Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.

In dieser Statistik ist der FC Basel einsame Spitze

13 der 41 Spieler, die in dieser Super-League-Saison für den FCB auf dem Platz standen.

Es gibt nicht viele Kategorien, in denen der FC Basel in dieser Saison seine Konkurrenten hinter sich lässt. In einer aber ist er einsame Spitze: Kein anderes Team hat auch nur annähernd so viele verschiedene Spieler eingesetzt, wie der FCB das tat. Mittlerweile sind es 41. 

Dass das eine Menge sind, zeigt der Vergleich mit den anderen Teams aus der Super League. Auf Platz zwei dieser Wertung befinden sich GC und Yverdon Sport mit lediglich 32 Spielern, also 9 weniger als der FCB. Tatsächlich liegen diese beiden Mannschaften damit näher an jenem Team, das die wenigsten Spieler eingesetzt hat – der FC Zürich mit 26 –, als an den Baslern.

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Auch der Blick in die Liga-Historie zeigt, dass sich der FCB mit seinen 41 Spielern in bemerkenswerten Sphären bewegt. Seit der Einführung der Super League in der Saison 2003/04 hat nur ein Team innerhalb einer Spielzeit mehr als 41 Spieler eingesetzt. Das war der FC Zürich in der Saison 2019/20 mit 44 unterschiedlichen Akteuren. Nächster Verfolger der Basler ist währenddessen das GC-Team aus der Saison 2018/19.

Die Gründe für diese Rekordstatistik des FCB sind divers. Da wären zum einen die vielen Transfers, welche die sportliche Führung noch getätigt hat, als die Saison bereits lief. Mit Dan Ndoye, Riccardo Calafiori, Wouter Burger, Nasser Djiga, Liam Millar und Jonathan Dubasin sind sechs Spieler in dieser Spielzeit für den FCB aufgelaufen, die jetzt nicht mehr im Kader sind. Zu diesen kann man auch den verliehenen Emmanuel Essiam zählen, der aufgrund seiner Verletzung nun vorzeitig zurückgekehrt ist. Diese Lücken müssen natürlich durch andere Spieler geschlossen werden.

Weitere Leerräume entstehen aufgrund der vielen Verletzungen, die der FCB in dieser Spielzeit zu beklagen hat. Auch sie führen dazu, dass Spieler zu Einsätzen kamen, die ansonsten wohl nur – wenn überhaupt – auf der Bank gesessen hätten.

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Und schliesslich trägt auch die anhaltend schwierige sportliche Situation dazu bei, dass so viele verschiedene Spieler bereits für den FCB auf dem Rasen standen. Denn Teams, bei denen es weniger gut läuft, tendieren dazu, mehr zu wechseln. Dies lässt sich wohl mit der Hoffnung erklären, so die negative Dynamik zu durchbrechen.

Das legt der Blick auf die anderen Super-League-Teams nahe: Fünf der sechs Mannschaften, die sich nach der 31. Runde auf Plätzen befinden, die zur Teilnahme an der Championship Group berechtigen, haben 29 oder weniger Spieler eingesetzt. Auf der anderen Seite standen für fünf von sechs Teams, die zu diesem Zeitpunkt in der Relegation Group spielen würden, 30 oder mehr verschiedene Akteure auf dem Feld.

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