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Nach nur sechs Monaten

Schon wieder ein neuer Rasen für das Joggeli

FC Basel gegen FC Thun, Declan Frith im schwarzen Trikot tritt gegen Finn van Breemen im rot-blauen Basel-Trikot, 11. Januar 2025.
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In Kürze:

  • Der Rasen im St.-Jakob-Park wurde wegen schlechter Qualität ausgetauscht.
  • Die Sanierungskosten beliefen sich auf 1,3 Millionen Franken.
  • Belastungen durch Grossveranstaltungen erfordern einen weiteren Rasenaustausch bis Juli.

Es war eine holprige Angelegenheit am Samstag. Als der FC Basel zum Testspiel gegen den FC Thun antrat, war die Spielunterlage im St.-Jakob-Park nur schwer zu bespielen. Was nicht nur am winterlichen Wetter, sondern auch an der Rasenqualität lag. Dass Letztere mangelhaft ist, hat der regelmässige Besucher im Joggeli bereits in den letzten Heimspielen des vergangenen Jahres festgestellt.

Das erstaunt insofern, als das Grün erst im Juli ausgewechselt wurde, nachdem das Vorgängermodell ausgedient hatte. Eine umfassende Sanierung war notwendig, um die drei obersten Schichten inklusive Drainage, Heizung und Kühlung wieder auf Vordermann zu bringen. Der damalige CEO Chris Kauffmann sagte noch im Oktober zu dieser Zeitung: «Es ist eine Investition, durch die wir langfristig profitieren.» 1,3 Millionen Franken hat die Sanierung gekostet, rund 200’000 Franken allein der Rasen.

Neuer Rasen gegen FC Sion bespielbar

Doch noch vor dem ersten Pflichtspiel des Jahres 2025 handeln die Verantwortlichen ein nächstes Mal, wenn es um das satte Grün geht, das zuletzt eben alles andere als satt daherkam: Der damals verlegte Rollrasen wird in diesen Tagen aus dem Joggeli entfernt und ein neuer Rasen verlegt. Dieser soll wieder Super-League-würdig sein.

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Der Zeitplan dafür ist klar vorgegeben: In der Heimpartie vom 26. Januar gegen den FC Sion wird der FCB erstmals auf dem neuen Rasen antreten. Es heisst, dass die rund zwei Wochen reichen, damit Rotblau wieder unter besseren Bedingungen in Basel Fussball spielen kann. 

Allerdings wird auch der neue Rasen grossen Belastungen ausgesetzt sein: Noch vor Ende der Saison 2024/25 wird Mitte Mai im Stadion das Public Viewing des ESC stattfinden, und Anfang Juli steht im St.-Jakob-Park die Uefa Women’s Euro an.

Es ist davon auszugehen, dass zwischen diesen beiden Grossanlässen der nun verlegte Rasen bereits wieder ausgetauscht werden muss. Denn aus dem Zürcher Letzigrund etwa ist bekannt, wie die grüne Unterlage nach einem Konzert mit Zehntausenden Besuchern aussehen kann. So, wie eben ein Fussballrasen nicht daherkommen soll.

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Kurz vor der Pause profitiert Rüegg von der schlechten Spielunterlage im St.-Jakob-Park: Sion kann kontern, Rüegg stolpert auf dem Rasen und fällt in den Gegenstoss der Gäste. In der 77. Minute wird er nach einem soliden Auftritt durch Joe Mendes ersetzt.Adrian Barisic: 4,5Zusammen mit Finn van Breemen bildet der Bosnier ein Innenverteidigerduo, das in dieser Saison zum ersten Mal in dieser Konstellation zusammen spielt. Barisic macht seine Sache gut und ist mitverantwortlich, dass Sion bis zur Schlussphase nur zu wenigen Chancen kommt.Finn van Breemen: 4,5Es ist Van Breemens erster Startelfeinsatz seit dem 31. August des letzten Jahres. Der Gegner damals? Der FC Sion. Abgesehen von seinem Ballverlust in der 3. Minute, der Berdayes’ Chance einleitet, lässt er zusammen mit Verteidigerkollege Adrian Barisic wenig zu. Der Niederländer versucht es auch immer wieder mit langen Bällen in die Spitze, diese finden aber meist keinen Abnehmer. In der 80. Minute gelingt ihm beinahe das 3:0, als er einen Basler Eckball per Hacke an die Lattenoberkante lenkt.Dominik Schmid: 5Der Basler Linksverteidiger ist an beiden FCB-Treffern in der ersten Halbzeit mitbeteiligt. Beim Kololli-Eigentor zum 1:0 ist er mit seiner Flanke der Vorbereiter, bei Shaqiris 2:0 verwirrt er mit seiner Bewegung zum Ball Fayulu entscheidend. Defensiv löst seine Aufgabe ebenfalls solide.Leon Avdullahu: 4Erst 15 Sekunden ist die Partie alt, da sieht Avdullahu für ein Foul an Mohcine Bouriga bereits Gelb. Danach hält sich der 21-Jährige aber zurück und lässt sich keine groben Vergehen mehr zu Schulden kommen. In der 77. Minute wird er durch Metinho ersetzt.Léo Leroy: 4Nach seinem guten Auftritt in St. Gallen ist von Leroy gegen Sion nicht viel zu sehen. Wirklich auffallen tut er erst in der 83. Minute, als er Kevin Bua auf den Fuss steht und dafür verwarnt wird. Weil er aber mit Avdullahu das Zentrum in Basler Spiel dichtmacht, ist seine Leistung genügend.Anton Kade: 3,5Der Deutsche hat in der 14. Minute den ersten Abschluss der Basler in dieser Partie, schiesst jedoch knapp am Sion-Tor vorbei. Kurz nach der Pause hat er in der 48. Und 50. Zwei weitere Möglichkeiten aus aussichtsreicher Position, scheitert aber erst an Sion-Goalie Fayulu und später am Bein eines Sittener Verteidigers. Ansonsten kann Kade wenig Ausrufezeichen im Basler Offensivspiel setzen.Xherdan Shaqiri: 4,5Auch dem Basler Captain will in dieser Partie nicht allzu viel gelingen. Seine Eckbälle und Freistösse kommen ungewöhnlich oft nicht bei den Mitspielern an. Dennoch holt sich Shaqiri seinen nächsten Skorerpunkt: In der 26. Minute geht sein Pass in den Sittener Strafraum an Mitspieler und Gegner vorbei und wird schlussendlich zum 2:0. Bereits nach 63. Minuten wird er durch Gabriel Sigua ersetzt. 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Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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