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Der FC Basel verpflichtet Léo Leroy

Stösst vom Montpellier HSC zum FC Basel: Léo Leroy.
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Vor einer Woche kamen die ersten Gerüchte auf, nun haben sich diese bestätigt: Der FC Basel verpflichtet den ersten Neuzugang des Sommers, Léo Leroy. Der 24-jährige Mittelfeldspieler stösst vom französischen Erstligisten Montpellier HSC zum FCB und unterschreibt einen Vierjahresvertrag bis im Sommer 2028. Es ist die Rede von einer Ablösesumme im Bereich von 500’000 bis 1 Million Euro.

In der abgelaufenen Saison hat Leroy 21 Liga-Einsätze für Montpellier bestritten, in denen ihm ein Assist gelang. Allerdings stand er dabei nur ein Mal über die gesamten 90 Minuten auf dem Feld und sammelte lediglich 501 Einsatzminuten, was einer durchschnittlichen Einsatzdauer von rund 24 Minuten pro Spiel entspricht.

FCB-Sportdirektor Daniel Stucki ist dennoch der Meinung, dass der Franzose das Team von Fabio Celestini bereichern wird: «Mit bereits über 100 absolvierten Partien in der Ligue 1 und 2 bringt Léo einen beachtlichen Rucksack an Erfahrung auf höchstem Niveau mit.» Er sei ballsicher, technisch versiert und zeichne sich auch durch seine Spielintelligenz aus.

72 Spiele in der Ligue 1

Léo Leroy ist in Marseille geboren und aufgewachsen. Seine fussballerische Ausbildung hatte er bei Stade Rennes absolviert, von wo er im Sommer 2021 zu Montpellier wechselte. In der obersten Französischen Spielklasse hat er bisher 72 Partien absolviert.

Abgesehen von Kevin Rüegg, der nach seiner Leihe einen Dreijahresvertrag unterschrieben hat, ist Leroy die erste Neuverpflichtung, die der FCB unter Sportdirektor Stucki getätigt hat. Er kann alle Positionen im zentralen Mittelfeld bekleiden, naheliegend ist jedoch, dass er vor allem im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen wird.

Denn möglicherweise antizipiert der FCB mit seinem jüngsten Transfer einen Abgang von Renato Veiga. Der Portugiese, der zum Ende der abgelaufenen Saison hin aufgrund einer Verletzung am Fuss nicht mehr zum Einsatz kam, trainiert derzeit zwar wieder normal mit der ersten Mannschaft. Sein Vater, der gleichzeitig auch sein Manager ist, machte jüngst allerdings in einem Interview deutlich, dass Veiga nach einer neuen Herausforderung suche.

Welche Rolle Léo Leroy in Celestinis Mannschaft zukommen wird, ist schwierig vorherzusehen. Denn im defensiven Mittelfeldzentrum verfügt der FCB-Trainer auch nach Veigas potenziellem Abgang über Optionen: Neben dem wohl gesetzten Leon Avdullahu hoffen auch Taulant Xhaka und Dion Kacuri auf Einsatzzeit. Etwas weiter vorne stehen beispielsweise Benjamin Kololli, Gabriel Sigua oder Fabian Frei zur Verfügung.

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Worauf freuen wir uns eigentlich bei diesem Event?Alli freue sich uff d EM vo de Fraue!Sii goht als Zäiche, är muess mit, sunscht wird er ghaue.Sii wäg de Lesbe, är für s Bier und wäg de Gläine.Goht wäg em Schutte, bitte, au no irgendäine?Für einige Menschen – das wissen wir allzu gut – geht es beim Fussball allerdings zur Hauptsache ums liebe Geld. Einer, der das schon längst durchschaut hat, ist naturgemäss Hansli Bargäld. Er liefert denn auch einen bestechenden Vorschlag, wie das Baselbiet seine marode Staatskasse sanieren könnte.In Muttenz darfsch nimm spugge,D’Buess koschtet hundert Stai!D Gmaind hett das beschlosse:«S’isch klar, dass mir das wei!»Bi däm, was hitt ains gschpeuzt wird,doo goot’s grad ains, zwai, drei,Biessisch in dr Muttenzerkurve:Baselland wär schuldefrei.Apropos Geld: Dass unser allseits beliebter Baselbieter Tennisstar Roger Federer einiges davon auf der Kante hat, ist bekannt. 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