Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.
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Die Saisonziele des FC Basel sind nach dem Cup-Out in
– Wie gefiel Ihnen das Basler Fussball-Jahr 2023? Vier Trainerwechsel, ein europäischer Höhenflug und der schlechteste Ligastart der Geschichte: Das Jahr 2023 hatte für den FC Basel einiges zu bieten. Publiziert heute um 06:53 UhrDas Jahr 2023 war für den FC Basel ein ausserordentlich ereignisreiches. Foto: Georgios Kefalas (Keystone) Wie man diese Frage beantwortet, hängt natürlich davon ab, was man vom FC Basel erwartet. Erwartet man Unterhaltung, Spektakel und Drama, so dürfte ihre Beantwortung durchaus positiv ausfallen. Erhofft man sich aber sportlichen Erfolg und Kontinuität, ist wohl das Gegenteil der Fall. Der FCB hat es im Jahr 2023 nicht verpasst, für Gesprächsbedarf zu sorgen. Vier Mal hat er den Trainer gewechselt. Auf Alex Frei folgte interimistisch Heiko Vogel. Als dieser wieder Sportdirektor wurde, ersetzte ihn Timo Schultz, nur um seinen Platz Ende September wieder an Vogel abzutreten. Nach vier Niederlagen in Serie musste dieser dann den Verein endgültig verlassen. Per Ende Oktober übernahm Fabio Celestini. Jener Trainer, unter dem der FCB in den letzten sieben Ligaspielen 13 Punkte geholt hat. Spektakulär war auch die rotblaue Reise durch die Conference League. In der K.-o.-Phase vorbei an Bratislava und Nizza, scheiterte man erst im Halbfinal nach gewonnenem Hinspiel an der AC Fiorentina. Spiele, die in die Geschichte des FC Basel eingegangen sind. Für weiteres Spektakel sorgte die sportliche Führung des FCB im Sommer. Durch die Verkäufe von Zeki Amdouni, Andy Diouf, Dan Ndoye, Wouter Burger, Riccardo Calafiori und Andy Pelmard generierte sie über 50 Millionen Euro an Transfereinnahmen. Auf der anderen Seite gab man über 30 Millionen Euro für neue Spieler aus. Zahlen, die man in der Schweizer Liga anderswo vergebens sucht. Doch damit befindet man sich mitten in der Diskussion, die zu einer negativen Beantwortung der Frage führen kann. Denn über das ganze Jahr hinweg fehlte es dem FC Basel an Kontinuität. Sowohl im Kader als auch bei den Leistungen auf dem Platz. Angefangen bei der Rückrunde der Saison 2022/23. Zwar gelang den Baslern auf europäischer Bühne Beachtliches. Jedoch belegte man zum Ende der Saison in der Liga nach einem Effort im letzten Saisonspiel nur den fünften Rang.Dieser berechtigte zwar zur Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb in der darauffolgenden Saison. Doch in der Conference League schied man zum frühestmöglichen Zeitpunkt gegen Tobol Kostanay aus. In der Folge blieben die Basler auch in der Liga weit hinter den Erwartungen zurück. Belegten sie doch über mehrere Runden den letzten Rang und bleiben bis ins neue Jahr Elfter. Was die Liga anbelangt, war das Jahr 2023 demnach das schlechteste des FC Basel in diesem Jahrtausend. Aber eben: Es gab dennoch auch aus sportlicher Sicht Momente, die den FCB-Fans für immer in Erinnerung bleiben. Und der Unterhaltungswert von Rotblau kam auch in diesem Jahr nicht zu kurz. Der FCB gewinnt gegen Luzern«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
FCB in Europa League – FC Basel: Freiburg, Stuttgart und ein Wiedersehen mit Thorsten FinkDie Gegner des Schweizer Meisters in der Europa League sind bekannt: Es kommt zum Duell mit zwei Bundesligisten.Publiziert heute um 15:23 UhrThorsten Fink hat sich in den Playoffs zur Europa League mit Genk gegen Lech Posen durchgesetzt.Foto: ImagoJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkAston Villa FC aus England, FC Viktoria Pilsen aus Tschechien, FCSB Bukarest aus Rumänien, Lyon aus Frankreich, Genk aus Belgien, Salzburg aus Österreich und der VfB Stuttgart sowie der SC Freiburg aus Deutschland. Das sind die acht Gegner des FC Basel in der Ligaphase der Europa League.Damit kommt es für den FCB zum Wiedersehen mit Trainer Thorsten Fink, der bei Rotblau von 2009 bis 2011 an der Seitenlinie wirkte. Fink ist inzwischen bei Genk angestellt und schaffte mit den Belgiern die Europa-League-Qualifikation dank eines Playoff-Erfolgs über Lech Posen.Allerdings wird der 57-Jährige nicht in den St.-Jakob-Park zurückkehren. Rotblau tritt bei Genk an. Die anderen Auswärtsdestinationen sind Salzburg, Lyon und Freiburg.Das Duell mit den Breisgauern ist quasi ein Nachbarschaftsduell, ein internationales Duell, bei dem der FCB innerhalb von einer guten Stunde mit dem Bus anreisen kann. Eine Partie, die mit Sicherheit auch viele rotblaue Supporter nach Freiburg locken wird.Der zweite Bundesligist, gegen den das Team von Trainer Ludovic Magnin in dieser Kampagne antreten muss, ist der VfB Stuttgart. Der Deutsche Pokalsieger tritt im Joggeli an – wie Aston Villa, Viktoria Pilsen und FCSB Bukarest. Für Magnin ist das Wiedersehen mit Stuttgart etwas Besonderes. Der Romand sagt: «Dieses Los habe ich mir insgeheim gewünscht.» Magnin wurde 2007 als Spieler mit den Stuttgartern Meister.Auch Xherdan Shaqiri freut sich, mit Lyon auf einen früheren Arbeitgeber zu treffen. Und natürlich auch auf das Wiedersehen mit Thorsten Fink. Shaqiri sagt: «Ich finde, wir dürfen uns mit sehr attraktiven Gegnern messen.»Überhaupt zeigen sich die Exponenten des FC Basel erfreut über die acht Gegner, die ihnen international bis Ende Januar 2026 gegenüberstehen werden. Sportdirektor Daniel Stucki sagt: «Unsere Gegner sind sportlich und auch für die Fans sehr attraktiv und die Distanzen sind überschaubar, was aus logistischer Sicht und für die Regeneration natürlich gut ist.»Der Spielplan mit den Spielterminen und Anstosszeiten wird am Sonntag, dem 31. August bekannt gegeben. Informationen zum Ticketverkauf bei den FCB-Heimspielen folgen danach.Der FC Basel im EuropacupDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Der 38-jährige Goalie verlängert seinen bis Juni gültigen Vertrag beim
AboKommentar zu Taulant Xhaka – Mit Xhakas Rücktritt schärft Daniel Stucki weiter sein ProfilErstmals seit langem löst der FC Basel den Abgang einer Clublegende gut. Das hat viel mit Sportdirektor Daniel Stucki zu tun.Publiziert heute um 06:24 UhrAn der Seite von Taulant Xhaka, als dieser seinen Rücktritt erklärt: Daniel Stucki, Sportdirektor des FC Basel.Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIm optimalen Fall ist es erst am 1. Juni so weit. Dann, wenn der Final des Schweizer Cupwettbewerbs gespielt ist. Ansonsten kommt der Moment eineinhalb Wochen früher. Doch klar ist seit Mittwoch: Wenn diese Saison des FC Basel Geschichte ist, dann endet auch eine der grössten rotblauen Spielerkarrieren – und geht Taulant Xhaka in den Ruhestand.So, wie er sich äussert und wie er wirkt, wird der dannzumal 34-Jährige dies ohne negative Gedanken tun. Und im Reinen sein. Mit sich. Mit der Welt. Und damit auch mit allen Entscheidungsträgern des FC Basel.So antizipierbar das baldige Xhaka-Karriereende trotz Vertrags bis 2027 war, so wenig war absehbar, dass die finalen Schritte darauf zu ohne Nebengeräusche und in Harmonie verlaufen würden. Denn der Weg hin zu dieser Entscheidung, die letztlich vom Spieler ausging, war nicht nur ein langer, sondern zeitweise auch ein sehr beschwerlicher gewesen.Bereits im Mai 2021 setzte dieser Prozess ein. Damals, als David Degen den FC Basel übernahm und eine eigene Vorstellung von der Mannschaft der Zukunft mitbrachte. Damals, als Taulant Xhaka sich auf dem Weg zurück aus einer letztlich einjährigen Verletzungspause befand. Begleitet von allen Zweifeln, ob er die einstige Leistungsfähigkeit nochmals erlange – aber ausgestattet mit einem im Vorjahr noch unter Degens Vorgänger Bernhard Burgener abgeschlossenen Millionenvertrag bis 2025. Ein Papier, das ihn zum klar bestverdienenden Spieler einer Equipe machte, die nach Degens Vorstellung ohne Millionensaläre in die Zukunft gehen sollte.Seither kam es mehrmals zu Irritationen und problematischen Momenten in der Beziehung zwischen dem Identifikationsspieler und dessen Vorgesetzten.Vieles sprach für ein Ende mit SchreckenDa war eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre, die nichts anderes als eine Umverteilung der jährlichen finanziellen Belastung war – und der einige Unstimmigkeiten vorausgegangen waren. Da waren Momente auf dem Platz, in denen der Spieler Angriffsfläche bot – allen voran, als er im Mai 2023 Nikola Katic einen Kopfstoss verpasste. Und da waren Instagram-Posts von Spielerseite – zuletzt im März 2024, mit Unterstützung des grossen, kleinen Bruders Granit.In Verbindung mit der schwindenden sportlichen Bedeutung des Spielers schien damals angerichtet für ein Finale Furioso in Fortissimo. Für ein Ende mit Schrecken und viel Getöse.«Ich fühle mich, als ob ich 20 Kilogramm an Gewicht verloren hätte.» Taulant Xhaka (33) über seinen Entscheid, im Sommer aufzuhören.Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Stattdessen ist dem Club und dem Spieler nun genau das gelungen, was bei grossen Namen nur in seltenen Fällen gelingt – und beim FC Basel so zuletzt von Fabian Frei über Michael Lang bis hin zu Matias Delgado nie mehr gelang: dass man sich frühzeitig und in Harmonie auf einen ehrenvollen Ritt in den Sonnenuntergang verständigt – so, wie das zuletzt 2015 bei Marco Streller der Fall war.Alle involvierten Parteien haben Anteil daran, dass es so gut herausgekommen ist. Eine Person gilt es allerdings hervorzuheben, die im März 2024 erst im Begriff war, beim FC Basel richtig wichtig zu werden: Daniel Stucki.Seit er Mitte Mai das zuvor verwaiste Amt des Sportdirektors übernahm, ist nicht einfach alles rundgelaufen. Aber der Club wirkt in seinem Handeln und Gebaren merklich ruhiger und stringenter, was sich – mit Blick auf die Ligatabelle, die der FCB gerade anführt – positiv auf die sportliche Leistungsfähigkeit und damit auf das gesamte Drumherum auswirkt.Gutes Zwischenzeugnis für Daniel StuckiVom Verdacht einer Degen-Marionette begleitet, ist es Stucki rasch gelungen, jenes Bindeglied zwischen Clubführung und Mannschaft zu sein, von dem man zuvor immer nur sprach, ohne es wirklich zu haben. Ein Bindeglied, das den sportlichen Weg massgeblich mitbestimmt, weil es mit seinen Ideen zu überzeugen vermag.Geht es um Taulant Xhakas verkündeten Abgang, dann hat Stucki damit sein Profil weiter geschärft. Nicht indem er diese Entwicklung aktiv vorangetrieben hat. Sondern indem er – vom sportlichen Erfolg begünstigt – mit kluger Zurückhaltung vermeiden konnte, dass dem brodelnden Kessel weitere Hitze zugeführt wurde. So eben, dass der Dampf entwich und alles abkühlte, damit die Dinge in Ruhe ihren natürlichen Lauf nehmen konnten.Neun Monate im Amt sind zu wenig, um die Arbeit eines Sportdirektors zu beurteilen. Weitere Prüfungen werden folgen. Aber Daniel Stuckis erstes Zwischenzeugnis ist zweifellos ein gutes.Taulant Xhakas angekündigter RücktrittDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
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