Der FC Basel reist als Leader zum FC Sion. Die Basler erwartet ein veränderter Gegner. Auch weil Sion mit Paolo Tramezzani einen neuen Trainer installiert hat.

Wenn der FC Basel am Sonntag im Wallis auf den FC Sion trifft, dann stehen viele Fragezeichen im Raum: Wird Arthur Cabral spielen können? Wie kommt Rotblau aus der Nati-Pause? Und wie werden die Sittener unter dem neuen Trainer Paolo Tramezzani auftreten?

Neue Impulse im Wallis

Erneut trifft der FCB – wie schon beim Remis in Lugano – auf ein Team, das gerade den Trainer gewechselt hat. Marco Walker musste bei den Wallisern die Segel streichen. Neu steht Paolo Tramezzani erstmals wieder im Wallis an der Seitenlinie. «Ich würde mich lieber auf ein Spiel vorbereiten, bei dem man weiss, was einen erwartet», meint FCB-Trainer Patrick Rahmen zu diesem Umstand.

Es sei relativ unklar, was bezüglich Ausrichtung der Walliser auf den FCB zukommen wird. «Was sicher drin sein wird, sind Emotionen», meint Rahmen. Dort würden die Sittern, zusammen mit Präsident Constantin als erstes ansetzen. Dass ein Duell mit Rotblau immer speziell sei, das gelte auch in jedem anderen Spiel.

Training angepasst

Dass der FCB nun auch noch direkt aus der Nati-Pause kommt, macht die Sache für die Basler nicht einfacher. Insbesondere vor der Pause konnte man im Offensivspiel gegen Luzern nicht überzeugen. «Das haben wir nicht gut gemacht und auch angeschaut. Es braucht einfach wieder mehr tiefe Läufe», so Rahmen, der sich eine Verbesserung in diesem Bereich erhofft gegen einen tief stehenden Gegner.

Generell hat Patrick Rahmen die Trainingsbelastung gegenüber der letzten Nati-Pause angepasst. Damals war es auch der hohen Belastung in der Startphase der Saison geschuldet, dass die Intensität im Training gedrosselt wurde. «Ob das dann der Grund war, warum wir in Lugano nicht in die Gänge kamen, ist möglich. Beweise dafür gibt es nicht», erklärt der FCB-Trainer. Das bedeutet: Weniger Freitage für die Spieler, die da waren, und härtere Trainings.

Ausverkauftes Tourbillon?

Nach der Aufhebung der Restriktionen im Stade de Tourbillon strömen die Fans beinahe zum Spiel gegen den FCB. Es wird ein praktisch ausverkauftes Stadion am Sonntag erwartet. Auch die Basler Fans werden wieder in den Gästesektor dürfen. «Wir wissen, dass es ein schwieriges Spiel wird. Wir treffen auf einen Gegner, der verändert ist, der einen neuen Trainer hat, der über die Emotionen kommen wird, auch aufgrund der Zuschauer. Wir werden gefordert sein», so Rahmen. Aber: Der FCB geht als Leader in dieses Spiel. Dementsprechend erwartet der FCB-Trainer auch, dass man so auftreten wird.

Der Beitrag Patrick Rahmen vor dem Sion-Duell: «Wir werden gefordert sein» erschien zuerst auf Telebasel.

Similar Posts

  • FCB gegen zum Auftakt gegen Aufsteiger Winterthur

    Der Saisonplan 2022/23 der Fussball Super League steht. Der FCB beginnt am 16. Juli auswärts gegen Aufsteiger Winterthur.
    Die Fussball-Super-League-Saison 2022/23 beginnt mit zwei Highlights. Die Young Boys empfangen am Samstag, 16. Juli, den Meister Zürich zum ersten Klassiker, Aufsteiger Winterthur steigt mit einem Heimspiel gegen den FC Basel ins Geschehen ein. Die Duelle der 1. Runde vom Sonntag lauten Lugano – Sion und Servette – St. Gallen. An den Anspielzeiten ändert sich […]
    Der Beitrag FCB gegen zum Auftakt gegen Aufsteiger Winterthur erschien zuerst auf Telebasel.

  • So geht es im FCB-Machtkampf zwischen Degen und Burgener juristisch weiter

    David Degen hat vom Zivilgericht Basel-Stadt eine superprovisorische Verfügung erwirkt. Damit ist klar, dass der FCB-Machtkampf zwischen ihm und Mehrheitsaktionär Bernhard Burgener juristisch weitergefochten wird. Doch wie funktioniert das genau? Fünf Fragen und Antworten. David Degen und Bernhard Burgener rangeln um die FCB-Vorherrschaft. bild: keystone, watson.chDavid Degen hat vom Zivilgericht Basel-Stadt eine superprovisorische Verfügung erwirkt….

  • FCB Total nach den Niederlagen gegen Bratislava und Lugano

    In der vergangenen Woche verlor der FC Basel gleich zweimal. Die Niederlagen gegen Bratislava und Lugano sind die Hauptthemen im FCB Total.
    Nach zwei Siegen in der Conference League muss sich Rotblau mit einer schlechten Leistung gegen Bratislava mit 0:2 geschlagen geben. Trotz der Niederlage führt der FCB die Gruppe weiterhin an. In der Liga wollten die Basler am Wochenende eine positive Reaktion auf die Niederlage zeigen. Diese folgte aber nicht. In Lugano zeigte Rotblau erneut einen […]
    Der Beitrag FCB Total nach den Niederlagen gegen Bratislava und Lugano erschien zuerst auf Telebasel.

  • David Degen: «Wir zahlen im Verhältnis zu hohe Löhne»

    Der FCB schliesst das Geschäftsjahr 2021 mit einem Verlust von 14,37 Millionen Franken ab. David Degen will den Klub mit einem Sparkurs auf Vordermann bringen.
    von Julien Oberholzer (Keystone-SDA) Der FC Basel muss den Gürtel noch enger schnallen: Die Jahresrechnung der massgeblichen AG weist für 2021 ein Minus von 14,37 Millionen Franken auf, wodurch das Eigenkapital aufgebraucht ist. Die angehäuften Reserven aus den fetten Jahren unter Bernhard Heusler sind aufgebraucht. Fast 100 Millionen Franken betrug das Eigenkapital noch vor einigen […]
    Der Beitrag David Degen: «Wir zahlen im Verhältnis zu hohe Löhne» erschien zuerst auf Telebasel.

  • Es ist fix: Cabral verlässt den FC Basel

    Was schon seit einigen Tagen klar war, ist nun offiziell: Der FC Basel verliert seinen Topskorer Arthur Cabral an die Fiorentina.
    Der Klub aus der Serie A bezahlt für den besten Torschützen der Super League dem Vernehmen nach rund 15 Millionen Franken. Cabral stiess im Sommer 2019 zunächst leihweise zum FCB und wurde ein Jahr später fix vom brasilianischen Klub Palmeiras übernommen. In den zweieinhalb Jahren in Basel erzielte er in 106 Spielen 65 Tore. In […]
    Der Beitrag Es ist fix: Cabral verlässt den FC Basel erschien zuerst auf Telebasel.

  • Ciriaco Sforza: «Enttäuschungen gehören dazu»

    Einen Tag nach dem Ausscheiden in der Europa-League ist die Niederlage noch nicht verdaut. Der FCB gibt sich selbstkritisch.
    Die Niederlage und das damit verbundene Aus in der Europa League schmerzt Rotblau auch am Tag noch enorm und lässt die Emotionen hochkochen. Trotzdem dreht sich die Fussball-Welt weiter. Trainer Ciriaco Sforza hat das Spiel gemeinsam mit den Spielern analysiert und positives, wie negatives erkannt. «Es war nicht alles schlecht. Wir haben sehr gut begonnen, […]
    Der Beitrag Ciriaco Sforza: «Enttäuschungen gehören dazu» erschien zuerst auf Telebasel.