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Die FCB-Spieler in der Einzelkritik

Bei den Noten erhält für einmal auch Marwin Hitz Abzüge

Christian Witzig von FC St.Gallen schiesst ein Tor gegen FC Basel, bewacht von Torhüter Marwin Hitz und Dominik Schmid; St.Gallen, 22.02.2025.
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Marwin Hitz: 4

Wird in den ersten Minuten durch zwei zu unplatzierte St. Galler Abschlüsse warmgeschossen, um dann lange Zeit nur noch durch aktives Mitspielen und Herauslaufen positiv aufzufallen. Das ändert sich erst in der 78. Minute, als er – mit Dominik Schmid im Weg – eine Eckball-Flanke vor der Linie abprallen lässt. Es ist Hitz’ erster nenneswerter Patzer seit ganz langer Zeit und er bringt St. Gallen zurück ins Spiel, da Witzig zum 1:2 abstaubt. Ist dann beim 2:2 unschuldig, hat aber letztlich keinen guten Abend.

Joe Mendes: 3,5

Er gewinnt an diesem Abend eigentlich sehr viele Zweikämpfe. Aber bei jenen Zweikämpfen, die er nicht gewinnt, wird es mehrmals ziemlich gefährlich – vor allem dann, wenn Geubbels über seine rechte Abwehrseite kommt. Zudem hält er sich – ob so angeordnet oder nicht – in der zweiten Halbzeit nahezu komplett mit Rushes in die gegnerische Hälfte zurück, wenn der FCB in Ballbesitz ist.

Adrian Barisic: 3,5

Ist einer von zwei Basler Stamm-Innenverteidigern, die an diesem Abend mit Fehlpässen mehr als nur einmal auffallen. Hinzu kommt, dass er vor dem St. Galler 2:2 leicht ins Schlingern kommt und so den Ball in einer Situation zum Corner ins Aus spielt, bei der dies eigentlich nicht nötig erscheint.

Jonas Adjetey: 3

Ist einer von zwei Basler Stamm-Innenverteidigern, die an diesem Abend mit Fehlpässen mehr als nur einmal auffallen. Hinzu kommt, dass er beim 2:2 das Kopfball-Duell gegen Torschütze Geubbels verliert.

Dominik Schmid: 4

Hat in der ersten Halbzeit eine gute Rettungstat und über das ganze Spiel stimmt sein Mix aus Offensiv- und Defensivarbeit. Kommt dann aber vor dem Gegentor zum 1:2 Hitz in die Quere.

Leon Avdullahu: 4

Ist an den wenigen guten Basler Ballstaffetten beteiligt und in aller Regel auf seinem Posten. Aber insgesamt ein unauffälliger Auftritt auf der doppelt besetzten Sechser-Position.

Léo Leroy: 5,5

Holt sich beim Treffer zum 1:0 einen schönen Bonus, da er den schlecht zu ihm abgewehrten Ball nicht nur ins Tor drischt, sondern davor auch den zweitletzten Pass auf Traoré gibt. Und spielt auch sonst bis zu seiner Auswechslung in der 85. wie schon gegen Lausanne eine richtig gute Partie.

Anton Kade: 4

Hat in dieser Partie keine Situation, in der er den Alleingang sucht, anstatt den besser postierten Mitspieler zu sehen. Hat auch Anteil am Basler 1:0. Hat aber von allen FCB-Offensivspielern auch am meisten Platz und macht daraus insgesamt etwas wenig, bevor in der 73. Baro für seine Position am rechten Flügel reinkommt.

Xherdan Shaqiri: 4,5

Im Grunde ist das ein genügender Auftritt des Spielmachers, der mit seinen Bällen auch schon präziser war. Weil da aber diese scharfe Eckball-Flanke drin ist, die dem FCB in der 71. das 2:0 und den vermeintlichen Sieg bringt, ist es am Ende doch wieder etwas mehr. Hinzu kommt: Er wird in der 73. Minute und bei diesem erfreulichen Zwischenstand ausgewechselt. Erst danach fallen die Gegentore.

Bénie Traoré: 4

Im Gegensatzn zur Partie gegen Lausanne steht er wieder in der Startaufstellung. Weiss dabei mit Einsatz und Balleroberungen zu gefallen, holt sich aber Abzüge, wenn es ums Konstruktive geht, da seine Ideen nicht aufgehen und seine Pässe nicht ankommen. Ist unter dem Strich noch immer auf der Suche nach seiner Form und muss – was zuletzt zum Standard-Programm von Trainer Fabio Celestini geworden ist – in der 57. Minute als erster Basler zugunsten von Philip Otele raus.

Kevin Carlos: 3

Man kann durchaus auf die Idee kommen, dass er in der 79. per Kopf aus sieben Metern auf 3:1 erhöhen müsste. Der Ball jedoch kommt zu zentral auf FCSG-Goalie Zigi. Und sonst? Fällt er primär dadurch auf, dass er immer mal wieder am Boden liegt. Zum letzten Mal in der 84., als er im Strafraum eine Schwalbe zeigt, dafür Gelb sieht und gleich darauf für Ajeti ausgewechselt wird.

Philip Otele: 5

Er kommt in der 57. für Traoré und agiert einiges stringenter am linken Flügel als sein Vorgänger. Bedrängt dabei die St. Galler so, dass sie den Ball im Strafraum verlieren und Shaqiri beinahe Zigi im näheren Eck erwischt, aber den Ball ins Aussennetz schlenzt. Irritiert vor dem Eigentor zur Basler 2:0-Führung die St. Galler Abwehr und hat in der Folge noch einen brauchbaren Abschluss (74.).

Romario Baro: 4

Wird in der 73. für Kade eingewechselt, um dessen Platz am rechten Flügel zu übernehmen. Seine bevorzugte Position ist das nicht.

Gabriel Sigua: 4

Kommt in der 73. für Shaqiri, um dessen Position im offensiven Mittelfeld zu übernehmen. Bleibt dabei ohne grosse Szenen.

Finn van Breemen: –

Ersetzt in der 85. Leroy, womit Trainer Celestini das System auf eine Dreier-Fünfer-Abwehrkette umstellt. Ist zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.

Albian Ajeti: –

Kommt in der 85. für Carlos als Mittelstürmer. Ist zu kurz im Einsatz um benotet zu werden. Hat aber in der Nachspielzeit einen gefährlichen Kopfball, der knapp am St. Galler Tor vorbeistreift. Müsste Szenen wie diese in diesem Frühjahr zu Treffern nützen, will er sich beim FCB für eine Weiterbeschäftigung ab Sommer empfehlen.

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Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosClubs aber auch wie Atlético Madrid, wo Carlos Menendez vor seiner Anstellung beim FCB arbeitete, Erfahrungen sammelte und dank derer er seit einem Jahr in Basel Impulsgeber für viele Veränderungen ist.Sportchef Daniel Stucki glaubt, dass die Arbeit, die von Menendez und dem ganzen Staff geleistet wurde, einen wichtigen Anteil am Double-Gewinn in der vergangenen Saison hatte. Trotzdem bleibt abzuwarten, wie und auch wie konstant die neuen Athletikmethoden des FC Basel Früchte tragen. Es ist ein Mix, bei dem vieles stimmen muss – und dieser Mix ist nur ein Stück eines grossen Puzzles, aus dem sich sportlicher Erfolg zusammensetzt.Aber Stucki ist überzeugt: «All das erleichtert es auch einem Cheftrainer, gewinnbringend zu wirken.» Also investiert der FC Basel nicht nur direkt in Spieler, sondern auch indirekt, um die Leistung der Mannschaft zu optimieren und der neuen Mehrfachbelastung entgegenzutreten. Der Sportdirektor will in diesem Bereich keine Möglichkeit ungenutzt lassen, die sinnvoll und erschwinglich sein könnte. Denn er will keine Ausfälle verkraften müssen, die womöglich eben doch zu verhindern gewesen wären.Xherdan Shaqiri und der FCBNewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    FCB-Trainer vor Abgang? – Fabio Celestini steht auf der Wunschliste von GetafeSpanische Medien berichten, dass der Club aus der La Liga mit dem Trainer des FC Basel Kontakt aufgenommen hat.Publiziert heute um 09:56 UhrFabio Celestini hat den FC Basel zum Schweizer Meister geformt und soll nun Angebote aus dem Ausland haben.Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkZwischen 2005 und 2010 hat Fabio Celestini 150 Spiele für den FC Getafe absolviert. Nun berichten spanische Medien, dass der 13. der La Liga mit dem Trainer des FC Basel Kontakt aufgenommen hat. Und den 49-Jährigen gefragt hat, ob er sich eine Rückkehr nach Madrid vorstellen könne – als Trainer. Gegenüber der Marça dementiert Celestini diesen Kontakt nicht. Er sagt etwa: «Getafe ist mein Zuhause.»Seit Wochen wird über die Zukunft des Romands am Rheinknie diskutiert. Anfang April noch wurden Gerüchte über einen Celestini-Abgang und mögliche Celestini-Nachfolger in Basel öffentlich. Danach startete der FCB seine meisterliche Siegesserie, und die sportliche Führung um Clubbesitzer David Degen und Sportdirektor Daniel Stucki äusserte schliesslich den Wunsch, mit Celestini in die nächste Saison zu gehen.Vorausgesetzt, der FCB-Trainer möchte das auch. Zuletzt hat Celestini immer wieder betont, wie wohl er sich bei Rotblau fühle. Aber er hat nie gesagt, wo er über den Sommer hinaus wirken wird. In seinem Fokus stand der Meistertitel und steht nun der bevorstehende Cupfinal.Doch nun heisst es aus dem Land, in dem er viele Jahre gelebt hat, dass Getafe ihn gerne beschäftigen würde. Hintergrund dieser Kontaktaufnahme ist, dass Getafe-Trainer José Bordalás zum FC Sevilla wechseln könnte. Deshalb steht Celestini – wie auch andere Trainer – auf der Wunschliste der Madrilenen.Zudem sollen weitere Clubs aus Holland oder Italien am FCB-Trainer Interesse haben, der aller Voraussicht nach in dieser Saison das Double holen wird.Vor dem letzten Ligaspiel vom Samstag gegen den Luzern und dem Cupfinal vom 1. Juni gegen die Amateure aus Biel ist also nochmals Bewegung in die FCB-Trainerfrage gekommen. Dass diese zeitnah geklärt ist, dürfte auch im Interesse des FC Basel sein. Schliesslich reist der Schweizer Meister in rund einem Monat, am 25. Juni, ins Trainingslager für die neue Saison.Der FC Basel im Mai 2025:Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare