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«David Degen trifft seine Entscheidungen unabhängig von seinem Bruder»

Kevin Rüegg, Rechtsverteidiger beim FC Basel.

Kevin Rüegg, wie ist es, als Zürcher beim FC Basel zu spielen?

Das ist schon speziell. Ich wusste, dass ich nicht von Anfang an der Liebling der Fans sein würde. Ich wusste, dass es kritische Stimmen geben würde. Aber mir war wichtig, dass ich den nächsten Schritt machen kann. Und Basel war der Club, der mir das ermöglicht hat. Jetzt möchte ich auf dem Platz überzeugen. Man muss nicht mein grösster Fan sein, aber man soll sehen, dass ich alles für den FCB gebe.

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    Die Frage nach dem 0:1 gegen GC – Hat der FC Basel seine beste Saisonphase bereits hinter oder noch vor sich?Das Jahr endet mit einer Pleite und zwei Punkten aus den letzten drei Ligaspielen. Auf den goldenen Herbst folgt die Winterstarre.Publiziert heute um 14:10 UhrZum Schluss wieder erfolglos: Kevin Carlos und der FC Basel verlieren gegen GC und Justin Hammel.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkNach der 0:1-Heimniederlage gegen den Grasshopper Club Zürich musste man Daniel Stucki gar nicht erst explizit nach der jüngsten Formkurve des FC Basel fragen. «Wir erleben bereits das dritte Tief in diesem Halbjahr», stellte der Sportdirektor des FC Basel gleich selbst fest, dass die letzten zwei Wochen mit zwei Punkten aus drei Ligaspielen und einem Elfmeter-Sieg im Cup gegen Sion keine guten gewesen sind: «Im Prinzip haben wir dreimal ein Remis erreicht und dann zum Abschluss verloren. Das ist nicht, was wir uns vorgestellt haben.»Es ist dies der eine, letzte Eindruck, von dem es immer heisst, er bleibe. Es gibt aber auch andere Impressionen. Allen voran jene eines goldenen Herbsts, als die Basler im Oktober und November sechs Siege in sieben Meisterschaftspartien feierten, damit zwischenzeitlich an die Tabellenspitze stürmten. Und es gibt auch jetzt ebendiese Tabelle, die den FCB unwiderruflich als eine der besten drei Mannschaften der bisherigen Saison führt.Wohin die Reise im Frühjahr gehen wird, weiss keiner. Wird der FCB noch einmal so auftrumpfen, wie er das eben noch tat?Es gibt Argumente dafür: Die Equipe hat im Sommer via Transfermarkt abermals einschneidende Veränderung erfahren. Im Januar sind keine wirklichen Retuschen vorgesehen, so dass begünstigt durch die erste gemeinsame Vorbereitungsphase weiter zusammenwachsen kann, was sich zwischenzeitlich bereits final gefunden zu haben schien. Hinzu kommt: Der Anteil an jungen Spielern, die mehr als nur Bankdrücker sind, ist beachtlich. Im Schnitt müssten sich diese weiterentwickeln – so, dass mit ihrer Entwicklung auch die Mannschaftsleistungen reifer werden.Dem gegenüber stehen zwei Dinge. Zum einen entwickeln sich junge Spieler zwar, werden aber nicht über Nacht zu Routiniers. Entsprechend muss mit weiteren Leistungsschwankungen gerechnet werden. Zum anderen ist da der Gedanke, dass der tolle Herbst womöglich dem Umstand geschuldet war, dass der Spielplan den Baslern Gegner bescherte, die entweder zum Schwächsten gehören, was diese Liga bietet (zweimal Winterthur, einmal Yverdon) oder sich gerade im Formtief befunden haben (Young Boys, St. Gallen, Servette).Sicher ist: Sechs Siege in sieben Partien muss man erst einmal erreichen. Und wenn man das im Frühjahr nochmals schafft, wird man auch am Ende der Saison ziemlich weit vorne in der Tabelle anzutreffen sein.Der FC Basel verliert zum Jahresabschluss gegen GCDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    MeinungAboBester Spieler der Super League – Sanches statt Shaqiri. Das ist ein Witz. Und zwar ein schlechter!Die Fussballer der Super League haben ihren besten gekürt. Und dabei vor allem eines bewiesen: fehlenden Sachverstand.Kommentar von Publiziert heute um 14:34 UhrTrägt den FCB auf seinen breiten Schultern: Xherdan Shaqiri leistet gerade Historisches. Und wird von seinen Kollegen doch übergangen.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkAm Montag wurde in Aarau der beste Spieler der Saison 2024/25 gekürt. «Golden Player Awards» nennt sich die Veranstaltung. Das Wahlgremium: die Fussballprofis der Super League. Diese seien bestens geeignet, zu beurteilen, wer diese Auszeichnung für die Leistungen auf dem Platz erhält, schreibt die «Swiss Association of Football Players», die die Wahl veranstaltet und die offizielle Profispielervereinigung der Schweiz ist.Am besten geeignet? Offenbar nicht. Ganz und gar nicht.Das diesjährige Ergebnis der Wahl, die seit 2006 durchgeführt wird, mutet wie ein Witz an. Und zwar wie ein schlechter. Die Spieler sind auf die absonderliche Idee gekommen, dass ihr bester nicht Xherdan Shaqiri heisst. Sondern Alvyn Sanches. Darauf muss man erst einmal kommen.Shaqiri steht nach 30 Ligapartien bei 15 Toren und 20 Vorlagen, er ist bester Goalgetter und bester Vorbereiter in einem. Er kann sogar damit liebäugeln, die Bestmarke von Stéphane Chapuisat aus der Saison 2003/04 zu übertreffen. Die Sturmgrösse kam damals für YB auf 43 Skorerpunkte.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosShaqiri leistet gerade Historisches. Vor allem ist er es, der den Club, der vor einem Jahr den peinlichen Gang in die Abstiegsrunde nehmen musste, in den kommenden Meister verwandelt hat. Gut, Besitzer David Degen, Trainer Fabio Celestini und einige andere haben daran auch ihren Anteil. Aber ohne den Zugang Shaqiris wäre dieser Höhenflug nicht möglich gewesen.Er, der Spektakelmacher mit dem stählernen Selbstvertrauen, ist der Spiritus Rector der Basler Rückkehr auf den Meisterthron. Er sprach schon bei seiner Vorstellung letzten Sommer vom Titel, was da noch ziemlich absonderlich klang. Und lieferte dann nach kurzer Anlaufzeit eindrücklich. Er verzückte mit Schlenzern und Steilpässen, Finten und frechen Interviews. Und zeigte eine Konstanz, die man sich von ihm nicht gewohnt war. Keine einzige Partie hat er verpasst.War es Mitleid? Oder Neid?Wie also können die Spieler der Super League nur darauf kommen, ihm Sanches vorzuziehen? Entschuldigend kann nur eingewendet werden, dass Wahlschluss Ende März war. Was schon mal erstaunlich ist, weil ja entscheidend sein sollte, wer in der entscheidenden Phase der Saison liefert. Während Sanches seither verletzt fehlt, hat Shaqiri mit 5 Toren und 7 Vorlagen seine herausragenden Darbietungen gar noch einmal getoppt. Alvyn Sanches geht in diesen Tagen an Krücken. Vielleicht hat das seine Kollegen zu dieser absurden Wahl verleitet.Foto: Pascal Muller (Freshfocus)Ende März lag hinter Shaqiri seine schwächste Phase in Basel. Der FCB kam ins Straucheln. Derweil verletzte sich Sanches bei seinem ersten Länderspieleinsatz für die Schweiz in Nordirland schwer am Knie. Mitleid mag bei seiner Wahl eine Rolle gespielt haben, vielleicht sogar Neid, weil Shaqiri erreicht hat, wovon seine Kollegen nur träumen.Mit Sachverstand jedenfalls kann die Wahl nicht begründet werden. Auch wenn Sanches ein wunderbarer Fussballer ist, der mit dem Ball fast so Erstaunliches anstellt wie Shaqiri. Und der mit 12 Toren und 4 Assists tatkräftig dazu beigetragen hat, dass Lausanne den Sprung in die Meisterrunde schaffte. Aber der beste Spieler? War er nie und nimmer.Nur zwei Basler, aber drei YB-SpielerSanches’ Wahl ist nicht das einzige Kuriosum. Es wurde auch die Top 11 der Super League gekürt. Und in dieser sind gleich drei Spieler von YB zu finden. Und damit einer mehr als von Basel. Diese Young Boys also, die ihre schwächste Saison seit langem absolvieren. Auch das ist ein schlechter Witz.Zumal einer der Berner, die den Sprung in die Equipe schafften, Jaouen Hadjam ist. Ein Linksverteidiger, den viele YB-Fans lieber als Flügel sehen würden, weil er in der Defensive oft zum Sicherheitsrisiko verkommt.Absurd ist das allemal. Aber nicht einmal das Absurdeste nach dieser Wahl.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosMehr zum Höhenflug von Xherdan ShaqiriNewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Wuillemin arbeitet als Sportredaktor bei Tamedia und schreibt seit 2010 über Sportthemen – mit Fokus auf Fussball.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    Die Frage nach dem FCB-Spiel – Ist dieser FC Basel bereit für Lugano?Die Basler siegten nach der Nationalmannschaftspause zweimal in Folge. Mit Lugano wartet am Sonntag aber ein schwierigerer Gegner.Publiziert heute um 10:56 UhrDie letzten beiden Spiele konnte der FC Basel gewinnen. Mit Lugano wartet am Sonntag aber eine grosse Herausforderung auf die Basler.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkNach dem Sieg gegen den Grasshopper Club aus Zürich führt der FC Basel die Tabelle der Super League wieder an. Mit einer Heimniederlage gegen die Berner Young Boys musste Fabio Celestinis Mannschaft auf dem zweiten Rang in die Nationalmannschaftspause. Die Reaktion auf dieses 1:2 von Mitte März ist gelungen: Zwei Siege aus zwei Spielen bedeuten die erneute Tabellenführung. Geht es nach dem FCB, soll diese Platzierung am Sonntag gegen den FC Lugano verteidigt werden.Dank den jüngsten Siegen steht der FCB nun mit Sicherheit in der Meisterrunde. Damit wird das Basler Selbstvertrauen weiter gestärkt. Im Spiel gegen GC gelang es den Baslern, vor allem in der ersten Halbzeit, immer wieder gefährlich vor GC-Torhüter Justin Hammel aufzutauchen. Eine höhere Führung wäre vor dem Anschlusstreffer durch die Zürcher durchaus möglich gewesen.Zudem lies die Basler Abwehr kaum etwas zu. Verteidigt der FCB auch am Sonntag gegen Lugano so solidarisch, werden die Tessiner Mühe bekunden, gefährlich zu werden. Den Baslern kommt auch gelegen, dass sie vor heimischer Kulisse im Joggeli spielen dürfen und dass die Bianconeri zuletzt Formschwierigkeiten bekundeten.Klar ist aber auch, dass mit dem FC Lugano ein weitaus besserer Gegner als es zuletzt Winterthur und GC waren gegen den FCB spielt. Die Tessiner liegen nur vier Punkte hinter Rotblau zurück und mit einem Sieg wären sie wieder voll im Titelrennen mit dabei.Auch die Bilanz aus den letzten Begegnungen spricht für die Luganesi. Gerade einmal einen Punkt konnten die Basler in den letzten vier Ligabegegnungen gewinnen. Der letzte Basler Sieg gegen die Tessiner gelang im Juni 2023.Ebenfalls hat der FC Lugano im Vergleich zum FCB zwei Tage mehr, um sich auf das Spiel am Wochenende vorzubereiten. Die Tessiner spielten unter der Woche bereits am Dienstag und nicht wie die Basler erst am Donnerstag.Ob der FCB die Siegesserie ausbauen kann und damit dann auch mit Sicherheit die Tabellenführung verteidigen würde, zeigt sich am Sonntag ab 16.30 Uhr.Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenYomo Isler ist Praktikant bei der Basler Zeitung. Er schloss 2024 die Matura am Gymnasium am Münsterplatz ab und ist seit Februar 2025 als Praktikant bei der BaZ tätig.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare