Für Jordi Quintillà geht mit dem Engagement beim FCB ein Traum in Erfüllung. Der Mittelfeldspieler hat mit Rotblau Grosses vor.

Es ist der bislang grösste Transfer in diesem Sommer für den FCB: Vom FC St. Gallen holt sich Rotblau den 27-jährigen Mittelfeldspieler Jordi Quintillà. Am Dienstag bestritt der neue Mann das erste Training in Basel.

«Ich will Meister werden»

Am Rheinknie wurde Quintillà herzlich empfangen. «Ich wusste, dass es menschlich eine gute Mannschaft ist. Ich freue mich sehr hier zu sein. Das erste Training war sehr gut und sehr streng. Aber das muss so sein», sagte Jordi Quintillà nach der ersten Trainingseinheit.

Er will mit seinem neuen Verein Grosses erreichen. Auf die Frage, was seine Ziele mit dem FCB, sind hat Quintillà eine klare Antwort: «Meister werden. Also alle Pokale gewinnen, die es zu gewinnen gibt.» Die Basler sollen wieder die Nummer 1 im Schweizer Fussball werden.

Jordi Quintillà beim Training des FCB nach der Sommerpause. (Bild: Keystone)

Damit das klappt, muss unter anderem das Joggeli wieder eine Festung werden. «Jede Mannschaft, die hier hin kommt muss Angst haben.  Das muss wieder so sein.» Der neue Mittelfeldakteur ist guten Mutes, mit seiner Qualität und seiner Erfahrung dem Team helfen zu können.

Das stark besetzte Mittelfeld im Club sieht er als Vorteil. «Ich glaube es ist sehr gut für uns, dass das Mittelfeld so gut besetzt ist. Wenn wir mehr Konkurrenz haben, können alle ihr Niveau verbessern. Das ist sehr wichtig», so Quintillà.

Ein Traum geht in Erfüllung

Für ihn geht es am Donnerstag ins Trainingslager nach Crans-Montana. Im Wallis will sich Quintillà besser ins Team einfügen: «Ich muss mich unbedingt dem Stil unseres Trainers anpassen. Deshalb wird mir das Trainingslager sehr gut tun. Auch weil ich mich an die neuen Kollegen gewöhnen muss. Das Trainingslager wird mir dabei helfen.»

Einfach wird die Umstellung jedoch nicht. Denn Quintillà wird in Basel eine ganz andere Rolle inne haben als noch in der Ostschweiz. Die Freude, in Basel angekommen zu sein, ist beim Spanier definitiv spürbar. Mit einem breiten Lächeln sagt Jordi Quintillà nach dem ersten Training im St. Jakob Park: «Was soll ich sagen? Es ist ein Traum.»

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