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Transfergerücht

Holt der FC Basel einen Stürmer vom VfL Bochum?

Moritz BROSCHINSKI BO Aktion, Einzelaktion, Fussball 2. Bundesliga, 2. Spieltag, matchday 2, VfL Bochum BO - SV Elversberg 2-0 am 10.08.2025, Vonovia Ruhrstadion Bochum / Deutschland. DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video  *** Moritz BROSCHINSKI BO Aktion, Einzelaktion, Fußball 2 Bundesliga, 2 Spieltag, matchday 2, VfL Bochum BO SV Elversberg 2 0 am 10 08 2025, Vonovia Ruhrstadion Bochum Deutschland DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and or quasi video Â
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Die Position des Mittelstürmers ist auch in dieser Saison eine Problemzone beim FC Basel. Nach vier Spielen in der Super League konnten bisher weder Albian Ajeti noch Kevin Carlos genügend Argumente dafür liefern, unter Trainer Ludovic Magnin künftig als Stammspieler in der Sturmspitze gesetzt zu sein. Beide haben sie bisher ein Ligator erzielt.

Nun sollen sich die Verantwortlichen des FCB um Verstärkung auf dieser Position bemühen: Gemäss «Blick» soll Rotblau Interesse an Moritz Broschinski vom VfL Bochum bekunden. Der 1,90 Meter grosse Mittelstürmer bestritt vergangene Saison 33 Ligaspiele beim Bundesliga-Absteiger, dabei erzielte der 24-Jährige aber lediglich ein Tor. In der 2. Bundesliga gelang ihm vor einer Woche bei der 1:4-Auftaktniederlage gegen Darmstadt sein erster Saisontreffer.

Neben den FC Basel soll auch der FC St. Gallen angesichts des drohenden Abgangs von Willem Geubbels um Broschinski buhlen. Die Ostschweizer haben dem Vernehmen nach bereits ein Angebot in der Höhe von 700’000 Euro abgegeben. Laut «Bild» soll Bochum allerdings 1,3 Millionen Euro für den wechselwilligen Stürmer fordern.

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Bei seiner Auswechslung gibt es im St.-Jakob-Park vor allem auch deshalb grossen Beifall, weil der Stürmer in diesem Spiel erstmals nach über einem halben Jahr wieder ins gegnerische Tor getroffen hat.Standen die Zeichen noch bis März eher auf Abschied, dürfte die Liaison mit dem Heimclub nun weitergehen: Ajeti und der FCB befinden sich seit einiger Zeit in Vertragsverhandlungen.3. Jonas AdjeteyVon der Basler U21 zum Schweizer Meister: Jonas Adjetey.Foto: Marusca Rezzonico (Freshfocus)Er war an der Meisterfeier nicht nur bemüht, die Basler Fangesänge im Dialekt mitzugrölen. Nein, der Ghanaer hat zuvor auch wiederholt, was ihm bereits ein Jahr zuvor gelungen war: In Abwesenheit Barisics und Van Breemens erhielt er seinen damals eroberten und zwischenzeitlich verlorenen Stammplatz in der Innenverteidigung zurück und überzeugte fortan mit Speed und Zweikampfstärke.Nun könnte sich wiederholen, was im Sommer davor schon war – und das eine oder andere Angebot an ihn herangetragen werden.4. MetinhoDer Brasilianer Metinho war zuletzt im defensiven Mittelfeld gesetzt.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Zuvor nur Einwechselspieler stand er seit dem 2:0 in Winterthur stets in der Startelf und überzeugte dabei mehrheitlich. Will heissen: Erst im Winter leihweise zum FCB gestossen, benötigte der 22-jährige Brasilianer wenig Anlaufzeit, um in der entscheidenden Phase ein wichtiges Element in der Mannschaft zu werden.Wie es für ihn weitergeht, scheint offen: Der FCB verzichtete aus Zeitgründen auf eine Kaufoption und verhandelt nun eine definitive Übernahme. Wie Metinhos französischer Ligue-1-Club Troyes oder der Spieler dazu steht, weiss man nicht genau. Sicher ist: Beim FCB hätte er gute Perspektiven.5. Philip OteleEin Wintertransfer, der den FCB besser machte: Philip Otele.Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Im Winter gekommen, benötigte der Nigerianer keinen Anlauf, um für den FCB eine Bereicherung zu sein. Doch nach der Länderspielpause schaltete er noch einen Gang höher, machte sich zum unumstrittenen Stammspieler und sorgte mit fünf Toren und zwei Assists hinter Shaqiri für die entscheidende Differenz. Inzwischen ist er so bei acht Liga-Treffern im zweiten Halbjahr angelangt – das ist nur einer weniger, als im Vorjahr Thierno Barry im gleichen Zeitraum gelang, womit dieser den Baslern damals den Klassenerhalt sicherte.Im Gegensatz zum Franzosen feierte Otele im April allerdings bereits seinen 26. Geburtstag, was eher für einen Verbleib in Basel spricht. Dann, wenn der FCB bereit ist, die rund 3,5 Millionen Franken zu bezahlen, die seine Kaufoption beinhalten soll – oder es den Baslern gelingt, einen tieferen Übernahmepreis zu vereinbaren.Verlierer des Endspurts1. Finn van BreemenSein bislang letzter Einsatz für den FCB: Finn van Breemen Mitte März gegen die Young Boys.Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Seine Geschichte ist rasch erzählt: Zuvor seit drei Spielen gesetzt, zog sich der 22-jährige Niederländer beim Aufwärmen in Winterthur eine schwerwiegende Meniskusverletzung zu, die ihn bis in die neue Saison hinein ausser Gefecht setzt.Nun steht er beim FCB vor einer höchst ungewissen Zukunft, zumal er dem Club nicht zum ersten Mal gesundheitsbedingt längere Zeit fehlt.2. Kevin CarlosDas schmerzt: Kevin Carlos musste seinen Stammplatz an Albian Ajeti abtreten.Foto: Pascal Muller (Freshfocus)Mit zwei Treffern in Lausanne hat Kevin Carlos eine zehn Ligaspiele andauernde, persönliche Torflaute beendet und Werbung in eigener Sache betrieben. Und wer weiss? Vielleicht gelingt es ihm in den verbleibenden Partien, daran anzuknüpfen und so weitere Argumente zu sammeln, um wieder das zu sein, was er zuletzt nicht mehr war: der Mittelstürmer Nummer 1 beim FC Basel.Fakt ist nämlich auch, dass er zuvor in Albian Ajetis Schatten stand: Nach dem 2:0 in Winterthur beschloss Celestini, dem Schweizer vor dem Spanier den Vorzug zu geben und erwies sich Ajeti in der Folge zunächst mannschaftsdienlicher als der Spanier – und steuerte dann schliesslich auch wichtige Tore hin zum Titel bei.Wer wie Carlos schon Liga-Torschützenkönig war und im August für drei Millionen Franken nach Basel wechselte, hat nicht den Anspruch, lediglich die Jokerrolle auszufüllen. Doch solange Ajeti so weitermacht wie zuletzt, wird genau das Kevin Carlos’ Aufgabe bleiben.3. Taulant XhakaVerhielt sich an der spontanen Meisterfeier auf dem Barfüsserplatz alles andere als vorbildlich: Taulant Xhaka.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Im Grunde war dieses Halbjahr für ihn bisher eine einzige Konstante: Trainer Celestini bevorzugte alle anderen defensiveren Mittelfeldspieler, sodass Xhaka bei 19 Pflichtspielen stets nur Zuschauer war, wobei er nur einmal als Ersatzspieler aufgeboten wurde.Überaus aktiv teilgenommen hat er indes an seiner letzten spontanen FCB-Meisterfeier als Spieler, weswegen er hier Aufnahme findet: Auch wenn er bei den Hardcorefans und auch anderen Anhängern wegen seiner Schmähungen gegen den FCZ und GC kaum Sympathien einbüssen wird, so haben ihn diese bei einem Teil der rotblauen Gemeinde und gewiss auch darüber hinaus einige Punkte gekostet. Und am Ende auch eine Sanktion der Liga.Das wird nun sein Karriereende begleiten. Kurz: Xhaka hat sich selbst unnötig geschadet.4. Adrian BarisicAdrian Barisic fehlte in den entscheidenden Partien verletzt.Foto: Pascal Muller (Freshfocus)Zuletzt beim bedeutungslosen Spiel in Lausanne stand er erstmals seit seinem Muskelfaserriss im März wieder in der Startelf. Zuvor hatte er zuschauen müssen, wie das Duo Adjetey/Vouilloz massgeblichen Anteil am plötzlichen Höhenflug zum Meistertitel hatte. Das ist auch deshalb bitter, weil er zuvor als der beste der vier FCB-Innenverteidiger galt und nun nicht jenen Anteil am Meistertitel hat, den man ihm zugesprochen hätte, wäre er gesund geblieben. Gleichzeitig wird man nie erfahren, ob die Basler auch mit ihm als Abwehrchef diesen mitreissenden Frühjahrssprint auf den Thron hingelegt hätten.In Bezug auf die kommende Saison bedeutet das alles primär, dass die Konkurrenz für Barisic grösser sein wird als zuvor, während der Trainer die Qual der Wahl haben wird. Und auch klar ist: Käme es bei Adjetey zu einem Transfer, wird dies die ohnehin intakten Startelf-Chancen des 23-jährigen Bosniers erhöhen.5. Léo LeroyLéo Leroy spielte nur noch selten, doch er trug Entscheidendes zur Basler Hausse bei.Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Gewiss: Léo Leroy hat auch in jener Phase, in welcher der FCB den Unterschied zur Konkurrenz machte, seinen Beitrag geleistet. Zuvorderst steht dabei natürlich sein Siegtreffer im Cup-Halbfinal gegen Lausanne. Allein: Seit der Länderspielpause im März, die die Wende zum Guten und zum Meistertitel bedeutete, stand er nur bei den beiden letzten der inzwischen neun Pflichtspielsiege in Folge in jener Startelf, in der er zuvor regelmässig aufgelaufen war. Dabei war in Lugano Fixstarter Leon Avdullahu gesperrt und wurden in Lausanne einige Stammkräfte geschont.Bedeutet: So wie auch Anton Kade in der entscheidenden Phase nur noch dann von Beginn an spielte, wenn andere fehlten, so ist es auch Leroy ergangen. Dies, nachdem er zuvor in aller Regel zu Fabio Celestinis Startformation gehört hatte.Das bedeutet allerdings nicht, dass er in Bezug auf die nächste Saison schlechte Karten hat: Gut möglich, dass sich das Angebot an zentralen, eher defensiven Mittelfeldspielern beim FCB stark verändert: Avdullahu wird immer wieder mit Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht, ein Verbleib Metinhos ist kostspielig und muss verhandelt werden. Das sind jene beiden Spieler, die Leroy aktuell vor der Sonne stehen, da sie zuletzt stärker geglänzt haben.Der meisterliche FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosDominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FC Basel: Thun ist Leader – doch Magnin davon nicht unbedingt überrascht

    FC Basel – Thun ist Leader – doch Magnin davon nicht unbedingt überraschtMit 13 Punkten aus fünf Spielen steht der FC Thun an der Spitze der Super League. Einen Grund dafür sieht der FCB-Trainer in der Euphorie.Mo GiesePubliziert heute um 17:52 UhrLudovic Magnin beim 1:0-Sieg des FC Basel in Sion.Foto: Pascal Muller (Freshfocus)Am Samstag trifft der FC Basel auf Thun (18 Uhr, BaZ-Liveticker). Dass die Partie des FCB gegen den Aufsteiger zugleich jene gegen den Leader sein würde, hätte vor der Saison wohl niemand gedacht. Doch Ludovic Magnin zeigt sich davon nicht wirklich überrascht: «Am Anfang einer Saison spiele ich nie gerne gegen den Aufsteiger», sagt der FCB-Trainer vor dem Spiel. Magnin spricht von einer Aufstiegseuphorie, die in Thun da sei. Diese habe der Club super genutzt. Das Ergebnis des Thuner Aufwinds sind bisher 13 Punkte aus fünf Spielen, darunter ein 4:0 gegen den FC Zürich und drei 2:1-Siege gegen Lugano, Lausanne-Sport und Luzern. Dass die Thuner aber trotz Euphorie Schwachstellen haben, die es aus Basler Sicht auszumachen gilt, zeigte sich einerseits beim jüngsten 1:1 gegen GC, aber vor allem bei der 0:1-Niederlage in der ersten Cup-Runde gegen den FC Breitenrain aus der Promotion League. Trotz des grundsätzlich defensiven Spielansatzes der Berner Oberländer erwartet Magnin am Samstag keinen Gegner, der nur hinten dichthalten will. «Ich erwarte ein Spiel, in dem sich gewisse Möglichkeiten bieten, um Fussball zu spielen, und nicht nur eine Mannschaft, die sich hinten reinstellt, wie andere es machen würden.»Der FC Basel vor ThunDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel.Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare