Nach zehn Monaten Verletzungspause mit Operation, feierte Luca Zuffi beim gestrigen 4:2-Sieg gegen Sion sein Comeback – und das äusserst erfolgreich.

Die Überraschung beim Betrachten der Startaufstellung vor dem Spiel gegen den FC Sion war gross. Nach zehn Monaten konnte man den Namen Luca Zuffi bei seinem ersten Einsatz nach dem zehnmonatigen Ausfall wegen eines Kreuzbandrisss in der Startformation lesen. Auch er selbst war überrascht, wie er nach dem Spiel erzählte:

«Ich habe erst eineinhalb Stunden vor dem Match erfahren, dass ich von Anfang an dabei bin. Das hat mich ein wenig überrascht, aber es war eigentlich besser. So musste ich mir nicht zu viele Gedanken zuvor machen. Ich bin froh, dass ich einen Einsatz haben durfte. Dass es gleich von Anfang an war, ist umso schöner. Und dass wir noch die drei Punkte holen konnten, ist natürlich ganz geil».

Noch nicht 100 Prozent

Es sei klar, dass er noch nicht seine Topleistung bringen kann. Nun sei es wichtig, dass er in den nächsten Wochen Spielminuten sammeln kann, um besser in den Rhythmus zu kommen. Im Januar soll er dann Vollgas geben können, die Vorbereitung mitmachen, um dann wieder auf 100 Prozent zu kommen.

Aber der gestrige Match hat gezeigt, wie wertvoll Luca Zuffi sein kann. Keine zehn Minuten auf dem Platz, brachte er nach einem Eckball eine perfekte Vorlage für Timm Klose, der sein erstes Tor für Rotblau erzielen konnte. Luca Zuffi gibt sich aber gewohnt bescheiden:

«Umso schöner, wenn man gleich einen Eckball schlagen kann zum Tor. Aber das ist nicht das Wichtigste, sondern wichtig ist, dass wir die drei Punkte holen konnten – und dass ich wieder bei der Mannschaft dabei sein kann».

Ein Versprechen für die Zukunft?

Nach dem Spiel erhielt er von seinen Mitspielern Komplimente, so auch von Pajtim Kasami. Dieser freut sich schon, auf die Zeit, in der er und Luca Zuffi besser aufeinander eingestellt sind. «Es ist nur eine Frage der Zeit bis wir uns richtig finden. Und wenn das passiert, dann läuft die Musik», sagte er nach dem Spiel mit einem Funkeln in den Augen.

In die gleiche Richtung geht auch Trainer Ciriaco Sforza, welcher Luca Zuffi ein grosses Kompliment nach dem Spiel machte: «Wir sehen, dass Luca Zuffi sehr wertvoll für diese Mannschaft ist, und ich freue mich auf die Zukunft».

Übrigens: Als sich Luca Zuffi am 15. Februar 2020 im Heimspiel gegen Thun den Kreuzbandriss zuzog, verlor der FCB in der Liga das letzte Mal im heimischen St. Jakob-Park. Mittlerweile ist das zehn Monate her. Mit dem gestrigen Sieg gegen den FC Sion ist der FCB auch im zwölften Heimspiel in Serie in der Meisterschaft ungeschlagen.

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