
Irre Wende in St. Gallen: Die Espen holen gegen den FC Basel ein 0:2 auf
Dieser Artikel wurde von BZ publiziert.
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Irre Wende in St. Gallen: Die Espen holen gegen den FC Basel ein 0:2 auf
In der 25. Runde der Super League verspielt der FC Basel im Kybunpark gegen den FC St. Gallen eine 2:0-Führung. In einem spannenden Spiel verpasst es Rotblau damit, sich von der Konkurrenz abzusetzen.
Das Spiel:
In der ersten Halbzeit zeigen beide Teams, dass sie schönen Kombinationsfussball spielen können. In der 10. Minute eröffnet Léo Leroy den Skore, weil er eine schlechte Abwehr von Miroslav Stevanovic, direkt in die Maschen donnert. Der Franzose hatte den FCB-Angriff zuvor selbst eingeleitet. In der Folge drückt St. Gallen etwas mehr aufs Tor, doch Marwin Hitz hat mit den unzentrierten Abschlüssen von Jean-Pierre Nsame und Co keine Probleme.
Nach dem Seitenwechsel geht Basel dann sogar mit 2:0 in Führung, weil Noah Yannick eine Shaqiri-Ecke ins eigene Eck verlängert. St. Gallen gibt sich vor ausverkauftem Haus aber dennoch nicht geschlagen und kann durch Christian Witzig in der 78. Minute auf 1:2 verkürzen. Hitz und Schmid behindern sich auf der Linie gegenseitig, weshalb Witzig den von Hitz fallengelassenen Ball ins Tor spedieren kann. Das 2:2 fällt dann nach der nächsten Ecke. Diesmal setzt sich Geubbels am ersten Pfosten gegen Adjetey durch und jubelt im Anschluss über die Wende seines Teams.
Die Stimmen:
Dominik Schmid: «Es fühlt sich an wie eine Niederlage. Dass wir das 2:0 nicht über die Zeit bringen, macht mich wütend. Wir sind selber schuld. Beim 1:2 stehe ich blöd und irritiere Marwin Hitz. Aber das 2:2 ärgert mich fast noch mehr. Da stellen wir uns sehr blöd an. So musst du dich nicht wundern, wenn es am Ende nicht reicht.»
Christian Witzig: «Wir lagen unglücklich hinten, haben aber Mentalität bewiesen. Wir wussten aber, dass wir Qualitäten haben und zurückkommen können. Die Zuschauer haben uns getragen. Das hat man auch auf dem Spielfeld gemerkt. Zum Glück wurden wir mit einem Punkt belohnt. Denn über 90 Minuten waren wir das bessere Team, einfach nicht effizient genug.»
Lukas Daschner: «Wir können glücklich über den Spielverlauf sein. Schon unsere Reaktion auf das Gegentor war gut. Aber wir haben auch nach dem 0:2 nicht aufgesteckt. Das gibt mir Hoffnung für die nächsten Spiele. Die Stimmung war heute herausrragend, von beiden Kurven.»
Die Statistik: