Was machen all die FCB-Trainer der Post-Gross-Ära?
16 Mal hat der FC Basel den Trainer gewechselt, seit er sich 2009 von Meistermacher Christian Gross trennte. Andere wurden anschliessend zu Meistermachern beim FCB und mancher Nachfolger scheiterte. Eine kleine Übersicht, was die FCB-Trainer seither aktuell so treiben.
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Auswahl aus der Galerie der FCB-Trainer in der Neuzeit (von links): Timo Schultz war am kürzestes im Amt, Marcel Koller holte 2019 den letzten Titel für den FCB, Urs Fischer war der letzte Doppelmeister und Christian Gross überhaupt ein Meister.
Bilder: Freshfocus, Valentin Hehli,
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Untrennbar verbunden mit den Erfolgen der Neuzeit ist beim FC Basel der Name Christian Gross. Jeweils vier Meister- und Cuptitel holte er mit dem FCB, ehe unter Thorsten Fink ab 2009/10 eine neue, frische Erfolgsära eingeläutet wurde. Mit Fink wurde der FCB zweimal Meister und einmal Cupsieger. In den anschliessenden 14 Jahren ist aktuell Fabio Celestini der 15. Cheftrainer. Heiko Vogel war es gleich drei Mal Trainer mit einem unrühmlichen Schlussakt vor einem Jahr. Alex Frei war einschliesslich einer Mini-Interimszeit zwei Mal Trainer.
Während Heiko Vogel sich nach seinem Sportchef-Intermezzo wieder auf sein Dasein und Können als Trainer kaprizieren will, hat sich Alex Frei, obwohl mit 45 noch jung an Jahren, offenbar bereits in die innere (TV-Experten-)Emigration zurückgezogen.
Murat Yakin (2012-’14) schreibt als Schweizer Nationaltrainer die perfekte Migrationsgeschichte seiner Familie zu Ende, während sein Nachfolger beim FCB, Paulo Sousa, ganz offensichtlich ins Guinessbuch der Rekorde will: Shabab al Ahli in Dubai ist seit Juli die 15. Trainerstation in seiner Karriere und die siebte nach Basel.
Der grossartige Doppelmeister Urs Fischer lässt sich nach den grossartigen Jahren bei Union Berlin Zeit für den nächsten Job und kann es sich erlauben, wählerisch zu sein. Von Raphael Wicky, dem ersten FCB-Trainer der Burgener-Zeit, weiss man aktuell auch nur, dass er ab und an im Fernsehstudio sitzt.
Marcel Koller, der dem FCB während seiner zwei Amtsjahre einen Cup-Sieg (2019) und ein Europacup-Viertelfinale beschert hat, feiert seit seinem Einstieg bei Al Ahli in Kairo Titel à gogo: elf an der Zahl in zwei Jahren, zweimal Meister, zweimal Champions League.
Sein überforderter Nachfolger Ciriaco Sforza hat inzwischen beim FC Schaffhausen Unterschlupf gefunden.
Patrick Rahmen, dessen Entlassung in Basel im Februar 2022 bald einmal als «grösster Fehler» von FCB-Vormann David Degen taxiert wurde, ist gerade unter betrüblichen Umständen von den Young Boys geschasst worden.
Rahmens interimistischer Nachfolger in Basel, Guillermo Abascal, ignorierte anschliessend in Moskau den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und hielt sich fast zwei Jahre bei Spartak. Die Rückkehr in sein Heimatland im Juli dieses Jahres war desaströs: Nach nicht einmal zwölf Wochen und nur einem Sieg aus sechs Spielen war Schluss beim FC Granada.
Auf Abasacal folgte Frei, auf den Vogel (siehe oben) und schliesslich der freundliche, aber komplett glücklose Timo Schultz, der mit 89 Tagen die kürzeste Verweildauer der FCB-Trainer der Post-Gross-Ära hatte. Der aber auch nur 96 Tage warten musste, ehe er beim 1. FC Köln eine Anschlusslösung bekam, mit dem Auftrag Klassenerhalt jedoch erneut scheiterte.
Und Christian Gross? Der hat seinen Jahren bei Zamalek in Kairo und im saudischen Dschidda bei Al-Ahli mit fünf weiteren Titeln für seine berühmte Visitenkarte noch ein Abenteuer bei Schalke 04 folgen lassen, feierte im August seinen Siebzigsten und geniesst seinen Ruhestand im Dreieck zwischen Basel, Engadin und Iberischer Halbinsel.
Der Unerschütterliche tritt ab. Nach zwei Jahren voller Turbulenzen endet die Zeit von Marcel Koller als FCB-Trainer. Die folgenden Erinnerungen werden bleiben. Klicken Sie sich durch die Galerie.
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