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FC Basel «uswärts dehei»

Mini-Platzsturm und Torfestival beim SC Dornach

Klares Resultat: Der FC Basel gewinnt mit 6:0.
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In Kürze:

  • FC Basel trat gegen SC Dornach in der Testspiel-Serie «uswärts dehei» an.
  • Das Spiel endet mit einem 6:0-Sieg für die Basler.
  • 2300 Zuschauende sorgten für eine gelungene Volksfeststimmung auf der Sportanlage.
  • Eine Autogrammstunde nach dem Spiel bot Fans die Gelegenheit, die Stars zu treffen.

Vom Stade Municipal in Yverdon auf die Sportanlage Gigersloch in Dornach. Von der Super League in die 2. Liga interregional. So sieht das Programm des FC Basel dieser Tage aus. Möglich macht es die Testspiel-Serie «uswärts dehei» im Rahmen derer der FCB am Mittwochabend gegen den SC Dornach antritt. 

Dabei geht es zwar auch ein bisschen darum, dass die Profis während der Nationalmannschaftspause im Rhythmus bleiben und Trainer Fabio Celestini jenen Spielern, die in den Pflichtspielen weniger zum Einsatz kommen, einige Minuten zugestehen kann. Doch im Vordergrund soll die Verbundenheit mit der Region und der Volksfest-Charakter des Anlasses stehen. Dies ist den Veranstaltern augenscheinlich geglückt. 2300 Zuschauende sind auf die Sportanlage gekommen und schienen gut gelaunt.

Für das Spiel stellt der FCB derweil grösstenteils eine zweite Garde auf. Dabei sind Albian Ajeti, Bradley Fink und Léo Leroy jene Spieler in der Startelf, die in der Saison bislang am meisten Einsatzzeit erhielten. Auch zwei Akteure aus dem Nachwuchs stellt Fabio Celestini von Beginn an auf: Yannick Schweizer und Eliah Jordan. 

Selfies mit Mirko Salvi

Der FCB braucht sodann einige Minuten, um wirklich ins Spiel zu finden. Erst in der 22. Minute kann Bradley Fink Rotblau in Führung bringen. Kurz darauf gelingt Benjamin Kololli das 2:0 und in der 32. Minute ist es erneut Bradley Fink, der zum 3:0-Pausenstand trifft. Den Aufreger der ersten Halbzeit stellt aber keines dieser Tore dar, sondern ein Mini-Platzsturm, der um die 39. Minute über den Rasen huscht. Dann nämlich fassen sich rund ein halbes Dutzend junge Fans ein Herz und rennen zu FCB-Goalie Mirko Salvi, um sich ein Selfie zu sichern. Die Partie wird kurz unterbrochen. 

Für die zweite Halbzeit wechseln beide Teams durch. Sodass aufseiten der Basler, abgesehen von Goalie und Star Mirko Salvi und Emmanuel Essiam, lediglich Nachwuchsspieler auf dem Feld sind. Dornach auf der anderen Seite wechselt gleich zehn Spieler aus. Einzig Captain Fahdy Abel bleibt auf dem Feld. 

An den Spielanteilen und dem Verlauf der Partie ändert das aber nicht viel. Der FCB hat die Kontrolle auch in der zweiten Halbzeit und kann durch die Treffer von Alexis Casadai, Eliah Jordan und Noah Streit die Partie schliesslich mit 6:0 gewinnen. Der SC Dornach erspielte sich über die 90 Minuten aber durchaus die eine oder andere Chance. Zu nennen wären hier der Schuss von Eron Xheladini in der 41. Minute und jener von Jamie Chiaradia zu Beginn der zweiten Halbzeit.  

Autogrammstunde – mit Shaqiri

Nun ist es aber nicht so, dass die Fans am Mittwochabend damit schon nach Hause geschickt werden. Denn für jene, die wegen ihrer grossen Vorbilder und Stars auf die Sportanlage Gigersloch gekommen, und womöglich durch deren ausgebliebenen Einsatz enttäuscht sind, gibt es nach dem Spiel noch eine Autogrammstunde, bei der sie alle mit dabei waren. Ja, auch Xherdan Shaqiri, der nicht im Kader stand.

Dann ist auch der zweite Durchgang von «uswärts dehei» vorüber. Nachdem im Jahr 2023 der FC Bubendorf, der FC Wallbach-Zeiningen und der FC Breitenbach in den Genuss eines Spiels gegen die Profis gekommen waren, waren es in diesem Jahr der VFR Kleinhüningen und abschliessend der SC Dornach. Vonseiten des FC Basel heisst es, eine Fortsetzung sei für nächstes Jahr geplant. Wann diese lanciert wird, ist aber noch nicht sicher. 

Für den SC Dornach geht der Ligabetrieb bereits am kommenden Samstag weiter.  Dann trifft er in der 2. Liga interregional um 16 Uhr auswärts auf den FC Ajoie-Monterri. 

Beim FC Basel ist das Programm hingegen erst einmal weniger streng. Jene Spieler, die nicht zur Nationalmannschaft gereist sind, haben nach einer Trainingseinheit am Donnerstag ein verlängertes Wochenende vor sich. Am Freitag, Samstag und Sonntag trainieren Fabio Celestini und seine Mannschaft nicht. Am Montag darauf beginnt dann die Vorbereitung auf das Super-League-Spiel gegen Servette. Dieses findet am Sonntag, den 24. Oktober, um 16.30 Uhr (BaZ-Liveticker) statt.

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Doch nach der Länderspielpause schaltete er noch einen Gang höher, machte sich zum unumstrittenen Stammspieler und sorgte mit fünf Toren und zwei Assists hinter Shaqiri für die entscheidende Differenz. Inzwischen ist er so bei acht Liga-Treffern im zweiten Halbjahr angelangt – das ist nur einer weniger, als im Vorjahr Thierno Barry im gleichen Zeitraum gelang, womit dieser den Baslern damals den Klassenerhalt sicherte.Im Gegensatz zum Franzosen feierte Otele im April allerdings bereits seinen 26. Geburtstag, was eher für einen Verbleib in Basel spricht. Dann, wenn der FCB bereit ist, die rund 3,5 Millionen Franken zu bezahlen, die seine Kaufoption beinhalten soll – oder es den Baslern gelingt, einen tieferen Übernahmepreis zu vereinbaren.Verlierer des Endspurts1. 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Und auch klar ist: Käme es bei Adjetey zu einem Transfer, wird dies die ohnehin intakten Startelf-Chancen des 23-jährigen Bosniers erhöhen.5. Léo LeroyLéo Leroy spielte nur noch selten, doch er trug Entscheidendes zur Basler Hausse bei.Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Gewiss: Léo Leroy hat auch in jener Phase, in welcher der FCB den Unterschied zur Konkurrenz machte, seinen Beitrag geleistet. Zuvorderst steht dabei natürlich sein Siegtreffer im Cup-Halbfinal gegen Lausanne. Allein: Seit der Länderspielpause im März, die die Wende zum Guten und zum Meistertitel bedeutete, stand er nur bei den beiden letzten der inzwischen neun Pflichtspielsiege in Folge in jener Startelf, in der er zuvor regelmässig aufgelaufen war. Dabei war in Lugano Fixstarter Leon Avdullahu gesperrt und wurden in Lausanne einige Stammkräfte geschont.Bedeutet: So wie auch Anton Kade in der entscheidenden Phase nur noch dann von Beginn an spielte, wenn andere fehlten, so ist es auch Leroy ergangen. 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