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FCB-Trainer Fabio Celestini

«Jetzt kann ich es endlich sagen: Wir sind Schweizer Meister»

Trainer Fabio Celestini des FC Basel jubelt nach dem Spiel gegen FC Lugano in der Super League am 10. Mai 2025.
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Fabio Celestini…

Hallo zusammen. Wie gehts?

Die Frage ist ja wohl eher: Wie geht es Ihnen?

Ganz gut. (schmunzelt)

Dominik Schmid hat gesagt, man darf ihm zur Meisterschaft gratulieren, Xherdan Shaqiri will lieber noch keine Glückwünsche. Wie ist es mit Ihnen?

Ich habe in den letzen Wochen genug gebremst, aber jetzt kann ich es endlich sagen: Wir haben die Arbeit erledigt, jetzt sind wir chweizer Meister. Es ist ein unglaubliches Gefühl – und es ist auch unglaublich, was meine Spieler heute geleistet haben.

Was haben Sie dem Team in der Halbzeit gesagt?

Wir haben es in den letzten Monaten immer gesagt: Wir sind eine Einheit und glauben an unsere Stärke. Ich ihnen nur gesagt, dass wir das schaffen können – und sie haben alle daran geglaubt. Wir haben zwei, drei Details angepasst, aber wie die Spieler danach aufgetreten sind, das ist der Wahnsinn. Für mich ist es einfach: Ich gebe einen Input und sie setzen es um. Aber dass sie vier Tore in 15 Minuten schiessen…

Wie blicken Sie jetzt zurück auf Ihre Zeit beim FCB. Sie haben den Club, wie sie immer gesagt haben, kurz vor der Challenge League übernommen. Jetzt sind Sie Meister.

Im Moment kann ich das gar nicht realisieren. Vor anderthalb Jahren waren wir ganz unten und jetzt sind da diese ganzen Emotionen. Wir haben 19 Tore in vier Spielen erzielt. Wir haben hart gearbeitet, um an diesen Punkt zu kommen. Es ist ein schönes Gefühl, dass sich all die Arbeit jetzt auszahlt.

Ihre Augen glänzen richtig.

Nein, nein. Ich… (atmet durch) Wissen Sie, ich bin ein ambitionierter Mensch und dieser Titel hat mir noch gefehlt. Ich habe immer gesagt, dass ich irgendwann mal allles in der Schweiz gewinnen will. Jetzt bin ich Meister mit dem FCB, Cupsieger mit Luzern, habe die Challenge League mit Lausanne gewonnen, bin Dritter mit Lugano geworden – und der Cupfinal kommt ganz am Ende der Saison. Etwas zu gewinnen, ist unglaublich.

Wie wird jetzt gefeiert?

Die Spieler haben mir viel davon erzählt, wie es ist, in Basel einen Titel zu gewinnen. Jetzt will ich sehen, wie es ist und wie sich das anfühlt. Aber es ist ganz klar: Wir feiern und ich habe nicht vor, heute Nacht zu schlafen.

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Oft genug ist er in den letzten Wochen darauf angesprochen worden. «Das war die pure Euphorie, herrlich!», sagt er.30 ist Dzonlagic gerade eben geworden, seine ungewöhnliche Karriere neigt sich dem Ende zu. In Schönbühl aufgewachsen, spielte der Sohn bosnischer Eltern mit 18 für den FC Bern in der 1. Liga. Innert einem Jahr schaffte er dann über die U21 des FC Thun den Sprung in die Super League. Er, der in einer Autogarage die Lehre zum Carrosserielackierer absolviert hatte, war plötzlich doch noch Profifussballer.«Ein Ausgleich zum Fussall zu haben, ist enorm wichtig.»Omer Dzonlagic, Stürmer und StudentNun ist er der Routinier, der seinen jungen Teamkollegen mit Rat zur Seite steht. Letzten Sommer begann er ein Fernstudium in Wirtschaftsinformatik, hätte er das bloss früher getan, denkt er sich nun. 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Doch der Treffer von Mohcine Bouriga zählt zu Recht wegen Abseits nicht. Vorbei ist es mit dem Walliser Startfurioso, als Benjamin Kololli ein kurioses Eigentor produziert (17.).Diese 1:0-Führung gibt dem FCB die notwendige Sicherheit, um den Gegner besser in den Griff zu kriegen. Offensiv geht aber wenig. Doch ein Pass in den Strafraum von Xherdan Shaqiri wird plötzlich zum Torschuss, weil Dominik Schmid den Ball geschickt durchlässt, und das Spielobjekt danach vorbei an Freund und Feind ins Tor kullert.Nach 45 Minuten steht es nach Torschüssen 1:2, doch der FCB führt 2:0. Anders als vor Wochenfrist in St. Gallen gibt der Leader diese Führung nicht mehr preis. Weil Sion nicht mehr kreieren kann und der FCB nicht mehr kreieren muss, plätschert das Geschehen bis zum Schlusspfiff dahin. Der Premierensieg als Leader ist aber nie in Gefahr, sodass sich Basel über den ersten dreifachen Punktgewinn seit dem 6. 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Im Innern des Stadions hingegen stimmt Aufstiegstrainer Claude «Didi» Andrey auf die Sion-Partie ein und als schliesslich die Akteure das Spielfeld betreten, tun sie das an der Hand verschiedener Fasnachtsfiguren. Die Einlaufkinder kommen diesmal in Kostümen zu ihrem grossen Auftritt.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosAuf dem Rasen gibt es drei Aufreger: Den ersten bereits nach 15 Sekunden, als Leon Avdullahu für sein Einsteigen Gelb sieht. Den zweiten nach 17 Minuten, als Benjamin Kololli seinen ehemaligen Arbeitgeber mit einem kuriosen Eigentor in Führung bringt. Der 32-Jährige köpfelt eine Flanke von Dominik Schmid völlig unbedrängt ins eigene Tor.Und auch der dritte Aufreger spielt sich rund um den Sechzehner der Gäste ab. Xherdan Shaqiri spielt den Ball von ausserhalb des Strafraums in diesen – und plötzlich liegt der Ball im Tor. Es steht nach 25 Minuten 2:0, ohne dass der FCB nur einmal aufs Sion-Tor geschossen hat…Das muss besser werdenDer Rasen! Es hat sich bereits in den vorangegangen Heimspielen in diesem Jahr gezeigt, dass das neue Grün im Joggeli noch nicht jene Qualität hat, die sich die Fussballer wünschen. Technisch sauberen Fussball zu spielen, scheint auf dieser Unterlage kein leichtes Unterfangen zu sein. Es bleibt zu hoffen, dass in den nächsten Tagen, wenn die Temperaturen in Basel steigen sollen, der Joggeli-Rasen davon profitieren kann.Das sagt der TrainerFabio Celestini ist voll des Lobes über seine Mannschaft, die die Aufgabe sehr gut gelöst habe. 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