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Der FC Basel sendet mit dem 6:0 ein «Zeichen an die Liga»

Die Spieler des FC Basel feiern den 6:0-Sieg gegen Servette mit den mitgereisten Fans.

Es hat nicht viel gefehlt zu einem perfekten Nachmittag des FC Basel: der erste Sieg gegen Servette in Genf seit mehr als zehn Jahren. Kein Gegentreffer, fünf Torschützen, sechs Tore. Der höchste Sieg in der Liga seit dem November 2016 und der höchste Auswärtssieg seit dem April desselben Jahres. Eigentlich alles perfekt – wenn da nicht Thibault Klidje gewesen wäre.

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    AboNach dem FCB-Sieg gegen GC – Ludovic Magnin zeigt sich erleichtert über einen erkämpften SiegDer FC Basel bezwingt GC mit 2:1 und ist das klar besser Team. Trotzdem muss er zeitweise um die drei Punkte zittern.Publiziert: 02.08.2025, 23:59Ludovic Magnin beim Spiel gegen GC.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer Mann des TagesPhilipp Otele ist der Spieler dieses Spiels. Und er wäre es wahrscheinlich auch gewesen, wenn er nur ein Tor erzielt hätte. Von keinem anderen Spieler auf dem Feld geht eine vergleichbare Gefahr aus. Wenn der 26-jährige Nigerianer an den Ball kommt, darf man immer damit rechnen, dass etwas passiert – aber man weiss nie, was. Manchmal sprintet er mit seinem Tempo die Linie hinunter und schlägt eine Flanke zur Mitte, dann zieht er mit einem Dribbling am Gegner vorbei und spielt einen öffnenden Pass – oder schliesst wie beim 1:0 selbst ab. Und beim 2:1 zeigt Otele, dass er auch per Kopf gefährlich sein kann. Trainer Ludovic Magnin sagt nach dem Spiel, «Er hat es sich verdient, weil er viel für die Mannschaft gearbeitet hat», und stimmt zu, wenn Otele als Man of the Match bezeichnet wird. Dominik Schmid, der mit Otele auf der linken Seite spielt, wählt das Wort «sensationell». Er fügt mit einem Augenzwinkern an, dass er seinen Mitspieler aber auch immer wieder zur Defensivarbeit pushen müsse.Aus Basler Sicht hat es nun eine hohe Priorität, Otele im Club zu halten. Doch die beiden jüngsten Tore zusammen mit den neun Treffern und vier Assists der Rückrunde dürften Begehrlichkeiten geweckt haben. Ende Juni kursierte das Gerücht, dass Sheffield United und Clubs aus der Bundesliga an Otele interessiert sein sollen. Seither war es diesbezüglich ruhig. Das Transferfenster ist in den meisten grossen europäischen Ligen noch bis zum 1. September geöffnet.Die 90 MinutenIm Vergleich zur Niederlage gegen St. Gallen nimmt Ludovic Magnin zwei Änderungen in der Startformation vor. Junior Zé ersetzt den verletzten Bénie Traoré und Metinho spielt für Koba Koindredi. In Sachen Taktik bleibt derweil vieles gleich. Der FCB will dominant sein, läuft gerade zu Beginn sehr hoch an. Doch mit dem Toreschiessen tut sich der FCB trotz hoher Spielanteile und Chancen für 44 Minuten schwer. Erst kurz vor der Pause, GC kam gerade besser ins Spiel, erzielt Philip Otele nach einem Basler Ballgewinn im Mittelfeld das 1:0. Auch danach ist der FCB dominant, doch lässt er zu viele Chancen aus. So kommt GC entgegen dem Spielverlauf in der 69. Minute nach einem Eckball zum Ausgleich. Nur sechs Minuten später ist es erneut Philip Otele, der nach einem Freistoss von Xherdan Shaqiri per Kopf trifft. In der Schlussphase versucht GC noch einmal, nach vorne zu spielen, doch wirkliche Gefahr entsteht nicht.St.-Jakob-Park. – 25’556 Zuschauer. – SR Wolfensberger. Tore: Tore: 45. Otele 1:0 (Schmid). 69. Paskotsi 1:1 (Zvonarek). 75. Otele 2:1 (Shaqiri) FCB (4-2-3-1): Hitz; Tsunemoto, Adjetey, Vouilloz, Schmid; Metinho, Leroy; Zé (55. Kade), Shaqiri, Otele (88. Koindredi); Ajeti (76. Carlos). GC (3-4-3): Hammel; Abels, Decarli, Paskotsi; Marques (55. Giandemonico), Hassane (81. Mantini), Zvoranek, Stroscio (55. Arigoni); Plange, Muci (61. Diarrasouba), Jensen. Bemerkungen: FCB ohne Van Breemen, Traoré und Rüegg (alle verletzt), Spycher, Pfeiffer; Asiedu, Akahomen, Bacanin, Essiam, Kacuri und Gauto (alle kein Aufgebot). – Ersatzbank FCB: Salvi; Soticek, Sigua, Barisic, Cissé, Eduardo. – Verwarnungen: 13. Hasane (Foul). 24. Muci (Foul). 29. Decarli (Foul). 58. Otele (Unsportlichkeit). 78. Paskotsi (Foul). – Startelfdebüt von Junior Zé. – Xherdan Shaqiri wurde vor dem Spiel als Torschützenkönig der vergangenen Saison geehrt.Die UnparteiischenBei den grossen Entscheidungen liegen die Unparteiischen um Schiedsrichter Sven Wolfensberger richtig. So wurde das 1:0 von Philip Otele trotz Reklamationen richtigerweise nicht vom VAR zurückgenommen. Korrekt ist auch, dass Xherdan Shaqiri in der 58. Minute keinen Penalty zugesprochen bekommt. Der Basler Captain macht zu viel aus dem Halten von Imourane Hassane. Eine tadellose Leistung der Unparteiischen war das allerdings nicht. Da waren zu viele kleine Entscheidungen, die bei genauerem Hinschauen Diskussionsbedarf bieten.Die Stimme zum SpielTrainer Ludovic Magnin sagt nach seinem ersten Sieg als FCB-Trainer: «Ich bin erleichtert – als neuer Trainer braucht man den ersten Sieg. Dieser war erkämpft, aber wenn man die Statistik anschaut, muss man nicht darüber diskutieren, dass er verdient war.»Gerade in der ersten Halbzeit habe man auf ein Tor gespielt, gepowert und viele Torchancen erarbeitet. Jedoch fehle im Abschluss weiterhin die Sauberkeit.Das FazitDer FC Basel gewinnt das zweite Saisonspiel gegen GC. Das ist gut. Die Art und Weise, wie er das tut, weiss jedoch nicht vollends zu überzeugen. Als Double-Sieger mit dem Meistertitel als Ziel muss der Anspruch sein, dieses GC deutlich zu bezwingen. Doch vor allem die Effizienz, aber auch das Verteidigen beim Eckball, der zum Gegentreffer führt, geben Fragen auf. Gut vorstellbar, dass eine solche Leistung – trotz des dominanten Auftritts – gegen YB nicht zum Sieg reichen würde.So geht es weiterDas nächste Spiel bestreitet der FC Basel bereits am kommenden Mittwoch um 20.30 Uhr (BaZ-Liveticker) im Joggeli gegen YB. 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  • Ajeti fällt einige Wochen aus: Er kehrte zurück, spielte dreimal und verletzte sich

    – Er kehrte zurück, spielte dreimal und verletzte sich Albian Ajeti muss aufgrund eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel für einige Wochen pausieren. Das wirft eine Frage auf. Publiziert heute um 21:00 UhrAlbian Ajeti beim Cupspiel gegen den FC Lugano.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Auf den ersten Startelf-Einsatz nach der Rückkehr folgt sogleich der erste Rückschlag. Albian Ajeti hat sich beim Cupspiel gegen den FC Lugano einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen. Das verkündet der FC Basel am Donnerstag danach. Bemerkenswert ist das, weil man eigentlich nicht so früh mit Einsätzen für den einstigen Super-League-Torschützenkönig rechnen konnte. Bei Ajetis Ankündigung am 1. Februar hiess es nämlich noch, er solle «behutsam wieder an sein athletisches Topniveau herangeführt werden». Was darunter in zeitlicher Hinsicht zu verstehen war, wusste auch FCB-Trainer Fabio Celestini nicht. Er sagte damals, niemand könne sagen, wann Ajeti wieder fit sei. Es konnte sich um Wochen handeln. Eventuell auch um Monate. Schliesslich ging es 16 Tage. Bei der 1:2-Niederlage gegen GC am 17. Februar gab Ajeti sein Comeback. Das dürfte auch die Optimisten unter den FCB-Fans überrascht haben. Beim darauffolgenden Spiel gegen Yverdon spielte er erneut. Und am letzten Mittwoch dann vorerst ein letztes Mal. Nun ist er verletzt und wird laut der Mitteilung des FC Basel für «einige Wochen» ausfallen. Das wirft insbesondere eine Frage auf: War es für Ajeti schlicht zu früh, wieder zu spielen? Abschliessend lässt sie sich nicht beantworten, denn Ajetis aktuelle Fitness-Werte kennt nur der FCB. Es ist aber stark davon auszugehen, dass der Club den Stürmer nicht zu Einsätzen hätte kommen lassen, wenn die Werte nicht gepasst hätten. Dass Ajeti so früh bereits wieder einsatzbereit war, hängt dann wohl damit zusammen, dass er sich in den Trainings besonders motiviert zeigte. Dies deutete FCB-Präsident David Degen am Montag im Podcast «Yynedruggt» an. Fakt ist nun, dass Ajeti dem FCB in den wichtigen Spielen vor der Aufteilung der Liga in zwei Gruppen fehlen wird. Vor unlösbare Probleme dürfte das die Basler aber nicht stellen. Einerseits, weil Ajetis Leistungen in seinen drei Teileinsätzen nicht gut waren. Andererseits, weil man ursprünglich wohl ohnehin nicht mit einer so baldigen Rückkehr des Stürmers gerechnet hatte. Das Cup-Aus des FC Basel«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastAn dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare