Ob das Traumtor von Edon Zhegrova oder die Mentalität des FCB im Wallis: Im FCB Total wurden alle Aspekte rund um Rotblau besprochen.

Der FC Basel gewinnt wieder Spiele, die man noch vor einem Jahr nicht gewonnen hätte. So auch am Sonntag in Sion mit dem späten Siegtreffer von Edon Zhegrova. Die Mentalität und das Selbstverständnis bei Rotblau stimmen wieder. Dieser Meinung ist FCB-Legende Erni Maissen: «Die Mannschaft ist mit einem Unentschieden nicht mehr zufrieden und rettet mit zehn Mann nur noch einen Punkt. Die Mentalität machte den Unterschied. Diesen Sieg muss man hoch werten.»

Eine Frage der Mentalität

Die Mentalität im Team hat FCB-Trainer Patrick Rahmen zurückgebracht. Die Gegner zollen Rotblau inzwischen wieder mehr Respekt als noch vor wenigen Monaten: «Mit Mentalität kannst du den Unterschied machen. Das sind einfach die Grundtugenden, die ich von der Mannschaft sehen will. Am Ende haben wir dann auch einfach die individuelle Klasse, um ein Spiel so zu entscheiden», so Rahmen.

Individuelle Klasse, wie jene von Edon Zhegrova mit seinem Traumtor in Sion. Der Flügelspieler startete überragend in die neue Saison, machte einen Schritt vorwärts in seiner Entwicklung, wurde dann aber von einer Verletzung zurückgebunden. «Er ist variabler in seinem Spiel geworden und damit für den Gegner schwieriger auszurechnen. Nach seiner Verletzung mussten wir das Ganze wieder ein bisschen auseinandernehmen. Das ist aber auch einfach seine Art. Einerseits ist er ein Instinktspieler, den man machen lassen muss. Andererseits muss man ihn dennoch begleiten, dass er die richtigen Entscheidungen fällt», so der FCB-Trainer.

Das Vakuum ohne Cabral

Genauso wie Edon Zhegrova von der Bank kam Torjäger Arthur Cabral im Wallis. Der Brasilianer war noch müde von seiner Reise bei der brasilianischen Nationalmannschaft. Man merkte aber sofort: Der FCB ist in der Offensive nicht dasselbe ohne seinen Torgaranten. Die Abhängigkeit Rotblaus von Cabral ist aktuell ein grosses Thema. Laut Erni Maissen braucht der FCB eigentlich noch zwei weitere Stürmer: «Nebenbei noch jemanden, falls ein Stürmer mal ausfällt, müsste man schon haben. Man sah, wie schwierig das wird, wenn er mal nicht dabei ist. Sollte Cabral sich verletzen, wird das schwierig. Das ist ein Problem, das der FCB trotz des breiten Kaders aktuell hat.»

FCB-Trainer Patrick Rahmen erwidert: «Natürlich wäre es wünschenswert, wenn man jemanden hinten dran hätte, den man heranführen könnte und der den Posten übernimmt, wenn Arthur mal nicht mehr da ist. Als einen Transfer zu tätigen, wo man nicht weiss, ob das sofort klappt. Da bin ich eigentlich gleicher Meinung. Ich bin aber auch der Meinung, dass wir wieder breiter werden müssen, als Anfang Saison. Dass nicht nur Cabral die Tore schiesst, sondern auch andere Spieler. Aber einer ist immer der Torgarant vorne.»

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