Valentin Stocker bestritt gegen den FC St. Gallen sein 400. Spiel für den FC Basel. Damit figuriert der Kapitän in einem illustren rotblauen Kreis.

Nur wenige Spieler des FC Basel haben die Marke von über 400 Spielen für Rotblau durchbrochen. Seit Sonntag gehört auch Kapitän Valentin Stocker zu diesem illustren Kreis. Damit reiht sich Stocker bei Klubgrössen wie Benjamin Huggel, Massimo Ceccaroni oder Karli Odermatt ein.

Viele schöne Momente

Das bedeutet Stocker enorm viel: «Ich empfinde grosse Dankbarkeit. Ich weiss genau, wie viel es braucht, um so viele Spiele bestreiten zu können in einem Verein. So viele Jahre Stammspieler sein zu dürfen. Erfolgreich sein zu dürfen. Für mich ist es eine irreale Zahl».

Der aktuelle Kapitän des FCB wurde vor dem Spiel von der Vereinsführung für dieses Jubiläum geehrt. Ein Moment voller Emotionen und das nur Sekunden vor den Anpfiff. «Es ist schwierig in diesem Moment die Emotionen so zuzulassen, wie sie es verdient hätten. Nachher musst du 90 Minuten spielen», so Stocker. Der inzwischen 32-Jährige gibt sich tiefsinnig: «Das Fussballerleben ist so kurz. Es geschehen so viele schöne Momente. Manchmal ist man ein bis zweimal pro Jahr auf dem Barfi und feiert Titeln. Und man realisert es erst im Nachhinein». Diese Momente behält Stocker tief in seinem Herzen und holt sie dann wieder hervor, wenn es mal nicht mehr so gut laufe.

Vom ersten Spiel bis Champions League

Welche Momente, von den unzähligen in Stockers rotblauer Karriere hängen geblieben sind, sind schwer zu fassen für den Kapitän. «Das erste Spiel. Das erste Tor. Die Finalissimas. Das erste Mal in der Champions League. Das sind sehr viele Momente», so Stocker. Es sei unglaublich schwer, einen einzelnen Moment raus zu picken. Alles was der 32-Jährige verspürt ist Stolz und Dankbarkeit: «So viele Spiele gespielt zu haben. So viele magische Nächte erlebt zu haben. So viele tolle Menschen kennengelernt zu haben», meint der FCB-Kapitän.

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