Nach der gestrigen Niederlage ist klar: Der FCB spielt in dieser Saison nicht europäisch. Die Enttäuschung bei Rotblau ist gross. Trotzdem geht es weiter.

Der FCB ist in dieser Saison nicht europäisch vertreten. Der Schock nach der 1:3-Niederlage gegen ZSKA Sofia sitzt tief. Obwohl Rotblau in der zweiten Halbzeit in Führung gehen konnte, brachten die Basler den Sieg nicht über die Zeit.

Rotblau liess wieder nach

FCB-Trainer Ciriaco Sforza gab sich nach dem Spiel mit den ersten 70 Minuten zufrieden. Aber dann passierte das, was in den letzten Spielen immer wieder geschah: Der FCB baute stark ab und gab das Spiel aus der Hand.

«Und dann sind wieder gewisse Sachen passiert, von denen ich nicht einfach sagen will: Das ist so. Wir müssen das wie bisher gut analysieren. Es bringt mir aber auch nichts, immer nur nach hinten zu schauen», sagte der Cheftrainer nach dem Spiel.

Keine Qualitätsfrage

Die Qualität innerhalb der Mannschaft sei nicht das Problem. Gerade am Beispiel von Orges Bunjaku liesse sich das gut beweisen. «Momentan sind das die Spieler, die wir haben. Leider sind ein paar wichtige Spieler verletzt. Aber es bringt nichts, zu jammern. Orges Bunjaku hat auch heute wieder ein sehr gutes Spiel gemacht. Das heisst: Die Talente sind da», erklärte Ciriaco Sforza.

Auch die Freude sei spürbar bei den Spielern. Dass sie Fussballspielen können, hätten sie mit den Spielzügen in der ersten Halbzeit bewiesen, so der Cheftrainer. Nun verlangt er von seinen Spielern, dass sie über ihre Leistungen nachdenken: «Ich glaube, dass sich jeder diszipliniert hinterfragen soll, ob er das Beste für den Verein gebe».

Endlich mal Zeit

Nun hat der FCB noch zwei Ziele vor sich: In der Meisterschaft will man um den Titel spielen und im Schweizer Cup in den Final vorstossen. Da es praktisch keine Vorbereitung gab und zusätzlich gleich englische Wochen, hat der FCB-Trainer nun zum ersten Mal richtig Zeit, um mit der Mannschaft zu arbeiten.

«Meine Aufgabe als Trainer ist es jetzt, mit dieser Mannschaft jetzt in Ruhe und gezielt die Meisterschaft anzupacken. Und es braucht Zeit, das wissen wir, aber es gibt jetzt sicher auch Sachen, die wir nun besser korrigieren können», sagte Ciriaco Sforza zum Abschluss. Aber natürlich wollten alle die Gruppenphase der Europa League erreichen.

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