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AboRotblaue Feier während ESC?

Wird der FCB am Sonntag Meister, kommt es zu Einschränkungen beim ESC

Matias Delgado hält den Super League Pokal und feiert mit FC Basel Fans am Barfüsserplatz.
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In Kürze:

  • Der FCB könnte bereits am kommenden Sonntag den ersten Meistertitel seit 2017 feiern.
  • Die Barfi-Feier kollidiert möglicherweise mit den Veranstaltungen des Eurovision Song Contest.
  • Behörden planen Massnahmen für bis zu 20’000 erwartete Fans im Stadtzentrum.
  • Bei einer späteren Titelentscheidung wären Feiern bis zum 24. Mai denkbar.

Auch wenn sich Fabio Celestini und Co. demütig geben und auf der Zielgeraden der Meisterschaft noch nicht vom Titel reden: Alles spricht dafür, dass der FC Basel in den nächsten Tagen seinen 21. Meistertitel der Clubgeschichte feiern wird. Aktuell beträgt der Vorsprung von Rotblau auf die Konkurrenz vier Runden vor Saisonende mindestens neun Zähler.

Diese Ausgangslage sorgt dafür, dass der Zeitpunkt, zu dem sich der FCB zum Meister gratulieren lassen darf, ungewiss ist. Es gibt verschiedene Szenarien, wann Rotblau mathematisch nicht mehr eingeholt werden kann. Sicher ist einzig: Sobald der FCB von Platz 1 der Super League nicht mehr verdrängt werden kann, steigt in der Stadt, genauer gesagt auf dem Barfüsserplatz, eine Riesenparty. Das wäre an sich kein Problem. Nur: Vom 10. bis zum 17. Mai dominiert der Eurovision Song Contest (ESC) in der Stadt, der Barfüsserplatz wird zum Festivalplatz. Das bringt Herausforderungen mit sich.

Folgende Szenarien der FCB-Feierlichkeiten sind möglich:

11. Mai: FCB und ESC auf dem Barfi

Am Sonntag wäre der erstmögliche Termin für eine spontane Meisterparty. Damit diese steigt, muss Folgendes eintreten: Erstens muss der FCB am Samstag in Lugano gewinnen. Und zweitens darf Servette am Sonntag im Vergleich mit dem Schweizer Meister aus Bern nicht siegen. Der FCB würde also Sofameister – er dürfte jubeln, ohne gespielt zu haben.

In diesem Fall würde in der Stadt eine Riesensause steigen. Die Euphorie rund um den FC Basel ist in diesen Tagen so gross wie lange nicht mehr. Verständlich, geht der letzte Meistertitel doch auf die Saison 2016/17 zurück. Am Samstag werden Hunderte FCB-Fans nach Lugano reisen, das Cornaredo ist wenige Tage vor dem Spiel praktisch ausverkauft.

Matias Delgado feiert mit FC Basel Fans auf dem Balkon am Barfüsserplatz in Basel, umringt von jubelnden Anhängern und leuchtenden Fackeln.

Kehrt Rotblau mit einem Sieg heim, wird die Mannschaft das Spiel zwischen Servette und den Young Boys am Sonntag gemeinsam im privaten Rahmen vor dem Fernseher schauen – voraussichtlich in der Innenstadt, nahe dem Barfüsserplatz.

Denn dort soll – wie immer – die spontane Meisterfeier durchgeführt werden. Kein Thema ist, etwa auf den Marktplatz auszuweichen. Auf dem dortigen UBS-Balkon sind Anfang dieses Jahrtausends von den FCB-Fans auch schon Pokale bejubelt worden.

Es ist damit zu rechnen, dass ab 18.30 Uhr die ersten FCB-Fans auf dem Barfi eintreffen. Die Polizei rechnet mit rund 20’000 Menschen, die wegen des FC Basel auf den Barfüsserplatz kommen. Gegen 21 Uhr schliesslich dürfte die Mannschaft vom Balkon des Papa Joe’s den Fans zujubeln. Das dortige Geländer wurde in den letzten Tagen wegen der wahrscheinlichen Feier auf den neusten Stand gebracht.

Eine Meisterparty am Sonntag hat Auswirkungen auf das Menschenaufkommen und das ESC-Programm in der Innenstadt. Am Sonntag werden allein Zehntausende in der Stadt erwartet, weil der ESC mit der Opening Ceremony und der Parade seine Ouvertüre erfährt. Zudem sind die Läden geöffnet. Beim prognostizierten schönen Wetter dürfte die Stadt rappelvoll sein. Der Tramverkehr durch die Innenstadt jedenfalls wird von 13.15 Uhr bis etwa 17.30 Uhr umgeleitet.

Auf der Barfi-Bühne, wenige Meter neben dem Casino-Balkon, findet eine Reihe an Jazz-Konzerten statt. Es ist davon auszugehen, dass diese spätestens dann, wenn die FCB-Spieler vom Balkon jubeln, pausieren müssen oder gar ausfallen. Nach Informationen dieser Zeitung sind die Behörden, der ESC sowie der FCB gemeinsam bestrebt, eine Lösung auf dem Barfi anzubieten, die allen Besuchern gerecht wird – und die sicherheitstechnisch vertretbar ist. Dennoch dürfte es zu Einschränkungen im dortigen ESC-Programm kommen.

14. Mai: Feier weit nach Mitternacht

An diesem Mittwoch tritt Rotblau auf dem Kunstrasen in Lausanne an. Hat der FC Basel nach dieser Partie zehn oder mehr Punkte Vorsprung auf Rang zwei, wäre er Meister. Das Spiel im Stade de la Tuilière wird gegen 22.30 Uhr beendet sein.

Das bedeutet, dass die Mannschaft am Donnerstag gegen 2.30 Uhr in der Früh vom Papa-Joe’s-Balkon seinen Fans zujubeln würde. Die zwei Extrazüge aus Lausanne kommen kurz nach 2 Uhr am Basler Bahnhof an, danach ginge es direkt zum Barfi. Allerdings werden dort wegen der fortgeschrittenen Uhrzeit weitaus weniger Fans erwartet als etwa am kommenden Sonntag. Aber: Immerhin gelangen FCB-Fans problemlos mit dem ÖV in die Stadt und wieder heim. Denn Trams und Busse fahren in der ESC-Woche rund um die Uhr – und auch die Züge stehen kaum still.

15. Mai: Sofameister zum Zweiten

Wie am Sonntag besteht auch am 15. Mai die Möglichkeit, vom Sofa aus den Meistertitel zu bejubeln. Servette und YB tragen ihre Partien des 36. Spieltags erst am Donnerstag aus. Sollte der Vorsprung des FCB nach deren Ernstkämpfen sieben Punkte oder mehr betragen, ist Rotblau Meister.

In diesem Fall tangieren die FCB-Feierlichkeiten den ESC an dessen Halbfinaltag nur am Rande. Gefeiert würde auf dem Barfi wohl ab Mitternacht, wenn die Konzerte auf der dortigen Bühne ohnehin beendet sind.

18. Mai: Titel in Bern

Der FCB weiss, wie man in Bern Meister werden kann. Unvergessen, wie Rotblau 2002 im Neufeld die Young Boys besiegte und nach 22 Jahren des Wartens wieder eine Meisterschaft bejubeln durfte.

Nun tritt Basel aber auf dem Kunstrasen des Wankdorfs an und kann mit einem Sieg alles klarmachen. Das Spiel ist auf 14.15 Uhr angesetzt, die Mannschaft würde gegen 22 Uhr auf dem Barfi erwartet. Das Gute an diesem Szenario: FCB und ESC kämen sich nicht in die Quere, da der Grossevent dann vorbei ist.

24. Mai: Die offizielle Feier

Entscheidet sich die Meisterschaft tatsächlich erst am letzten Spieltag, käme es am 24. Mai zu einer spontanen und offiziellen Feier in einem – sofern der FCB den komfortablen Vorsprung in den letzten vier Spielen nicht vergeigt. Ist Rotblau vor der 38. Runde Meister, steht an diesem Samstag «nur» die offizielle Meisterfeier auf dem Programm.

Diese dürfte sich vom Ablauf her an früheren Meisterfeiern orientieren. Um 18 Uhr empfängt der FCB im St.-Jakob-Park den FC Luzern. Nach Abpfiff wäre im Stadion die Pokalübergabe, ehe am späten Abend die Mannschaft ein zweites Mal vom Stadtcasino-Balkon ihre starke Saison zelebrieren würde. Gut möglich auch, dass der FCB ein drittes Mal am Barfi aufkreuzt: dann, wenn die Mannschaft am 1. Juni den Cupfinal gegen den FC Biel gewinnt.

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Shaqiri (Traorè) 1:0. 82. Soticek (Kade) 2:0.FC Basel (4-2-3-1): Hitz; Mendes, Adjetey, Vouilloz, Schmid; Avdullahu, Metinho (56. Leroy); Otele (56. Kade), Shaqiri (88. Sigua), Traoré (75. Soticek), Ajeti (56. Carlos). – Ersatz: Salvi; Baro, Cissé, Akahomen.Lugano (3-4-3): Saipi; Papadopoulos, Mai (69. Cimignani), Hajdari, Zanotti, Bislimi, Grgic (82. Bottani), Valenzuela (32. Marques); Steffen, Koutsias (82. Przybylko), Macek (69. Vladi).Verwarnungen: 12. Shaqiri (Reklamieren). 32. Ajeti (Foul an Grgic). 39. Metinho (Foul an Macek). 45.+2 Mai (Foul an Ajeti). 88. 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Minute steht dann am Ursprung des FCB-Erfolgs: Mit der Hereinnahme Leo Leroys, Anton Kades und Kevin Carlos’ gelingt es Celestini, seiner Mannschaft einen Energieschub zu verpassen, der schliesslich zu den Toren führt.Der FC Lugano hingegen sucht die Offensive erst von der 69. Minute an: Croci-Torti bringt da mit Stürmer Vladi und Flügel Cimigniani zwei Offensiv-Kräfte für Innenverteidiger Mai und Aussenspieler Macek. Fortan agieren die Tessiner in einem 4-4-2. Früchte trägt das keine mehr.Und dann ist Xherdan Shaqiri da und trifft: Das 1:0 für den FC Basel – und das elfte Saisontor in der Liga für den Basler Captain.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Der AufregerLetztlich ist es das 1:0. Der Ball zirkuliert dabei über mehrere Stationen, bevor Shaqiri mit seinem öffnenden Pass auf Kade die entscheidende Idee hat – und dann an den richtigen Ort läuft, um den Abpraller zu verwerten.Wie wichtig dieser Führungstreffer für den FC Basel ist, bemisst sich auch daran, dass der Torschütze danach jubelnd über die Bande und in Richtung Muttenzerkurve springt. Dass er dabei anhängt, fällt und sich beim Auffangen des Sturzes leicht am Finger verletzt, rundet diese 63. Minute auf besondere Art ab.Das muss besser werdenJa, die erste Halbzeit ist mässig unterhaltsam gewesen. Aber wenn es insgesamt immer so läuft, wie beim 2:0 gegen Lugano, dann ist man versucht zu sagen: nichts.Das sagt der Trainer«Es stand 0:0 zur Pause, aber ich war sehr optimistisch für die zweite Halbzeit. Ich dachte mir, dass wir nun von der Ersatzbank viel Energie bringen können.» So erzählt das Fabio Celestini nach einer Partie, in der er tatsächlich mit seinen Auswechslungen für die Entscheidung zugunsten des FC Basel gesorgt hat.So geht es weiterErster Sieg als Leader. Nun vier Punkte vor Servette und fünf Punkte vor dem BSC Young Boys. Und all das nach einer englischen Woche, die resultatmässig mit drei Siegen perfekt gewesen ist. Muss man da – bei nur noch sieben ausstehenden Runden –überhaupt noch sagen, dass die Basler ab sofort erster Anwärter auf den Meistertitel sind?Wahrscheinlich nicht. Jetzt gerade ist man top – und hat mehr Vorsprung in der Tabelle, als irgendein Leader zuvor in dieser so lange so engen Saison gehabt hat.Was ist nun mit Fabio Celestini? Er hat zum Abschluss alles richtig gemacht und ist der grosse Sieger dieser unruhigen Woche. Dass es in Basel vor dem Saisonende zu einem Trainerwechsel kommt, darf man nach den jüngsten Resultaten ausschliessen.Das Spiel des FC Basel gegen LuganoDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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