Der Bundesrat gab am Mittwoch neue Regeln im Bezug auf Corona bekannt – diese betreffen auch den Sport. Die Swiss Football League und der FCB nehmen Stellung.

Ab Donnerstag sind an öffentlichen Veranstaltungen nur noch 50 Personen erlaubt. Somit stehen in der Super-League wieder Geisterspiele an. Die Swiss Football League erklärt auf ihrer Homepage nun das weitere vorgehen.

Spielbetrieb wird aufrecht erhalten

Nach nur drei Spielen mit mehr als 1’000 Zuschauern stehen ab kommendem Wochenende wieder Spiele vor leeren Rängen an. Die Swiss Football League (SFL) setzt alles daran, die Saison auch unter schwierigen Bedingungen weiterzuführen. Dabei hofft die SFL auf die Unterstützung der Vereine, welche positiv getestete Spieler sofort in Isolation schicken müssen um so eine Quarantäne des gesamten Teams umgehen können.

Klubs vor existentiellen Problemen

Bei der SFL ist man sich bewusst, dass Zuschauer die wichtigste Einnahmequelle der Vereine sind und Geisterspiele eine grosse existenzielle Bedrohung darstellen. Die Klubs seien nun auf zinslose Darlehen des Bundes angewiesen. Mit den bereits vorhandenen Schutzkonzepten möchte die SFL so schnell wie möglich wieder Fans ins Stadion lassen.

Statement vom FCB

Der FCB nimmt die neuen Massnahmen ebenfalls mit gemischten Gefühlen auf, so wird CEO Roland Heri auf der eigenen Website zitiert: «Wie viele andere Branchen und alle Menschen wurde heute auch der Fussball erneut ein Stück zurückgeworfen. Natürlich tut uns auch der jüngste Entscheid sehr weh, wie im letzten Statement schon erwähnt in erster Linie für unsere Fans. Allerdings gelten unsere Gedanken sehr stark der Anteilnahme an der besorgniserregenden Entwicklung in unserem Land, von der wir im Moment alle überrollt werden. Wir teilen die Ansicht des Bundesrates, dass die Gesundheit der Bevölkerung das höchste Gut ist. Um diesem Gut Sorge zu tragen, müssen wir gemeinsam alles dafür tun, diese Pandemie zu besiegen.»

Die ganze Stellungnahme der Swiss Football League finden sie hier.

Der Beitrag SFL und FCB nehmen Stellung zum Bundesrats-Entscheid erschien zuerst auf Telebasel.

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