Transfer beim FC Basel: Die Leidenszeit von Arnau Comas beim FCB ist vorerst vorbei

Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.

Transfer beim FC Basel

Die Leidenszeit von Arnau Comas beim FCB ist vorerst vorbei

Antoine Bernede von Lausanne kämpft im Spiel gegen Arnau Comas von Basel um den Ball bei einem Super League-Fussballspiel am 21. Juli 2024 in Lausanne.
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Es kommt nicht überraschend, was der FC Basel am Freitag kommuniziert. Angesichts der mangelnden Spielzeit der letzten Monate – ja, sogar Jahre – war damit zu rechnen. Auch aufgrund der Gerüchte, die es sowohl diesen Winter als auch im vergangenen Sommer gab. Arnau Comas verlässt den FC Basel nach 43 Pflichtspieleinsätzen. Der 24-Jährige tut das per Leihe bis Ende Saison mit Kaufoption zum spanischen Zweitligisten SD Eibar, der sich momentan auf Meisterschaftsplatz elf befindet.

Für den FC Basel bedeutet das bereits den zweiten Abgang eines Innenverteidigers in diesem Winter. Nachdem der 17-jährige Marvin Akahomen den Club per Leihe bis Sommer 2026 in Richtung FC Wil verliess, ist nun auch Comas auf Leihbasis weg. Sein Vertrag in Basel läuft derzeit noch bis zum Sommer 2026.

Damit verfügt Fabio Celestini mit Jonas Adjetey, Adrian Barisic, Nicolas Vouilloz und Finn Van Breemen noch über vier Innenverteidiger. Das ist grundsätzlich ausreichend für die defensive Viererkette, die Celestini derzeit spielen lässt. Ausschliessen kann man gleichwohl nicht, dass der FCB die Augen auf dem Transfermarkt offen hält. Entsprechende Gerüchte kursieren derzeit keine.

Comas’ Zeit beim FC Basel nahm im Sommer 2022 ihren Anfang, als er von der B-Mannschaft des FC Barcelona zu Rotblau wechselte. Schnell wurde der Katalane zum festen Bestandteil der Basler Innenverteidigung und überzeugte durch seine Abgeklärtheit und die hohe Qualität in der Arbeit gegen den Ball. Doch Verletzungen sollten sich ihm schon bald in den Weg stellen.

Im Trainingslager vom Januar 2023 zog er sich eine Muskelverletzung zu. Nach anfänglicher Besserung folgte im April die Nachricht, der Innenverteidiger würde voraussichtlich bis Ende Saison ausfallen. So war es dann auch.

Erst der Meniskus, dann die Schulter

Auf die Saison 2023/24 hin war Comas wieder fit, verpasste nur zwischenzeitlich zwei Spiele aufgrund von Problemen am Oberschenkel. Doch im Oktober verletzte er sich gegen Servette nach nur vier Minuten am linken Aussenmeniskus und musste operiert werden. Erneut fiel er für mehrere Monate aus. Gegen Ende der Spielzeit konnte er zwar noch zwei Einsätze bestreiten, doch an sein anfängliches Niveau sollte er nur ansatzweise wieder herankommen.

Die Saison 2024/25 begann für Comas hoffnungsvoll. In den ersten beiden Spielen stand er sogleich in der Startelf. Doch beide gingen verloren und Fabio Celestini tauschte Comas für die darauffolgenden Partien durch Finn Van Breemen aus. Drei Mal war Comas auf der Bank, einmal nicht im Aufgebot, bevor er gegen den FC Zürich wieder eine Chance erhält. Es sollte sein vorerst letztes Spiel für den FC Basel sein.

Bei der 0:2-Niederlage renkte sich Comas, erneut in der Startphase, die rechte Schulter aus. Die Regenerierung dauerte Wochen. Vier Mal steht Comas danach noch im Aufgebot. Einmal fehlt er noch aufgrund von Beschwerden im Oberschenkel. Zu einem Einsatz für den FCB kommt er nicht mehr. Nun verlässt er den Club nach zweieinhalb Jahren geprägt von Verletzungen.

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