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Unbestrittener Leader

Deshalb ist Shaqiri FCB-Captain geworden

Xherdan Shaqiri feiert den Sieg des FC Basel im Schweizer Cup-Finale gegen FC Lausanne-Sport am 27. April 2025 in Basel mit erhobenen Armen vor jubelnden Fans.
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Xherdan Shaqiri ist der Dreh und Angelpunkt im Spiel des FC Basel. Der Rückkehrer hat einen wesentlichen Anteil daran, dass der FCB als Erster in die Meisterrunde geht und am 1. Juni den Schweizer Cupfinal gegen die Amateure des FC Biel bestreiten darf.

Seit Januar ist der Augster auch Captain von Rotblau. In der Winterpause haben Fabio Celestini und sein Staff diesen Entscheid gefällt. Vor dem ersten Spiel der letzten Meisterschaftsphase gegen Servette sagt der FCB-Trainer: «Wir wussten, dass er auf dem Platz ein Leader ist. Aber er ist es auch in der Garderobe und deshalb war klar, dass er der Richtige für dieses Amt ist.» Doch der Romand sagt auch, dass sich Shaqiri in seiner neuen Funktion kein bisschen anders geben würde als zuvor: «Er ist mit und ohne den Bändel der Gleiche. Er will einfach gewinnen.»

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Doch in jenen Momenten, in denen er nicht auf der Höhe des Geschehens ist, kostet er den FC Basel eine bessere Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Mittwoch im Parken des FC Kopenhagen.Da ist zunächst der Ausgleichstreffer zum 1:1-Schlussresultat, den der FCB in der Nachspielzeit der ersten Hälfte hinnehmen muss und an dessen Ursprung Adjetey mit einem unnötigen Ballverlust in der eigenen Hälfte steht, was erst in einen gefährlichen direkten Freistoss und dann – nach einer guten Parade Marwin Hitz’ – in den Ausgleich nach einem Eckball mündet, wobei der Basler Goalie unter der Flanke durchsegelt.Und da ist dann in der 82. Minute Adjeteys Hand an der Brust von Youssoufa Moukoko, die der Kopenhagener Angreifer nutzt, um sich hinzulegen und so eine Situation zu kreieren, in welcher der englische Referee Anthony Taylor dem Basler Abwehrspieler die zweite Gelbe und damit schliesslich die Rote Karte zeigt. Ärgerlich daran ist, dass Adjetey den Gegenspieler gar nicht zurückhalten müsste, würde er die Situation richtig erfassen: Dominik Schmid wäre zur Stelle, um Moukoko am Alleingang zu hindern.Obwohl der FCB gewiss keinen grossen Europacup-Abend erwischt hat, so bringt Adjetey ihn mit seinem Ausschluss doch um die Chance, mit einer Schlussoffensive den Sieg anzustreben. Kommt hinzu, dass der Ghanaer im Rückspiel gesperrt fehlen wird – und der FCB damit ohne seinen schnellsten Innenverteidiger in Kopenhagen antritt.Der AufregerAllerdings fehlt wenig, und die Ausgangslage würde sich für den FCB noch ein schönes Stück schwieriger präsentieren. Dann nämlich, wenn Kopenhagen-Stürmer Andreas Cornelius in der 87. Minute ein paar Milimeter weiter hinten stünde, als er von Linksverteidiger Marcos Lopez steil geschickt wird, um den Ball per Diagonalschuss ins Basler Tor zu spedieren.Die Unparteiischen auf dem Feld erkennen in dieser Szene keine Offside-Position und geben das Tor, das den Kopenhagenern einen 2:1-Auswärtssieg bescheren würde. Dann checkt der VAR die Situation, lässt sich ein bisschen Zeit – und sieht ein Abseits des schwedischen Torschützen, worauf der Treffer folgerichtig für ungültig erklärt wird. Das Basler Publikum jubelt so laut, wie es das zuvor nur in der ersten Hälfte rund um den Elfmeter getan hat, der dem FCB die 1:0-Führung bringt.Die 90 MinutenDa ist der FC Basel noch auf Kurs in Richtung gute Ausgangslage: Xherdan Shaqiri erzielt in der 14. Minute per Elfmeter das 1:0.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Der FC Basel agiert in gewohntem 4-2-3-1-System und in der erwarteten Besetzung. Einzige Ausnahme bildet die Position des rechten Flügelangreifers, wo Marin Soticek zum Zug kommt, zumal nicht nur Bénie Traoré, sondern auch Anton Kade mit einem Bluterguss an der Wade verletzt gemeldet wird.Obwohl beide Mannschaften immer wieder versucht sind, den Gegner ohne Ball hoch anzulaufen, sind auch beide in der ersten Hälfte darauf bedacht, nicht zu sehr ins Risiko zu gehen und die Räume eng zu machen. Dass der FCB dabei als Heimteam zu Beginn mehr für das Spiel tut, überrascht so wenig wie der Elfmeter, den er durch Xherdan Shaqiri zum 1:0 nutzt, nachdem Albian Ajeti im Strafraum von Rodrigo Huescas umklammert worden ist.Nach einer halben Stunde ändert sich die Physiognomie der Partie allerdings, weil der FC Basel nicht mehr ganz so konzentriert und aufsässig agiert wie zuvor. Gabriel Pereiras Ausgleich vor dem Pausenpfiff hat denn auch seine Logik, zumal die Kopenhagener schon zuvor zwei gute Chancen gehabt haben.Da ist der FC Basel vom Weg abgekommen: Gabriel Pereira trifft unmittelbar vor der Pause zum 1:1 für Kopenhagen.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Das Bild ändert sich in der zweiten Hälfte nicht mehr grundlegend. Die im Europacup äusserst erfahrenen Dänen agieren abgezockt. Provozieren damit Adjeteys Platzverweis. Und finden beinahe den zweiten Treffer.Die UnparteiischenDer VAR macht an diesem Abend seinen Job. Und auch dem Gespann rund um Haupt-Schiedsrichter Anthony Taylor ist keinen Vorwurf zu machen, zumal der Engländer eine klare Linie hat.Was man aber feststellen darf: Diese Linie ist für einen internationalen Vergleich eher streng, nicht jede Szene, die eine Verwarnung nach sich zieht, ist so eindeutig, dass man pfeifen und/oder Gelb geben muss.Die Stimmen zum Spiel«Wir wussten, dass der Verteidiger bereits Gelb hatte – da muss man vielleicht anders reagieren und ihn schon vorher rausnehmen», kommentiert Xherdan Shaqiri nach der Partie Jonas Adjeteys Platzverweis und kritisiert damit letztlich die Wechsel des Trainerstaffs um Headcoach Ludovic Magnin.Dieser reagiert darauf an der Medienkonferenz humorvoll, indem er feststellt: «Xherdan steht noch ganz am Anfang seiner Trainerkarriere und muss noch viel lernen. Ich bin anderer Meinung als er. Wir haben draussen über die verwarnten Spieler diskutiert und fanden, Keigo Tsunemoto sei am ehesten gefährdet. Dass es dann Adjetey erwischt, war nicht vorhersehbar und ist unglücklich gelaufen. Würde man immer wechseln, weil einer schon Gelb hat, dann hat man je nach Spiel bald keine Einwechslungen mehr zugute.»Das FazitBetrachtet man die Leistung des FC Basel und paart diese mit dem Spielverlauf samt der Tatsache, dass Rotblau gegen Ende in Unterzahl agiert, dann kann man nur zu einem Schluss kommen: Nach den 90 Minuten ist das Resultat mit einem 1:1 aus Basler Sicht das Beste an dieser Partie.Gut sind nämlich nur die ersten 30 Minuten des FCB. Und auch wenn danach nicht alles schlecht ist, so ist das wenig. Sicher ist: Eine günstige Ausgangslage, um sich für die Champions League qualifizieren, ist ein 1:1 nach einem Heimspiel nicht.So geht es weiterWährend der FC Basel am Wochenende spielfrei ist , da er das für diese vierte Super-League-Runde gedachte Heimspiel gegen den BSC Young Boys (4:1) vorgezogen hat, ist der FC Kopenhagen im Einsatz: Der dänische Double-Gewinner empfängt am Samstag um 18 Uhr Odense BK.Die Basler werden mit Ausnahme des Freitags trainieren, bevor sie am Dienstag Vormittag nach Dänemark fliegen, wo sie dann am Mittwoch um 21 Uhr im Kopenhagener Parken zum Rückspiel antreten, das darüber entscheidet, ob der Schweizer oder der dänische Meister ab September in der Champions League spielt und die entsprechenden Millionen abholt. Der Verlierer wird an der Ligaphase der Europa League teilnehmen.Der FCB gegen KopenhagenDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    AboAlles zum Spiel gegen den FC Lugano – Dank Xherdan Shaqiris Hattrick steht der FC Basel kurz vor dem MeistertitelIn Unterzahl erzielt der FCB-Captain innert neun Minuten drei Tore. Der FC Basel zeigt beim 5:2-Sieg gegen Lugano in Unterzahl eine unglaubliche zweite Halbzeit.Publiziert heute um 23:48 UhrFührt den FC Basel in Unterzahl zum Sieg und wohl auch zum Meistertitel: Xherdan Shaqiri.Foto: Daniela Frutiger (freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie Ausgangslage des FC BaselDer FC Basel reist mit breiter Brust nach Lugano zum Tabellenvierten. Die Mannschaft von Trainer Fabio Celestini hat zuletzt sieben Pflichtspiele in Folge gewonnen, jüngst schlug man Servette im Spitzenspiel der Super League diskussionslos 5:1.Mit einem Sieg im Tessin wäre der FCB so gut wie Meister. Servette könnte dann theoretisch immer noch auf gleich viele Punkte kommen, sollten die Genfer am Sonntag YB schlagen. Die viel bessere Tordifferenz der Basler reduziert aber die Wahrscheinlichkeit, von den Genfern noch überholt zu werden, auf ein Minimum.Und sollte Servette am Sonntag nicht gegen YB gewinnen, ist der FC Basel auch rechnerisch nicht mehr einholbar.Das SpielEs ist ein fulminanter Start im Cornaredo: Erst geht der FC Lugano mit dem ersten Angriff durch den Ex-FCB-Junior Uran Bislimi in Führung (2.), drei Minuten später erzielt Albian Ajeti den Ausgleich. Die nächste Topchance hat dann erneut der FCB durch Traoré. Der Ivorer setzt nach einem langen Ball von Leroy zum Solo an und schiesst aus 18 Metern am Tor vorbei (18.).In der Folge kommt aber auch die Heimmannschaft zu guten Möglichkeiten, weil in der Basler Abwehr die Zuordnung nicht ganz stimmt. Ab der 42. Minute spielt der FCB mit einem Mann weniger: Albian Ajeti sieht seine zweite gelbe Karte in diesem Spiel und muss vom Feld.Wer denkt, dass Lugano die Partie nun dominiert, liegt falsch: Denn die 5318 Fans im ausverkauften Cornaredo werden Zeugen von einer denkwürdigen zweiten Hälfte: In der 48. Minute bringt der bis dahin unauffällige Xherdan Shaqiri den FC Basel mit einem Schuss in die linke untere Ecke in Führung, ehe er drei Minuten später mit einem Traum-Schlenzer Lugano-Goalie Osigwe aus der Distanz bezwingt und zum 3:1 trifft.Und wäre das nicht schon genug, erhöht der FCB-Captain in der 57. Minute gar auf 4:1 und feiert einen Hattrick innert neun Minuten. Wenig später trifft Léo Leroy zum 5:1 (60.). Der FCB erzielt nach der Pause in Unterzahl innerhalb von einer Viertelstunde vier Tore. Unfassbar.In der 69. Minute kann Lugano per Foulpenalty von Anto Grgic noch verkürzen. Danach kann das Heimteam aber nicht mehr viel Torgefahr kreieren, der FCB verteidigt gut und gewinnt 5:2.Stadio di Cornaredo. – 5‘318 Zuschauer. – SR Alessandro Dudic.Tore: 2. Bislimi 0:1 (Zanotti). 5. Ajeti 1:1 (Traoré). 48. Shaqiri 1:2 (Metinho). 51. Shaqiri 1:3 (Leroy). 57. Shaqiri 1:4 (Kade). 60. Leroy 1:5. 69. Grgic 2:5 (Foulpenalty).FCL: Osigwe; Zanotti, Papadopoulos, Mai (54. Brault-Guillard), Hajdari, El Wafi (54. Mahou); Steffen, Grgic (75. Aliseda), Bislimi, Cimignani (54. Macek); Koutsias (79. Vladi).FCB: Hitz; Kade (84. Barisic), Vouilloz, Adjetey, Schmid; Leroy (89. Baró), Metinho; Traoré (71. Mendes), Shaqiri (89. Kevin Carlos), Otele (71. Soticek); Ajeti.Bemerkungen: FCL ohne Bottani (gesperrt), Mahmoud, Marques und Saipi (alle verletzt). FCB ohne Avdullahu (gesperrt) und van Breemen (verletzt). – Ersatzbank FCB: Salvi, Fink, Sigua, und Cissé. – Gelb-Rot: 42. Ajeti (Foul). Verwarnungen: 33. Ajeti (Foul). 58., Steffen (Foul). 65. Brault-Guillard (Foul). 75. Zanotti (Foul).Die TaktikFür den gelbgesperrten Leon Avdullahu darf Léo Leroy von Beginn an im Mittelfeld auflaufen. Ansonsten wagt Fabio Celestini keine Experimente: Der FCB-Trainer belässt es bei der gleichen Aufstellung wie letzte Woche gegen Servette. Anton Kade kriegt dabei auf der Rechtsverteidigerposition im 4-2-3-1 erneut den Vorzug gegenüber Joe Mendes, obwohl der Schwede wieder einsatzbereit ist.Die Basler haben besonders in der ersten Halbzeit Mühe mit den hoch und aggressiv pressenden Luganesi. Nach Ajetis Platzverweis agiert der FCB im 4-2-2-1, die Offensive um Shaqiri wechselt sich auf ihren Positionen immer wieder ab. Gegen den Ball tritt der FCB zu zehnt im 4-4-1 auf.Der AufregerIn der 42. Minute stellt Schiedsrichter Alessandro Dudic Albian Ajeti mit Gelb-Rot vom Platz. Es ist eine fragwürdige Entscheidung: Der Basler Mittelstürmer trifft im Zweikampf Gegenspieler Albian Hajdari, wohl unabsichtlich, mit der Hand im Gesicht. Dieser lässt sich theatralisch fallen. 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In der Super League geht es für den FCB am nächsten mit dem nächsten Auswärtsspiel weiter: Dann trifft der FCB im Stade de la Tuilière auf Lausanne-Sport (20.30 Uhr).Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenSimon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare