Der FCB spielt zuhause gegen Lausanne nur Unentschieden, obwohl er zu zahlreichen guten Torchancen kam. Entsprechend enttäuscht sind die Basler nach dem Spiel.

Was ist das für eine Schlussphase. Zuerst geht Lausanne aus dem Nichts durch einen Penalty in Führung. Sekunden vor Schluss trifft Pajtim Kasami dann aber doch noch zum Ausgleich. Es ist eine Schlussphase, die es so gar nicht hätte geben müssen. Zu überlegen präsentiert sich der FCB im gesamten Spiel und hätte es schon längst entscheiden müssen.

Und so läuft der FCB in einen schmerzhaften Konter, weil Joelson Fernandes den Ball fahrlässig verliert und am Ende des Konters einen Penalty verschuldet. Ganz zum Frust von Pajtim Kasami. Nach dem Spiel nimmt er aber auch die ganze Mannschaft inklusive sich selbst in die Pflicht. «Wir sind dumm in einen Konter gelaufen und haben einen Penalty dumm verschuldet. Vor diesen Szenen hätten wir aber bereits in Führung gehen müssen. Wir müssen uns heute an der eigenen Nase nehmen. Wir waren vor dem Tor einfach nicht gut genug.»

Fehlende Effizienz

Tatsächlich lässt der FCB viele gute Möglichkeiten liegen. Sogar Arthur Cabral trifft vom Elfmeterpunkt nur die Querlatte. «Lausanne war sehr gut organsiert und trotzdem konnten wir heute einen Haufen Chancen kreieren. Es ist einfach schade, dass wir diese dann nicht nutzen konnten», sagt FCB-Trainer Patrick Rahmen nach dem Spiel.

Auch dass seine Mannschaft kurz vor Schluss noch auf den Rückstand reagieren konnte, sieht der Cheftrainer positiv: «Was man hervorheben kann ist, dass die Mannschaft bis am Schluss dran geglaubt und nicht aufgegeben hat. Heute war es irgendwie verflixt. Wir haben einen Haufen Chancen vergeben. Die letzte ging dann doch noch rein und wir konnten uns für den grossen Aufwand irgendwie zumindest mit diesem Punkt belohnen.»

Nun gilt es diese Partie möglichst schnell abzuhacken, bevor am Mittwoch das Finale der Gruppenphase der Conference League auf die Basler wartet.

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