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Schweizer Cup

Der FC Basel trifft schon wieder auf Etoile Carouge

Dominik Schmid und Keigo Tsunemoto vom FC Basel jubeln beim 3:0-Tor gegen FC Biel-Bienne, Schweizer Cup.
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Für den FC Basel wird es kaum einfach werden. Doch für den kleinen Bruder, den FC Concordia Basel, wird es bestimmt nicht leichter. So lässt sich die Auslosung der Sechzehntelfinals zusammenfassen, die dem FCB eine Reise nach Genf und ein Wiedersehen mit Etoile Carouge beschert, während Concordia mit Lausanne-Sport am 19., 20. oder 21. September einen Super-League-Vertreter empfängt.

Eine Direktbegegnung wäre wohl beiden im Cup verbliebenen Vertreter lieber gewesen – und irgendwie hätten sie es sich auch verdient, dass die FCB-Legende Fabian Frei sie bei der Auslosung zusammenführt. Denn zuvor, da hatte nicht nur Rotblau beim 6:1 gegen den FC Biel, sondern auch der FC Concordia beim klaren 8:0 gegen dessen kleinen Bruder, den Zweitligisten Azzurri Biel, überzeugt.

Stattdessen muss der FCB nun gegen den Challenge-League-Aufsteiger ran, gegen den er im Frühjahr in den Achtelfinals erst in der Schlussphase aus einem 0:1 ein 3:1 machte – und gegen den er im Herbst 2021 gar aus dem Cup ausgeschieden ist. Dies, während Erstligist Concordia einen übermächtig scheinenden Super-League-Gegner empfängt, der aber nicht unbedingt den Effekt eines Zuschauermagneten haben wird.

Ausgeschieden ist hingegen der FC Breitenbach: Der regionale Zweitligist unterlag dem FC Bosna Neuchâtel am Samstag mit 0:5 deutlicher, als es der Klassenunterschied zu einer Equipe aus der Zweitliga interregional hätte erwarten lassen.

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Doch nun hat sich der FCB durch seine guten Leistungen in den letzten Wochen eine völlig neue Ausgangslage geschaffen.In der Super League marschiert der FC Basel vorneweg. Fünf Spiele vor Schluss beträgt der Vorsprung auf die Konkurrenz sechs und mehr Punkte – der FCB kann mit viel Selbstvertrauen in die Meisterrunde starten, zumal die Mannschaft in der Liga zuletzt nicht nur fünf Spiele in Folge gewann, sondern auch spielerisch überzeugen konnte. Ein plötzlicher Leistungsabfall müsste nun eintreten, damit sich die Basler noch von der Tabellenspitze verdrängen liessen.Mit dem Sieg im Cup-Halbfinal gegen Lausanne hat sich der FCB nun auch noch im Pokalwettbewerb eine komfortable Ausgangslage geschaffen. Gegner im Endspiel ist der FC Biel aus der drittklassigen Promotion League – ein Kontrahent, den man unter normalen Umständen klar schlagen muss. Natürlich schreibt der Cup immer seine eigenen Gesetze, wie Biel mit den Siegen gegen Lugano und YB bewies. Doch allein am Klassenunterschied gemessen gibt es schlichtweg keine Ausreden: Die Cup-Trophäe muss nach Basel.Angesichts dieser Rahmenbedingungen wäre es falsch, weiterhin in Zurückhaltung zu verharren. Wer so nahe an zwei Titeln dran ist, der will sich diese nicht mehr vor den Augen nehmen lassen. Dazu bringt der FCB auch die richtige Mentalität auf den Platz. Er ist nicht mehr der verunsicherte Club von vor einem Jahr – er ist wieder der FC Basel, vor dem sich einst die gesamte Fussballschweiz fürchtete: Er zeigt sich kämpferisch, selbstbewusst und wirkt bereit, Grosses zu erreichen.Das Double ist deshalb längst mehr als nur eine theoretische Möglichkeit. Es wäre die logische Konsequenz einer Saison, in der der FCB von allen Teams am besten und konstantesten performt – und sich beide Titel redlich verdient hätte. Alles andere wäre eine Enttäuschung.Egal, wie die letzten Saisonspiele ausgehen, hat diese Mannschaft Unglaubliches geschafft.Yomo IslerXherdan Shaqiri wird vor jedem Eckball angefeuert, und jede erfolgreiche Grätsche wird mit lautstarkem Beifall belohnt. Nach dem Sieg nach Verlängerung im Cup-Halbfinal gegen Lausanne läuft Fabio Celestini jubelnd und hüpfend auf die Muttenzerkurve zu. Kurz: Solch eine Euphorie war im Joggeli lange nicht mehr zu spüren.Die Basler sind im Cupfinal gegen den Drittligisten FC Biel haushoher Favorit. Die Liga führt der FCB fünf Runden vor Schluss mit sechs und mehr Punkten an. Der Traum vom Double ist nun zum Greifen nah. Ein Zustand, den man in den vergangenen Spielzeiten so nicht erleben durfte.Ja, der FCB ist auf dem Weg zum ersten Titel seit dem Cupsieg 2019 und vielleicht sogar zum Double. Dabei muss man sich in Erinnerung rufen: Vor Jahresfrist spielte der FC Basel gegen den Abstieg aus der höchsten Liga und zitterte sich von Spiel zu Spiel. 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