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FCB an der Tabellenspitze: Sieben Runden vor Schluss ist der Titel zum Greifen nah
ByRSSFCB an der Tabellenspitze – Sieben Runden vor Schluss ist der Titel zum Greifen nahDer FC Basel führt in der Meisterschaft mit vier Punkten Vorsprung. Die Vergangenheit zeigt, dass damit der Titel nicht mehr weit ist.Publiziert heute um 14:45 UhrReichen dem FCB vier Punkte Vorsprung zum Meistertitel?Foto: Philipp Kresnik (Imago / Sports Press Photo)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer FC Basel darf in der laufenden Spielzeit gleich von zwei Titeln träumen. Im Schweizer Cup steht er im Halbfinal zu Hause gegen Lausanne-Sport, und in der Meisterschaft weitete er mit dem Sieg gegen Lugano den Abstand auf die Verfolger in der Liga aus.Nach drei siegreichen Partien in Serie liegt der FCB neu vier Punkte vor Servette und fünf Punkte vor den Berner Young Boys. Es ist das erste Mal in der laufenden Meisterschaft, dass der Tabellenführer einen solch grossen Vorsprung auf den Zweitplatzierten vorweisen kann. Zwei Partien wird der FCB nun bis zur Teilung der Liga noch bestreiten und fünf weitere, bis die Saison zu Ende ist.Die Geschichte zeigt: Der Meistertitel ist nahSeit der Erstaustragung der Super League in der Saison 2003/04 kam es nur zweimal vor, dass ein Leader, der sieben Runden vor Schluss mit mindestens vier Punkten Vorsprung dastand, die Meisterschaft noch verspielte.Einmal war es der FCB. In der Saison 2005/06 hatte Rotblau vor den letzten sieben Meisterschaftsspielen fünf Punkte Vorsprung auf den FC Zürich. Am 13. Mai 2006 kam es in Basel dann zur Finalissima, bei der Iulian Filipescu in der dritten Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer für den FCZ erzielte. Aufgrund eines schlechteren Torverhältnisses ging der FC Basel leer aus, und die Zürcher feierten den Titel.Vier Jahre später verspielten die Young Boys einen noch grösseren Vorsprung. Sechs Punkte lagen sie sieben Runden vor Schluss noch vor den Baslern. Doch das letzte Spiel der Saison gegen YB gewann der FC Basel und holte den Titel, mit drei Punkten Vorsprung auf die Berner.Nur ein weiteres Mal kam es in der Geschichte der Super League überhaupt vor, dass der Leader sieben Spiele vor Saisonschluss nicht auch den Pokal in die Höhe stemmen durfte. In der Saison 2004/05 stand der FCB punktegleich mit dem FC Thun auf dem zweiten Platz. Die Basler spielten in der Meisterschaft eine starke Schlussphase und beendeten die Liga am Ende mit zehn Punkten Vorsprung auf Thun als Meister.Inkonstanz macht die Super League unberechenbarDie aktuelle Spielzeit hat aber ihre Eigenheiten. Selten war der Ausgang der Partien so unvorhersehbar und die Frage nach dem Titelfavoriten so schwierig zu beantworten. Nach neun Spieltagen lag YB auf dem letzten Tabellenrang, und nun spielen die Berner um die Meisterschaft mit. Der FCB-Titel ist also trotz der Erkenntnisse aus der Geschichte noch lange nicht in trockenen Tüchern.Die Inkonstanz der Mannschaften zeigt sich auch in dem vergleichsweise niedrigen Punkteschnitt der Topteams der Liga. Rechnet man den durchschnittlichen Punkteschnitt des FCB aus dem Kalenderjahr 2025 hoch, würde er Ende Saison mit 68 Punkten dastehen. Rechnet man die Punkte der anderen Mannschaften auf gleichem Weg aus, so würden die Basler die Meisterschaft drei Punkte vor YB und fünf Punkte vor Servette beenden.Noch in keiner Super-League-Saison haben 68 Punkten zum Meistertitel gereicht. Die wenigsten Punkte sammelte eine Meistermannschaft mit dem FCB in der Saison 2004/05. 70 waren es damals. Gut möglich, dass in dieser ausgeglichenen Saison auch weniger Punkte zum Titel reichen.Alles zum FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenYomo Isler ist Praktikant bei der Basler Zeitung. Er schloss 2024 die Matura am Gymnasium am Münsterplatz ab und ist seit Februar 2025 als Praktikant bei der BaZ tätig.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Der letzte Halbfinalist: Marwin Hitz weiss, wie man mit dem FC Basel international Erfolg haben kann
ByRSSDer letzte Halbfinalist – Marwin Hitz weiss, wie man mit dem FC Basel international Erfolg haben kannDer Goalie ist der einzige beim FCB, der 2023 gegen die Fiorentina auf dem Platz stand – nun heisst das Ziel Champions League.Publiziert heute um 12:00 UhrMarwin Hitz (rechts) beim Training im Parken Stadion am Dienstag vor dem Rückspiel.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze
FCB nach dem 1:1 gegen Sion: Allmählich verblasst beim FC Basel die Erinnerung an den letzten Heimsieg
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19-Jähriger FCB-Torschütze: Junior Zé: «… dann habe ich einfach voll abgezogen»
ByRSSAbo19-Jähriger FCB-Torschütze – Junior Zé: «… dann habe ich einfach voll abgezogen»Sein erstes Super-League-Tor bringt dem FC Basel den Sieg in Sion. Nach der Partie spricht der FCB-Flügel Junior Zé über seinen Torerfolg.Publiziert heute um 07:00 UhrSein erstes Super-League-Tor ist ein wichtiges: Junior Zé schiesst den FCB gegen Sion zum Sieg.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIm elften Super-League-Einsatz für den FC Basel erzielt der FCB-Flügelstürmer Junior Zé sein erstes Ligator – es ist sogleich der Siegestreffer beim 1:0-Erfolg von Rotblau gegen den FC Sion. Nach der Partie gibt der 19-jährige Schweizer Auskunft über den Torerfolg sowie den Konkurrenzkampf auf seiner Position.Junior Zé, Sie haben heute Ihr erstes Super-League-Tor erzielt. Wie fühlt sich das an?Das war ein schönes Tor, auch das Gefühl ist entsprechend schön. Ich bin überglücklich, dass wir heute den Sieg holen konnten. Dies nach einem schwierigen Spiel gegen Kopenhagen (am Mittwoch im Playoff zur Champions League, Anm. d. Red.)Den Ball haben Sie ja scheinbar perfekt getroffen, über die Lattenunterkante landete er im Netz. Wie haben Sie diesen Moment erlebt?Vor dem Spiel wurde mir noch gesagt, ich solle möglichst oft hinter die Abwehr laufen, wenn Shaqiri den Ball hat – weil er diese Bälle so perfekt spielen kann. Dann kam tatsächlich so ein Pass und Koba Koindredi liess ihn super durch. Viel habe ich dann nicht mehr überlegt, habe einfach voll abgezogen. Und bin glücklich, dass er reingegangen ist.Sie haben eine schwierige letzte Saison hinter sich, sind lange mit Problemen am Zeh ausgefallen. Wie blicken Sie auf dieses Jahr zurück?Ich bin stolz auf mich, das durchgemacht zu haben – es war nicht immer einfach. Ich musste viel durch den Dreck gehen, viel arbeiten. Umso schöner ist es, hat es sich heute ausgezahlt, geduldig zu sein.Der Konkurrenzkampf auf Ihrer Position mit Spielern wie Philip Otele und Bénie Traoré ist gross. Wie schwierig ist es, als junger Spieler mit diesem Druck umzugehen?Ich glaube nicht, dass ich Druck hatte, sondern bin einfach dankbar um meine Spielminuten. Ich habe vor mir sehr starke Spieler, die viel Qualität mitbringen, und bin dankbar, von Ihnen Dinge abschauen zu können. Als junger Spieler bin ich hier, um zu lernen.Der FC Basel gewinnt in SionNewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Der FC Basel im Cup: Mirko Salvi bewahrt Rotblau vor der Schmach
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Alles zum 1:5 des FCB bei YB: Der FC Basel kann in der 17. Minute einpacken
ByRSS– Der FC Basel kann in der 17. Minute einpackenEtwas mehr als eine Viertelstunde ist um, da der FCB in Bern mit 0:3 hoffnungslos zurückliegt. Am Ende verliert er gegen YB so hoch, wie seit 2018 nicht mehr.Publiziert heute um 19:44 UhrJoël Monteiro hämmert den Ball in der 2. Minute unter die Latte – und das Unheil bricht über den FC Basel herein.Foto: Urs Lindt (Freshfocus).Vor dem SpielDie Bilanz vor dieser Partie ist furchterregend – und zwar für den FC Basel: Letztmals hat Rotblau am 22. Mai 2016 beim BSC Young Boys ein Pflichtspiel gewonnen. Also zu einer Zeit, die eine ganz andere war als es sie jetzt ist. Danach, da hat der FC Basel in 16 Anläufen in Bern 13 Niederlagen kassiert, also in knapp acht Jahren nur gerade drei Remis geholt. Das, in Kombination mit den jüngsten Basler Eindrücken beim Cup-Aus gegen Lugano und danach bei der 1:2-Heimniederlage gegen Lausanne-Sport, macht wenig Hoffnung darauf, dass der FCB in der Liga – wie bisher immer unter Celestini – auf eine Niederlage mit einem Sieg antworten kann.Trotzdem gibt es auch Anlass zu Basler Optimismus. Dafür gesorgt hat in den vergangenen Wochen und Tagen aber weniger die eigene Zickzack-Formkurve, sondern das Bild, das dabei der Gegner abgab: Am Montag wurde Raphael Wicky als YB-Trainer freigestellt, nachdem er zuvor dreimal in Folge verloren hatte. YB ist dabei ebenfalls aus dem Cup ausgeschieden und hat als Leader der Super League innert kürzester Zeit einen Sieben-Punkte-Vorsprung auf Servette auf nur einen Zähler runterschmelzen lassen. Kommt hinzu: Den letzten Direktvergleich gewann am 27. Januar der FCB mit 1:0 – allerdings in Basel.Die erste HälfteBasel ist nicht Bern. Und es sind noch keine 17 Minuten rum, da die Pessimisten in rotblauen Reihen Hochkonjunktur feiern, während dort, wo Optimismus war, nur noch Ernüchterung ist. YB hat soeben durch Meschack Elia getroffen –und weil das zuvor schon Joël Monteiro (2.) nach dem ersten (und zu Unrecht) gegebenen Eckball sowie Cedric Itten (11.) nach der ersten Berner Freistoss-Flanke gelungen war, liegen die Basler bereits mit 0:3 hinten.Es läuft erst die 17. Minute – und Meschack Elia sorgt dafür, dass Marwin Hitz bereits zum dritten Mal den Ball aus seinem Tor holen muss.Foto: Urs Lindt (Feshfocus).Wie der Sieger dieser Partie heissen wird, ist damit klar. Die Fragen, die noch bleiben, sind andere.Zum Beispiel jene, warum die Basler zum dritten Mal in Folge miserabel in eine Partie gestartet sind. Aber auch, ob es dieses Mal etwas damit zu tun hat, dass ihr Trainer Fabio Celestini mit einer Dreier-Fünfer-Abwehrkette in einem 3-4-3 in die Partie geht, anstatt jenes 4-4-2 zu wählen, in dem sich der FCB unter ihm meist als sehr stabil erwies. Schliesslich erinnert man sich an den 23. September 2018. Das war damals, als der FCB mit Trainer Marcel Koller mit 1:7 vom Berner Plastik geprügelt wurde. Wird nun wieder etwas Ähnliches passieren, zumal mit Adrian Barisic bereits in der 23. der physisch robusteste Basler Innenverteidiger verletzt ausgewechselt werden muss?Sicher ist: Im Gegensatz zu den Basler wirken die Berner nicht wie eine Mannschaft in der Krise. Sondern haben gegen schläfrig-fahrige FCB-Profis so viel Dampf und Druck entwickelt, wie man das von früher kennt und wie sie dies unter Wicky kaum mehr getan haben.Die zweite HälfteDiese ist nur noch von statistischer Bedeutung. Nun mit einer Viererkette mit den Innenverteidigern Jonas Adjetey (kam für Barisic) und Renato Veiga unterwegs, während Fabian Frei den Sechser hinter einer Doppel-Acht mit Leon Avdullahu und dem zur Pause eingewechselten Dion Kacuri gibt, dauert es lediglich 26 Sekunden, bis YB auf 4:0 (Hadjam) erhöht. Es folgt in der 66. das 5:0 durch einen tollen Schlenzer Monteiros, bevor Camarra mit einem groben Schnitzer Thierno Barry (70.) den Basler Ehrentreffer ermöglicht.Die YB-Viertelstunde verläuft dann ziemlich ereignislos und bietet Gelegenheit, den Regenbogen über dem Wankdorf zu bestaunen. Es spielt aber auch überhaupt keine Rolle mehr.Impression mit Regenbogen.Foto: olg.Der KnackpunktMan könnte die Basler Einstellung oder das Basler Abwehrverhalten bei den ersten beiden YB-Standards nennen. Auch der Eckball, der keiner war und YB so bereits in der 2. Minute die Möglichkeit zum (womöglich befreienden) ersten Treffer gibt. Aber wir entscheiden uns für die simple, etwas bösere Variante und sagen: der Anpfiff.Die UnparteiischenMan muss nicht an der falschen, ersten Eckball-Entscheidung rummäkeln, wenn man bedenkt, dass Barry die anschliessende Hereingabe besser per Kopf klären und Vouilloz robuster in den darauf folgenden Zweikampf mit Torschütze Monteiro gehen könnte. Schiedsrichter Sandro Schärer und seine Assistenten im Wankdorf und in Volketswil haben die Partie im Griff.Der O-Ton«Das war mein Fehler», sagt Fabio Celestini nach der 1:5-Klatsche. Und der Trainer des FC Basel schiebt nach: «Wenn wir so spielen und so verlieren, dann habe ich in der Vorbereitung irgend etwas nicht richtig gemacht.»Auf der Suche nach Orientierung und Halt: FCB-Spieler Mohamed Dräger (links) und sein Trainer Fabio Celestini.Foto: Urs Lindt (Freshfocus).Die FolgeFür den FC Basel steht am Ende mit 1:5 die höchste Pflichtspiel-Niederlage seit dem 14. Mai 2023 und dem 1:6 in St. Gallen. Im Gegensatz zu damals, als es vier Tage später gegen die Fiorentina daheim um den Einzug in den Final der Conference League ging, sind dieses Mal keine Spieler geschont worden. Und auch gegen YB hat man seit jenem historischen 1:7 im 2018 trotz all der vielen Niederlagen, die da waren, nie mehr so hoch verloren.Damit einher gehen zwei unschöne Premieren mit Fabio Celestini als FCB-Trainer: Die Basler haben nun auch mit ihm erstmals zwei Ligapartien in Folge verloren. Und wenn man das Elfmeter-Aus im Cup ebenfalls mitrechnet, ging man nun bereits in drei aufeinanderfolgenden Pflichtspielen als Verlierer vom Feld.Weil Yverdon am Samstag den FC Zürich 3:2 bezwang, ist man in der Tabelle nun nur noch Neunter – weiterhin mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den elften Platz, der zum Saisonende die Barrage bedeutet. Der Rückstand auf den sechsten Platz ist aber auf neun Punkte angewachsen, was bei sechs verbleibenden Partien nun wirklich uneinholbar wirkt. Auf diesem sechsten Platz steht neu der FC Winterthur, der am kommenden Samstag (18 Uhr) im St.-Jakob-Park der nächste Gegner ist.Wir berichten regelmässig über den FCB und möchten wissen, ob Sie sich diese Inhalte auch als Push-Nachricht auf Ihrem Smartphone wünschen. Füllen Sie diese kurze Umfrage aus und teilen Sie uns Ihre Meinung mit.Mehr zum FC Basel und der Niederlage bei YBOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

