Der FCB holt gegen Karabach den Gruppensieg und qualifiziert sich direkt für die Achtelfinals der Conference League. Entsprechend gelöst ist die Stimmung.

Am Schluss ist es eine deutliche Sache: Der FCB gewinnt im letzten Gruppenspiel der Conference League mit 3:0 und qualifiziert sich damit direkt für die Achtelfinals. So klar war die Angelegenheit gegen Karabach aber nicht.

Schlechter Start

In der Anfangsphase hat der FCB Mühe, ins Spiel zu finden. Karabach hat mehr vom Spiel und geht eigentlich in den ersten Minuten bereits in Führung. Das Schiedsrichterteam übersieht aber, dass der Ball klar im Tor ist.

Auch in der Folge ist der FCB auf viel Glück angewiesen, damit er nicht in Rückstand geht. FCB-Trainer Patrick Rahmen findet nach dem Spiel deutliche Worte für den schlechten Start ins Spiel: «Der Auftakt war nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir wollten dominieren, den Ball haben und den Gegner vor Probleme stellen. Das war dann aber umgekehrt der Fall. Wir konnten uns wieder auf eine sehr gute Form von Heinz Lindner verlassen».

Steigerung bringt Achtelfinal-Qualifikation

Der FCB-Torwart pariert einige Schüsse mirakulös. Dann kämpft sich der FCB aber ins Spiel und erarbeitet sich einige Torchancen, die er dann auch zu nutzen wusste. Deshalb ist der Cheftrainer mit der Leistung schlussendlich zufrieden: «Wir kamen im Verlauf des Spiels zurück und haben phasenweise sehr gut gespielt. Ich denke, wir waren heute die effizientere Mannschaft und am Schluss der verdiente Sieger».

Die direkte Qualifikation für die Achtelfinals ist also geschafft. Das freut natürlich auch die Mannschaft, die sich nach dem Spiel noch ein wenig feiern kann, wie Fabian Frei erzählt: «Die Spieler, die gespielt haben, nehmen jetzt sicher noch ein Gläschen Wein oder vielleicht auch ein Bierchen. Am Sonntag geht es aber trotzdem weiter und jedem ist das bewusst. Deshalb wird es die grosse Fete nicht geben, aber happy mit dem Ausgang sind wir auf jeden Fall».

Und wie feiert der Cheftrainer das erreichte Ziel? «Ich habe noch Gäste aus Hamburg hier. Mit ihnen werde ich jetzt sicher ein Bier oder ein Glas Wein trinken. Auf das freue ich mich jetzt auch. Denn ist aber klar, dass der Fokus ab morgen auf Genf gerichtet ist. Das wird ein schwieriges Auswärtsspiel.»

Nun stehen in diesem Jahr noch drei Liga-Spiele auf dem Programm, bis der FCB in die verdiente Winterpause gehen kann.

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