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Vor FCB-YB

Spitzenspiel gegen YB: Der FCB erwartet volle Ränge

Kevin Carlos jubelt über ein Tor beim Super League Fussballspiel zwischen FC Basel 1893 und FC Lausanne am 16. Februar 2025 in St. Jakob-Park, Basel.
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Am Sonntag trifft der FC Basel zu Hause auf die Berner Young Boys. Das Spitzenspiel füllt die Ränge des Joggeli überdurchschnittlich gut. Kein Wunder: Die letzten vier Begegnungen lassen auf ein spannendes Spiel hoffen. Zwei davon gewann nämlich der FCB und zwei Mal ging YB als Sieger vom Platz. In diesen Begegnungen war es immer das Heimteam, das sich durchsetzen konnte.

Aufgrund der hohen Ticketnachfrage wird für das Spiel gegen den BSC YB der Sektor G des St.-Jakob-Parks geöffnet. Bis zum Freitagnachmittag wurden mehr als 26’000 Tickets verkauft. Damit verzeichnet der FC Basel bereits zwei Tage vor Spielbeginn mehr verkaufte Eintrittskarten, als der durchschnittliche Zuschauerwert in dieser Saison. Knapp 25’000 Menschen strömten in der aktuellen Spielzeit nämlich durchschnittlich an die FCB-Heimspiele. So viele wie seit sieben Jahre nicht mehr. Der sportliche Erfolg des FC Basels zieht die Menschen wieder ins Joggeli, so auch am Sonntagnachmittag gegen die Berner Young Boys.

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    AboAlles zum FCB-Spiel – Die Frage ist nun: Wann feiert der FCB seinen 21. Titel?Mit dem 5:1 über Servette hat der FC Basel seine Meisterprüfung abgelegt und den Vorsprung an der Spitze der Super League ausgebaut.Publiziert heute um 19:15 UhrMeisterlicher Jubel: Albian Ajeti (mit verschränkten Armen) und Co. feiern das zwischenzeitliche 2:0 gegen Servette.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie AusgangslageDer FC Basel dürfte das Ergebnis des Meisterrunden-Spiels vom Samstag mit Zufriedenheit zur Kenntnis genommen haben. Der BSC Young Boys hat nach dem 2:3 bei Lausanne-Sport nicht dasjenige Ausrufezeichen setzen können, das es gebraucht hätte, um im Meisterrennen nochmals ein Wörtchen mitzureden.Für den Spitzenkampf vom Sonntag heisst das: Gewinnt der FCB gegen Servette, darf er sich quasi zum Titel gratulieren lassen. Zudem geht der Gastgeber mit dem Selbstvertrauen von sechs Siegen in Folge (Super League und Cup) in dieses Duell.Und die Genfer? Sie wissen: Mit einem Sieg am Rheinknie kommen sie bis auf drei Zähler an Rotblau heran und sind damit die einzige Mannschaft in dieser Meisterrunde, die dem FC Basel die Meisterschaft noch streitig machen könnte. Alles andere als drei Punkte im Joggeli nützt ihnen wenig.Das Spiel32’580 Zuschauer kommen diesmal ins Joggeli und sehen, wie sich die zwei zurzeit besten Mannschaften der Super League duellieren. Es ist ein Spiel auf Augenhöhe, bis der FCB innerhalb von zehn Minuten drei Tore erzielt und zur Pause 3:0 führt. Das Skore eröffnet Xherdan Shaqiri, danach beendet Albian Ajeti seine torlosen Monate mit einer Doublette (34./38. Minute).Im zweiten Umgang lässt sich der FCB auch nicht durch das Gegentor zum 1:3 beirren und spielt in Überzahl weiter munter nach vorne. Bénie Traoré und Nicolas Vouilloz erhöhen auf den Endstand von 5:1. Überragender Spieler im Basler Kollektiv ist einmal mehr Shaqiri: Der Rückkehrer darf sich ein Tor und drei Assists notieren lassen.Die TaktikAdrian Barisic kehrt nach seiner Oberschenkelverletzung ins Basler Kader zurück. Doch für die Startformation reicht es dem Bosnier noch nicht. Auch weil Fabio Celestini in der Regel nicht viel an seiner Startelf rumwerkelt, sofern seine Mannschaft gewinnt. Und das ist in diesen Wochen bekanntlich der Fall.Dennoch kommt es zu einer Änderung in der Anfangsformation von Basel: Weil Joe Mendes krank fehlt, ist Anton Kade in der gewohnten 4-2-3-1-Formation als Rechtsverteidiger nominiert worden. Der Deutsche spielt also eine Reihe weiter hinten als gewohnt. Das ist eine nachvollziehbare Besetzung, weil Mendes’ Back-up Kevin Rüegg verletzt ist.Servette agiert im gleichen System wie der FCB, muss aber kurz nach dem Seitenwechsel umstellen, weil Alexis Antunes die Gelb-Rote Karte gezeigt bekommt (48. Minute). Da die Genfer in dieser Phase aber zwingend Tore brauchen, sind sie dennoch insgesamt einen Tick offensiver ausgerichtet als zuvor.Der AufregerKasim Adams hat 46-mal das Dress des FC Basel getragen. Inzwischen steht der Ghanaer auf der Lohnliste von Servette. Und hat wesentlichen Anteil daran, dass sein ehemaliger Arbeitgeber zwischen der 28. und der 38. Minute drei Tore erzielt.Kapital ist der Fehler des Innenverteidigers beim 0:1, ungenügend sein Fehlpass vor dem 0:2, und beim dritten Genfer Gegentor ist er es, der dafür sorgt, dass Torschütze Ajeti nicht im Abseits steht. Immerhin: Es gelingt ihm noch der Servette-Ehrentreffer. Doch nach der Basler 3:0-Führung zur Pause ist die Partie entschieden.St. Jakob-Park. – 32’580 Zuschauer. – SR Fähndrich. – Tore: 28. Shaqiri 1:0 (Ajeti). 34. Ajeti 2:0 (Shaqiri). 38. Ajeti 3:0 (Otele). 55. Adams 3:1 (Kutesa). 76. Traoré 4:1 (Shaqiri). 79. Vouilloz 5:1 (Shaqiri).FCB: Hitz; Kade, Adjetey (84. Barisic), Vouilloz, Schmid; Avdullahu, Metinho (62. Baro); Traoré (84. Sigua), Shaqiri, Otele (62. Soticek); Ajeti (68. Carlos).Servette: Mall; Tsunemoto, Severin, Adams, Mazikou; Stevanovic (84. Ondoua), Cognat, Douline, Kutesa (63. Varela); Antunes; Crivelli (63. Ndoye).Bemerkungen: FCB ohne van Breemen (verletzt), Mendes (krank), Rüegg (im Aufbau), Pfeiffer, Spycher, Akahomen, Junior Zé und Xhaka (alle kein Aufgebot). Servette ohne Rouiller, Magnin, von Moos und Srdanovic (alle verletzt). – Ersatzbank FCB: Salvi, Fink, Sigua, Leroy, Cissé. – Gelb-Rote Karte: 48. Antunes (Foul). – Verwarnungen: 19. Antunes (Unsportlichkeit). 33. Avdullahu (Foul, im nächsten Spiel gegen Lugano gesperrt).Das muss besser werdenWer den Zweitplatzierten zum Auftakt der Meisterrunde mit einem 5:1 nach Hause schickt, hat alles richtig gemacht!Zeigte einmal mehr eine überragende Leistung: Xherdan Shaqiri.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Das sagt der TrainerNatürlich ist Fabio Celestini mit dem Gezeigten zufrieden. Seine Mannschaft hat den siebten Sieg in Folge in einem Pflichtspiel realisiert und dabei Servette keine Chance gelassen. Celestini sagt: «Wir haben uns aufgrund unserer Leistung in der ersten Halbzeit den Sieg verdient.» In den ersten 45 Minuten habe seine Mannschaft «perfekt» gespielt. So, wie man in einem Spitzenspiel auftreten müsse: Mit der notwendigen Qualität, Mentalität und Intensität. Vom Meistertitel spricht der Romand noch nicht, «weil wir mathematisch noch nicht durch sind».So geht es weiterAm Samstag führt die Reise des FC Basel zum Beginn einer englischen Woche zum FC Lugano. Verlieren die Basler im Süden der Schweiz nicht, könnten sie bereits am Sonntag vom Sofa aus den Meistertitel feiern. Dann, wenn Servette gegen YB weniger Punkte holt als der FCB im Tessin. Denn aktuell führt Basel bei vier verbleibenden Partien mit komfortablen neun Punkten Vorsprung auf die Genfer die Tabelle der Super League an.Der FC Basel gegen ServetteDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Neuzugang aus Genf: Der FC Basel holt Keigo Tsunemoto

    Neuzugang aus Genf – Der FC Basel holt Keigo TsunemotoDer 26-jährige Rechtsverteidiger von Servette unterschreibt bis 2028 beim FCB.Publiziert heute um 20:47 UhrKeigo Tsunemoto lief insgesamt 83-mal für Servette auf.Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkNach der Rückkehr von Leihspieler Joe Mendes zum SC Braga verstärkt sich der FC Basel auf der Rechtsverteidigerposition mit Keigo Tsunemoto. Der 26-jährige Japaner kommt vom Ligakonkurrenten Servette, unterschreibt einen Dreijahresvertrag bis 2028 und soll die Lücke auf der rechten Abwehrseite stopfen. Über die Modalitäten der Ablösesumme teilen die beiden Vereine nichts mit. Bekannt ist jedoch, dass Tsunemoto in Genf noch ein Jahr Restvertrag gehabt hätte.Damit sichert sich der FCB nach der Verpflichtung von Koba Koindredi die Dienste eines weiteren Spielers, der in der Super League bereits seine Qualitäten unter Beweis gestellt hat. Sportchef Daniel Stucki wird vom Club zitiert: «Mit Keigo Tsnuemoto konnten wir einen dynamischen, schellen und defensiv starken Aussenverteidiger verpflichten, der die Super League bereits gut kennt. In den letzten zwei Saison bei Servette konnte er überzeugen und war stets ein unangenehmer Gegenspieler für uns. Er ist eine klare Verstärkung im Hinblick auf unsere internationale Kampagne und wir freuen uns sehr, dass wir ihn verpflichten konnten.».Tsunemoto bringt Europacup-Erfahrung mitTsunemoto spielte zwei Jahre lang für die Genfer, mit denen er 2024 Cupsieger wurde. Während seiner Zeit in Genf kam er in 83 Pflichtspielen zum Einsatz, in denen er ein Tor erzielte und acht weitere Treffer vorbereitete. Europacup-Erfahrung konnte er mit Servette ebenfalls sammeln: In der Saison 2023/24 kam er in der Europa League und in der Conference League jeweils zu vier Einsätzen. Vor seinem Wechsel in die Schweiz im Sommer 2023 trug Tsunemoto das Trikot der Kashima Antlers in der J1 League, der höchsten japanischen Spielklasse.Tsunemoto ist zudem erst der dritte Japaner, der das Trikot von Rotblau trägt. Vor ihm taten dies nur Koji Nakata (2006–2008) und Yoichiro Kakitani (2014–2016).An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosMit dem Transfer von Tsunemoto hat Trainer Ludovic Magnin nun verschiedene Optionen auf der Rechtsverteidigerposition. Neben dem Japaner stehen ihm weiterhin Kevin Rüegg sowie Anton Kade zur Verfügung. Letzterer wurde zwar bisher vorwiegend offensiver eingesetzt, ist aber laut Daniel Stucki ebenfalls als Rechtsverteidiger eingeplant.Gerade für Rüegg werden deswegen die Chancen auf mehr Spielzeit in der kommenden Saison wohl sinken. Dieser fiel einen Grossteil der abgelaufenen Spielzeit verletzt aus und kam lediglich zu acht Pflichtspielensätzen.Aktuelles zum FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenSimon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FCB: Finanzbericht: Der FC Basel hat beim Calafiori-Streit den Worst Case auf der Rechnung

    AboFCB: Finanzbericht – Der FC Basel hat beim Calafiori-Streit den Worst Case auf der RechnungDie FC Basel 1893 AG erzielte per Ende 2024 15,6 Millionen Franken Gewinn. Das Wichtigste aus der Präsentation der Jahreszahlen im Überblick.Publiziert heute um 18:05 UhrRené Heiniger präsentiert die Jahresrechnung der FC Basel 1893 AG.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkEin neues Gesicht beim FC Basel: Friedrich DietzUm die Ausführungen zur Jahresrechnung des FC Basel kümmern sich am Montag René Heiniger und Friedrich Dietz. Heiniger ist seit bald 25 Jahren in der Finanzabteilung des FCB tätig, seit dem Abgang von Mirko Brudermann als Director Finance & Accounting. Friedrich Dietz hingegen ist ein eher neueres Gesicht. Seit 2023 arbeitet der Deutsche mit Schweizer Staatsbürgerschaft in beratender Funktion für den FC Basel, wobei ein Mandatsverhältnis besteht. Mit Brudermanns Abgang erhöhte sich sein Pensum auf 65 Prozent, zudem gehört er bei der FC Basel 1893 AG zu den zeichnungsberechtigten Personen. Neben seiner Beratungsfunktion kümmert er sich auch um temporäre Grossprojekte wie die Women’s Euro und den ESC und ist in Stadionfragen involviert. Er gilt als Vertrauter von FCB-Präsident David Degen, den er beim Aufbau der Spieleragentur SBE unterstützte, aus der er 2021 ausschied.Friedrich Dietz, langjähriger Vertrauter von FCB-Präsident David Degen.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Finanzielle GesamtsituationDas erste Halbjahr 2024 mit dem Kampf um den Klassenerhalt und dem Verpassen des Europacups wirkte sich sowohl auf die Einnahmen als auch auf die Ausgaben aus – allerdings nicht in demselben Masse: Während der Ertrag mit 97,3 Millionen Franken (2023: 101,4) sich in der Sphäre des Vorjahres bewegte, wo man die Halbfinals der Conference League erreicht hatte, ist der Aufwand von 95 auf 79,8 Millionen Franken gesunken.Diese Verminderung um 16 Prozent ist auf einen Mix zurückzuführen. Einerseits hatten die Basler ohne Europacup weniger Heimspiele zu organisieren, andererseits vermochten sie in diesem Bereich auch aktiv die Ausgaben zu senken.Dass die Einnahmen auf derart hohem Niveau blieben, hat einen einfachen Grund: Auch ohne europäisches Schaufenster florierte das Transfergeschäft abermals. 57 Millionen Franken hat der FCB in diesem Bereich eingenommen und dabei einen Transfer-Nettogewinn von 34,1 Millionen Franken erzielt. Unter dem Strich bleibt damit für die FC Basel 1893 AG ein satter Gewinn von 15,568 Millionen Franken. Dass es nicht noch mehr ist, zeigt aber, dass der FCB auch in jenes Geschäftsjahr mit einem signifikanten strukturellen Defizit ging. Dietz verortet es bei «etwas über zehn Millionen Franken». Ziel des AG-Verwaltungsrats um Präsident David Degen ist, dieses Delta nochmals zu halbieren. So eben, dass der FCB ein strukturelles Defizit von «nur» noch fünf Millionen aufweist.Aus Gewinn wird EigenkapitalAnders als in anderen wirtschaftlich erfolgreichen Jahren verzichtet man darauf, den Gewinn durch die Abschreibung der Spielerwerte oder Rückstellungen zur Ersatzbeschaffung zu mindern. Auch, weil der FCB vom Verlustvortrag aus dem Vorjahr profitiert und den Gewinn kaum versteuern muss.Genutzt wird das Geld, um das Eigenkapital der AG markant zu erhöhen – von 1,6 auf 17,2 Millionen Franken. Es ist ein Schritt hin zu einem gesünderen Unternehmen, aber auch ein Schritt in Richtung der neuen Uefa-Regularien, die diesbezüglich strenger geworden sind.Die Causa CalafioriWelche Spieler den Baslern die 57 Millionen an Transfer-Einnahmen bescherten, ist bekannt: Im Sommer verliessen sie mit Thierno Barry, Renato Veiga, Liam Millar, Sayfallah Ltaief und Nasser Djiga fünf Profis gegen eine Ablösesumme, wobei Barry (für rund 15 Millionen zu Villarreal) und Veiga (für rund 14 Millionen zu Chelsea) die Top-Seller waren.Von grossem Gewicht war überdies der Wechsel Riccardo Calafioris von Bologna zu Arsenal, wobei der FC Basel noch immer zu 50 Prozent an der Ablösesumme beteiligt war. Rund 20 Millionen Franken dürfte dabei auf der Ertragsseite in die Rechnung geflossen sein.Wie viel Geld wird der FC Basel letztlich für Riccardo Calafiori erhalten?Foto: Justin Settlerfield (Getty Images)Das ist aber nicht alles: Wie berichtet stellt sich mit der AS Roma Calafioris früherer Club auf den Standpunkt, zu 40 Prozent an allen Transfer-Einnahmen beteiligt zu sein, die der FCB mit dem Verteidiger direkt oder indirekt erzielt. Da der FCB dies anders sieht, beschritten die Römer den Rechtsweg und wird der Fall gemäss Heiniger vom internationalen Sportgerichtshof in Lausanne (CAS) behandelt. Ein Ergebnis könne noch in diesem Jahr erwartet werden. Das mögliche Geld, das der FCB an die Roma zahlen müsste, ist aber bereits in der Jahresrechnung 2024 auf der Ausgabenseite enthalten. Der Worst Case für den FCB wäre, wenn er am Ende rund acht Millionen nach Rom überweisen müsste.Die Liquidität des FCBDie liquiden Mittel seien beim FC Basel weiterhin ein grosses Thema, bestätigen Heiniger und Dietz. Man sei noch lange nicht dort, wo man hinwolle. In der Jahresrechnung 2024 stehen rund 5,9 Millionen Franken flüssige Mittel zu Buche. Diesen Wert wolle man steigern. Dass die Liquidität gegen Ende einer Saison zum Problem wird, kommt im Fussball oft vor, da ein Grossteil der Einnahmen im Sommer (Saisonkarten, Transfers, Sponsoring-Beiträge) erzielt werden. In jüngerer Vergangenheit waren beim FCB verschiedene Massnahmen zur Liquiditätssicherung nötig. Allein die Besitzerschaft (Degen, Ursula und Andreas Rey-Krayer, Dan Holzmann) schoss via Darlehen insgesamt elf Millionen Franken ein. Ausserdem floss auch Geld von der Intain AG in den Club – einer Gesellschaft, die gemäss den FCB-Verwaltungsräten Basler Personen gehört, die den FCB im Stillen unterstützen.  Besagte Darlehen stehen auch in der Bilanz 2024. Aufseiten der Passiven sind unter dem Punkt Darlehen FC Basel Holding AG 12,7 Millionen Franken aufgeführt und unter dem Punkt Darlehen FC Basel Community AG rund 2,9 Millionen Franken. Diese Beträge wolle man zum gegebenen Zeitpunkt zurückzahlen, zumal auf diese Darlehen auch Zinsen anfallen. Dass die FC Basel 1893 AG aber im Jahr 2025 auf weitere Darlehen angewiesen sein sollte, ist nicht abzusehen.Der AusblickDank seiner Transferstrategie hat sich der FC Basel in den vergangenen Jahren erst über Wasser gehalten und schliesslich stabilisiert. Gerade in den letzten zwei Jahren bewegte man sich allerdings auf einem sehr hohen Niveau, von dem sich bereits mit Blick auf das aktuelle Kader sagen lässt, dass man es kaum wird halten können. Dafür stehen die Chancen gut, dass in diesem Jahr ein anderer Faktor zum Tragen kommt: der Europacup. Sollte man die Meisterschaft auf dem ersten Platz beenden, wäre eine Teilnahme an der Europa League sicher. Der Jackpot bestünde aber in einer Qualifikation für die Ligaphase der Champions League. Allein für die Teilnahme gäbe es rund 19 Millionen Euro. Vorher gilt es für den FC Basel aber, sich den Titel zu sichern. Damit wären weitere positive Aspekte verbunden. Zwar reichen die TV-Prämien gerade mal, um die Meisterprämien der Spieler zu decken. Aber die erhöhte Aufmerksamkeit um den Club würde dazu führen, dass sowohl Ticket- und Trikotverkäufe als auch Sponsoring-Einnahmen tendenziell höher ausfallen werden.Der FC Basel gewinnt den KlassikerDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Transfergerücht: Holt der FC Basel einen Stürmer vom VfL Bochum?

    Transfergerücht – Holt der FC Basel einen Stürmer vom VfL Bochum?Laut «Blick» soll der FCB Moritz Broschinski aus der 2. Bundesliga auf dem Radar haben.Publiziert heute um 17:59 UhrMoritz Broschinski könnte bald für den FC Basel auflaufen.Foto: Imago, Sven SimonJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie Position des Mittelstürmers ist auch in dieser Saison eine Problemzone beim FC Basel. Nach vier Spielen in der Super League konnten bisher weder Albian Ajeti noch Kevin Carlos genügend Argumente dafür liefern, unter Trainer Ludovic Magnin künftig als Stammspieler in der Sturmspitze gesetzt zu sein. Beide haben sie bisher ein Ligator erzielt.Nun sollen sich die Verantwortlichen des FCB um Verstärkung auf dieser Position bemühen: Gemäss «Blick» soll Rotblau Interesse an Moritz Broschinski vom VfL Bochum bekunden. Der 1,90 Meter grosse Mittelstürmer bestritt vergangene Saison 33 Ligaspiele beim Bundesliga-Absteiger, dabei erzielte der 24-Jährige aber lediglich ein Tor. In der 2. Bundesliga gelang ihm vor einer Woche bei der 1:4-Auftaktniederlage gegen Darmstadt sein erster Saisontreffer.Neben den FC Basel soll auch der FC St. Gallen angesichts des drohenden Abgangs von Willem Geubbels um Broschinski buhlen. Die Ostschweizer haben dem Vernehmen nach bereits ein Angebot in der Höhe von 700’000 Euro abgegeben. Laut «Bild» soll Bochum allerdings 1,3 Millionen Euro für den wechselwilligen Stürmer fordern.Der FCB in LuganoDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenSimon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Erster Test der Vorbereitung: Ein müder FCB spielt 1:1 gegen Altach

    Erster Test der Vorbereitung – Ein müder FCB spielt 1:1 gegen AltachGegen den Ex-Verein von Trainer Ludovic Magnin kommt der FC Basel nie auf Touren. Dennoch spricht der Trainer von gewonnenen Erkenntnissen.Publiziert heute um 20:50 UhrAdrian Barisic spielte gegen den SCR Altach 45 Minuten.Foto: Peter Rinderer (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDass Testspiele für FCB-Trainer Ludovic Magnin von Bedeutung sind, machte er bereits vor der Partie gegen den SCR Altach, im Jahr 2022 trainerte er dieses Team, klar: Entscheidungen zu treffen und Hierarchien festzulegen sei das Ziel, verkündete er vor der Partie in einem vom FC Basel publizierten Video.Dass Magnin so lange auf den ersten simulierten Ernstkampf seines Teams warten musste, hat auch mit der Athletikplanung des Teams zu tun. «Von der Müdigkeit her sind wir an eine Grenze gekommen», sagte Magnin ebenfalls im oben genannten Video. Er sollte recht behalten: Im ersten Testspiel der Saison kam der FC Basel nicht auf Touren.Walgau Arena. – SR Stefan Macanovic.Tore: 69. Ajeti 0:1 (Traoré). 82. Fetahu 1:1 (Foulpenalty).SCRA: Stojanovic; Ingolitsch, Zech, Koller; Jäger; Demaku, Diawara, Ouedraogo; Kronberger, Grell, Bähre.SCRA (ab der 65. Minute): Stojanovic; Milojevic, Gugganig, Lukacevic; Kaiba; Estrada, Bähre, Gorgon, Massombo; Yalcin, Fetahu.FCB (1. Halbzeit): Hitz; Kade, Barisic, Vouilloz, Cissé; Casadei, Leroy; Beney, Shaqiri, Gauto; Kevin Carlos.FCB (2. Halbzeit): Salvi; Rüegg, Adjetey, Akahomen, Schmid; Essiam (83. Xhemalija), Koindredi; Junior Zé, Hunziker, Traoré; Ajeti.Bemerkungen: 35. Pfostenschuss (Shaqiri). FCB ohne van Breemen (verletzt), Kacuri, Soticek (beide angeschlagen), Otele, Spycher (beide krank) uns Sigua (noch in den Ferien nach Einsatz an der U21-EM). – Verwarnungen: Keine.Denn die erste Halbzeit auf dem Fussballplatz in Nenzing verlief so ereignis- wie torlos. Während mit Alexis Casadei, Roméo Beney und Juan Gauto einige junge Akteure auf dem Feld standen, war es dennoch eine bewährte Kraft, die für den einzigen Aufreger sorgte. In der 35. Minute traf Xherdan Shaqiri den Pfosten.Wie angekündigt brachte Magnin zur Halbzeit elf Neue und stellte vom gewohnten 4-2-3-1-System auf eine 4-4-2-Formation um, liess mit Albian Ajeti und Andrin Hunziker zwei Zentrumsstürmer gleichzeitig agieren. «Wir müssen auch Lösungen finden, sollte Shaqiri mal ein Spiel nicht machen können», kommentierte der 46-Jährige die Umstellung.Basel entgeht der NiederlageObwohl jene Formation in der 69. Minute durch Albian Ajeti in Führung ging, heisst der beste Akteur der zweiten Halbzeit: Mirko Salvi. Mehrfach rettete die Nummer zwei im Basler Tor seine Farben vor Rückstand und Ausgleich, weil sich die Basler Defensive überraschen liess. Von einer «grenzwertigen Restverteidigung» und «vielen zugelassenen Kontern» sprach Magnin nach der Partie.So erzielt Altach in der 82. Spielminute den 1:1-Ausgleich per Elfmeter, nachdem Kevin Rüegg im Strafraum zu spät gekommen war. Wenige Minuten später geht Altach gar vermeintlich in Führung, wird aber zurückgepfiffen – Abseits war es.So ist es schliesslich ein glückliches Remis, das zu Buche steht. Erkenntnisse hat Trainer Magnin dennoch gesammelt: «Einige Spieler haben sicher Pluspunkte gesammelt, andere Minuspunkte». Aber überbewerten wolle er diese Partie angesichts der intensiven vergangenen Woche nicht. Er weiss, was noch ansteht: Ab dem 10. Juli wird der FCB vier Testpartien in 10 Tagen absolvieren.FC BaselNewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare