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Neuer Mittelstürmer bei Rotblau

Der FC Basel verpflichtet Moritz Broschinski

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Nur einen Tag nach dem Auftauchen der ersten Gerüchte ist der Transfer perfekt: Moritz Broschinski wechselt vom Bundesliga-Absteiger VfL Bochum zum FC Basel unterschreibt beim Schweizer Meister einen Vierjahresvertrag. Der FCB soll laut dem deutschen Medium «WAZ» eine Ablösesumme in der Höhe von 2,5 Millionen Euro inklusive Boni überwiesen haben, bei Bochum hätte Broschinski noch ein Jahr Restvertrag gehabt. 

Der 1,90 Meter grosse Angreifer absolvierte in der vergangenen Saison 33 Spiele in der Bundesliga, erzielte dabei jedoch nur ein Tor. In der 2. Bundesliga traf er vor eineinhalb Wochen beim 1:4 gegen Darmstadt erstmals in dieser Spielzeit. Vor seinem Wechsel nach Bochum im Januar 2023 spielte Broschinski während zweieinhalb Jahren in der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund.

«Ein Profil, das uns im Sturm noch fehlte»

Sportchef Daniel Stucki zeigt sich in der Mitteilung des FCB erfreut über den Transfer: «Er ist grossgewachsen, extrem schnell und sehr dynamisch – hat also ein Profil, das uns im Sturm noch fehlte. Ausserdem bringt er eine Top-Mentalität mit, wir haben gespürt, dass er unbedingt zu uns wollte. Und obwohl er nicht mehr ganz jung ist, befindet er sich noch in einer Entwicklung und wir glauben fest daran, dass er bei uns richtig ‚aufmacht‘ und sein volles Potenzial ausschöpfen kann.»

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Mit der Verpflichtung Broschinskis reagiert der FCB auf seine anhaltenden Probleme im Sturmzentrum. Nach vier Spielen in der Super League konnten weder Albian Ajeti noch Kevin Carlos genügend Argumente liefern, um sich als gesetzte Spitze unter Trainer Ludovic Magnin zu etablieren. Beide trafen bislang je einmal.

Mit Broschinski, Albian Ajeti, Kevin Carlos und Kaio Eduardo hat der FCB nun vier nominelle Mittelstürmer in seinem Kader. Deshalb ist auch denkbar, dass einer von den drei Letztgenannten den Club noch in diesem Sommer verlassen wird.

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Das allerdings wird dadurch aufgehoben, dass er vor dem 0:1 Schmid zu wenig unterstützt.Finn van Breemen: 4,5Er ist derjenige der beiden Basler Innenverteidiger, der gegen und mit dem Ball eine passable Partie zeigt. Versucht sich auch immer wieder und mit brauchbarer Erfolgsquote in der etwas längeren Auslösung nach vorne.Dominik Schmid: 5Beginnt vorsichtig und mit wenig Drang nach vorne. Ist dann vorsichtig, als ihm vor dem 0:1 gleich drei Gegenspieler gegenüberstehen, was Correia Ferreira zum erfolgreichen Schlenzer (55.) nutzt. Und ganz am Schluss, da sammelt er dann ordentlich Bonuspunkte, da seine guten Flanken massgeblich für die ersten beiden Basler Treffer und damit die Wende verantwortlich sind.Leon Avdullahu: 4Ist einer von zwei zentralen defensiven Mittelfeldspielern, denen es primär in der ersten Hälfte nur ungenügend gelingt, gegen den Ball die Räume zu versiegeln und 50:50-Zweikämpfe zu gewinnen. Ist aber noch immer auf dem Platz, als der Schlusspfiff ertönt und hat so auch seinen Anteil am Sieg.Léo Leroy: 3Ist einer von zwei zentralen defensiven Mittelfeldspielern, denen es vorab in der ersten Hälfte nur ungenügend gelingt, gegen den Ball die Räume zu versiegeln und 50:50-Zweikämpfe zu gewinnen. Was bei ihm dazukommt: Auch mit dem Ball tut er sich lange viel schwerer als in den Partien zuvor. Muss in der 73. für Baro raus.Bénie Traoré: 2,5Beginnt am ungewohnten rechten Flügel und ist gewohnt engagiert. Gelingen tut dabei nur ganz selten etwas – und nichts davon sorgt für Gefahr vor dem Carouge-Tor. Kurz: Sein Formtief hält an. Wird in der 63. durch Kade ersetzt.Xherdan Shaqiri: 3,5Er ist wirklich sehr engagiert. Und ja, das eine oder andere gelingt auch. Aber es ist auch so, dass er am Ende bei keinem Basler Tor den entscheidenden Beitrag leistet. Und ja: Dass er in der 49. vom Elfmeterpunkt aus nicht trifft, ist mit dafür verantwortlich, dass der FCB sich am Genfersee am Rande eines Cup-Outs befindet.Philip Otele: 3War zuletzt besser in Form als Traoré und darf vielleicht auch deshalb am – von beiden Angreifern favoirisierten – rechten Flügel beginnen. Hat dabei die eine oder andere Szene. Und doch steht das Fazit «ungenügend», als er in der 63. für Ajeti und damit für einen zweiten Mittelstürmer Platz macht.Kevin Carlos: 5,5Lange Zeit wähnt man ihn auch unter dem Eindruck des 0:1-Rückstands auf einer ungenügenden Note – und das, obwohl er den Elfmeter provoziert, den Shaqiri in der 49. pariert sieht. Dann jedoch erzielt er für den FCB in der 85. und der 87. zwei blitzsaubere Tore per Kopf und Fuss. 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Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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