den einen oder anderen tollen Pass gut, da es Rotblau nicht mehr verstand, jene Tore zu erzielen, die für mehr Adventspunkte nötig gewesen wären.Emmanuel Essiam: 4,5441 Tage muss sich der Ghanaer gedulden, bis er sich am 2. November 2024 wieder mal in einem Pflichtspiel zeigen darf und dabei gegen Winterthur beim Stand von 5:0 solide 18 Minuten zeigt. Er wird nun alles daransetzen, dass nicht mehr so viele Tage vergehen, bis er ein nächstes Mal in Rotblau auflaufen wird.Gabriel Sigua: 4,5Seine Ferien sind nach der EM und dem strengen Sommerprogramm verlängert worden. Doch der Georgier kann den Schwung aus dem Turnier nicht in die Schweizer Liga mitnehmen, weil er zum wiederholten Mal verletzt ausfällt. Erst im November beim 4:1 in Yverdon gibt er sein Saisondebüt. Er braucht nun ein halbes Jahr, in dem er gesund bleibt, sodass er Talent und Wert nachhaltig unter Beweis stellen kann.Juan Gauto: 4,5Der Argentinier ist längst über alle Berge und versucht nun als Leihspieler bei Deportivo La Coruna, neuen Anlauf zu nehmen. Er darf zumindest später mal seinen Enkeln erzählen, dass er bei seinem einzigen Einsatz in dieser Saison im Joggeli zusammen mit Xherdan Shaqiri bei dessen Premiere eingewechselt worden ist – und den tosenden Applaus der über 30’000 FCB-Fans ebenso ein wenig aufsaugen durfte. All das, bevor er sich mit der Note 4,5 im Gepäck in Richtung Spanien aufmachte.Adrian Barisic: 4,4Adrian Barisic ist der zuverlässigste und zugleich wertvollste Basler Innenverteidiger.Foto: Georgios Kefalas (Keystone)Selbst ein Nasenbeinbruch kann den Bosnier nicht stoppen. Da wird gar die medizinische Gesichtsmaske für den Ernstkampf beiseitegelegt. Der 23-Jährige verpasst nur ein Spiel – wegen einer Gelbsperre. Apropos Gelb: Gegen Gelb-Schwarz setzt der physisch robuste Verteidiger seine körperlichen Vorteile auch im Angriff ein und erzielt per Kopf und vor den Augen von Roger Federer seinen einzigen Saisontreffer zum wichtigen 1:0-Heimsieg über YB. Unter dem Strich war er in diesem Halbjahr der zuverlässigste und zugleich wertvollste der Basler Innenverteidiger.Dominik Schmid: 4,4Der «Captain Future» ist Rotblau durch und durch. Das zeigt sich, als er im Klassiker gegen den FCZ auf die Zähne beisst, obwohl er bereits in der Startviertelstunde einen Teil eines Zahns verliert. Der Kaiseraugster spielt immer und kommt am Ende in der Liga auf zwei Tore und fünf Assists. Das ist – für einen Aussenverteidiger – ein bemerkenswerter Wert.Leon Avdullahu: 4,4Spielt er nicht, ist es so, wie wenn der Klassenbeste im Unterricht sich nicht zu Wort meldet. Der U-Nationalspieler ist zugleich Impulsgeber und defensives Gewissen des Basler Mittelfelds. Der 20-Jährige spielt nur nicht, wenn er gesperrt fehlt. Das ist in diesem Herbst zweimal der Fall. Und beide Male (gegen Zürich und GC) geht Rotblau als Verlierer vom Platz …Léo Leroy: 4,4Der Franzose ist ein Wunschspieler von Trainer Fabio Celestini. Und ist deshalb im Mittelfeldzentrum meist gesetzt, was vor allem Routinier Taulant Xhaka zu spüren bekommt. Leroy darf mit seinem Basler Einstand zufrieden sein. Und mit ein wenig mehr Fortune hätte er auch in St. Gallen skoren können – wäre da nach seinen Weitschüssen nicht die Querlatte oder Goalie Ati Zigi im Weg gewesen.Bénie Traoré: 4,4Wer weiss, ob sich die Note des Ivorers noch nach oben korrigiert hätte, wenn er im letzten Pflichtspiel des Jahres gegen GC hätte mittun dürfen. Doch die viel diskutierte Rote Karte gegen St. Gallen verunmöglicht dem Flügelspieler den 17. Liga-Einsatz. Dennoch: Sechs Tore und fünf Vorlagen sind eine Visitenkarte, die sich sehen lassen darf. Mit seinem Speed und seinen Dribblings war er an guten Tagen das, was man einen Unterschiedsspieler nennt.Nicolas Vouilloz: 4,4Ein BaZ-Notenschnitt von 4,4 wirkt im ersten Moment hoch für denjenigen Spieler, der seine Farben eigenfüssig zweimal beinahe aus dem Schweizer Cup gekickt hätte. 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Allerdings war er in diesem Halbjahr auch das, was man in der Schule einen «Noten-Jumper» nannte, weil er zuweilen Vorstellungen bot, in denen er Blackout-Momente zeigte. Kurz: nicht mehr so unerschütterlich wie noch in der Schlussphase der vergangenen Saison – und deshalb im Schnitt auch nicht mehr so gut benotet.Albian Ajeti: 4,3Ganz anders als bei seiner Verpflichtung im Februar ist Ajetis Physis im Juli – er steigt topfit in die Saison. Bevor der FCB Kevin Carlos verpflichtet, hat der Basler seine beste Phase. In den ersten sechs Spielen gelingen ihm vier Tore und drei Assists. Dafür gibts Bestnoten. Dann verletzt er sich und kann danach nicht mehr an seine Torgefährlichkeit vom Sommer anknüpfen – vielleicht auch, weil er nur noch die Jokerrolle erhält. Sein Vertrag läuft zum Saisonende aus, enthält aber eine Option auf Verlängerung. Es wäre interessant, zu wissen, wie diese genau definiert ist …Romario Baro: 4,2Der Portugiese stösst am 30. August zum FCB. Sein Start erinnert dann an die Anfänge von Thierno Barry in Basel. Er fliegt im ersten Spiel für Rotblau gegen Zürich vom Platz, was seiner Benotung nicht förderlich ist. Danach aber zählt er in diesem «neuen» FCB zu den wichtigeren Spielern – bis ihn im Dezember eine Oberschenkelverletzung zu einer Pause zwingt. Da er nur geliehen ist, muss er im nächsten Halbjahr konstant ansprechende Leistungen zeigen, damit die Basler Verantwortlichen bereit sind, die Kaufoption auf ihn einzulösen. Denn ein Perspektivspieler ist Baro, der am 25. Januar seinen 25. Geburtstag feiert, nicht mehr – und ganz günstig dürften seine Transferrechte, die in Besitz des FC Porto sind, wohl auch nicht zu erwerben sein.Bradley Fink: 4,2Von vielen Seiten wird sein Fleiss, seine Einsatzbereitschaft gelobt. Seine Einstellung sei so, wie man es sich im FC Basel wünsche. Doch dem Stürmer fehlen die Tore und am Ende eben auch die Einsatzminuten. Auch wenn er nicht erste Wahl ist, sind ein Tor und eine Vorlage im Ensemble der besten Super-League-Offensive ein etwas zu magerer Wert. Es fragt sich, ob Spieler und Club die Geduld haben, um es auch im nächsten Halbjahr miteinander zu versuchen.Joe Mendes: 4,2Auch der Schwede ist einer der Spieler, der im Transferfenster-Endspurt verpflichtet wird. Die Leihe des Braga-Akteurs ist bis nächsten Sommer befristet. Klar also, muss er in Basel spielen, möchte er seiner Karriere neuen Schwung verleihen. Er ist rechts in der Abwehrkette gesetzt und versucht sich auch in der Offensive einzubringen. Seine Flanken-Genauigkeit hat Potenzial nach oben, sonst aber ein zuverlässiger Wert.Kevin Carlos: 4,2Kam vom Neuenburgersee an den Rhein: Kevin Carlos.Foto: Georgios Kefalas (Keystone)Der interne Topskorer geht, der Liga-Topskorer kommt. 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