Zum ersten Mal in dieser Saison trifft Rotblau am Mittwochabend auf den FC Sion. Die Sittener sind für Rotblau eine Art Lieblingsgegner.

Der FC Sion steht zwar momentan auf dem zweitletzten Platz in der Super-League-Tabelle, jedoch ist diese durch Corona ja momentan nicht sehr aussagend. Die Sittener haben sogar ein Spiel weniger als Rotblau verloren, konnten jedoch bisher nur eines gewinnen und spielten viermal Unentschieden.

So steht der FCB, obwohl er eine Niederlage mehr auf dem Konto hat, in der Tabelle vor den Wallisern. Die Sittener konnten ihre letzten zwei Saisonspiele nicht gewinnen.

Der Siegeswille muss da sein

FCB-Trainer Ciriaco Sforza weiss, dass Sion an guten Tagen gegen jedes Team der Super League gewinnen kann. Deshalb brauche es einen ähnlichen Auftritt wie am letzten Samstag: «Sion ist immer ein unberechenbarerer Gegner. Aber wichtig ist, dass wir ähnlich auftreten wie gegen Servette. Das heisst wir müssen den Ball laufen lassen, wir müssen bissig sein und der Siegeswille muss da sein».

Sion und der Joggeli-Fluch

Viele FCB-Fans haben Sion noch immer als Angstgegner in Erinnerung, doch das kommt wahrscheinlich von den beiden Niederlagen im Cup gegen die Walliser. Denn in der Meisterschaft ist Sion der Lieblingsgegner des FCB. Zwar konnten die Sittener das letzte Aufeinandertreffen für sich entscheiden, davor blieben sie aber ganze 35 Partien sieglos gegen Rotblau.

Im neuen Joggeli konnte der FC Sion bisher nur einmal gewinnen, das war im Cupfinal 2015. Von 30 Ligaspielen konnten die Sittener jedoch kein einziges Mal in Basel gewinnen.

Zuffi endlich zurück

Die Personalsituation bei Rotblau sieht immer wie besser aus. Momentan ist nur Taulant Xhaka verletzt und Jorge befindet sich noch im Aufbau. Zurück im Mannschaftstraining ist Luca Zuffi. Der zentrale Mittelfeldspieler trainiert wieder voll mit und ist einsatzbereit. Ob er am Mittwochabend schon im Kader steht oder sogar spielen wird, ist aber noch unklar.

Das Spiel zwischen dem FC Basel – FC Sion vom Mittwoch, 9. Dezember 2020 können Sie ab 18:15 Uhr im Live-Ticker auf telebasel.ch und in der App verfolgen.

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