David Degen hat vom Zivilgericht Basel-Stadt eine superprovisorische Verfügung erwirkt. Damit ist klar, dass der FCB-Machtkampf zwischen ihm und Mehrheitsaktionär Bernhard Burgener juristisch weitergefochten wird. Doch wie funktioniert das genau? Fünf Fragen und Antworten.

David Degen und Bernhard Burgener rangeln um die FCB-Vorherrschaft. bild: keystone, watson.ch

David Degen hat vom Zivilgericht Basel-Stadt eine superprovisorische Verfügung erwirkt. Damit ist klar, dass der FCB-Machtkampf zwischen ihm und Mehrheitsaktionär Bernhard Burgener juristisch weitergefochten wird. Doch wie funktioniert das genau? Fünf Fragen und Antworten.

jakob weber / ch media

Die superprovisorische Verfügung ist eine vorsorgliche Massnahme, die ohne Anhörung der Gegenpartei erlassen wird. Der Antragsteller muss dafür lediglich glaubhaft darlegen, warum ein Rechtsanspruch verletzt wird. Das Gericht sagt dann aus zeitlichen Gründen erst einmal Stopp, ehe es sich den Sachverhalt genauer anschaut. Mit solchen Massnahmen kann zum Beispiel verhindert werden, dass etwas Rufschädigendes veröffentlicht wird, das nachher nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Im FCB-Fall machte Degen wirksam, dass der aus seiner Sicht unzulässige Verkauf von Burgeners Anteilen an Centricus droht und die Aktien für ihn dann weg sind. Für eine superprovisorische Verfügung braucht es prima vista nicht sehr viel. Damit ist aber noch nicht gesagt, wie der folgende Rechtsstreit tatsächlich ausgehen wird.


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