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Voraussichtliche Aufstellung

So könnte der FC Basel gegen Sion spielen

FC Basel Trainer Fabio Celestini beim Super League Training mit roten Markierungskegeln in der Hand, warm gekleidet.

Nach dem 2:2 in Lugano empfängt der FC Basel am Sonntag (16.30 Uhr, BaZ-Liveticker) den FC Sion zum ersten Super-League-Heimspiel des Jahres. Die Sittener verloren letzte Woche zum Rückrundenauftakt trotz fast 90-minütiger Überzahl gegen GC 0:1.

Stadion: St. Jakob-Park. – Schiedsrichter: Schärer.

FC Basel 

Voraussichtliche Aufstellung (4-4-2): Hitz; Mendes, Barisic, Adjetey, Schmid; Shaqiri, Avdullahu, Leroy, Kade; Carlos, Traoré.

Ersatz: Salvi, Pfeiffer, Spycher; Comas, Vouilloz, Dräger, Van Breemen, Rüegg, Cissé, Baro, Sigua, Otele, Fink, Soticek, Ajeti. 

Im Aufbau: Junior ZĂ©.

Fraglich: Xhaka (krank).

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Zum Vergleich: In der letzten Saison, 2023/24, stand der FCB nach elf Runden – ohne das Nachholspiel gegen Lugano im Dezember – mit fünf Punkten auf dem letzten Platz. Ein Jahr zuvor befand man sich zum gleichen Zeitpunkt ebenfalls auf Platz 4, allerdings mit lediglich 16 Punkten. Das heisst mit anderen Worten: Seit dem Saisonstart mit Patrick Rahmen in der Saison 2021/22 war der FCB nach elf Runden nie mehr so gut wie in dieser Saison.24 ToreWir erinnern uns: 6:0 gegen Servette. Am 11. August. Es war ein Offensivfeuerwerk, das der FC Basel im Stade de Genève gegen müde «Grenats» zündete. Am letzten Wochenende in Winterthur Ähnliches: Wieder schiesst der FCB sechs Tore, erhält allerdings auch eines. Die zwölf Tore aus diesen Spielen führen unter anderem dazu, dass der FCB mit 24 erzielten Treffern und 2,2 Toren pro Spiel die beste Offensive der Liga stellt. Wären diese beiden Exploits ausgeblieben und hätte man – als Gedankenspiel – jeweils nur zwei Tore erzielt, hätte man nur noch die siebtbeste Offensive der Liga.Bester Torschütze für die Basler ist weiterhin Thierno Barry mit fünf Treffern. Ihm folgen Albian Ajeti mit vier und Kevin Carlos mit drei Toren für den FCB und einem für Yverdon. Besonders der Spanier befindet sich derzeit in einer guten Form, traf er doch im letzten Spiel gegen Winterthur zum 1:0 und zuvor gegen St. Gallen gleich doppelt. Ebenfalls zu erwähnen gilt es hier Dominik Schmid und Xherdan Shaqiri, die mit jeweils vier Vorlagen zu den besten Assistgebern der Liga zählen.11 TorschützenDie 24 FCB-Tore verteilen sich auf elf unterschiedliche Torschützen. Das ist aus Basler Sicht insofern eine gute Nachricht, als man weniger von einzelnen Spielern abhängig ist. Wichtiger scheint jedoch, dass bereits sechs Spieler mehrfach getroffen haben. Thierno Barry (5), Albian Ajeti (4), Bénie Traoré (3), Kevin Carlos (3), Marin Soticek (2) und Xherdan Shaqiri (2).Auch wenn Barry bekanntermassen nicht mehr in Basel weilt, ist das doch ein Unterschied zu letzter Saison. Denn damals haben unter Fabio Celestini mit Thierno Barry (9), Anton Kade (5), Mohamed Dräger, Gabriel Sigua, Dominik Schmid und Jonathan Dubasin (alle 2) zwar ebenfalls sechs Spieler mehrfach getroffen. Allerdings im Zeitraum von 27 Spielen.11 GegentoreKein anderes Schweizer Team steht in dieser Saison bislang defensiv so gut da wie der FCB. Nur elf Gegentore haben die Basler erhalten. Das ist ein gutes Zeugnis für die Abwehrspieler – und nicht zuletzt für Goalie Marwin Hitz. Jedoch stehen der FCB-Defensive womöglich schwierige Wochen bevor. Denn neben den seit längerem verletzten Innenverteidigern Arnau Comas und Finn van Breemen ist seit eineinhalb Wochen auch Jonas Adjetey aufgrund einer Stressfraktur am linken Fuss nicht verfügbar. Die Konsequenz daraus: Für die Innenverteidigung kommen nur Adrian Barisic, Nicolas Vouilloz und der 17-jährige Marvin Akahomen infrage. Vergleicht man die elf Gegentore in elf Spielen mit der vergangenen Saison, kommt heraus: Der FCB steht auch im Durchschnitt besser da. Das eine Gegentor pro Spiel steht 1,37 Gegentoren pro Spiel in der Spielzeit 2023/24 gegenüber. Betrachtet man allerdings nur die 27 Spiele unter Fabio Celestini, fällt auf: Mit 27 Gegentoren befand man sich damals auf dem gleichen Level wie heute, was die Defensive anbelangt.53 Prozent BallbesitzFabio Celestini bot sich zu Beginn dieser Spielzeit eine andere Ausgangslage als noch Ende Oktober 2023, als er den FCB übernommen hatte. Damals war sein Auftrag, die Basler vor dem Abstieg zu bewahren – egal mit welchen Mitteln. Doch in dieser Saison sind die Ansprüche anders. Die Erwartungshaltung der meisten Fans ist, dass der FCB nicht nur um die Europacup-Plätze, sondern auch wieder attraktiven Fussball spielen soll. Mit anderen, simplen Worten: mehr angreifen, weniger verteidigen.Dass der FCB dies bislang umzusetzen weiss, zeigt ein Blick auf die Ballbesitz-Statistik. Über die elf Spiele gesehen haben die Basler laut den Statistiken der SFL über 53 Prozent der Spieldauer den Ball an den eigenen Füssen. Das ist der zweitbeste Wert der Liga, nur Lugano hat mit 63 Prozent mehr Ballbesitz. Daraus lässt sich ableiten, dass Celestinis Ansatz, vermehrt die spielbestimmende Mannschaft stellen zu wollen, fruchtet.26 eingesetzte SpielerEs war rekordverdächtig, wie viele Spieler der FC Basel in der vergangenen Saison eingesetzt hatte. In der Liga waren es zum Ende der Spielzeit 41 Stück. Mehr als jedes andere Super-League-Team und sogar der zweithöchste Wert der Super-League-Geschichte. Bedingt war dies durch mehrere Faktoren. Beispielsweise durch die vielen Transfers während der Saison und die zahlreichen verletzungsbedingten Ausfälle.In der Spielzeit 2024/25 sieht das bis jetzt anders aus. In den elf Super-League-Partien setzte Fabio Celestini 26 verschiedene Spieler ein. Sechs Super-League-Teams haben weniger Spieler eingesetzt, zwei gleich viele und drei mehr.Auch wenn sich die Fluktuation beim FCB damit gemässigt hat, ist ein Effekt der Transfers, die dabei eine gewichtige Rolle spielen, zu erahnen. Denn nach den letzten getätigten Transfers Ende August beziehungsweise Anfang September brauchte der FCB zwei Spiele mit null Punkten und null Toren, um wieder in die Spur zu finden.18,72 erwartbare ToreErzielt hat der FCB bisher bekanntermassen 24 Tore. Doch war das in Bezug auf die Qualität der Basler Chancen zu erwarten? Nicht ganz. Laut der Statistik für erwartbare Tore (xG) hätte der FC Basel 18,72 Tore erzielen sollen. Das ist im Ligavergleich nach den 21,54 xG von Lausanne-Sport der zweitbeste Wert.Was man daraus schliessen kann? Die Basler sind effizient im Abschluss und machen durchschnittlich mehr aus ihren Chancen, als man erwarten kann.Durchschnittsalter 26,5Das Durchschnittsalter des Basler Kaders beträgt in dieser Saison 26,5 Jahre. Lediglich der FC Servette stellt mit einem Altersschnitt von 27,9 ein älteres Team. Besonders interessant ist das, weil sich die sportliche Führung der Basler um Präsident David Degen in der Vergangenheit vermehrt den Vorwurf gefallen lassen musste, dass man zu sehr auf junge Spieler, die Weiterverkaufspotenzial hätten, setzen und damit den Mittelbau des Teams vernachlässigen würde.Zieht man zum Vergleich die Vorsaison heran, sieht man: Damals betrug der Altersschnitt des FCB 25,8 Jahre. Man stellte damit mit Lugano zusammen das fünftjüngste Team der Liga.4906 PässeInsgesamt spielte der FCB in den bisherigen elf Ligaspielen 4906 Pässe. Das sind die zweitmeisten der Liga, was sich mit dem ebenfalls hohen Ballbesitz der Basler deckt. Ein nicht zu vernachlässigender Nebenaspekt dieser Statistik: 644 dieser Pässe – das ist der höchste Wert der Liga – gingen in das offensive Drittel der Basler und damit in die Gefahrenzone vor dem gegnerischen Tor.Shaqiri-Gala gegen WinterthurDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Die FCB-Spieler in der Einzelkritik: Shaqiri fĂĽhlt sich mit dem «Bändeli» wohl, Schmid muss ohne frĂĽhzeitig runter

    AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik – Shaqiri fühlt sich mit dem «Bändeli» wohl, Schmid muss ohne frühzeitig runterDer neue FCB-Captain ist beim 2:2 gegen Lugano an beiden Basler Treffern direkt beteiligt, während Dominik Schmid einen Nachmittag zum Vergessen erlebt.Publiziert heute um 20:00 UhrPrüfen, ob die Captainbinde sitzt: Gegen Lugano trägt Xherdan Shaqiri diese erstmals als offizieller Captain des FC Basel.Foto: FreshfocusJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMarwin Hitz: 4,5Ist in der 40. Minute erstmals richtig gefordert, als er einen Volley von Shkelqim Vladi abwehrt. Entscheidet sich beim Penalty von Anto Grgic zum 1:1 für die falsche Ecke. Pariert in der 51. Minute erst sehenswert den Schuss von Hadj Mahmoud und hat dann Glück, dass der Ball abermals am Gehäuse landet. Beim zweiten Gegentreffer ist er machtlos.Joe Mendes: 4,5Bringt sich vor allem in der ersten Halbzeit immer wieder mit Läufen über die rechte Aussenbahn in die Offensive ein. Defensiv agiert der Schwede manchmal zu überhastet. Beim 2:1 von Lugano gehört er zu den Basler Verteidigern, die Torschütze Albian Hajdari aus den Augen verlieren. Wird in der 79. Minute durch Gabriel Sigua ersetzt. Adrian Barisic: 4,5Bildet zu Beginn der Partie zusammen mit Jonas Adjetey ein solides Innenverteidiger-Duo, das bis zum 1:1 nur wenig zulässt. Hat aber einerseits Glück, dass sein Klärungsversuch in der 22. Minute, der direkt vor den Füssen von Mattia Zanotti landet, nicht zum Gegentreffer führt. Andererseits hätte sein Griff an die Schulter von Hadj Mahmoud kurz vor Schluss auch zu einem Penalty führen können.Jonas Adjetey: 4Bildet in der ersten Halbzeit zusammen mit Adrian Barisic ein solides Innenverteidiger-Duo, das bis zum 1:1 nur wenig zulässt. In der zweiten Halbzeit schleichen sich einige Unsicherheiten bei ihm ein. Erst leistet er sich vor dem Doppel-Alu-Treffer Luganos einen haarsträubenden Fehlpass, beim 2:1 der Tessiner gehört er zu den Basler Verteidigern, die Torschütze Albian Hajdari aus den Augen verlieren. In Zweikämpfen bleibt der Ghanaer jedoch fast immer der Sieger.Dominik Schmid: 3Es ist ein schwacher Nachmittag des Captains Nummer drei. Erst wird er für ein Foul an Renato Steffen verwarnt, dann verursacht er vor der Pause den Elfmeter für Lugano. Für solche Einsteigen haben Spieler auch schon eine zweite Gelbe Karte gesehen. Wird in der Pause frühzeitig durch Moussa Cissé ersetzt.Xherdan Shaqiri: 5,5Der neue FCB-Captain findet sich gegen Lugano erst auf der rechten Aussenbahn wieder, wählt aber oft den Weg durchs Zentrum, um seine Vorderleute zu lancieren. Dies tut er das erste Mal nach knapp 30 Sekunden, als er den Steilpass zur ersten Basler Grosschance auf Bénie Traoré spielt. Bereitet danach mit einem Chip über die Tessiner Abwehr den Basler Führungstreffer vor. In der zweiten Hälfte gewährt Lugano ihm weniger Spielraum. Das scheint den 33-Jährigen zu frusten, der oft in Diskussionen mit dem Schiedsrichter verwickelt ist. Am Ende darf er sich doch noch freuen, als er den Basler Penalty zum 2:2 in der 87. Minute souverän verwandelt und damit seinen zweiten Skorerpunkt an diesem Nachmittag sammelt.Leon Avdullahu: 4,5Spielt auf der Doppelsechs des FCB erst neben Léo Leroy und später neben Romario Baro den defensiven Part und bleibt dabei relativ unauffällig. Der 20-Jährige agiert als tief stehender Ballverteiler und macht defensiv einen soliden Job.Léo Leroy: 4Hält zu Beginn der Partie zusammen mit Leon Avdullahu das Zentrum dicht. Nach vorne kommt aber vom Franzosen wenig, symbolisch dafür seine Flanke in der 58. Minute, die direkt in den Armen von Saipi landet. Wird in der 62. durch Romario Baro ersetzt.Anton Kade: 4Fällt erstmals in der 11. Minute mit einem Abschluss aus der Distanz auf. Sein flacher Versuch von der Strafraumgrenze kann Saipi gerade noch um den Pfosten lenken. Ansonsten ist vom 21-Jährigen offensiv wenig zu sehen, dafür gewinnt er einige Bälle in der gegnerischen Hälfte. Wird in der 62. Minute durch Marin Soticek ersetzt.Bénie Traoré: 5Spielt im Basler Doppelsturm den agilen, wirbligen Konterpart zum stämmigen Kevin Carlos. Taucht nach knapp 30 Sekunden bereits alleine vor Lugano-Schlussmann Saipi auf, scheitert jedoch an diesem. Danach ist vom Ivorer lange nicht mehr viel zu sehen, ehe er in der 65. Minute mit einem sehenswerten Abschluss an der Latte scheitert. Kurz vor Schluss ist er es, der im Strafraum am Trikot gerissen wird und den Basler Penalty rausholt.Kevin Carlos: 4,5Entgeht heute dem Konkurrenzkampf mit Albian Ajeti, da dieser nicht mal im Aufgebot steht. Nach der Chance von Traoré zu Beginn der Partie kann er den Abpraller nicht verwerten und verfehlt das leere Tor mit einem Kopfball an den Pfosten. In der 24. Minute macht er seine Sache dann viel besser, als er per Lupfer einen sehenswerten Basler Spielzug zum 1:0 abschliesst. Neun Minuten später vergibt er aus bester Position das 2:0. Danach agiert der 23-Jährige vor allem als Ballabschirmer und wird in der 79. Minute durch Bradely Fink ersetzt.Moussa Cissé: 4Kommt nach der Pause für den schwachen Dominik Schmid in die Partie. Beim 2:1 von Lugano gehört er zu den Basler Verteidigern, die Torschütze Albian Hajdari aus den Augen verlieren. Ansonsten zeigt der 21-jährige Franzose eine solide Leistung.Marin Soticek: 3,5Kommt in der 62. Minute für Anton Kade. Bleibt in seiner halben Stunde Einsatzzeit ähnlich unauffällig wie zuvor der Deutsche.Romario Baro: 4Kommt in der 62. Minute für Léo Leroy. Er ist bemüht, doch es gelingt ihm nicht, Lösungen nach vorne zu finden. Der Portugiese bleibt oft an der gegnerischen Abwehr hängen.Gabriel Sigua: –Kommt in der 79. Minute für Joe Mendes und ist damit zu kurz im Einsatz für eine Bewertung.Bradley Fink: –Kommt in der 79. Minute für Kevin Carlos und ist damit zu kurz im Einsatz für eine Bewertung.Rückrundenstart beim FC BaselDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik – Otele zaubert, Shaqiri hämmert – und Ajeti beweist SelbstlosigkeitBeim 4:0 des FC Basel gegen den FC Zürich werden drei Tore aberkannt. Zwei Basler erhalten die Bestnote.Publiziert heute um 00:32 UhrAlbian Ajeti (links) und Xherdan Shaqiri feiern nach dem Sieg gegen Zürich.Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMarwin Hitz: 5,5Keine Minute ist gespielt, da muss Marwin Hitz bereits ein erstes Mal eingreifen. Gut, wie er den durch Nicolas Vouilloz abgefälschten Schuss von Mounir Chouiar über die Querlatte lenkt. Nur Sekunden danach hat der Basler Goalie Glück, dass der Schuss von Steven Zuber nur an den Aussenpfosten geht. In der Folge hat Hitz immer wieder etwas zu tun, doch wirkt er stets sicher und lässt keinen Ball durch. Eine fehlerfreie Leistung.Joe Mendes: 5Kevin Rüegg hat Beschwerden an der Wade, und so steht erneut Joe Mendes in der Basler Startformation. Er kann über die rechte Seite immer wieder nach vorne stossen, doch so ganz eingespielt wirken er und Bénie Traoré noch nicht, wenn es um das Timing im Zusammenspiel geht. Er zeigt eine solide und aktive Leistung, ohne die ganz grossen Aktionen.Jonas Adjetey: 4,5Adrian Barisic und Finn Van Breemen fehlen weiterhin, daher stellt sich die Frage danach, wer in der Innenverteidigung spielt, gar nicht. Jonas Adjetey und Nicolas Vouilloz. Nach 20 Minuten gerät der Ghanaer mit Steven Zuber aneinander, doch es bleibt bei einer Ermahnung von Schiedsrichter Luca Cibelli. Danach wirkt er im Spielaufbau zwar vereinzelt unsicher, doch zeigt abgesehen davon eine gute Leistung.Nicolas Vouilloz: 5Nicolas Vouilloz’ Block in der ersten Minute gegen Mounir Chouiar stellt für Marwin Hitz zwar eine Herausforderung dar, doch war er auch wichtig. Wer weiss, in welche Richtung ein solch früher Rückstand das Basler Spiel gelenkt hätte. Insgesamt zeigt Vouilloz eine gute Leistung.Dominik Schmid: 5Noch am Freitag wusste Dominik Schmid nicht, ob er den Klassiker bestreiten kann. Aufgrund von Beschwerden an den Adduktoren musste er sich einer MRI-Untersuchung unterziehen. Kaputt ist nichts, also steht Schmid in der Startformation. Gegen den dribbelfreudigen Jahnoah Markelo und später gegen Samuel Ballet hat er immer wieder etwas zu tun, doch geht aus den Duellen zumeist als Sieger hervor. Zeigt sowohl gegen vorne als auch gegen hinten eine abgeklärte Partie und wird in der 72. Minute für Marvin Akahomen ausgewechselt.Leon Avdullahu: 5Wie in den meisten Spielen in dieser Saison spielt Leon Avdullahu in Zürich die ganzen 90 Minuten durch. Er tut dies mit einer Ruhe und Sicherheit, die dem Basler Spiel sichtlich guttut. Abgesehen von vernachlässigbaren Kleinigkeiten ist am Spiel des 21-Jährigen nichts zu bemängeln.Metinho: 5,5Der Brasilianer Metinho steht in Zürich bereits zum vierten Mal in Folge in der FCB-Startelf – auch am Samstag neben Leon Avdullahu. Er wirkt aufmerksam, spielt trickreich und nimmt positiven Einfluss auf das Basler Spiel. Verlässt das Spielfeld nach einer guten bis sehr guten Leistung in der 63. Minute für Léo Leroy.Bénie Traoré: 4,5Bénie Traoré hat seine beste Aktion früh in der Partie, als er den Pass vor Philip Oteles 1:0 spielt. Auch danach bleibt er aktiv, doch wirkt in seinen Aktionen – gerade im Vergleich mit den anderen Mittelfeldspielern – etwas glücklos. Hin und wieder verpasst er den Moment für das Abspiel oder trifft die falsche Entscheidung, bis er in der 63. Minute für Anton Kade ausgewechselt wird.Xherdan Shaqiri: 6Man weiss nicht zum ersten Mal in dieser Saison nicht, wo man bei Xherdan Shaqiri beginnen soll. Er erzielt in diesem Klassiker das 2:0. 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Abgesehen von seinem Kopfball aufs gegnerische Tor gegen Ende der Partie bleibt er unauffällig.Kevin Carlos: –Kevin Carlos kommt in der 82. Minute für Albian Ajeti und ist damit zu kurz im Spiel, um benotet zu werden. Egal wird es ihm dennoch nicht sein, dass sein Tor in der 92. Minute wegen einer Abseitsposition von Shaqiri aberkannt wird.Unruhen beim FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare