Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.

AboPlayoffs zur Champions League

Warum Nicolas Vouilloz dem FC Basel den Sieg bringen könnte

FC Basels Cheftrainer Ludovic Magnin weist am Spielfeldrand im St. Jakob-Park in Basel Nicolas Vouilloz mit der Nummer 3 an, während des Champions-League-Playoff-Spiels gegen FC Kopenhagen.
Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.

BotTalk

In Kürze:

  • Innenverteidiger Vouilloz ersetzt den gesperrten Adjetey gegen Kopenhagen.
  • Mit einer Siegquote von 81,5 Prozent übertrifft Vouilloz alle anderen FCB-Stammspieler.
  • Als einziger Innenverteidiger fühlt sich Vouilloz auf beiden Abwehrpositionen wohl.
  • Im Champions-League-Playoff kann Vouilloz seine Position in der Hierarchie stärken.

Es gibt Fussballer, die schneller sind als Nicolas Vouilloz. Und das nicht nur auf dem Spielfeld: Als einer der Letzten passiert der Genfer am Dienstagvormittag die Sicherheitskontrolle am Euro-Airport, um sich zum Gate zu begeben, wo die Mannschaft des FC Basel darauf wartet, nach Kopenhagen zu fliegen. Zeit ist noch genug. Also gibt es für Nicolas Vouilloz am Flughafen auch gar keinen Grund, sich zu beeilen.

Am Mittwochabend ab 21 Uhr ist das anders. Wenn der FC Basel beim FC Kopenhagen das Playoff-Rückspiel zur Champions League bestreitet, muss der Innenverteidiger Vollgas geben, will er nicht zu spät kommen. 

Weil Jonas Adjetey im Hinspiel Gelb-Rot sah, ist seit einer Woche klar, dass die Basler Innenverteidigung im Kopenhagener Parken-Stadion von Adrian Barisic und Nicolas Vouilloz gebildet wird. Und klar ist auch, was dem FC Basel mit Adjetey fehlt: der sprintstärkste, athletischste Innenverteidiger, den er aktuell in seinem Kader stehen hat.

Es geht um Millionen der Champions League

FCB-Trainer Ludovic Magnin steigt damit ohne seine präferierte Absicherung gegen lange Pässe in die Tiefe in diese kapitale Partie, welche nicht nur über die Strahlkraft des künftigen Schaufensters, sondern auch über ganz viele Millionen Euro entscheidet. Und man darf gespannt sein, wie hoch und konsequent er seine Mannschaft unter dieser Voraussetzung tatsächlich pressen lässt.

Auch wenn Adjetey beim 1:1 im Hinspiel nicht fehlerfrei war und mit seinen Aktionen einigen Einfluss darauf hatte, dass der FCB sich keine bessere Ausgangslage schaffen konnte, so stellt sich doch die Frage, wie es einer Innenverteidigung ohne den Ghanaer in jenen Duellen ergeht, in denen die Schnelligkeit von grosser Bedeutung ist. Für Vouilloz ist dabei klar, dass sich jene Prozente, die ihm zu Adjeteys Topspeed fehlen, kompensieren lassen: 

«Voraussetzung ist einfach, was in so einer schwierigen Partie ohnehin für alle gilt: Du musst jederzeit hellwach sein», sagt der 24-jährige Romand und ergänzt: «Wenn du das als Innenverteidiger stets konzentriert bist, dann kannst du die Situationen früh antizipieren, sodass du rechtzeitig zur Stelle bist, um Bälle abzulaufen oder einen Zweikampf erfolgreich zu bestreiten.»

Nicolas Vouilloz und die Chance im Frühjahr

In der vergangenen Saison hat Vouilloz zumindest auf nationalem Niveau bewiesen, dass er das kann. Ja, da waren auch schwächere Auftritte dabei. Vor allem, wenn man an die Cupspiele gegen Nyon und Sion denkt. Und da war nach diesem Cupspiel gegen Sion auch eine lange Phase, in der er ohne jede Einsatzminute blieb. Doch als im Frühjahr Adrian Barisic und Finn van Breemen gleichzeitig ausfielen, da nutzte er in der Innenverteidigung noch mehr als im Herbst die Chance, die sich aufgrund von Verletzungen oder Sperren bot.

Dass der FCB in dieser Phase den Turbo zündete und plötzlich zum Meistertitel samt Cupsieg sprintete, ist bekannt. Ob das auch ohne Vouilloz in der Startelf geschehen wäre, kann letztlich keiner klar beantworten. Fakt ist, dass er spielte und seine Leistung brachte.

Und Fakt ist auch, dass es eine Statistik gibt, die ihn im Abwehrzentrum eigentlich zum Stammspieler machen müsste: Seit Nicolas Vouilloz im Januar 2024 zum FC Basel stiess, hat Rotblau 81,5 Prozent aller Pflichtspiele gewonnen, in denen der Genfer als Innenverteidiger in die Partie startete. Oder anders gesagt: Von den 27 Spielen, die er im Abwehrzentrum begann, gewann der FCB deren 22.

Nicolas Vouilloz ist besser als Xherdan Shaqiri

Es ist dies eine Siegquote, wie sie kein anderer regelmässig eingesetzter Spieler des aktuellen FCB-Kaders aufweisen kann. Zum Vergleich: Xherdan Shaqiri stand seit seiner Rückkehr nach Basel in 41 Partien in der Startelf, worauf die Basler 25-mal gewannen, was einer Siegquote von 61,0 Prozent entspricht.

Man kann nun natürlich argumentieren, dass dies Zufall sei. Dass Vouilloz das Glück hatte, just in jenen Phasen als Innenverteidiger zu starten, in denen der FCB ohnehin seine besten, konstantesten Leistungen erbrachte. Und dass die Basler jene Partien auch ohne ihn gewonnen hätte.

Man kann aber auch auf die Idee kommen, dass Vouilloz’ Beitrag in diesen Partien wichtiger war, als es auf den ersten Blick scheint. Barisic mag grösser sein und zuweilen abgeklärter wirken als der Romand, Adjetey ist schneller und athletischer. Doch Nicolas Vouilloz ist der Einzige des Trios, der sich auch auf der halblinken Innenverteidiger-Position wohlfühlt.

Nicolas Vouilloz vom FC Basel im Gespräch mit einem anderen Mann am Flughafen vor dem Champions-League-Qualifikationsspiel gegen F.C. Kopenhagen.

«Auch ich bin als Rechtsfuss ursprünglich auf der halbrechten Position zu Hause. Aber ich habe die halblinke Position und meinen linken Fuss viel trainiert, seit ich in Basel bin», sagt er dazu. So eben, dass es ihm inzwischen keine Rolle mehr spiele, welche Seite er abdecke.

Vouilloz kann punkten in Kopenhagen

Inzwischen weiss Vouilloz, was auf dieser Position zu tun ist, während sowohl Barisic als auch Adjetey nach wie vor die Rolle als halbrechte Innenverteidiger bevorzugen. Spielen sie dann wie im Heimspiel gegen Kopenhagen zusammen und bleibt Vouilloz draussen, muss sich einer von beiden – bisher war das stets Adjetey – umgewöhnen. Und man hat dann zuweilen das Gefühl, es gebe Mängel in der Aufteilung und Abstimmung.

Gegen einen starken Gegner, wie ihn der dänische Double-Sieger darstellt, kann dies natürlich auch mit Nicolas Vouilloz in der Startelf passieren. Dann, wenn die Konzentration nicht durchwegs vorhanden ist. Oder auch einfach dann, wenn die Kopenhagener gross aufspielen.

Aber klar ist auch: Für Nicolas Vouilloz, der zuvor siebenmal mit seinem Heimclub Servette im Europacup spielte, bietet sich am Mittwoch in der dänischen Hauptstadt die Chance, etwas zu beweisen – und in der bisher unklaren Innenverteidiger-Hierarchie des FC Basel für sich zu punkten.

Dann, wenn er so gut antizipiert, dass es keine Rolle spielt, dass er nicht der schnellste aller Fussballer ist. Dann, wenn der FC Basel mit ihm gegen den Ball so spielt, dass er das Fundament zu einem grossen Abend legt, an dessen Ende die Teilnahme an der Champions League steht.

Newsletter

Rotblau aktuell

Erhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.

Weitere Newsletter

Similar Posts

  • Alles zum 1:1 des FCB in Luzern: Adrian Barisic und Urs Schnyder machen es besser als der VAR

    Alles zum 1:1 des FCB in Luzern – Adrian Barisic und Urs Schnyder machen es besser als der VARBeim 1:1 des FCB in Luzern gibt Schiedsrichter Schnyder trotz VAR-Intervention keinen Penalty für das Heimteam. Für diesen Entscheid erhält er sogar Lob von FCL-Trainer Mario Frick.Publiziert heute um 22:27 UhrAdrian Barisic spielt zuerst den Ball, bevor Tyron Owusu im FCB-Strafraum zu Fall kommt.Foto: ImagoJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie AusgangslageNach dem 2:0-Heimsieg gegen Sion von vergangener Woche will der FC Basel gegen Luzern an diese Leistung anknüpfen. Der FCL hat seit Anfang Dezember jedes Heimspiel gewonnen, der FCB reist in die Innerschweiz, um diese Serie zu brechen. Weil Servette zuvor auswärts gegen den FC Zürich 3:1 gewinnt, ist der FC Basel bei Anpfiff der Partie gegen Luzern nicht mehr Tabellenführer der Super League. Es braucht also einen Sieg der Basler, um die Position an der Spitze zurückzuerobern.Das SpielDer FCB tritt in der ersten Halbzeit dominant auf und erspielt sich einige gute Möglichkeiten. Da Kevin Carlos und Anton Kade ihre Topchancen aber nicht verwerten können, steht es bis kurz vor der Pause immer noch 0:0. Dann fasst Bénie Traoré nach 41 Minuten an der Luzerner Strafraumgrenze Mut und trifft per Schlenzer zur Basler Führung.Mit Beginn der zweiten Halbzeit und der verletzungsbedingten Auswechslung von Xherdan Shaqiri verlagert sich das Spiel nun immer mehr in die FCB-Hälfte. Die Basler Abwehr, die im ersten Durchgang nur einen Torschuss zugelassen hat, beginnt zu wackeln. Auch nach vorne geht kaum noch etwas. Dennoch hält der FCB bis zur 78. Minute durch, in der dem Heimteam doch noch der Ausgleich zum 1:1 gelingt. Es ist ein gerechtes Unentschieden, wie nach dem Spiel beide Trainer finden.Swissporarena. – 15’500  Zuschauer. – SR Schnyder.Tore: 41. Traoré (Schmid) 0:1. 78. Knezevic (Dorn) 1:1.FC Luzern (4-1-4-1): Loretz; Dorn, Knezevic, Freimann, Ciganiks; Stankovic; Rrudhani (73. Karweina), Winkler (66. Beloko), Owusu (73. Ottiger), Spadanuda (66. Grbic); Klidje (81. Villiger).FC Basel (4-2-3-1): Hitz; Rüegg (62. Mendes), Barisic (68. Adjetey), Van Breemen, Schmid; Avdullahu, Leroy; Kade (86. Metinho), Shaqiri (46. Sigua), Traoré (62. Otele); Carlos.Ersatz: Salvi; Baro; Soticek, Ajeti.Verwarnungen FCB: 31. Barisic (Foul an Rrudhani). 76. Mendes (Foul an Beloko).Bemerkungen: Luzern ohne Beka und Chader (beide verletzt). FCB ohne Pfeiffer, Vouilloz, Cissé, Xhaka, Junior Zé und Fink (alle ohne Aufgebot). – 33. Lattentreffer Kade.Die TaktikFCB-Trainer Fabio Celestini lässt seine Mannschaft wie gewohnt in einem 4-2-3-1 auflaufen. Gross rotieren tut er im Vergleich zum Spiel gegen Sion nicht, das Innenverteidiger-Duo bilden erneut Finn van Breemen und Adrian Barisic, auf der rechten Seite erhält Kevin Rüegg wieder den Vorzug gegenüber Joe Mendes. Kevin Carlos kehrt nach seiner Gelbsperre zurück in die Startelf, Bénie Traoré darf anstelle von Philip Otele ebenfalls von Beginn an spielen.Auch mit der Einwechslung von Gabriel Sigua für Shaqiri ändert Celestini vorerst nichts an seiner Taktik. Dies tut er erst nach dem Gegentreffer, indem er Metinho für Anton Kade bringt. Ab der 85. Minute agiert der FCB in einem 4-3-1-2 mit einem Dreiermittelfeld mit dem Brasilianer, Léo Leroy und Leon Avdullahu. Sigua bildet die hängende Spitze hinter dem Doppelsturm, bestehend aus Kevin Carlos und Philip Otele. Diese Umstellung kommt allerdings spät und wirkt sich nicht mehr positiv auf das Basler Spiel aus.Der AufregerEs ist die 20. Minute, da grätscht FCB-Verteidiger Adrian Barisic Gegenspieler Tyron Owusu im Basler Strafraum um, Schiedsrichter Urs Schnyder entscheidet auf Eckball. Der Aufschrei bei den Luzerner Spielern und Fans ist gross, alle wollen sie ein Foul gesehen haben. Die Bilder werden vom VAR gecheckt und zeigen, dass Barisic den Ball spielt und den Gegner dabei nicht so berührt, dass man den Entscheid nicht stehen lassen könnte. Kurz: Ein offensichtlicher Fehler liegt nicht vor, bestenfalls lässt sich in der Grauzone diskutieren.Der Video-Assistent zitiert den Platz-Ref trotzdem an den Bildschirm. Und was macht Schnyder? Der bleibt cool. Er guckt. Dann guckt er nochmals. Und hält schliesslich unbeeindruckt an seinem Entscheid fest.Dafür findet auch FCL-Trainer Mario Frick lobende Worte: «Ich habe in der Vergangenheit oft kritisiert, dass sich die Schiedsrichter zu oft vom VAR beeinflussen lassen und deswegen ihre Entscheide umstossen. Urs Schnyder hat es aber richtig gemacht und korrekterweise keinen Penalty gegeben. Dafür winde ich ihm ein Kränzchen.»Das muss besser werdenDer FCB hat nach wie vor ein Problem damit, Konstanz zu zeigen und seine Chancen effektiv zu nutzen. Das zeigt zum einen der Leistungsabfall in der zweiten Halbzeit, in der die Basler ohne Xherdan Shaqiri auskommen mussten und keinen einzigen Torabschluss mehr zu verzeichnen hatten. Zum anderen sind da die zahlreichen ungenutzten Möglichkeiten im ersten Durchgang, die dem FCB zur Pause durchaus eine höhere Führung hätten bescheren können.Das sagt der TrainerFabio Celestini zeigt sich nach dem Spiel nicht ganz zufrieden: «Ich habe heute von meiner Mannschaft zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. In der ersten waren wir dominant und hatten viele gute Chancen. Danach waren wir ungenügend und haben zu wenig gemacht, um das Spiel zu gewinnen. Deswegen bin ich ein bisschen enttäuscht.»So geht es weiterNach dem Unentschieden in Luzern ist der FCB nicht mehr Tabellenführer und rutscht wieder auf Rang zwei ab. Der neue Leader der Super League heisst Servette Genf.Für den FC Basel geht es am Sonntag in einer Woche weiter mit einem Heimspiel gegen die Young Boys (16.30 Uhr), deren Rückstand auf den FCB noch sechs Punkte beträgt. Danach steht die erste Nationalmannschaftspause des Jahres an.Mehr zum FCB-Spiel in LuzernDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Die Frage nach dem FCB-Spiel: Waren das zu viele Veränderungen an der Startformation des FC Basel?

    Die Frage nach dem FCB-Spiel – Waren das zu viele Veränderungen an der Startformation des FC Basel?Neue Spieler in der ersten Elf, eine Umstellung auf ein 4-3-3. War das zu viel für das Spiel gegen Lausanne? Entscheiden Sie.Publiziert heute um 07:04 UhrJoe Mendes wurde nach abgesessener Sperre von Fabio Celestini wieder in der Basler Startelf beordert.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkFabio Celestini hat es wieder nicht geschafft. Auch bei seinem fünften Versuch ist es ihm als Trainer des FC Basel nicht gelungen, gegen seinen ehemaligen Club, den FC Lausanne-Sport, zu gewinnen. Damit sind die Waadtländer weiterhin das einzige Team in der Super League, das sich dem wieder erstarkten FC Basel in dieser Weise zu widersetzen vermag.Fünf Wechsel in der Startelf und ein anderes Spielsystem hielt Celestini vor dem Spiel für den Schlüssel für das Erreichen seines Vorhabens und die Rückkehr an die Tabellenspitze.Dass Marwin Hitz und Joe Mendes nach Verletzung und Gelbsperre wieder von Beginn an spielen würden, war derweil nichts als eine logische Konsequenz. Doch darüber hinaus fanden auch Romario Baro, Léo Leroy und Kevin Carlos ihren Weg zurück in die Startelf. Die damit erfolgte Umstellung von einem 4-2-3-1 auf ein 4-3-3 begründete der Trainer damit, dass er mehr Personal im Mittelfeldzentrum haben wollte.Das sind alles Umstellungen, für die sich plausible Gründe finden lassen. Doch für einen Trainer wie Fabio Celestini, der seit seiner Ankunft in Basel in den meisten Fällen zwischen den Spielen möglichst wenig an seiner Aufstellung verändert hat, sind sie dennoch bemerkenswert.Es lässt sich auf der einen, kritischen Seite festhalten: Das erwünschte Ergebnis, einen Sieg über Lausanne, haben die Anpassungen nicht gebracht. Man könnte sogar die These aufstellen, dass der FCB nach dem frühen 1:0 durch Kevin Carlos erst etwas Zeit brauchte, um sich im neuen System zurechtzufinden. So sagte auch Celestini nach dem Spiel, dass sein Mittelfeld während der ersten Halbzeit zu selten dazu in der Lage war, den vorgegebenen Plan umzusetzen.Am dominantesten trat der FCB zudem eher gegen Ende des Spiels auf. Dann, als man nach den Einwechslungen von Bénie Traoré und Anton Kade wieder auf ein 4-2-3-1 gewechselt hatte.Auf der anderen Seite kann entgegnet werden, dass es nichts als richtig war, nach einer 1:2-Niederlage gegen Servette einige Änderungen an der Aufstellung vorzunehmen und auf die Spielstärke des FC Lausanne-Sport durch ein stärker besetztes Mittelfeld zu reagieren. Schliesslich war jene Partie vor Wochenfrist der Abschluss einer englischen Woche, bei dem man sich die Kräfte ein Stück weit einteilen musste.Gänzlich misslungen ist Celestinis Plan ja nicht. Auf das ganze Spiel gesehen hatte der FCB gegen Lausanne deutlich mehr Spielanteile. Einzig das Resultat war eben nicht wunschgemäss …Der FCB empfängt LausanneDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Nachwuchschef wird gewechselt: FC Basel bestätigt baldige Ablösung von Martin Andermatt

    Nachwuchschef wird gewechselt – FC Basel bestätigt baldige Ablösung von Martin AndermattDer Nachwuchs des FC Basel wird neu aufgestellt.Publiziert heute um 06:48 UhrJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn einem Communiqué hat der FC Basel am Dienstag Abend bestätigt, was die BaZ bereits am Samstag in Aussicht gestellt hatte: Martin Andermatt wird den Nachwuchs bei Rotblau noch maximal bis im Sommer führen. Derzeit sei man daran, sich neu zu formieren und die Nachfolgelösung zu finden. Mehr dazu lesen Sie hier.Weitere Kurzmeldungen zum FC BaselOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Transfergerücht: Kommt ein türkischer Mittelfeldspieler zum FC Basel?

    Transfergerücht – Kommt ein türkischer Mittelfeldspieler zum FC Basel?Demir Ege Tıknaz hat in Portugal eine gute Saison hinter sich. Der FCB soll am 20-Jährigen interessiert sein.Publiziert heute um 14:11 UhrDemir Ege Tiknaz war zuletzt in Portugal engagiert und soll nun von Besiktas Istanbul wieder ausgeliehen werden.Foto: Maciej Rogowski (Imago)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDemir Ege Tıknaz ist 20-jährig und hat die letzte Saison auf Leihbasis beim Rio Ave FC in Portugal verbracht. Der Mittelfeldspieler wurde dabei in der höchsten Liga des Landes 28-mal eingesetzt. Seine Bilanz: Vier Tore und zwei Assists.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosNun möchte sein Stammclub Besiktas Istanbul, wo er vertraglich bis 2027 gebunden ist, den zentralen Mittelfeldspieler ein nächstes Mal ausleihen. Aus der Türkei heisst es, der FC Basel, Celtic Glasgow und Anderlecht seien an Demir Ege Tıknaz interessiert. Er dürfte beim FCB zum Thema werden, sollten Leon Avdullahu und/oder Metinho Rotblau in diesem Sommer verlassen.Der 20-Jährige ist aktuell mit der Nationalmannschaft der Türkei unterwegs und feierte dort am Mittwoch beim 0:1 gegen Mexiko sein Debüt.Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Dominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FC Basel: Klassiker gegen den FCZ an einem Mittwochabend

    FC Basel – Klassiker gegen den FCZ an einem MittwochabendDie Swiss Football League hat die definitiven Daten und Anspielzeiten der Super-League-Spieltage 11 bis 22 veröffentlicht.Publiziert heute um 12:57 UhrDer vollständige Spielplan des FC Basel bis zur 22. Runde der Super League ist nun bekannt.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie Spieltage 11 bis 22 der Super League wurden von der Swiss Football League angesetzt. Am Mittwoch, den 29. Oktober, empfängt der FC Basel in der 11. Runde den FC Zürich um 20.30 Uhr im St. Jakob-Park. Am darauffolgenden Sonntag trifft er auswärts auf YB. Das Jahr 2025 beendet der FCB am 20. Dezember mit einem Heimspiel gegen Servette. Der gesamte Spielplan ist hier ersichtlich.Mehr zum FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenSimon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare