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Fasnacht, Shaqiri, Titelträume: Wie der FCB und die Region zusammenrücken

Die Fussballmannschaften FC Basel 1893 und FC Sion betreten das Spielfeld des St. Jakob-Parks in Basel, Schweiz, vor ihrem Super League-Spiel am 1. März 2025; im Hintergrund sind bunte Fahnen und Fans zu sehen.
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In Kürze:

  • Der FC Basel zeigt verstärkte Nähe zur Region und ihren Menschen.
  • Der sportliche Erfolg stärkt die Identifikation der Fans mit dem Verein.
  • Beliebte Fan- und Regionalaktionen fördern die Verbundenheit mit dem Club.
  • Hohe Zuschauerzahlen zeugen vom gestiegenen Zuspruch für den FCB.

Strahlend stehen die FCB-Spieler am Montagnachmittag auf dem Balkon am Marktplatz, um dem Start des Cortège beizuwohnen. Bénie Traoré und Moussa Cissé erfreuen sich an den ihnen von einem Waggis zugeworfenen Äpfeln, Finn van Breemen zieht eine Larve über den Kopf, und Davide Callà muss grinsen, als er unter ihm eine Clique, angeführt von seinem zukünftigen Chef Murat Yakin, vorbeiziehen sieht. 

Mehrere Bilder und Videos vom Fasnachtsbesuch der 1. Mannschaft inklusive Trainer- und Betreuerstab teilte der FCB in den sozialen Medien. Die Beiträge kommen bei den Fans jeweils sehr gut an, weil sie die Spieler mal in einem anderen Licht zeigen, als man es sonst von vielen Fussballprofis gewohnt ist: Sie sind nicht abgeschottet von der Öffentlichkeit, sondern mischen sich auch mal unter die Leute, wirken greifbar. Der FCB ist nah bei den Leuten. 

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Es ist dies nur das jüngste Zeugnis davon, wie nahe der FCB der Region und ihren Menschen in diesen Monaten erscheint. Eine Entwicklung, die aus Clubsicht erfreulich ist und in direktem Kontrast zu dem steht, was der FCB in den Jahren nach der Machtübernahme durch Bernhard Burgener durchlebt hat.

Verkaufsgerüchte und fehlende Identifikation

Blickt man auf die vier Jahre zwischen 2017 und 2021 unter der Führung von Burgener zurück, hat sich der FC Basel zu dieser Zeit von seiner Basis entfernt. Der negative Höhepunkt waren die Gerüchte um einen Verkauf an die britische Investmentfirma Centricus, welche im Frühjahr 2021 in Fanprotesten wie der Rückgabe von Saisonkarten, einem Mahnmal am Barfüsserplatz oder einem Schweinekopf vor der FCB-Geschäftsstelle mündeten.

Es waren dies Zeichen des ultimativen Verlusts des Vertrauens in die Clubführung. Nach einem monatelangen Machtkampf verkaufte Burgener seine Aktien schliesslich an David Degen.

Doch auch Degen blieb in der Folge nicht von Kritik verschont. Die exzessive Transferstrategie mit vielen Kadermutationen sorgte dafür, dass sich Fans über fehlende Identifikation beklagten. Der grösste Umbruch im Sommer 2023 war letztendlich wohl mitentscheidend dafür, dass der FCB die Saison 2023/24 als seine schlechteste in diesem Jahrtausend abschloss und sich gar gegen den Abstieg wehren musste.

Letztlich war auch eine wiederholt zu passive Kommunikation seitens der Führung eine Quelle für Misstrauen bei den Fans. Der Tiefpunkt wurde in dieser Hinsicht im April 2024 erreicht, als sich die Clubführung kritischen Fragen unter anderem über die Horizon 2026 AG und die Intein AG gegenübersah. 

In Basel träumt man wieder vom Titel

Heute präsentiert sich die Situation anders. Beinahe schon gegenteilig, wenn man sich die letzten Jahre vergegenwärtigt. Der FCB, die Stadt und die Region gehen wieder Hand in Hand.

Über allem steht dabei die sportliche Leistung. Diese lässt die Menschen in Basel vom ersten Meistertitel seit nun bald acht Jahren träumen – das schweisst zusammen. Insbesondere, weil es mit sich bringt, dass Sportdirektor Daniel Stucki in Ruhe seiner Arbeit nachgehen kann und Nebengeräusche rar geworden sind.

Eine grosse Rolle spielt selbstredend auch der Shaqiri-Transfer, für den David Degen seine eigenen Prinzipien überging, keine Rückholaktionen zu starten. Shaqiri entfachte eine riesige Euphorie in Basel und hob die Identifikation der Fans mit der Mannschaft auf ein lange nicht mehr gesehenes Niveau. 

Da sind aber auch viele kleinere Aktionen, die medial für weniger Aufmerksamkeit sorgen und dennoch der Verbundenheit stark zuträglich sein dürften. Neben dem jüngsten Besuch an der Fasnacht war die erste Mannschaft beispielsweise auch an der Herbstmesse vor Ort und im Rahmen der Testspiel-Reihe «Uswärts dehei» bei diversen regionalen Fussballvereinen zu Gast.

Das Programm «Zämme schutte», das Kindern zwischen 6 und 13 Jahren ein kostenloses Training in verschiedenen Quartieren von Basel ermöglicht, spielt ebenfalls in dieser Kategorie. Hinzu kommt die Weihnachtsaktion 2024, in deren Rahmen der FCB regionale Institutionen wie die Stiftung Pro UKBB, Surprise Strassenfussball und eben das Projekt «Zämme schutte» unterstützte. Der Höhepunkt dieser Aktion war der Besuch der FCB-Spieler im Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB). Alle diese kleineren Auftritte verankern den Club wieder tief in der Region. 

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Das Motto «Brenne für dr FCB» kommt an

Nicht zu unterschätzen gilt es auch den visuellen Auftritt des Clubs, der Identifikation schafft und gerade bei jüngeren Fans besonders gut ankommen dürfte. «Brenne für dr FCB» heisst in dieser Saison das Motto. Und es findet sich überall wieder. Auf der Saisonkarte, auf der Anzeigetafel im Stadion, in den sozialen Medien, wo die Basler im schweizweiten Vergleich die klar beste Figur abgeben. Und nicht zuletzt auf den viel besprochenen Trikots. 

Der Ausrüsterwechsel von Adidas zu Macron im Jahr 2022 erlaubte es dem FCB, in der Kategorie Leibchen neue Massstäbe zu setzen. Regelmässig werden Künstler und Künstlerinnen aus dem Raum Basel in den Gestaltungsprozess miteinbezogen, seien es Mode- und Grafikdesigner oder Schriftgestalter.

Xherdan Shaqiri von FC Basel jubelt nach einem Tor während des Super-League-Spiels gegen FC Sion im St. Jakob-Park in Basel, Schweiz.

Das diesjährige Aufwärmshirt wurde durch einen Wettbewerb bestimmt, bei dem Fans ihre Motive einsenden konnten. Am Ende wurde durch eine Abstimmung das beliebteste Design gewählt, und dieses ging in Produktion. Auch für das Fasnachtstrikot hat sich der FCB in diesem Jahr etwas Besonderes überlegt: Präsentiert wurde es von Xherdan Shaqiri am Pfyfferli im Theater Fauteuil, die Freude über den Überraschungsgast war gross. 

Nicht zuletzt hat man mit der Veranstaltung «Zyt für dini Froge» der Verunsicherung entgegenwirken können, die im Nachgang der Causa «Horizon 2026» Einzug hielt. Regelmässig organisiert der FCB dieses Event, bei dem sich Saisonkartenbesitzer und Mitglieder mit ihren Fragen direkt an die Vereinsführung wenden können. Jüngst wurde bekannt gegeben, dass am 25. März zum dritten Mal ein solcher Austausch stattfinden wird. 

Viele Zuschauer – auch gegen YB

All diese grossen und kleinen Schrauben, an denen der FCB in der letzten Zeit gedreht hat, führen dazu, dass die Identifikation der Region mit ihrem Club merklich grösser wurde. Das lässt sich auch ganz konkret an einem entscheidenden Faktor messen: In dieser Saison strömten durchschnittlich 24’993 Leute an die FCB-Heimspiele, höher war diese Zahl zuletzt vor sieben Jahren. 

Auch am Sonntag gegen YB wird der St.-Jakob-Park wieder gut gefüllt sein: Am Dienstag gab der Club bekannt, dass aufgrund der grossen Ticketnachfrage der Sektor G für dieses Spiel geöffnet wird. Und das bereits zum vierten Mal in dieser Saison.

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Bei Randy Schneiders Ehrentreffer ist Hitz ohne Abwehrchance.Joe Mendes: 4,5Die erste Aktion des Spiels missglückt Joe Mendes, denn seine Flanke landet direkt im Toraus. Doch danach findet der Rechtsverteidiger besser ins Spiel, schaltet sich in den Angriff mit ein und fordert Gegenspieler Tobias Schättin immer wieder zum Tänzchen auf. Allerdings muss man nicht nur bei der Torchance in der 74. Minute festhalten: Es fehlt dem Schweden oft an der letzten Präzision.Adrian Barisic: 5Gegen Winterthur weiss Adrian Barisic mit seiner Aggressivität im Spiel gegen den Ball zu überzeugen, auch wenn Winterthur offensiv nicht besonders viel anzubieten weiss. Auch mit dem Ball am Fuss ist Barisic ohne nennenswerte Fehler. Der einzige negative Punkt: Kurz vor der Halbzeit sieht er Gelb für ein Foul an Labinot Bajrami.Nicolas Vouilloz: 5Nicolas Vouilloz rutscht aufgrund der Verletzung von Jonas Adjetey in die Basler Startaufstellung. Und nachdem der Verteidiger zuletzt ein paar durchwachsene Leistungen zeigte, macht er seine Sache gegen Winterthur gut. Aber: In der 38. Minute hat er Glück, dass Josias Lukembila die gute Flanke von Fabian Frei nicht verwerten kann, denn in dieser Situation steht der Basler zu weit von seinem Gegenspieler weg.Dominik Schmid: 4,5Der Basler Captain Dominik Schmid ist auf der linken Seite wie gewohnt sowohl vorne als auch hinten anzutreffen. Er macht seine Sache unaufgeregt und weitestgehend fehlerfrei, wenn auch er etwas unauffälliger agiert als sein Pendant auf der rechten Seite. Schmid verlässt die Partie in der 76. Minute.Léo Leroy: 5Léo Leroy ist am Basler 1:0 beteiligt, indem er noch vor dem Eckball eine gute Flanke auf Bénie Traoré bringt, der per Kopf den ersten Basler Torschuss zustande bringt. Während des ganzen Spiels profitiert er vom harmlosen Defensivverhalten der Winterthurer, hat im Zentrum oft viel Platz, um die Bälle zu verteilen und nutzt das überlegt aus. Eine gute Leistung des Franzosen.Leon Avdullahu: 5Fabio Celestini betonte in den letzten Wochen mehrfach, dass er mit Leon Avdullahus derzeitiger Form zufrieden ist. Entsprechend spielt der 20-Jährige gegen Winterthur zum dritten Mal in Folge im Zentrum der Mittelfeld-Dreierkette – als Sechser, der vor der Viererkette aufräumen soll. Das macht er gut und auch im Spiel nach vorne fällt er als Motor des Basler Aufbauspiels positiv auf.Romario Baro: 5Wie seinen beiden Mitstreiter im Mittelfeld geniesst auch Romario Baro oft viele Freiheiten. Er ist derjenige der dreien mit dem meisten Drang nach vorne und tut dem Basler Spiel damit gut. Seine gute Leistung krönt er in der 48. Minute mit einem sehenswerten Treffer oben rechts. Baros erstes Tor für den FCB.Xherdan Shaqiri: 6Wo soll man bei Xherdan Shaqiri nur anfangen? Beim Eckball, der direkt an die Latte fliegt? Oder beim Eckball, der nur von FCW-Goalie Stefanos Kapino abgefälscht mehr oder minder direkt ins Tor fliegt – von der Liga jedoch als Eigentor gewertet wird? Egal, von welcher Seite man die Sache angeht, Shaqiri überragt an diesem Samstag alle. Er bereitet – exklusive Kapinos Eigentor – drei Treffer vor, erzielt sein Debüttor in der Liga und ist auch sonst der spielbestimmende Mann bei den Baslern.Kevin Carlos: 5Wenns läuft, dann läufts. Nach den beiden Treffern gegen St. Gallen braucht Kevin Carlos gegen Winterthur nur genau acht Minuten, um per Kopf Saisontreffer Nummer vier zu erzielen – einer davon gelang ihm noch bei Yverdon. Das sind nicht nur Thierno-Barry-ähnliche Zahlen. Auch die Art und Weise, wie der FCB Carlos in sein Spiel einbindet, erinnert zuweilen an Barry. Besonders in der ersten Halbzeit suchen die Basler den Stürmer immer wieder mit hohen Bällen, die dieser gut abdecken und weiterleiten kann. Carlos ist in dieser Hinsicht auf dem Weg, den Abgang Barrys mehr und mehr in Vergessenheit geraten zu lassen.Bénie Traoré: 5Bénie Traoré hat nach acht Minuten die erste gute Torchance des FC Basel per Kopf, doch FCW-Goalie Stefanos Kapino lenkt den Ball ins Toraus. Aus dem nachfolgenden Eckball entsteht das Basler 1:0. Überragend ist dann in der 25. Minute Traorés Tor. Wie schon Minuten zuvor, als Carlos von Shaqiri einen hohen Steilpass erhält, allerdings am Ball vorbeitritt, wird auch Traoré hoch von Shaqiri lanciert. Doch anders als Carlos trifft dieser den Ball perfekt und erzielt das sehenswerte 2:0.Taulant Xhaka: 4,5Kommt in der 62. Minute für Bénie Traoré. Danach hat er viele Bälle am Fuss und zieht mit Leon Avdullahu zusammen das Basler Aufbauspiel auf. Auffällige Aktionen hat Xhaka allerdings kaum.Marin Soticek: 5Kommt in der 62. Minute für Léo Leroy. Nur zehn Minuten später erzielt er das 6:0 mit einem sehenswerten Schlenzer ins rechte obere Eck. 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Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FCB-Trainer im Fokus: Warum sich ausgerechnet jetzt alles um Fabio Celestini dreht

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Kurz: Die Chancen, gleich zwei nationale Titel zu holen, sind so gross wie nie mehr, seit die Basler 2017 das Double gewannen. Trotzdem sind in der vergangenen englischen Woche, die der FCB mit drei Siegen erfolgreich gestalten konnte, der Trainer und dessen Zukunft in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Medien berichteten übereinstimmend davon, dass die Clubverantwortlichen in der Nationalmannschaftspause unzufrieden mit Celestinis Arbeit waren und ein Fragezeichen hinter die kurz- bis mittelfristige Zukunft mit ihm als Trainer setzten.Fabio Celestinis Verbleib über den Sommer hinaus wurde von mehreren Seiten als unwahrscheinlich eingeschätzt, zumal auch der Trainer selbst von den Verantwortlichen so wahrgenommen wird, dass er mit einer Luftveränderung liebäugelt.Worin besteht die Kritik an Celestinis Arbeit?Da ist auch Celestinis Kommunikation nach innen und aussen, die in den Augen der Führung als verbesserungswürdig eingestuft wurde. Vor allem aber war es die sportliche Entwicklung von Mannschaft und einzelnen Akteuren, welche die Verantwortlichen hat zweifeln lassen, dass es im verbleibenden Saisonverlauf, aber auch darüber hinaus, noch so kommt, wie sie das erwarten. Die Meinung in der Sportkommission: Das von den Vorgesetzten um David Degen und Daniel Stucki zusammengestellte Kader gibt mehr her, als der Trainer aus ihm herausholt.Was steht am Ursprung der Unruhen?Die Vertreter der Sportkommission – Degen, Stucki, aber auch Ruedi Zbinden und Valentin Stocker – haben Celestinis Wirken schon immer gewissenhaft beobachtet und sich ein differenziertes Bild gemacht. Dass dabei zuletzt ihre Skepsis derart angewachsen ist, liegt an den Eindrücken aus der bisher schlechtesten Saisonphase mit sechs Punkten aus sechs Spielen, an deren Ende eine Heimniederlage gegen den BSC Young Boys stand.Mittlerweile wurde von Stucki öffentlich bestätigt, dass in der Nationalmannschaftspause im März kritische Gespräche stattgefunden hatten. Mit dem Trainer, im Bestreben, auf den letzten Metern der Saison gemeinsam das Bestmögliche herauszuholen – aber auch innerhalb der Kommission, die sich ohnehin laufend austauscht. Das allein ist jedoch nicht für den öffentlichen Wirbel verantwortlich. Mit welchem Trainer führt David Degen den FC Basel in die Zukunft?Foto: Daniela Porcelli (Imago)Wie diese Zeitung aus erster Hand weiss, hatte die FCB-Führung in jener Zeit auch Kontakt zu anderen Trainerkandidaten aufgenommen. (→ Siehe Punkt 4) Dabei ging es um ein Ausloten der jeweiligen Bereitschaften, Celestini im Sommer allenfalls in Basel zu beerben. Das ist zwar kein feiner Zug, aber ein im Fussballgeschäft üblicher Schritt, wenn man sich nicht sicher ist, ob ein Trainer bleiben soll oder will (→ Siehe Punkt 9). Nur: Es gibt Situationen, in denen man besser darauf verzichtet. Etwa jene, in der sich der FCB befunden hat und noch immer befindet: Mitten in einem heissen Titelkampf, mit allen Chancen. Klar ist nämlich: Durch den Einbezug von Aussenstehenden verliert man an Kontrolle, da sich der Pool an Personen vergrössert, die nun eine zuverlässige Ahnung über die Skepsis im Inneren des FCB-Zirkels erlangen. Personen, die in der Folge zudem ein Interesse daran haben könnten, Unruhe beim FCB zu erzeugen und Celestini zu destabilisieren, damit dessen Posten auch tatsächlich frei wird. Das muss nicht heissen, dass diese Kreise am Anfang der Medienberichte stehen. Es ist genauso gut möglich, dass der Club selbst ein erstes Leck aufwies. Doch wenn allein schon die Information über die überraschend stark angespannte Situation in der Länderspiel-Pause hellhörig macht, dann fordert die Kunde nach Kontakten zu anderen Trainern eine mediale Berichterstattung geradezu, zumal dies Vorboten eines baldigen Wechsels sind.Dem kann der Club allenfalls noch entgegenwirken: Dann, wenn sich zum Beispiel der Sportchef bei der ersten Anfrage in der Lage sieht, öffentlich und unmissverständlich sämtliche Informationen zu negieren. Stattdessen wurde geschwiegen, bis die ersten Berichte erschienen.Um welche Trainer handelt es sich dabei?Gemäss zuverlässigen Informationen dieser Zeitung gehören Peter Zeidler und Patrick Rahmen dazu. In der Regel wird der Kreis aber etwas weiter gefasst.Dass David Degen die Entlassung Rahmens inzwischen als grössten Fehler seiner Amtszeit bezeichnet, ist ebenso bekannt wie sein Flair für den Pressing-Umschalt-Fussball aus der Red-Bull-Schule, zu deren klassischen Trainer-Vertretern Zeidler gehört.Bei Zeidler war sogar zu vernehmen, dass mit dem FCB bereits alles klar sei für die neue Saison. Das allerdings ist offenbar nicht der Fall, zumal sein Vertrag mit dem VfL Bochum bisher nicht aufgelöst worden ist. Andernfalls würde Zeidler Gefahr laufen, in eine Paulo-Sousa-Situation zu geraten: Als der Portugiese 2015 in Eigenregie alles mit der ACF Fiorentina dingfest machte, um dann die damaligen Verantwortlichen des FC Basel um die Entlassung aus seinem Vertrag zu bitten, beriefen sich diese auf das weiterhin gültige Arbeitspapier. Das Resultat: Anstatt im Idealfall sogar noch eine Abfindung zu kassieren, musste sich Sousa freikaufen, damit der Kontrakt aufgelöst wurde.Warum erschienen die Berichte in einer Phase, in welcher der FCB wieder gewann?Der Zeitpunkt der Trainerdiskussion steht auf den ersten Blick schräg in der Landschaft, weil die Berichterstattung mitten in einer erfolgreichen englischen Woche Fahrt aufnahm. Dass sie das beim zweiten Hinschauen nicht tut, hat mit zwei Dingen zu tun. Zum einen ist da der Informationsfluss und die mediale Recherche. Beides kann erst in der Folge der Ereignisse stattfinden. Eine Information muss erst zu jemandem gelangen, der Interesse daran hat, sie weiterzugeben. Danach gilt es, diese Information zu verifizieren, bevor man die Verantwortlichen damit konfrontieren kann und dann allenfalls etwas publiziert wird. Gerade bei sensiblen Themen wie einer möglichen Trainerentlassung dauert das eine Zeit, weil es innerhalb des Prozesses auch zu scheinbaren Widersprüchen kommen kann, die es aufzulösen gilt.Zum anderen ist es der erste Auftrag eines Mediums, die Menschen so gut und rasch als möglich zu informieren. Geht es um den FC Basel, dann ist eine angespannte Situation mit einer sich unwesentlich verändernden, grossen Wahrscheinlichkeit eines baldigen Trainerwechsels von hoher Relevanz. So, dass sie zum erstmöglichen Zeitpunkt öffentlich gemacht wird. Die aktuelle Befindlichkeit rund um den Club spielt folglich keine Rolle. Das Medium ist nicht ihm gegenüber, sondern seinen Lesern und deren Bedürfnis nach Information verpflichtet.Gegen den FC Lugano holte der FCB seinen dritten Sieg in Serie.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Wollen die Medien Fabio Celestini destabilisieren?Bereits der vorangegangene Punkt liefert die Antwort: Nein.Dass dies innerhalb und ausserhalb des Clubs teilweise anders empfunden wird, hat Tradition. Und gerade im aktuellen Fall wird der Zeitpunkt der Berichterstattung auch genutzt, um den Medien die Schuld an der Unruhe zu geben – und so davon abzulenken, dass diese ohne das eigene Handeln gar nie entstanden wäre.Falsch ist auch der Eindruck, die Medien selbst würden den Trainer infrage stellen. Auch wenn das zuweilen durchaus passiert, so ist dies hier nicht der Fall, sondern wird darüber berichtet, dass es die FCB-Sportkommission ist, die das in überraschendem Ausmass getan hat. 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Stattdessen wich er aus, indem er auf die Saisonziele verwies, die man aufgrund von kurzfristigen Erfolgen nicht umstossen werde. Daraus folgt: Eine Zusicherung, dass Celestini bis zum Sommer oder darüber hinaus seinen Job behalten kann, will man derzeit nicht aussprechen.Weitere Gelegenheiten zu öffentlichen Statements will man vorerst nicht wahrnehmen. Schon vor den Unruhen hatte die BaZ mit Stucki einen Interview-Termin für diesen Dienstag, 8. April, vereinbart. Am Montag davor wurde dieser mit der Begründung abgesagt, dass der Zeitpunkt für dieses Gespräch inzwischen unpassend sei, zumal man sich genug zur Trainer-Thematik geäussert habe und sich Ruhe wünsche.Wie steht es um Celestinis Befindlichkeit?Bei allem Positiven, was Fabio Celestini in den vergangenen eineinhalb Jahren über seine Verbundenheit mit dem FC Basel und das Verhältnis zur Mannschaft gesagt hat, musste der Trainer in dieser Zeit auch am eigenen Leib erfahren, wie volatil dieses Umfeld ist und dass man als Trainer in Basel schnell Gegenstand von Diskussionen wird – im Club und ausserhalb. Beispielsweise nach dem Cup-Aus in der letzten Saison, als man fünf Ligaspiele in Folge nicht gewinnen konnte. Oder im letzten Oktober, als Celestini von sich sagte, dass eine Niederlage gegen YB möglicherweise sein Aus in Basel hätte bedeuten können. Oder eben jüngst in der Nationalmannschaftspause und danach. Man kann sich gut vorstellen, dass Celestini dabei immer mal wieder das Gefühl hat, ihm werde von seinen Vorgesetzten nicht jenes Mass an Wertschätzung zuteil, das er verdient habe. Zudem ist zu hören, dass Celestini gegenüber Jobs in Spanien, Frankreich oder Italien nicht abgeneigt sein soll. Dass er sich bereit fühlt für den Schritt ins Ausland, sagte er bereits im Jahr 2021. Es ist also überhaupt nicht auszuschliessen, dass der Romand den FCB am Ende dieser Saison aus freien Stücken verlässt.Was wird geschehen?Das ist letztlich offen und wird wohl auch vom weiteren Saisonverlauf abhängen. Je grösser der Erfolg, desto unwahrscheinlicher ist, dass die FCB-Verantwortlichen eine Trennung wagen. Umgekehrt würde ein Meistertitel oder gar das Double das Interesse am Trainer steigern, was die Wahrscheinlichkeit eines verlockenden Job-Angebots und damit eines Celestini-Abgangs aus eigenem Antrieb erhöht.Nach allem, was war, werden sich aber beide Parteien die Frage stellen, ob es überhaupt im Hinblick auf die nächste Saison des FC Basel noch einen erfolgversprechenden gemeinsamen Weg gibt. Sollte man diesen finden und beschreiten, wäre es noch immer eine Überraschung. Aber dass eine Geschichte eine unerwartete Wendung nimmt, ist im Fussball – und gerade im Erfolg – schon öfter vorgekommen.Der FC Basel und Fabio CelestiniDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FCB-Transferbilanz: Der FC Basel investiert in die Zukunft

    AboFCB-Transferbilanz – Der FC Basel investiert in die ZukunftBasel hat im Winter nur wenige Korrekturen an seinem Kader vorgenommen. Dazugestossen sind in erster Linie Perspektivspieler.Publiziert heute um 17:35 UhrFCB-Winter-Neuzugang Philip Otele hat in fünf Einsätzen bereits zwei Tore erzielt.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkSeit Montag ist das Transferfenster in der Schweiz geschlossen. Wie schon im Winter 2023/24 hat der FC Basel auch zur Saisonhalbzeit 2024/25 nicht viel an seinem Kader gewerkelt. Die BaZ zeigt, wie sich Rotblau personell in den letzten Wochen verändert hat.Diese Spieler sind neuAm Montagnachmittag, dem Schweizer Deadline-Day, meldete der FC Basel seinen letzten Zuzug in diesem Winter. Daniel Theophilus Asiedu stösst von Berekum Chelsea aus Ghana bis Sommer 2026 (plus Option auf weitere drei Jahre) zum FCB. Wobei präzisiert werden muss: Der 20-jährige Verteidiger ist bereits seit einigen Monaten in Basel, wo er am Knie operiert worden ist und seine Reha bestritt. Der U-Nationalspieler, der aus dem gleichen Club wie Emmanuel Essiam oder Jonas Adjetey stammt, soll erst in der U21 Spielpraxis sammeln, ehe er in die erste Mannschaft integriert werden soll.Fixer Bestandteil des Super-Ligisten hingegen sind bereits Philip Otele (25) und Metinho (21). Otele, ein offensiver Akteur aus Nigeria, kam aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und hat bereits seine ersten zwei Torerfolge in Rotblau feiern können. Metinho, ein defensiver Mittelfeldspieler aus Brasilien, wechselte von Troyes ans Rheinknie und hat seinen ersten Teileinsatz hinter sich. Beide Akteure sind auf Leihbasis verpflichtet worden. Die nächsten Monate werden zeigen, ob sie in Basel eine Zukunft über den Sommer hinaus haben werden.Ebenfalls zu den Neuzugängen zählt Tim Spycher. Der Goalie kehrte im Januar «im Sinne der sportlichen und persönlichen Entwicklung» vorzeitig von seiner Leihe bei Nyon zurück in den St.-Jakob-Park. Der 20-Jährige nimmt am Trainingsbetrieb der ersten Mannschaft teil.Diese Spieler spielen keine Rolle mehrStürmt jetzt für den FC Sion: Benjamin Kololli.Foto: Pascal Muller (Freshfocus)Den ersten Abgang beim FC Basel in diesem Winter-Transferfenster machte Benjamin Kololli. Unter Fabio Celestini kam der 32-Jährige in der Hinrunde der Super League lediglich zu vier Einsätzen. Die Mehrheit der Spiele musste Kololli auf der Tribüne verbringen. Wenig überraschend war deshalb sein Wechsel zum FC Sion Ende Dezember. Bei den Wallisern läuft es dem Offensivspieler besser: drei Tore in fünf Einsätzen – Chapeau!Genauso wenig aussichtsreich waren die Chancen auf mehr Spielzeit bei Mohamed Dräger. Erst recht nach seinem einzigen Einsatz in dieser Saison für den FC Basel, als er bei der 2:3-Niederlage in Bern gegen YB in Topstürmer-Manier ein Eigentor erzielte. Kurz vor Ablauf des internationalen Transferfensters fand der FCB einen Abnehmer für den Rechtsverteidiger: Dräger wechselte zur abstiegsbedrohten Eintracht aus Braunschweig in die 2. Bundesliga.Mehr seinen vielen Verletzungen als seinen Leistungen geschuldet, verliess auch Arnau Comas den FC Basel in diesem Winter. Insgesamt 61 Spiele verpasste der Spanier, seit er im Sommer 2022 zu Rotblau wechselte. Der ehemalige Captain der zweiten Mannschaft des FC Barcelona wurde bis Ende Saison an Eibar ausgeliehen, der spanische Zweitligist besitzt eine Kaufoption zur festen Übernahme. In seiner Heimat will der 24-jährige Innenverteidiger seine Karriere neu lancieren. Diese Spieler sollen Spielpraxis sammelnKaio Eduardo ist Mittelstürmer und aktuell beim FC Vaduz in der Challenge League eine wichtige Stütze.Foto: Michael Zanghellini (Freshfocus)Gleich fünf U21-Spieler wurden vom FCB in diesem Winter in die Challenge League verliehen. Es sind dies Emmanuel Essiam (21, Aarau), Roméo Beney (20, Lausanne-Ouchy), Marvin Akahomen (17, Wil), Adriano Onyegbule (18, Vaduz) und Kaio Eduardo (19, Vaduz). Während Onyegbule in dieser Saison bereits mit dem FC Schaffhausen Challenge-League-Luft schnuppern durfte (11 Einsätze, 1 Tor), sollen Essiam, Beney und Akahomen in diesem Halbjahr ebenfalls Spielpraxis im Profifussball sammeln. Am erfolgreichsten von diesen dreien tut dies bisher Beney: In seinen ersten fünf Spielen (davon drei in der Startelf) für den Super-League-Absteiger gelangen ihm ein Tor und ein Assist. Essiam und Akahomen mussten sich hingegen vorerst mit Teileinsätzen begnügen. Kaio Eduardo kam im Januar aus ​​der Jugendabteilung des Capivariano FC, der in der zweithöchsten Liga des Bundesstaats São Paulo in Brasilien spielt. Der 19-jährige Mittelstürmer wurde sogleich an den FC Vaduz weiterverleihen und soll ab Sommer beim FCB in die erste Mannschaft integriert werden. «Beim liechtensteinischen Challenge-Ligisten soll Kaio Eduardo die Möglichkeit bekommen, sich an die europäischen Verhältnisse zu gewöhnen und Matchpraxis in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse zu sammeln», kommunizierte der FCB bei Bekanntgabe des Transfers.Das Leihgeschäft ist bislang erfolgreich, Eduardo brauchte kaum Zeit, sich an den europäischen Fussball zu akklimatisieren. Um genauer zu sein, waren es exakt 15 Sekunden: So lange benötigte er, um in seinem ersten Testspiel für den FC Vaduz zu treffen. In der Challenge League durfte der 19-Jährige seine ersten vier Spiele alle in der Startelf bestreiten, dabei gelangen ihm bereits zwei Tore für den Tabellenvierten.Diese Spieler sind für den Nachwuchs vorgesehenAuch im FCB-Nachwuchs kam es in den letzten Wochen zu Veränderungen: Zwei Talente konnte der Verein längerfristig an sich binden. Zum einen verpflichtete man mit Evelyn Boum um einen 16-jährigen Kameruner von Servette, dem in der U17-Meisterschaft in zwölf Einsätzen zehn Tore gelangen. Ebenso stattete Rotblau Christian Duah mit einem Vertrag bis Januar 2028 aus. Der 15-jährige Bruder von Nationalspieler Kwadwo Duah ist seit 2023 im Club und gilt als eines der grössten Versprechen im Schweizer Fussball.Der FC Basel im Februar 2025Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Alles zum FCB-Spiel in St. Gallen: Fehlende Effizienz beim Basler Fehlstart

    AboAlles zum FCB-Spiel in St. Gallen – Fehlende Effizienz beim Basler FehlstartMit 1:2 unterliegt der FC Basel in St. Gallen. Dabei hat es nach der ersten Hälfte für Rotblau noch gut ausgesehen.Publiziert heute um 21:10 UhrAlbian Ajeti hatte die Möglichkeit, den FC Basel nach der Pause mit 2:0 in Führung zu bringen.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer AufregerEs ist noch nicht lange her. In der Endphase der letzten Super-League-Spielzeit ist der FC Basel zur Kür aufgelaufen und hat seine Gegner nach Belieben dominiert und Tor um Tor erzielt.Das mit dem Toreschiessen ist beim Saisonauftakt 2025/25 etwas schwieriger. Den einzigen Basler Treffer im Kybunpark erzielt mit Lukas Görtler ein St. Galler. Xherdan Shaqiri und Co. gehen leer aus.Dabei haben die Basler beste Chancen, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Philip Otele scheitert bereits nach drei Minuten ganz allein vor St.-Gallen-Goalie Lukas Watkowiak. Und nach dem Seitenwechsel, als der FCB auf 2:0 erhöhen könnte, zeigt sich Albian Ajeti zu wenig effizient, indem er seinen Kopfball gegen den Ex-Club neben, statt ins Tor setzt (49.).Dem an Basler Topchancen nicht genug: Ein Kevin Carlos in seinen besten Tagen hätte den Konter nach 73 Minuten zur 2:1-Führung verwertet. Gekommen ist es bekanntlich anders.Der Mann des TagesWenn es einen Basler in dieser Partie hervorzuheben gilt, dann Marwin Hitz: Ohne die Paraden des Basler Goalies wären in diesen abwechslungsreichen 90 Minuten bestimmt mehr Tore gefallen. Zweimal in der ersten und zweimal in der zweiten Halbzeit kommt es zum Duell zwischen Hitz und St.-Gallen-Stürmer Willem Geubbels. Dreimal rettet der Basler spektakulär. Doch beim Kopfball nach 75 Minuten, der den Siegtreffer bedeutet, geht der Franzose als Sieger dieses Duells hervor.Die 90 MinutenPartien in St. Gallen sind in der Regel unterhaltsam. Das ist auch in der Saison 2025/26 nicht anders. Bereits in den ersten Spielminuten ist im Kybunpark mächtig was los. Der FC Basel hält Wort und betreibt unter dem neuen Trainer Ludovic Magnin ein intensives Pressing. Aber: Der FC St. Gallen hält dagegen, und es entwickelt sich in den ersten 45 Minuten eine Partie mit Chancen hüben wie drüben.Nach dem Seitenwechsel kommt es im Spiel des FC Basel jedoch zu einem Bruch. Rotblau agiert zu passiv, das Laufverhalten ist nicht mehr das gleiche wie vor der Pause. St. Gallen hingegen legt seine Kämpfermentalität an den Tag und gibt nie auf. Die ersatzgeschwächt angetretenen Ostschweizer werden für ihren Aufwand belohnt und machen aus dem 0:1 ein 2:1.Die UnparteiischenEs sind hart umkämpfte 90 Minuten, die Urs Schnyder und sein Team zu leiten haben. Als es nach 35 Minuten unübersichtlich wird, greift der VAR ein. Nicolas Vouilloz trifft am Boden sitzend den stehenden Hugo Vandermersch mit der Fussspitze im Schritt. Absicht ist das nicht – und deshalb bleibt die Situation auch ohne Konsequenzen für den FCB-Verteidiger.Keine Diskussionen gibt es hingegen beim St. Galler 1:1. Der Eckball von Behar Neziri gelangt via Oberarm von Tom Gaal zu Torschütze Görtler. Das ist in der Slow Motion dieser Szene ersichtlich. Auch wenn man das Handspiel interpretieren könnte – alles korrekt, heisst es.Die Stimme zum SpielFCB-Trainer Ludovic Magnin hat ein «Fifty-Fifty-Spiel» gesehen. Dass er bei seiner Basler Premiere ohne Punkte dasteht, sei deshalb eingetreten, «weil wir in den Schlüsselmomenten die Tore nicht gemacht haben».Das FazitDer FC Basel wartet seit der Saison 2021/22 auf einen Sieg im Auftaktspiel. Das 1:2 gegen St. Gallen ist gar die dritte Startniederlage in Folge. Aussenverteidiger Dominik Schmid betont, dass man in der letzten Saison gar die beiden ersten Ligapsiele verloren habe «und am Ende waren wir trotzdem Meister».Auch wenn erst dieses eine Pflichtspiel absolviert ist, hat Trainer Magnin gleich nach dem Schlusspfiff im Kybunpark gesagt, was er von seiner Mannschaft erwartet: eine deutliche Reaktion im nächsten Pflichtspiel gegen den Grasshopper Club aus Zürich.So geht es weiterAm Samstag bestreitet der FCB sein erstes Heimspiel. Gegner im St.-Jakob-Park wird GC sein, das seine Ligapremiere ebenfalls verlor (2:3 gegen Luzern). Danach folgt am 6. August eine weitere Partie im Joggeli (gegen die Young Boys), ehe Rotblau am 10. August in Lugano bereits sein viertes Super-League-Spiel bestreitet.Der Saisonstart des FC Basel:Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertDominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare