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«Für den FC Basel geht es nur um den Klassenerhalt»

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Auf dem Niveau der Grasshoppers bewegt sich seit der Winterpause nur noch eine Mannschaft. Und dass das der abgeschlagene Tabellenletzte Stade Lausanne-Ouchy ist, sagt viel über ihre Verfassung aus. «Sie werden auf dem Barrageplatz landen», sagt Ueli Kägi. Seine Prognose soll in ihrem Fall nicht überraschen: Er steht GC sehr kritisch gegenüber.

Kägi redet von einem «schlecht geführten Club», bei dem man nicht wisse, was mit ihm passieren solle. Er bemängelt die Zusammenstellung des Kaders, wundert sich über die Verpflichtung von Stephan Schwarz als Sportchef und stellt, nicht zum ersten Mal, die Position von Bruno Berner infrage. «Ich bin sehr erstaunt, dass er noch Trainer ist», sagt er.

Vier Runden vor Abschluss der ersten Meisterschaftsphase beschäftigen wir uns eingehend mit der Situation am Strich. Die Diskussionsteilnehmer sind sich einig, dass es neben dem FC Zürich auch der FC Winterthur in die Meisterrunde schaffen wird. «Dem FCW läuft es einfach», sagt Dominic Wuillemin. St. Gallen und Luzern machen in diesem Fall den letzten freien Platz über dem Strich unter sich aus – Ausgang völlig offen, «man kann eine Münze werfen», findet Kägi. Für Oliver Gut steht hingegen fest, dass sich der FC Basel keine Hoffnungen auf ein spätes Wunder zu machen braucht: «Für ihn geht es nur um den Klassenerhalt.»

Der Meisterkampf ist ein Thema, wobei Gut von einem «Schneckenrennen» zwischen YB, Servette und neuerdings Lugano redet. Wuillemin listet die Mängel beim stolpernden Titelverteidiger auf, und es ist eine sehr lange Liste. Und er kommt zum Schluss: «Wenn YB den Titel verspielt, muss man von Missmanagement reden.» Zudem geht es auch um den künftigen Trainer in Bern. Ist Patrick Rahmen dank der Leistungen mit Winterthur zu höheren Aufgaben befähigt? «Er muss ein Kandidat für YB sein», sagt Gut.

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