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FCB an der Tabellenspitze

Sieben Runden vor Schluss ist der Titel zum Greifen nah

FC Basel-Spieler jubeln nach einem Tor gegen Grasshopper Club Zürich im Super League-Spiel im St. Jakob Park in Basel.
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Der FC Basel darf in der laufenden Spielzeit gleich von zwei Titeln träumen. Im Schweizer Cup steht er im Halbfinal zu Hause gegen Lausanne-Sport, und in der Meisterschaft weitete er mit dem Sieg gegen Lugano den Abstand auf die Verfolger in der Liga aus.

Nach drei siegreichen Partien in Serie liegt der FCB neu vier Punkte vor Servette und fünf Punkte vor den Berner Young Boys. Es ist das erste Mal in der laufenden Meisterschaft, dass der Tabellenführer einen solch grossen Vorsprung auf den Zweitplatzierten vorweisen kann. Zwei Partien wird der FCB nun bis zur Teilung der Liga noch bestreiten und fünf weitere, bis die Saison zu Ende ist.

Die Geschichte zeigt: Der Meistertitel ist nah

Seit der Erstaustragung der Super League in der Saison 2003/04 kam es nur zweimal vor, dass ein Leader, der sieben Runden vor Schluss mit mindestens vier Punkten Vorsprung dastand, die Meisterschaft noch verspielte.

Einmal war es der FCB. In der Saison 2005/06 hatte Rotblau vor den letzten sieben Meisterschaftsspielen fünf Punkte Vorsprung auf den FC Zürich. Am 13. Mai 2006 kam es in Basel dann zur Finalissima, bei der Iulian Filipescu in der dritten Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer für den FCZ erzielte. Aufgrund eines schlechteren Torverhältnisses ging der FC Basel leer aus, und die Zürcher feierten den Titel.

Vier Jahre später verspielten die Young Boys einen noch grösseren Vorsprung. Sechs Punkte lagen sie sieben Runden vor Schluss noch vor den Baslern. Doch das letzte Spiel der Saison gegen YB gewann der FC Basel und holte den Titel, mit drei Punkten Vorsprung auf die Berner.

Nur ein weiteres Mal kam es in der Geschichte der Super League überhaupt vor, dass der Leader sieben Spiele vor Saisonschluss nicht auch den Pokal in die Höhe stemmen durfte. In der Saison 2004/05 stand der FCB punktegleich mit dem FC Thun auf dem zweiten Platz. Die Basler spielten in der Meisterschaft eine starke Schlussphase und beendeten die Liga am Ende mit zehn Punkten Vorsprung auf Thun als Meister.

Inkonstanz macht die Super League unberechenbar

Die aktuelle Spielzeit hat aber ihre Eigenheiten. Selten war der Ausgang der Partien so unvorhersehbar und die Frage nach dem Titelfavoriten so schwierig zu beantworten. Nach neun Spieltagen lag YB auf dem letzten Tabellenrang, und nun spielen die Berner um die Meisterschaft mit. Der FCB-Titel ist also trotz der Erkenntnisse aus der Geschichte noch lange nicht in trockenen Tüchern.

Die Inkonstanz der Mannschaften zeigt sich auch in dem vergleichsweise niedrigen Punkteschnitt der Topteams der Liga. Rechnet man den durchschnittlichen Punkteschnitt des FCB aus dem Kalenderjahr 2025 hoch, würde er Ende Saison mit 68 Punkten dastehen. Rechnet man die Punkte der anderen Mannschaften auf gleichem Weg aus, so würden die Basler die Meisterschaft drei Punkte vor YB und fünf Punkte vor Servette beenden.

Noch in keiner Super-League-Saison haben 68 Punkten zum Meistertitel gereicht. Die wenigsten Punkte sammelte eine Meistermannschaft mit dem FCB in der Saison 2004/05. 70 waren es damals. Gut möglich, dass in dieser ausgeglichenen Saison auch weniger Punkte zum Titel reichen.

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Jedoch muss auch ohne Rotblaue Brille festgehalten werden, dass eine Rote Karte für dieses Einschreiten nicht fehl am Platz gewesen wäre.Die 90 MinutenDie beiden Teams begegnen sich von Anfang der Partie an auf Augenhöhe, wobei in der Startphase die etwas konkreteren Torchancen an den FC Kopenhagen gehen. Nach rund zehn Minuten ist es dann aber der FCB, der das Spiel vermehrt in die Hand nehmen kann und auch zu Möglichkeiten auf den ersten Treffer kommt. Wirklich Hochkarätiges ist aber nicht dabei. So gehen die Mannschaften mit einem 0:0 in die Halbzeit. Nach der Pause dauert es nicht einmal eine Minute bis Andreas Cornelius das Heimteam mit einem Kopfballtor in Führung bringt. In der Folge steckt der FCB nicht auf, erarbeitet sich in der 56. Minute durch Xherdan Shaqiri und in der 57. Minute durch Moritz Broschinski seine beiden besten Chancen der Partie. Wirklich Gefährliches kommt danach allerdings nicht mehr auf das Tor von Dominik Kotarski, sodass der Penalty-Treffer von Youssoufa Moukoko in der 84. Minute das Spiel entscheidet.Parken, Kopenhagen. – 34’854 Zuschauer. – SR István Kovács (Rumänien).Tore: 46. Cornelius 1:0 (Achouri). 84. Moukoko 2:0 (Foulpenalty).FC Kopenhagen (4-4-2): Kotarski; Huescas, Chatzidiakos, Gabriel Pereira, López; Larsson (80. Robert), Mattsson (64. Clem), Lerager, Achouri (61. Moukoko); Cornelius (80. Claesson), Elyounoussi.FC Basel (4-2-3-1): Hitz; Tsunemoto, Barisic, Vouilloz, Schmid; Metinho, Leroy (79. Koindredi); Soticek (79. Zé), Shaqiri (86. Eduardo), Otele; Broschinski (68. Ajeti). Bemerkungen: FCK ohne Höjer und Moalem (beide verletzt). FCB ohne Van Breemen (verletzt), Traoré (angeschlagen) und Adjetey (gesperrt). Kopenhagen ohne XXX. – Ersatzbank FCB: Salvi, Pfeiffer; Bacanin, Rüegg, Kacuri, Cissé, Rexhaj, Akahomen. – Verwarnung: 85. 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