Nach der langen Kasachstan-Reise geht es für den FCB am Sonntag nach Luzern. Dort will er nach der ersten Liga-Niederlage wieder zum Siegen zurückfinden.

Das Spiel gegen Luzern ist das erste für den FCB in der Liga nach der Nati-Pause. Vor drei Wochen kassierte er zuhause gegen den FC St. Gallen die erste Niederlage in der Meisterschaft. Diese dürfte Rotblau noch lange geschmerzt haben. 

Die Entwicklung junger Spieler

Trotzdem will FCB-Trainer Patrick Rahmen diese Niederlage nicht überbewerten. Er glaubt an sein Kader, das im Schnitt doch noch sehr jung ist. Und so sei es normal, dass Fehler passieren würden.

«Das sind alles Spieler, die nicht regelmässig auf diesem Niveau spielten. Nicht von der Anzahl der Spiele, auch nicht vom Niveau. Das ist einfach etwas, das zum Prozess dazu gehört. Von dem her bin ich auch zufrieden mit dem Verlauf. Sie werden ja auch alle besser. Mit jedem Spiel und mit jeder Erfahrung, die sie mehr haben, werden sie in Zukunft auch wieder davon profitieren», erklärt der Cheftrainer an der Medienkonferenz vom Freitag.

«Das ist sicher nicht einfach»

Profitieren können die jungen Spieler auch am Sonntag wieder im Spiel in der Innerschweiz. Die Aufgabe ist aber schwierig. Erst am Freitag kam der FCB nach über sieben Stunden Flugzeit und fünf Stunden Zeitverschiebung nach Hause. Viel Zeit, um die Mannschaft auf das Luzern-Spiel vorzubereiten, hat Rahmen nach dem Kasachstan-Abenteuer also nicht.

«Das ist sicher nicht einfach, auf der anderen Seite ist es aber auch ein wenig Kopfsache. Wenn man sich darauf einstellt, kann man auch besser damit umgehen. Völlig weglassen kann man es natürlich nicht. Wenn man es aber bereits im Vorhinein als Problem sieht, dann ist es auch ein grösseres, als es effektiv ist.»

Trotz dieser nicht optimalen Vorbereitung will sich der FCB in Luzern den Auswärtssieg sichern und so die zweite Liga-Niederlage in Serie verhindern.

Das Spiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Basel wird am Sonntag, 28. November 2021, um 16:30 Uhr abgepfiffen. Ab dann halten wir Sie via Live-Ticker auf telebasel.ch und in der App auf dem Laufenden.

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