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AboRücktritt zum Saisonende

Taulant Xhaka und der FC Basel finden zusammen zur Trennung

Taulant Xhaka im Trikot des FC Basel während eines Fussball-Testspiels gegen SSV Ulm am 13. Juli 2024 in Basel.
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In Kürze:

  • Taulant Xhaka beendet seine Karriere beim FC Basel nach dieser Saison.
  • Xhaka und der Club einigten sich nach mehreren Gesprächen auf die Auflösung.
  • Der 33-Jährige bestritt 406 Pflichtspiele für den FC Basel.
  • Xhaka wird für seine Leidenschaft und Treue beim FCB in Erinnerung bleiben.

Also doch. Taulant Xhakas Zeit beim FC Basel endet. Und damit gleichsam seine Karriere als Fussball-Profi. Nicht sofort. Aber eben auch nicht erst Ende Juni 2027. Sondern nach dieser Saison, wenn das letzte FCB-Pflichtspiel absolviert ist.

Darauf haben sich der Spieler und sein Arbeitgeber nun geeinigt. Und so, wie sie sich im Communiqué äussern, scheinen sie dies in ziemlicher Minne getan zu haben.

Xhaka spricht vom richtigen Zeitpunkt, den er als gekommen sehe und schwärmt vom Traum, als das sich sein Leben als FCB-Spieler bis heute anfühle. Der Club dankt, Sportdirektor Daniel Stucki ist voll des Lobes über den Spieler, der im Training «immer Vollgas» gebe, obwohl er in dieser Saison nur noch wenig Einsatzzeit erhalten hat.

Zuletzt, da war es gar keine Einsatzzeit mehr gewesen. Bisher hat Taulant Xhaka im 2025 keine einzige Pflichtspielminute für den FC Basel absolviert.

Bei der 1:2-Niederlage in Genf, da fehlte er offiziell aufgrund von Achillessehnen-Beschwerden. So, wie er schon in den ersten drei Pflichtspielen des neuen Kalenderjahrs nicht im Kader gestanden war, wobei man ihn zweimal krank gemeldet hatte.

Nur vor Wochenfrist, am Donnerstag gegen Luzern, fand sich sein Name überhaupt auf dem Matchblatt – und schaute er 90 Minuten lang von der Ersatzbank aus zu, wie sich seine Farben einen 2:1-Sieg erarbeiteten. Dies, nachdem der FCB mit dem 21-jährigen Brasilianer Metinho in der Woche zuvor einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler verpflichtet hatte, der zusätzliche Konkurrenz auf Xhakas angestammter Position bedeutet.

Ob das die letzten Hinweise auf das waren, was nun am Mittwoch verkündet worden ist? Schon möglich. So, wie der FCB schreibt, war es ein längerer Prozess mit mehreren Gesprächen gewesen. Und man kann sich auch vorstellen, dass dieser Prozess für Xhaka bei aller Einsicht um die eigene Vergänglichkeit als Profifussballer kein leichter gewesen ist. Einer eben, bei dem sich die Psyche womöglich auf die Physis ausgewirkt hat.

Sicher ist: Dass Taulant Xhakas Zeit als FCB-Spieler in diesem Sommer und nicht erst 2027 endet, war bereits in der ersten Hälfte der laufenden Saison zum sich verfestigenden Gedanken eines jeden Beobachters geworden. Nur in der Hälfte der Ligaspiele war er bis zur Winterpause eingesetzt worden. Achtmal war er dabei von der Bank gekommen, um nie mehr als maximal 29 Minuten zu spielen. Und bei seinem einzigen Einsatz in der Startelf, zum Jahresabschluss gegen den Grasshopper Club Zürich, machten er und der FCB bei der 0:1-Heimniederlage keine gute Figur.

Zwar hatte der 33-jährige Aufbauer noch Mitte Oktober im Interview mit dieser Zeitung (lesen Sie hier) davon gesprochen, seine neue Rolle als Leader in der Kabine, aber Ersatz während des Spiels zu akzeptieren und sich auch vorstellen zu können, diese noch über die Saison hinaus auszufüllen. Aber er hatte auch durchblicken lassen, dass ein vorzeitiges Ende nicht auszuschliessen ist.

Dieses vorzeitige Ende wird nun Tatsache. Und offenbar ist es tatsächlich Xhaka selbst, der in Anbetracht seiner sportlichen Perspektiven den ersten Schritt machte. Dass «mehrere Gespräche» nötig waren, bevor alles geklärt war, impliziert, dass es primär darum ging, zu welchen Bedingungen das bis 2027 gültige Arbeitspapier aufgelöst wird.

Die Konditionen dieser Auflösung dürften sich dabei unwesentlich von jenen Fixbezügen unterscheiden, die Xhaka bis zum ursprünglichen Vertragsende zugestanden wären. Dies, zumal auch die FCB-Verantwortlichen durchaus Interesse daran hatten, im Hinblick auf die nächste Saison einen freien Kaderplatz zu erhalten, der von einer jüngeren Kraft genutzt werden kann.

Die jüngere Geschichte darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit Taulant Xhaka eine der grössten Spielerfiguren der rotblauen Geschichte auf Frühjahrs-Abschiedstournee geht.

Dafür stehen auch seine Statistiken: Da sind sechs Meistertitel. Da sind vier Cupsiege. Da sind zahlreiche Exploits in allen Europacup-Wettbewerben, zu denen er seinen Teil als langjähriger Stammspieler beitrug. Und da sind 406 Pflichtspiele, die seine Bedeutung und Langlebigkeit untermauern: Es gibt nur sechs Spieler, die das rotblaue Trikot in der 131-jährigen Vereinsgeschichte häufiger getragen haben – und womöglich überholt Xhaka bis zum Saisonende ja noch Karli Odermatt (411) und auch Valentin Stocker (416).

Dafür steht aber genau so sehr seine Treue zum FC Basel: 2003 stiess Taulant Xhaka zur Nachwuchs-Abteilung des Clubs, 2010 debütierte er bei den Profis. Und nie in seiner ganzen Karriere stand er bei einem anderen Verein unter Vertrag, sondern verbrachte einzig eineinhalb Saisons als Leihspieler bei GC, um dort jene Einsatzzeit zu erlangen, die er benötigte, um sich schliesslich beim FCB durch- und festsbeissen zu können.

«Beissen» ist dabei nicht zufällig gewählt. Anders als sein um ein Jahr jüngerer Bruder Granit war Taulant Xhaka nie der elegante Stratege im Mittelfeld, der mit hohlem Kreuz und erhobenem Haupt die Fäden zog. Vielmehr war er Arbeiter und Zweikämpfer, der leidenschaftlich und mit hochrotem Kopf Grenzen auslotete – und diese dabei auch das eine oder andere Mal überschritt.

Bei den Hardcore-Fans des FC Basel steht er auch deswegen so hoch im Kurs wie kaum ein anderer, dem man das Prädikat «Legende» verpassen darf. Bei den Anhängern der Gegner ist eher das Gegenteil der Fall. Und auch bei vielen neutralen Beobachtern hat sich das Bild des zuweilen unfairen, überbordenden «Terriers» so stark verfestigt, dass man andere Qualitäten verkennt: Ballsicherheit, Dynamik, räumliches Vertständnis – und das Bewusstsein, kein Spektakelmacher zu sein.

In seinen besten Jahren waren diese Qualitäten – gepaart mit seiner Energie und seiner Zweikampfstärke – für einen erfolgreichen FC Basel unverzichtbar gewesen. Bis im August 2021, als er sich verletzte und ein ganzes Jahr ausfiel.

Danach war Taulant Xhaka nur noch selten der Spieler, der er zuvor gewesen war. Und nun, da er im März 34 wird, hat er beschlossen, das Trikot mit der Nummer 34 abzugeben.

In Vergessenheit wird er deshalb beim Basler Anhang nicht geraten. Das wird man schon am Sonntag beim Heimspiel gegen Lausanne-Sport feststellen …

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Geht es Ihnen ähnlich?Vor 17 Monaten kämpften wir um die Barrage, und jetzt sind wir zumindest statistisch gesehen über zwei Spiele ebenbürtig mit Kopenhagen, das in den letzten Jahren regelmässig an europäischen Wettbewerben teilnahm und fast doppelt so viel Budget zur Verfügung hat wie wir. So gesehen haben wir sicherlich eine sehr gute Leistung gezeigt.Dennoch hat man ein Saisonziel verpasst. Was bedeutet das im Hinblick auf Ihre Arbeit als Sportdirektor?Wahrscheinlich wird mir nun gekündigt … (schmunzelt) Nein, im Ernst: Wenn wir die Chance haben, in die Champions League zu kommen, nehmen wir uns das natürlich zum Ziel. Es wäre vermessen gewesen, zu sagen, dass wir mit der Europa League planen. Bénie Traorés Verletzung war nicht vorhersehbar. Anton Kade hat den Wunsch geäussert, bereits vor dem zweiten Spiel nach Augsburg zu wechseln – wir wollten ihn unbedingt dabei haben. Daher hatten wir ein dünnes Kader. Dennoch bin ich zufrieden.Setzt man sich nun für die Europa League neue Ziele?Auch die Europa League ist für den FC Basel ein sehr guter Wettbewerb – zumal wir länger nicht mehr daran teilnahmen und zuletzt in der Conference League spielten. Die Teams, die sich zum jetzigen Zeitpunkt (Stand Donnerstagmorgen, Anm. d. Red.) bereits für die Europa League qualifiziert haben, sind auch nicht schwächer als Kopenhagen. Dennoch wird es möglich sein, dass wir Spiele gewinnen. Das Ziel ist es sicher, nicht mit null Punkten aus den acht Spielen zu kommen, sondern einen Schritt weiter zu gehen.Hat Xherdan Shaqiri Ihrer Ansicht nach die Leistungen gebracht, die er bringen muss?Er hat Verantwortung übernommen beim Penalty, er war meistens mit dem Fuss dabei, wenn es gefährlich wurde. Gestern war er sehr mannschaftsdienlich und hat alles gegeben. Daher bin ich mit ihm zufrieden, wie mit allen anderen, die am Mittwoch gespielt haben. Man hat aber auch gesehen, dass das Spiel auf einem sehr hohen Niveau war. Es ist unrealistisch, zu glauben, dass ein Spieler in der Champions League die Partien allein gewinnen kann.Shaqiri äusserte wiederholt den Wunsch nach mehr Erfahrung im Kader. Nach dem Hinspiel sagte er zudem, dass er an Ludovic Magnins Stelle vielleicht anders gewechselt hätte. Sind das nicht Äusserungen, die seinen Zuständigkeits­bereich überschreiten?In den Emotionen passieren Dinge, die vielleicht nicht zu hundert Prozent so gemeint sind, wie sie rüberkommen. Neutral betrachtet waren wir im Hinspiel älter als der Gegner. Klar haben wir nicht noch einen routinierten Spieler im Herzen des Teams, der alles organisieren kann. Aber wir haben sehr spannende und sehr, sehr gute Spieler, bei denen man am Mittwoch gesehen hat, dass sie auf diesem Niveau bestehen können. Fehler gibt es immer. Es haben auch erfahrene Spieler Fehler gemacht, beim Gegner und bei uns. Daher sehe ich das nicht als allzu grosse Problematik.Aber sind das nicht Äusserungen, bei denen Sie sich im ersten Moment denken, dass es sie eigentlich nicht braucht.Wir gehen alle zusammen in eine Richtung, sprechen viel zusammen, und Shaqiri wird – wie andere erfahrene Spieler auch – in gewisse Prozesse miteinbezogen. Shaq darf sich dabei auch etwas mehr erlauben als die anderen. Man muss jedoch differenzieren, was geschrieben wurde und was er wirklich gesagt hat. Grundsätzlich gilt, dass Fussballer da sind, um Fussball zu spielen. Natürlich hat man auch als Spieler gewisse Bedürfnisse, doch kennt man die Hintergründe ja nicht. Ich würde auch gerne nur Spieler haben, die fünf Millionen im Jahr verdienen. Dann werden wir sicher Meister und kommen vielleicht auch in die Champions League. Aber das ist weder die Realität noch unsere Strategie.Xherdan Shaqiri ist es nicht gelungen, den FC Basel in die Champions League zu führen.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Hätte man proaktiver Spieler verpflichten müssen, damit man für den nun vorhandenen personellen Engpass besser gewappnet gewesen wäre – auch wenn sie früher in der Transferphase mehr Geld gekostet hätten?Ist man dann wirklich gewappnet?Das weiss man nicht mit Sicherheit.Die Strategie des FC Basel ist fix. Wir haben viele junge Spieler, weil wir das wollen. Kopenhagen auf der anderen Seite hat für das Rückspiel ihre Jungen auf dem Flügel und im Zentrum durch erfahrene Spieler ersetzt. Damit haben sie schlicht die europäische Erfahrung, die wir nicht haben. Das gehört für uns einfach dazu – auch in der Super League. Dennoch haben wir in der letzten Saison gezeigt, dass unsere Strategie am Schluss zu einer guten Platzierung führen kann – auch wenn wir am Anfang überschaubar gespielt haben und zwischendurch eine Baisse drin war. Wir müssen unsere Strategie nicht für zwei Spiele ändern, denn der Horizont reicht ja über mehrere Jahre. Damit es für den FC Basel wieder in die Champions League reicht, muss einfach alles zusammenpassen.Die Offensive läuft noch nicht heiss, es stehen weitere Transfers bevor: Steht für den FCB nun eine weitere Findungsphase an?Das ist immer so. Gegen Ende des Transferfensters wird es für uns interessant. Bei jenen Spielern, die ihren Wunschtransfer nicht tätigen konnten, sind wir an zweiter Position bereit. Es werden sicher noch zwei, drei Wechsel passieren – das war vor einem Jahr ja ähnlich. Aber die Struktur bleibt bestehen, es wird nicht die ganze Mannschaft durchgeschüttelt. Das ist der Vorteil in dieser Saison.Weder Marin Soticek noch Junior Zé konnten bisher überzeugen. Besteht Ihrer Meinung nach auf den Flügel­positionen Handlungs­bedarf?Es ist ein Irrglaube, wenn man denkt, dass wir vier Flügel haben können, die in der Champions League Paroli bieten können. Das ist unrealistisch für den FC Basel. Wir können vielleicht zwei oder drei Top-Spieler auf Schweizer Niveau haben, die auch international mithalten können. Hinten dran wollen wir Junge. Es ist klar, dass das für Marin Soticek und Junior Zé die erste grosse Erfahrung war. Aber wegen zweier Spiele Leute zu bewerten … wir denken da anders. Wir sehen das Potenzial und wollen dieses entwickeln. Das haben wir in den letzten Jahren bei vielen Spielern so gemacht. Teilweise wurden sie von aussen schlecht bewertet und kosten mittlerweile 40 Millionen. Da gehört es auch mal dazu, dass man manchmal einen besseren Match hat und dann wieder einen schlechteren.Wo besteht denn nun konkret Handlungs­bedarf?In der Innenverteidigung gibt es aufgrund der Verletzung von Finn Van Breemen und des jungen Alters von Marvin Akahomen sicher noch Potenzial. Da sind wir nicht abgeneigt, noch etwas zu machen. Auch offensiv wird sich sicherlich noch etwas tun.Hat man mit Jeremy Agbonifo einen allfälligen Abgang von Philip Otele bereits aufgefangen?Otele spielt bei uns auf der linken Seite – Agbonifo ist aber ein rechter Flügel.Wie wahrscheinlich ist es, dass Otele den FCB verlässt?Es kann in alle Richtungen gehen. Er hat keinen Druck, wegzugehen. Wenn aber ein super Angebot aus der Premier League kommt, dann werden wir ihn sicher nicht blockieren.Sind Sie zufrieden mit dem Mittelsturm?Zufrieden wäre ich, wenn alle Stürmer schon fünfmal getroffen hätten. Aber es war letzte Saison auch so: Albian Ajeti hat gut angefangen, dann eine Baisse gehabt, und am Schluss hat er viele Tore geschossen, die wir zum Meistertitel brauchten. Wir haben mit Kaio Eduardo einen ganz jungen Spieler, und wir haben Moritz Broschinski, der frisch dazukam. Da muss man immer etwas abwarten. Ich resümiere jeweils nicht so schnell wie andere Leute und würde sagen: Vor allem für die Schweizer Liga haben wir einen sehr guten Sturm.Wenn Sie also von offensiven Verstärkungen reden, meinen Sie vor allem auf den Flügeln.Oder auch im Sturm …Der FCB verliert gegen Kopenhagen:Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. 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Es braucht also einen Sieg der Basler, um die Position an der Spitze zurückzuerobern.Das SpielDer FCB tritt in der ersten Halbzeit dominant auf und erspielt sich einige gute Möglichkeiten. Da Kevin Carlos und Anton Kade ihre Topchancen aber nicht verwerten können, steht es bis kurz vor der Pause immer noch 0:0. Dann fasst Bénie Traoré nach 41 Minuten an der Luzerner Strafraumgrenze Mut und trifft per Schlenzer zur Basler Führung.Mit Beginn der zweiten Halbzeit und der verletzungsbedingten Auswechslung von Xherdan Shaqiri verlagert sich das Spiel nun immer mehr in die FCB-Hälfte. Die Basler Abwehr, die im ersten Durchgang nur einen Torschuss zugelassen hat, beginnt zu wackeln. Auch nach vorne geht kaum noch etwas. Dennoch hält der FCB bis zur 78. Minute durch, in der dem Heimteam doch noch der Ausgleich zum 1:1 gelingt. Es ist ein gerechtes Unentschieden, wie nach dem Spiel beide Trainer finden.Swissporarena. – 15’500  Zuschauer. – SR Schnyder.Tore: 41. Traoré (Schmid) 0:1. 78. Knezevic (Dorn) 1:1.FC Luzern (4-1-4-1): Loretz; Dorn, Knezevic, Freimann, Ciganiks; Stankovic; Rrudhani (73. Karweina), Winkler (66. Beloko), Owusu (73. Ottiger), Spadanuda (66. Grbic); Klidje (81. Villiger).FC Basel (4-2-3-1): Hitz; Rüegg (62. Mendes), Barisic (68. Adjetey), Van Breemen, Schmid; Avdullahu, Leroy; Kade (86. Metinho), Shaqiri (46. Sigua), Traoré (62. Otele); Carlos.Ersatz: Salvi; Baro; Soticek, Ajeti.Verwarnungen FCB: 31. Barisic (Foul an Rrudhani). 76. Mendes (Foul an Beloko).Bemerkungen: Luzern ohne Beka und Chader (beide verletzt). FCB ohne Pfeiffer, Vouilloz, Cissé, Xhaka, Junior Zé und Fink (alle ohne Aufgebot). – 33. Lattentreffer Kade.Die TaktikFCB-Trainer Fabio Celestini lässt seine Mannschaft wie gewohnt in einem 4-2-3-1 auflaufen. Gross rotieren tut er im Vergleich zum Spiel gegen Sion nicht, das Innenverteidiger-Duo bilden erneut Finn van Breemen und Adrian Barisic, auf der rechten Seite erhält Kevin Rüegg wieder den Vorzug gegenüber Joe Mendes. Kevin Carlos kehrt nach seiner Gelbsperre zurück in die Startelf, Bénie Traoré darf anstelle von Philip Otele ebenfalls von Beginn an spielen.Auch mit der Einwechslung von Gabriel Sigua für Shaqiri ändert Celestini vorerst nichts an seiner Taktik. Dies tut er erst nach dem Gegentreffer, indem er Metinho für Anton Kade bringt. Ab der 85. Minute agiert der FCB in einem 4-3-1-2 mit einem Dreiermittelfeld mit dem Brasilianer, Léo Leroy und Leon Avdullahu. Sigua bildet die hängende Spitze hinter dem Doppelsturm, bestehend aus Kevin Carlos und Philip Otele. Diese Umstellung kommt allerdings spät und wirkt sich nicht mehr positiv auf das Basler Spiel aus.Der AufregerEs ist die 20. Minute, da grätscht FCB-Verteidiger Adrian Barisic Gegenspieler Tyron Owusu im Basler Strafraum um, Schiedsrichter Urs Schnyder entscheidet auf Eckball. Der Aufschrei bei den Luzerner Spielern und Fans ist gross, alle wollen sie ein Foul gesehen haben. 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