Auch wenn die Cup-Schmach vermutlich noch nicht ganz verdaut ist bei Rotblau, muss der FCB jetzt nach vorne schauen.

Auch zwei Tage nach der Cupschmach betitelt Sforza das Spiel als eine Katastrophe: «Es war eine Katastrophe. Das bleibt so. Das Spiel haben wir verloren, weil wir keine Leidenschaft an den Tag legten, keine Laufbereitschaft, kein gutes Zweikampfverhalten.»

Jetzt muss der Fokus aber nach vorne gerichtet werden und Sforza will, dass sein Team endlich wieder am selben Strang zieht: «Wir gehören zusammen und wollen den Weg aus dieser Misere zusammen bestreiten und ich bin überzeugt, dass wir dies auch schaffen werden.»

Konfrontation mit Fans und Burgener-Statement

Bei der Konfrontation mit der Muttenzerkurve sei der FCB-Trainer nicht dabei gewesen: «Ich war bei den Medien. Die Mannschaft und die Fans haben sich derweil ausgesprochen, das ist auch gut so. Das Ziel ist von beiden Seiten, langfristig Erfolg zu haben. Da ist dieses Feedback der Fans gut», so Sforza.

Ein Tag nach dem Spiel hat Bernhard Burgener ein Statement abgegeben, dass er an Sforza festalten wird. «Das zeigt, dass er Vertrauen hat. Und das wir alle zusammen hier wieder rausfinden möchten», das die Worte von Sforza dazu.

Sforza sieht Endspiel-Frage als Provokation

Eine Jobgarantie ist aber auch dieses Statement nicht, jetzt müssen Siege her. Der erste soll am Samstag gegen Lausanne-Sport her. Ansonsten rutscht der FCB nur noch tiefer in die Krise. Sforza sieht das Lausanne-Spiel trotz allem nicht als Endspiel: «Wer das so sieht, hat das Statement von Bernhard Burgener falsch gelesen. Diese Provokation braucht es hier nicht.»

Verfolgen Sie das Spiel FC Basel vs. Lausanne-Sport am Samstag, 20. Februar 2021, ab 20:30 Uhr im Live-Ticker auf telebasel.ch.

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